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Die Seele des Sozialen wecken –

in lebendigem Miteinander, mit dem Blick aufs Politische – mit Impulsen, die der Glaube schenkt.

Oma trotzt Corona

Die Krisenexpert*innen 

Eben noch „Best Agers“ und jetzt „Risikogruppe“ – sind Sie auch irritiert über die Altersbilder in Zeiten von Corona? 

Viele, die gerade 60 sind, finden sich selbst nicht wieder in den Beschreibungen von gefährdeten und schutzbedürftigen Älteren. Schließlich waren wir es, die jungen Alten, die in den letzten Jahren die Zivilgesellschaft (mit)getragen haben – bei Hausaufgabenhilfen und Demenzbetreuung, mit Stadtführungen oder in der Arbeit mit Geflüchteten. 

Geht es Ihnen auch so, dass Sie in den letzten Wochen erschrocken waren über die Situation in den Pflegeeinrichtungen? Was können wir tun, um einschränkenden Fremdbildern zu begegnen? Wie können wir stattdessen die Kräfte mobilisieren, die gerade ältere Frauen und Männer mitbringen: Krisenerfahrung, Resilienz, gute Netzwerke, Zeit und Engagement? 

Wir laden herzlich ein, sich über diese Fragen auszutauschen. An jedem ersten Mittwoch im Monat von 17.00 bis 17.40 Uhr in einer Webkonferenz zum Thema „Oma trotzt Corona. Die Krisenexpert*innen“. Mit eigenen Impulsen zu Beginn werden jeweils zwei Expert*innen das Gespräch anregen. Vielleicht können wir gemeinsam eine Bewegung anstoßen.

Zur Technik: Die Webkonferenz läuft auf der Basis von GoToWebinar. Sobald Sie sich anmelden, erhalten Sie eine Einladung. 

Wir freuen uns auf Sie!


Liebe Krisenexpert*innen,

nach nun schon zwei äußerst inspirierenden Webgesprächen laden wir Sie hiermit zu unserem nächsten Treffen ein: Am Mittwoch, 5. August, um 17 Uhr ist es so weit (ab 16:30 Uhr ist unser virtueller Konferenzraum eröffnet, um technische Fragen zu klären).

Im Juli-Gespräch kam die Situation in der Pflege und in den Heimen in den Fokus. Unsere Grundfrage, was sich tun lässt gegen die Diskriminierung von Alter in Zeiten von Corona und wie Ältere und Alte trotz notwendiger Schutzmaßnahmen weiter ihr Eigenes ins gesellschaftliche Miteinander einbringen können, spitzt sich hier noch einmal besonders zu. Wir würden uns daher freuen, mit den unterschiedlichen privaten, ehrenamtlichen und professionellen Erfahrungen und Kompetenzen der Teilnehmenden die scheinbar so engen Grenzen in Bewegung zu bringen. Dankenswerterweise wird uns Dr. Thomas Mäule von der Evangelischen Heimstiftung einen Impuls zu diesen Fragen geben.

Unten finden Sie den Einladungslink. Dazu auch noch einige neue Links zu interessanten Beiträgen und Initiativen zu unserem Thema. Und im Anhang die Liste der bisherigen Teilnehmenden. Haben wir Ihre Informationen korrekt wiedergegeben bzw. wollen Sie uns noch Bescheid geben, wie wir Ihr ehrenamtliches oder professionelles Engagement bezeichnen sollen? Gern schicke ich Ihnen auch noch die Protokolle der vorigen Treffen.

Bitte geben Sie uns doch Bescheid, wenn Sie teilnehmen möchten, die Liste ist noch recht unvollständig!

Herzliche Grüße, auch im Namen von Frau Coenen-Marx 
Dagmar Deuring


Und hier noch Anlagen und Links

Sehr informativ in praktischer wie in politischer Hinsicht sind die Ergebnisse der BAGSO-Umfrage zur Arbeit von Verbänden in Corona-Zeiten. Diese Verbände, die aus ihrer Arbeit die Situation der älteren und alten Menschen sehr gut kennen, zeichnen davon ein äußerst differenziertes Bild (vgl. die Umfrage im Anhang.)

Dr. Christian Brouwer von der Evangelischen Akademie Loccum spricht mit Dr. Dagmar Henze vom Haus kirchlicher Dienste – eine der Mitinitiatorinnen von Oma trotzt Corona – darüber, wie unter Corona-Bedingungen Ältere erreicht werden können: https://www.loccum.de/blog/seniorinnen-in-der-corona-krise/ … 

… und mit Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Kruse, Psychologe und Philosoph, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität und unter anderem Mitglied des Deutschen Ethikrats und Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung, über den schmalen Grat zwischen Schutz und Bevormundung, zwischen Solidarität und Ausgrenzung – und darüber, welche Kräfte sich die Gesellschaft entgehen lässt, wenn sie nicht auf die Einschätzung der Älteren hört: vollständiges Gespräch: https://youtu.be/z3ZBcgUifGM, kürzere Fassung: https://youtu.be/UIt9cyi-ybM.

Alter allein darf kein Kriterium sein, um Risikogruppen zu definieren. Der Generationenforscher François Höpflinger zeichnet auch ein differenziertes Bild der Situation von Pflegeheimen: https://www.nzz.ch/schweiz/das-alter-allein-darf-kein-kriterium-sein-um-risikogruppen-zu-definieren-ld.1566649?mktcid=smsh&mktcval=E-mail https://www.nzz.ch © NZZ AG – Alle Rechte vorbehalten 

In der Corona-Krise geraten die Rechte von Frauen wieder in den Hintergrund – nicht zuletzt auch von Pflegenden. Mit ihrem Appell #stattblumen fordern die Aktivistinnen Cordelia Röders-Arnold und Sally Lisa Starken sowie zahlreiche Mitunterzeichnende auf vielen Ebenen Gleichberechtigung – und laden ein, die eigenen Forderungen zu ergänzen: #stattblumen https://www.gleichberechtigung-statt-blumen.de


Zur Technik: Die Webkonferenz läuft auf der Basis von GoToWebinar. Sobald Sie sich anmelden, erhalten Sie eine Einladung.