{"id":5809,"date":"2021-01-22T13:38:23","date_gmt":"2021-01-22T12:38:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?p=5809"},"modified":"2021-02-22T17:20:28","modified_gmt":"2021-02-22T16:20:28","slug":"bleiben-sie-gesund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?p=5809","title":{"rendered":"\u201eBleiben Sie gesund\u201c"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-857\" width=\"288\" height=\"103\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie.png 576w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie-300x107.png 300w\" sizes=\"(max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/gesund-bleiebn-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5810\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/gesund-bleiebn-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/gesund-bleiebn-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/gesund-bleiebn-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/gesund-bleiebn-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/gesund-bleiebn.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber unsere Verletzlichkeit nicht nur in Zeiten von Corona<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAn Einsamkeit stirbt man blo\u00df l\u00e4nger als an Corona\u201c, sagt Elke Schilling. Die 75-J\u00e4hrige hat den Telefondienst \u201eSilbernetz\u201c gegr\u00fcndet, der sich an einsame \u00c4ltere richtet \u2013 inzwischen mit einem ganzen Team. In der Krise ist der Dienst nachgefragt wie nie zuvor. Und Elke Schilling hat sich auch vom Lockdown nicht abhalten lassen, ins B\u00fcro zu gehen. Auch wenn sie zu den Risikogruppen z\u00e4hlt \u2013 sie wird gebraucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich ist viel von Vulnerabilit\u00e4t die Rede. Wer als Risikogruppe definiert wird, f\u00fchlt sich schnell so \u2013 gebrechlich, verletzlich. Die Krise hat das Bild vom Alter und das Selbstbild vieler \u00c4lterer ver\u00e4ndert. Manche, die sich seit vielen Jahren und Jahrzehnten ehrenamtlich engagieren, \u00fcberlegen jetzt, ob sie nach der Krise weitermachen. Dabei war bis vor kurzem noch von den \u201ejungen Alten\u201c die Rede, die mit neuem Elan in die dritte Lebensphase gehen<strong>. <\/strong>70-j\u00e4hrige f\u00fchlten sich kaum weniger leistungsf\u00e4hig als gesunde 55-j\u00e4hrige, zeigte der Alterssurvey. Und die H\u00e4lfte der 70- bis 85-j\u00e4hrigen f\u00fchlen sich trotz der einen oder anderen Krankheit funktional gesund. Nun aber, zum R\u00fcckzug in die eigene Wohnung verdammt, sp\u00fcrt man den eigenen K\u00f6rper ganz anders. \u201eIm Alter bekommen die K\u00f6rper eine andere Bedeutung \u2013 sie werden anf\u00e4lliger und schw\u00e4cher\u201c, schreibt Lisa Frohn. \u201eDas hei\u00dft auch, dass der Ort, an dem sich der K\u00f6rper befindet und die Umst\u00e4nde an diesem Ort wichtiger werden\u201c. Was das bedeutet, k\u00f6nnen in der Covid-Krise auch J\u00fcngere nachvollziehen. Die Allgegenwart des Virus, die t\u00f6dliche Bedrohung, l\u00e4sst viele ihre Verletzlichkeit sp\u00fcren. Fast alle sind auf den eigenen Ort, die eigene Wohnung zur\u00fcckgeworfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer sich gesund f\u00fchlt, denkt nicht ans Kranksein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Philosoph Hans Georg Gadamer hat von Gesundheit als dem \u201eselbstvergessenen Weggegebensein an das Leben\u201c gesprochen. Solange mein K\u00f6rper funktioniert und mich arbeiten l\u00e4sst, denke ich nicht viel dar\u00fcber nach. Eine Krankheitsdiagnose, der Tod eines Angeh\u00f6rigen, die kleinen Anzeichen von Gebrechlichkeit beim \u00c4lterwerden \u00e4ndern das. In unserer Gesellschaft, die auf Leistung und Fitness ausgerichtet ist, kann die Sorge f\u00fcr die eigene Gesundheit zur Arbeit am K\u00f6rper werden \u2013 oder zu einer Dienstleistung, die wir von \u00c4rzt*innen erwarten. Wenn es um Krankheit und Verletzlichkeit geht, haben wir geradezu kindliche Hoffnungen auf Hilfe und hohe Anspr\u00fcche an die professionellen Helfer. Die Hoffnung auf den Covid-Impfstoff und der Streit darum haben erkennbar religi\u00f6sen Charakter \u2013 es geht um ein Heilsversprechen.&nbsp; Der Psychiater und katholische Theologe Manfred Lutz hat schon vor Jahren von einer neuen Gesundheitsreligion gesprochen \u2013 Gesundheit sei unhinterfragt zum h\u00f6chsten Gut geworden. Das habe aber eine gef\u00e4hrliche Kehrseite: Krankheit werde zum Versagen, zum Systemfehler. Dahinter steht die Unf\u00e4higkeit mit der eigenen Verg\u00e4nglichkeit umzugehen. Krankheit erinnert uns daran, dass wir letztlich nicht \u00fcber unser Leben verf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Corona-Dilemma: Geben Sie sich aus der Hand \u2013 halten Sie Abstand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als drei Viertel der Deutschen f\u00fcrchten an einer Krankheit am meisten den Verlust der&nbsp; Selbst\u00e4ndigkeit \u2013 noch vor Schmerz und Tod. W\u00e4hrend der Corona-Krise hat sich aber gezeigt, wie sehr wir auf andere, auf die Gemeinschaft angewiesen sind &#8211; auf Familien, Freunde, Nachbarschaft und Pflegedienste. Wir brauchen die Gewissheit, uns im Krisenfall \u201eaus der Hand geben\u201c zu k\u00f6nnen, wie Hannah Arendt (in: Vita activa, S.209) sagt \u2013 das Vertrauen, von anderen angenommen zu sein. Die Corona-Pandemie hat nun aber zu einer einschneidenden Vertrauenskrise gef\u00fchrt. Mehr als die H\u00e4lfte aller Todesf\u00e4lle mit und an Corona hat sich bei den Schw\u00e4chsten ereignet, bei den Bewohner*innen von Pflegeeinrichtungen, obwohl nur knapp ein Prozent der Bev\u00f6lkerung in dieser Wohnform lebt\u2026 \u201eFreiheitsbeschr\u00e4nkende Entscheidungen wurden ohne die Einbeziehung von kontrollierenden Instanzen getroffen. Es war nicht mehr \u00fcberall m\u00f6glich, dass die Zust\u00e4ndigen f\u00fcr Heimaufsicht und gesetzliche Betreuer*innen\/Erwachsenenvertreter*innen Besuche machen konnten\u201c (Thiessen u.a.) und auch die Angeh\u00f6rigen blieben oft \u201eausgesperrt\u201c. Bei vielen, die \u00fcber Wochen allein auf ihrem Zimmer bleiben mussten \u2013 ohne gemeinsame Mahlzeiten, ohne Begegnungen und Gespr\u00e4che in der vertrauten Runde, ohne Besuch \u2013, verschlechterte sich die gesundheitliche Verfassung erheblich. Demenzerkrankungen, Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nahmen zu. \u201eEs geht (aber) nicht nur darum, dem Leben Jahre zu geben, sondern den Jahren Leben\u201c, hei\u00dft es in der Altenarbeit. Es geht um Lebensqualit\u00e4t und W\u00fcrde \u2013 auch im Sterben. Und dazu geh\u00f6rt mehr als ein technisch hochger\u00fcstetes, \u201ebepflegbares\u201c Intensivbett.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rigorose Ordnungspolitik und gel\u00e4hmte Kirchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer krank ist, braucht Menschen. Wer sterbend ist, erst recht. Dieses Wissen ist tief verankert in der christlichen Kultur. \u201eIst jemand unter euch krank, der rufe zu sich die \u00c4ltesten der Gemeinde, dass sie \u00fcber ihm beten und ihn salben mit \u00d6l in dem Namen des Herrn.\u201c, hei\u00dft es im Brief des Jakobus 5,14. W\u00e4hrend der Pandemie gerieten deshalb nicht nur Pflegeeinrichtungen in die Kritik, sondern auch die Kirchen. Christine Lieberknecht, Pastorin und ehemalige th\u00fcringische Ministerpr\u00e4sidentin, der Journalist und Jurist Heribert Prant und viele andere formulierten das Gef\u00fchl, dass die Kirche gerade die alleingelassen h\u00e4tte, die sie am meisten gebraucht h\u00e4tten: die Pflegebed\u00fcrftigen, Kranken und Sterbenden und ihre Angeh\u00f6rigen. \u201eOrdnungspolitik, die totalit\u00e4r wird, darf keine Option sein f\u00fcr einen demokratischen Staat. Wir d\u00fcrfen Sterbende nicht wieder allein lassen\u201c, \u00e4u\u00dferten sich die Bisch\u00f6fe in Niedersachsen Ende Oktober 2020 in einer \u00f6kumenischen Stellungnahme. Auch die Kirche habe sich in einer Schockstarre befunden.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer viel diskutierten Rede hat Wolfgang Sch\u00e4uble angesichts der Einschr\u00e4nkungen vieler Grundrechte davor gewarnt, dem Schutz von Leben in der Corona-Krise alles unterzuordnen. &#8222;Wenn ich h\u00f6re, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zur\u00fcckzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig. &#8222;Wenn es \u00fcberhaupt einen absoluten Wert im Grundgesetz gebe, dann sei das die W\u00fcrde des Menschen. Die ist unantastbar. Aber sie schlie\u00dft nicht aus, dass wir sterben m\u00fcssen.&#8220; Wolfgang Sch\u00e4uble geh\u00f6rt zu den Menschen, die andere ihre Behinderung einfach vergessen lassen. Wir k\u00f6nnen heil werden, auch wenn wir nicht unverletzt sind. Die Erfahrungen von Verletzlichkeit und Endlichkeit k\u00f6nnen uns sogar bewusster leben lassen. F\u00fcr Friedrich Nietzsche waren Krankheiten \u201cAngelhaken der Erkenntnis\u201c; wir sollten uns nicht zwanghaft vor Risiken sch\u00fctzen, meinte er, sondern den Schmerz als Teil einer intensiveren Vitalit\u00e4t verstehen. Und der Dichter Andre Gide war \u00fcberzeugt, \u201edass die Krankheit Schl\u00fcssel sind, die uns gewisse Tore \u00f6ffnen.\u201c Die intensive Zeit mit meiner demenzerkrankten Mutter in den Monaten von Hinf\u00e4lligkeit und Sterben hat meine Perspektive auf das eigene Leben ver\u00e4ndert, sie hat mir aber auch einen neuen Blick auf die Angeh\u00f6rigen geschenkt. (Sehr illustrativ hierzu: Stella Braam, Ich habe Alzheimer. Wie die Krankheit sich anf\u00fchlt\u201c. M\u00fcnchen 2008.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Endlichkeit des Lebens, das Vertrauen in die Gemeinschaft und die Kraft des Glauben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Sterbebett l\u00e4dt auch die Begleiter*innen zu intensivem Leben ein \u2013 vielleicht auch zur Suche nach dem Grund des Lebens. Im gekreuzigten Jesus k\u00f6nnen wir die Zerbrechlichkeit unserer Leiber wiedererkennen \u2013 am Auferstandenen sehen wir, dass dieser Leib gleichwohl Tempel des Heiligen Geistes ist, wie der Apostel Paulus schreibt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBleiben Sie gesund\u201c \u2013 der Wunsch in der Corona-Krise greift deshalb zu kurz: Gesundheit geht \u00fcber die Verantwortung der Einzelnen hinaus. Wenn jemand nicht mehr in der Lage ist, f\u00fcr sich selbst zu sorgen, m\u00fcssen andere f\u00fcrsorglich einspringen \u2013 sie m\u00fcssen es aber so tun, dass die eigenen Kr\u00e4fte der Kranken erhalten und gest\u00e4rkt werden. Begegnungen, Gespr\u00e4che \u2013 Lebensdeutung \u2013 sind notwendig, um die Lebenskr\u00e4fte wieder zu st\u00e4rken. W\u00e4hrend unser Gesundheitssystem zunehmend \u00f6konomisch-technisch bestimmt wird, geht es um ein gutes, f\u00fcrsorgliches Miteinander, und das Vertrauen, dass wir gesch\u00fctzt und geborgen sind, auch wenn wir sterben. Die Verantwortung f\u00fcr die eigene Gesundheit l\u00e4sst sich aber auch nicht an die Gemeinschaft, an Staat und Institutionen \u201edelegieren&#8220;. Wir m\u00fcssen einander und uns selbst zumuten, unser Leben mit unseren begrenzten Ressourcen zu gestalten und so auch auf unsere Endlichkeit zu antworten. (Ausf\u00fchrlich dar\u00fcber z.B. M. Foucault, \u201eDie Sorge um sich\u201c, 1986.) Wir m\u00fcssen uns am Ende anvertrauen k\u00f6nnen \u2013 einander und vor allem Gott. Denn \u201ewenn auch unser \u00e4u\u00dferer Mensch verf\u00e4llt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert\u201c, schreibt Paulus und schaut damit \u00fcber Zeit und Raum hinaus. Im Hier und Jetzt gilt aber auch das Motto, das mir besser gef\u00e4llt: \u201eSch\u00fctze Deinen N\u00e4chsten wie Dich selbst\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cornelia Coenen-Marx<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>erscheint in Evangelische Aspekte, Februar 2021<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber unsere Verletzlichkeit nicht nur in Zeiten von Corona \u201eAn Einsamkeit stirbt man blo\u00df l\u00e4nger als an Corona\u201c, sagt Elke&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?p=5809\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5810,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5809","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5809"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5809"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5809\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5811,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5809\/revisions\/5811"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}