{"id":4508,"date":"2019-07-04T10:17:15","date_gmt":"2019-07-04T08:17:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?p=4508"},"modified":"2019-07-04T10:17:58","modified_gmt":"2019-07-04T08:17:58","slug":"ballast-oder-ressource-kirchen-und-ihre-gebaeude-im-quartier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?p=4508","title":{"rendered":"Ballast oder Ressource: Kirchen und ihre Geb\u00e4ude im Quartier"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-857\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie-300x107.png\" alt=\"SuS_Logo_RGB_mit Unterzeile Kopie\" width=\"300\" height=\"107\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie-300x107.png 300w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie.png 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/pflege.png\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"199\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Schloss.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4510\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die\nehemalige Friedenskirche in Rheydt wurde 2001 zu Wohnungen umgebaut. Die\nGemeinde konnte Unterhalt und notwendige Sanierungen dieses ohnehin nur selten\ngef\u00fcllten Hauses nicht mehr finanzieren und verkaufte die Kirche f\u00fcr einen Euro\nan eine Gesellschaft, die achtzehn Sozialwohnungen entstehen lie\u00df. Manchmal\nhabe ich davon getr\u00e4umt, eine Nacht dort zu verbringen \u2013 immerhin bin ich\ngleich nebenan geboren, im Pfarrhaus, das inzwischen abgerissen wurde. In der\nKapelle eines schottischen Klosters habe ich tats\u00e4chlich \u00fcbernachtet und\nhimmlisch geschlafen unter Kirchenfenstern. So wie man im Restaurant \u201eGl\u00fcck und\nSeligkeit\u201c in Bielefeld Salate und Chutneys genie\u00dfen kann, w\u00e4hrend das\nkunstvolle Lichtdesign die Atmosph\u00e4re pr\u00e4gt \u2013 auch \u201eGl\u00fcck und Seligkeit\u201c ist\neine alte Kirche. Der Name passt. <\/p>\n\n\n\n<p>Als ich k\u00fcrzlich\nmit einer Freundin in diesem Restaurant a\u00df, fiel mir ein, wie gro\u00df die Aufregung\nnoch vor f\u00fcnfundzwanzig Jahren in London war. Da standen wir im Osten der Stadt\nvor einer verrammelten Kirche: eine Gruppe rheinischer Theologinnen und\nTheologen auf der Suche nach Impulsen f\u00fcr die Gemeinden der Zukunft. Mitten in\neinem globalisierten Viertel mit Menschen aller Hautfarben und Religionen, in\ndem die Armut offensichtlich gro\u00df war. Kein Wunder, dass der Bischof der\nMeinung war, die Kirche werde nicht mehr gebraucht und sei auch nicht mehr zu\nfinanzieren. So wie wir sp\u00e4ter Kirchen im Duisburger Norden aufgegeben haben \u2013\nin Bruckhausen zum Beispiel, wo nur noch eine kleine Minderheit zur\nevangelischen Kirche geh\u00f6rte und auch im evangelischen Kindergarten l\u00e4ngst\n\u00fcberwiegend muslimische Kinder spielten und lernten. Die Bruckhausener, viele\nvon ihnen in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen, f\u00fchlten sich aber im Stich gelassen. Und\ndie Menschen, die wir im Londoner Osten trafen, waren ebenfalls emp\u00f6rt. Sie hatten\neine B\u00fcrgerinitiative gegr\u00fcndet, um die Kirche zu erhalten. Viele von ihnen\nlebten l\u00e4ngst anderswo \u2013 hier aber waren sie getauft und getraut worden, hier\nhatten auch ihre Kinder den Segen bekommen. Hier waren sie wer und geh\u00f6rten\ndazu. So etwas gibt man nicht einfach auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche\nThemen und Gef\u00fchle bewegen auch die Kirchenkuratoren und Kirchenkuratorinnen,\ndie daf\u00fcr sorgen, dass Dorfkirchen in Brandenburg oder in Mitteldeutschland\nsaniert werden \u2013 die Orgelpaten suchen, Veranstaltungen planen, die Kirchen offenhalten,\nauch wenn sie selbst gar nicht Mitglied sind oder l\u00e4ngst anderswo wohnen.\nGerade weil Menschen heute so mobil sind, die Lebenswege sie h\u00e4ufig an viele\nverschiedene Orte f\u00fchren, spielt Heimat eine wichtige Rolle. Heimat als der\nLebensraum, in dem wir uns selbstverst\u00e4ndlich und ungezwungen bewegen k\u00f6nnen,\nweil wir uns auskennen, weil wir dazugeh\u00f6ren. Und nicht zuf\u00e4llig sind es oft\ndie Kirchen, die das Heimatgef\u00fchl st\u00e4rken. Denn die Kirche ist nach wie vor ein\nmarkanter und pr\u00e4gender Punkt im Stadtbild, die Schl\u00e4ge der Kirchturmuhr und\nder Klang der Glocken geh\u00f6ren zum akustischen Raum und die Silhouetten der Dome\nsind Symbole ihrer Stadt \u2013 und das gilt nicht allein f\u00fcr den K\u00f6lner Dom, die\nFrauenkirche in M\u00fcnchen, den Hamburger Michel oder Notre-Dame de Paris. Diese\nGeb\u00e4ude geh\u00f6ren allen, die in einer Stadt, in einem Ort leben, auch wenn nur\nwenige sie zum Gottesdienst betreten m\u00f6chten. <\/p>\n\n\n\n<p>Den\n\u201eKrautsaal\u201c in Heckinghausen, in dem ich konfirmiert wurde, hat die Gemeinde vor\nzwei Jahren verkauft. Jetzt sind darin Wohnungen untergebracht und ein\nVeranstaltungsraum f\u00fcr Events, aber auch f\u00fcr eine Tanztruppe und eine\nitalienische Gemeinde. Das aber ist gar nicht viel anders als fr\u00fcher, dachte\nich beim Lesen, und Herr Carl, der neue Besitzer, sagt in einem Interview, ihn\nbewege die starke Bindung vieler Menschen an das Geb\u00e4ude. Gibt es ein Rezept,\nwie sich beide Anliegen \u2013 die Notwendigkeit des Sparens seitens der\nschrumpfenden Kirchengemeinden, aber auch all die emotionalen und sozialen Bed\u00fcrfnisse\nder Menschen in ihren Heimaten \u2013 miteinander verbinden lassen? Wie kann das\nKapital, das die Kirche in Form ihrer alten Geb\u00e4ude hat, auf eine nicht allein\nwirtschaftliche Weise genutzt werden? Aus meiner Sicht sind all die Initiativen\nauf einem guten Weg, die dieses Kapital f\u00fcr das Leben im Quartier einsetzen,\ndamit dieses \u2013 weiterhin oder wieder \u2013 Heimat sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der indische\nTheoretiker Homi Bhabha hat das Konzept des \u201edritten Ortes\u201c entworfen, eines\nOrtes, der keiner Gruppe eindeutig zuzuschreiben ist, an dem sich die\nVerschiedenen ohne Hierarchisierung begegnen und ihre Anliegen aushandeln\nk\u00f6nnen. Dritte Orte sind leicht zug\u00e4nglich und offen; die Teilnahme kostet\nnichts. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis gegen Ende des letzten, als die\nVolkskirchen im Quartier verwurzelt waren, waren Gemeindeh\u00e4user solche dritten\nOrte. Heute werden sie oft als Clubh\u00e4user f\u00fcr Eingeweihte wahrgenommen, halb\nleerstehende allerdings. Wo sie aber den frei gewordenen Raum mit anderen\nGruppen im Quartier teilen \u2013 mit Sportvereinen, einem diakonischen Dienst oder\neiner Beratungsstelle \u2013 oder sie an B\u00fcrgervereine vermieten, da entsteht neues\nLeben: In Gelsenkirchen-Hasselt, in Bochum und an anderen Stellen haben\nKirchengemeinden selbst B\u00fcrgervereine gegr\u00fcndet, die die neuen Zentren tragen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/pflege.png\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"164\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Chor.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4511\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zu den Ressourcen der Kirchen geh\u00f6rt n\u00e4mlich noch mehr als ihre H\u00e4user. Dazu z\u00e4hlen auch all die Haupt- und Ehrenamtlichen, deren Kontakte, Netzwerke und Beziehungen. Schlie\u00dflich wohnen die Kirchenvorstandsmitglieder in der Nachbarschaft, manche arbeiten sogar in der N\u00e4he. Und auch in den Elternr\u00e4ten der Schulen, in den Vorst\u00e4nden der Vereine sitzen Kirchenmitglieder. Zu diesen eher informellen Ressourcen kommen die professionellen Sorgestrukturen der Diakonie mit ihren vielen Angeboten von der Drogenberatung \u00fcber die Kinderbetreuung bis zur Altenpflege. Dieses doppelte Potenzial gilt es zu nutzen. F\u00fcr die Gemeinde, vor allem aber f\u00fcr die Menschen in der Nachbarschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>Kirchengemeinden\nk\u00f6nnen Ideenentwickler, Impulsgeber, Pioniere sein. Sie verf\u00fcgen \u00fcber Daten und\nlokales Wissen, \u00fcber ein Fr\u00fchwarnsystem f\u00fcr soziale Umbr\u00fcche. Sie sind\nInitiatoren von oder Beteiligte an Netzwerkprozessen, \u00d6ffner in den Sozialraum,\nverl\u00e4sslicher und kontinuierlicher Kooperationspartner. Sie werden erlebt als politische\nLobby, als Stimme mit Geh\u00f6r in \u00d6ffentlichkeit, Medien und Institutionen. Und\nsie verf\u00fcgen eben \u00fcber jene Immobilien, Geb\u00e4ude und Liegenschaften, die von\nunterschiedlichsten Menschen in ihrer Umgebung als ein St\u00fcck Heimat empfunden\nwerden. <\/p>\n\n\n\n<p>Die entscheidende\nFrage ist, ob es gelingt, die Kirchen zu \u00f6ffnen \u2013 also auch und vielleicht\nzuerst das Denken zu \u00f6ffnen \u2013 und die Geb\u00e4ude mit anderen Gruppen,\nOrganisationen und Vereinen gemeinsam zu unterhalten. \u201eWenn Kirchengemeinden das WIR auch\nwirklich als WIR sehen \u2013 wenn sie ihr Dorf oder ihren Stadtteil meinen \u2013 dann ist\nein erster Schritt getan\u201c, sagt Peter Mei\u00dfner von der Initiative\nGemeinwesendiakonie. \u201eWenn Gemeinden andere Akteure einladen und mit ihnen in\nden Austausch gehen, wenn sie fragen, was braucht dieser Ort und wie sind\nunsere Wahrnehmungen, dann kommt etwas in Bewegung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht\ndarum, Verantwortung zu teilen und auch anderen wieder Raum zu geben \u2013 gerade\nda, wo andere Tr\u00e4ger sich zur\u00fcckziehen und \u00f6ffentliche Orte privatisiert\nwerden. Und m\u00f6glicherweise kann in den Begegnungen in den nicht mehr allein\nkirchlichen R\u00e4umen auch ein Gespr\u00e4ch dar\u00fcber entstehen, was uns Menschen jenseits\nvon H\u00e4usern und Nachbarschaften Heimat geben kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<br>Ihre Cornelia Coenen-Marx, Pastorin und Publizistin<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=394\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"120\" height=\"115\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Aufbrueche_01.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-2960\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=394\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"120\" height=\"115\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Symphonie.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-2961\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=394\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"120\" height=\"115\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/noch_einmal.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-2962\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Seele-und-Sorge-278815565795410\/?fref=ts\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"37\" height=\"37\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/facebook_s_kl.png\" alt=\"facebook_s_kl\" class=\"wp-image-2023\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Seele-und-Sorge-278815565795410\/?fref=ts\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Besuchen Sie auch unsere facebookseite \u201eSeele &amp; Sorge\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ehemalige Friedenskirche in Rheydt wurde 2001 zu Wohnungen umgebaut. 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