{"id":8083,"date":"2025-10-10T14:53:57","date_gmt":"2025-10-10T12:53:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=8083"},"modified":"2025-10-10T16:01:07","modified_gmt":"2025-10-10T14:01:07","slug":"pflegekultur-traditionen-unter-druck","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=8083","title":{"rendered":"Pflegekultur \u2013 Traditionen unter Druck"},"content":{"rendered":"\n<p>Es w\u00e4re schon viel, wenn ein Krankenhausaufenthalt nicht kr\u00e4nker macht, hat Florence Nightingale geschrieben. In ihrem bis heute revolution\u00e4ren Verst\u00e4ndnis\u00a0 von Pflege hatte sie alle \u201eH\u00fcllen\u201c des Kranken vor Augen: die Umgebung und die Architektur, Strukturen, Hierarchien und Abl\u00e4ufe, das Handwerk der Pflege, aber auch die Kunst ,,Pflege zu gestalten. Sie schaute auf die einzelnen werden, damit sich einzelne Pflegende darin entfalten k\u00f6nnten?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beruflich habe ich mich viel mit Pflege besch\u00e4ftigt \u2013 als Vorst\u00e4ndin \u00a0und als \u00a0Vorsteherin der Schwesternschaft in Kaiserswerth, wo Florence Nightingale gelernt hat,\u00a0 aber auch als Vortragende, \u2013Dozentin, als Workshopleiterin und Coach. Im letzten Jahr aber hatte ich gleich dreimal die Chance, die Situation im Krankenhaus ganz unmittelbar zu erleben \u2013 als Kranke. In unterschiedlichen H\u00e4usern, auf unterschiedlichen Stationen. Zeit genug also, nach zehn Jahren wieder einmal einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Situation heute aussieht. Und ja, es ist schon viel, wenn ein Krankenhausaufenthalt nicht kr\u00e4nker macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beziehungen unter Druck<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>D<\/strong>ie \u00d6konomisierung der H\u00e4user, das Interesse an Effizienz hat in den letzten Jahren noch einmal deutlich zugenommen. Das f\u00fchrt\u00a0zu einer immer weiteren \u00a0Ausdifferenzierung der \u00a0Berufsgruppen \u2013 auch und gerade in der Pflege. Von den Pflegehilfskr\u00e4ften \u00fcber die Spezifizierungen z.B. in der Wundpflege bis zum Pflegemanagement sind die Gruppen nach unten wie auch nach oben offen: die Reinigungskr\u00e4fte sind Teil des Hygienemanagements, in den OP-Teams \u00fcbernehmen An\u00e4sthesiepfleger stabilisierende, \u00a0absichernde und entlastende \u00a0Funktionen. Insgesamt bedeutet das, dass die Zahl der Personen, mit denen Patient:innen zu tun haben, immer gr\u00f6\u00dfer wird, dass die Berufsgruppen sich z.T. \u00fcberlappen und interprofessionell oder sogar transprofessionell arbeiten. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die gro\u00dfe Stationsrezeption, \u00a0die lange \u201eTheke\u201c, hinter \u00a0der die\u00a0 Berufsgruppen f\u00fcr Patient: innen \u00a0auf dem \u00a0schwer lesbaren Namensschilds nicht mehr erkennbar sind.\u00a0 In diesen \u201eTeams\u201c k\u00f6nnen \u00a0Beziehungen kaum oder gar nicht aufgebaut werden, zumal angesichts der knappen Ressourcen bei unterschiedlichen pers\u00f6nlichen Schichtpl\u00e4nen \u00a0der \u00a0Mitarbeiter:innen die Zahl der Beteiligten st\u00e4ndig w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach vier Tagen Krankenhausaufenthalt begegnete ich in diesem Jahr zum ersten Mal einer Pflegekraft, die ins\u00a0Zimmer kam und sich mit Namen und Funktion vorstellte. Als ich beklagte, dass diese fr\u00fchere Selbstverst\u00e4ndlichkeit inzwischen verloren geht, kamen wir ins Gespr\u00e4ch. Warum soll man sich bei jemandem vorstellen, den man vielleicht nur noch zwei oder dreimal sieht? Es sind Zufallsbekanntschaften, die da entstehen. Sie allerdings ist bei dem geblieben, was sie gelernt hat \u2013 es ist ihr in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen. Der \u00a06-Wochen -Praktikantin, die w\u00e4hrend des generalistischen Studiums von der Langzeitpflege auf die chirurgische Abteilung gewechselt war, fehlte nicht nur ein Begleitung angesichts der unterschiedlichen Erfahrungen \u2013 sie wusste auch an ihrem letzten Tag nicht, von wem sie sich h\u00e4tte verabschieden sollen. Es ist schwer, sich in solchen Konstellationen zugeh\u00f6rig oder gar aufgehoben zu f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen \u00fcbernehmen Pflegende immer mehr Aufgaben, die bislang in Deutschland als \u00e4rztlich definiert wurden\u00a0\u2013 eine Angleichung an das britische System, das bis heute auf den Grund\u00fcberlegungen von Florence Nightingale wurzelt. Ich unterst\u00fctze das, aber meine Sorge\u00a0 ist: die Dominanz medizinischer und vor allem \u00a0technischer Anamnesen und Perspektiven k\u00f6nnte sich verst\u00e4rken, \u00a0der spezifische Blick der Pflege verloren gehen. Denn Bindung und genaue, aber auch empathische Beobachtung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Vor zwanzig Jahren hat mir \u00a0die Arbeit mit Palliative-Care-Teams gezeigt, dass der\u00a0 Blick der Pflegenden bei ethischen Entscheidungen unverzichtbar ist. Bei einer Fortbildung f\u00fcr\u00a0 Hospizmitarbeitende ist aber bei mir der Eindruck entstanden, dass die Vortr\u00e4ge des Mediziners als besonders wichtig wahrgenommen wurden.\u00a0 Nicht umsonst hat Florence Nightingale die Ausbildung der Pflegenden nicht nur den , \u00e4rztlichen Stationsleitungen \u00fcberlassen, sondern bei der \u201eOberin\u201c geb\u00fcndelt, um den eigenen Charakter, die Eigenst\u00e4ndigkeit von \u00a0Pflege zu st\u00e4rken. \u00a0Oder ist es vielleicht heute wichtiger, \u00a0auch bei \u00c4rztinnen und \u00c4rzten auf mehr Empathie zu achten und die Studieng\u00e4nge entsprechend \u00a0zu gestalten. \u00a0\u00a0Unverzichtbar sollte\u00a0 allerdings das offene Ohr auch f\u00fcr andere Berufsgruppen sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B\u00fcrokratie im Management \u2013 Entlastung oder Entfremdung \u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berichtspflichten und Controlling bei Knappen Ressourcen\u00a0 haben zu mehr Belastung durch B\u00fcrokratie gef\u00fchrt. Was als \u00a0Entlastung gedacht war, n\u00e4mlich die B\u00fcndelung solcher Aufgaben im Krankenhausmanagement oder die Vorgabe durch entsprechende IT-Programme, f\u00fchrt \u00a0aber zugleich \u00a0zur wachsenden Entfremdung\u00a0zwischen der Verwaltung \u00a0Krankenhausmanagement und allen Patientennahen Berufsgruppen.\u00a0Den \u201egrauen M\u00e4nnern \u201e gegen\u00fcber f\u00fchlen sich \u00a0alle \u2013 bis zu den Chef\u00e4rztinnen\u00a0 \u2013 ohnm\u00e4chtig. Slogans wie \u201eder Mensch im Mittelpunkt\u201c klingen dann nur noch zynisch. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anspruch Florence Nightingales, als Pflegende auch die Umgebung im Blick zu haben, stammt offenbar aus einer anderen Zeit \u2013 obwohl gerade modern eingerichtete Krankenzimmer durchaus zur Heilung \u00a0beitragen k\u00f6nnen.\u00a0Wenn allerding \u00a0das Spiel mit Farben oder die Auswahl von Bildern positiv wirken, zeigt sich dahinter oft \u00a0die Handschrift der Chef\u00e4rzt:innen \u2013 immerhin. Pflegekr\u00e4fte\u00a0 sind dabei kaum im Spiel \u2013 ihnen fehlen die finanziellen Ressourcen. Einen entscheidenden Unterschied macht f\u00fcr die PAtien:innen der Zugang zu einer privaten Versicherung. Mit einem guten Caterer f\u00fcr diese Zahler\u00a0 kann der Begriff \u201eHotelkosten\u201c durchaus Sinn ergeben. Allein die Freiheit , eine Mahlzeit w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen oder Zugang zu einer \u201eLounge\u201c mit Snacks und Getr\u00e4nken zu haben, gibt ein Gef\u00fchl von Normalit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t, das Kranke oft vermissen. Mehr noch: es kann das Vertrauen geben, Zeiten der Schw\u00e4che oder sogar\u00a0die letzte Zeit des eigenen Lebens selbst (mit)\u00a0 gestalten zu k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich sollen \u00a0in solchen Zeiten die Selbstsorgekr\u00e4fte gest\u00e4rkt und nicht geschw\u00e4cht werden \u2013 es geht doch\u00a0 darum, Patient: innen bei der Genesung zu unterst\u00fctzen. Die Verobjektivierung der Sorge, die das Patientenmanagement unweigerlich mit sich bringt, sollte deshalb sensibel wahrgenommen und wo m\u00f6glich im Dialog mit dem Patienten \u00fcberwunden werden. Schon vor 20 Jahren beschwerten sich \u201eGr\u00fcne Damen\u201c in Kaiserswerth, dass die Zentralk\u00fcche dazu gef\u00fchrt habe, dass ein \u201eHaferschleim\u201c auf der Station nicht mehr gekocht werden k\u00f6nne. Damals tr\u00e4umte ich davon, dass nicht nur die Leitungen des Pflegedienstes, sondern auch die der Ehrenamtlichen in den Leitungen mitarbeiten sollten. Bis heute ist es aber besonders schwer, Ehrenamtlichen \u00a0im Gesundheitssystem Raum zu geben und damit die Entfremdung im Management zu \u00fcberwinden. Dabei k\u00f6nnen freiwillig Engagierte diejenigen sein, die mit einfachen Diensten wie einem B\u00fccherwagen zeigen, dass auch Schwerkranke zuerst ein Gegen\u00fcber sind \u2013 sie lassen es hell werden, so wie Florence Nightingale das tat, wenn sie abends Briefe vorlas oder f\u00fcr die Kranken aufsetzte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interkulturalit\u00e4t als professionelle und spirituelle Herausforderung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am schwierigsten habe ich das Miteinander auf der Station empfunden, die den h\u00f6chsten Anteil von Migrant: innen \u00a0hatte \u2013 aus Spanien und Lateinamerika, aus Syrien, Westafrika und Ostasien. Dabei bin ich \u00a0dankbar daf\u00fcr, dass\u00a0 diese Fachkr\u00e4fte Deutschland offenbar noch attraktiv genug finden, um hier zu lernen oder zu arbeiten. Damit sind aber naturgem\u00e4\u00df gro\u00dfe Herausforderungen der Integration verbunden. Denn das \u201eTeam\u201c, das jetzt miteinander arbeitet, spricht nicht nur verschiedene Sprachen, sondern ist auch durch verschiedene Kulturen und\u00a0 Schulen in der Pflege gepr\u00e4gt. Das geht bis hin zu scheinbar banalen Fragen wie dem Umgang mit einem Verband oder einer Infusion. Zum Teil fehlen schon \u00a0die deutschen Fachbegriffe, die jedenfalls f\u00fcr die Verst\u00e4ndigung mit dem Patient: innen \u00a0unausweichlich sind. Ich hatte die Gelegenheit, zu erleben, wie Schwestern aus zwei Kulturen versuchten, sich zu verst\u00e4ndigen- und sah, welche Rolle dabei die beruflichen Hierarchien spielten. Nicht alle deutschen Mitarbeiter_innen sind bereit,\u00a0von hierarchisch h\u00f6heren und erfahrenen Migrant: innen \u00a0zu lernen oder sich von ihnen ausbilden zu lassen. So haben\u00a0 nicht wenige spanische Mitarbeiter:innen Deutschland nach der Pandemie wieder verlassen, weil die Kompetenzen der Pflege hierzulande zu gering waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Frage liegt also eine gro\u00dfe Chance im interkulturellen Lernen. Zugleich verunsichern die Erfahrungen und \u00dcberzeugungen der \u00a0anderen und stellen die eigenen Gewohnheiten in Frage. Ich denke noch einmal an die Pflegende, die mich wie selbstverst\u00e4ndlich begr\u00fc\u00dfte. Sie geh\u00f6rte noch zu einer Schwesternschaft. Die strengen Schulungen und Mentorate, die einst zur Mutterhauskultur geh\u00f6rten und \u00fcber die Generationen weitergegeben wurden, fu\u00dften auf einem starken Selbstbewusstsein der Pflegekr\u00e4fte. Satzungen, Erz\u00e4hlungen, Mentorinnen gaben vor, wie \u201e wir das bei uns machen\u201c. Diese Zeiten sind vorbei; die Freiheit, die ihrem Dienst \u00a0fehlte, spielt inzwischen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle. Wie\u00a0 entwickelt sich nun die Unternehmenskultur mit diesen \u00a0Herausforderungen weiter und welche Bedeutung haben dabei die \u201eKleinigkeiten\u201c? \u00a0Und welche Rolle spielt dabei, dass \u00a0\u00a0immer weniger f\u00fcr solche diakonischen Gemeinschaften erreichbar sind? Ich hatte das Gl\u00fcck, im Aufwachraum einem Gespr\u00e4ch \u00fcber die Mitgliedschaft zu lauschen. Dabei wurden drei\u00a0 Interessen deutlich: die Sorge um eine gute Interessenvertretung (das wurde eher Verdi zugetraut),\u00a0 die Chance, etwas f\u00fcr sich selbst zu tun wie bei einem Fahrradausflug und das st\u00e4rkende Netzwerk. Kann es gelingen, in einem solchen Netzwerk \u00a0spirituelle Impulse anzubieten und \u00a0unterschiedliche kulturelle und religi\u00f6se Zug\u00e4nge zu thematisieren? Wie kann deutlich werden, dass es dabei eben nicht nur um Tr\u00e4ger- oder Professionsinteressen geht ?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie wenig man im Namen der Angst doch erreichen kann\u201c, schreibt Florence Nightingale. Wenn \u00a0ich an sie denke, frage ich mich: Wo eigentlich lernt man, die eigene Rolle so auszugestalten, dass Patient: innen Sicherheit und Aufgehoben sein erfahren? Woher kommt die daf\u00fcr n\u00f6tige Souver\u00e4nit\u00e4t, die \u00a0Empathie und Solidarit\u00e4t, woher die Motivation und Durchhaltekraft angesichts so vieler Umbr\u00fcche? Ich habe Pflegende erlebt, die nicht die Kraft und Freiheit hatten, eigene Entscheidungen zu wagen , die durchaus in ihrem Kompetenzrahmen lagen und die offenen Fragen lieber an \u00c4rzt:innen oder den Nachtdienst \u00a0abgaben. Und ich habe Nachtschwestern erlebt \u2013 tats\u00e4chlich meist Frauen- die ruhig und sicher ihren Dienst taten und dabei Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che fanden. \u00a0Diese Sicherheit resultiert nicht nur aus Erfahrung. Sie hat eben auch mit der inneren Kraft zu tun \u2013 die Ohnmacht und Hilflosigkeit \u00fcberwinden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelia Coenen-Marx<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es w\u00e4re schon viel, wenn ein Krankenhausaufenthalt nicht kr\u00e4nker macht, hat Florence Nightingale geschrieben. 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