{"id":7631,"date":"2024-05-15T09:56:43","date_gmt":"2024-05-15T07:56:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7631"},"modified":"2026-03-20T15:07:51","modified_gmt":"2026-03-20T14:07:51","slug":"zusammen-leben-interreligioese-woche-in-ingelheim-29-4-24","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7631","title":{"rendered":"Zusammen leben, Interreligi\u00f6se Woche in Ingelheim 29.4.24"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Was wir essen &#8211; wer wir sind &#8211; und wie wir uns \u00e4ndern k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Stra\u00dfe in Bangko<\/strong>k \u2013 es ist fr\u00fcher Abend und die Fu\u00dfg\u00e4nger flanieren im sp\u00e4ten Licht. Kleine St\u00e4nde bieten Getr\u00e4nke und einen Imbiss an.&nbsp; Statt Pommes mit Mayo gibt es alle paar Meter&nbsp; <strong>ger\u00f6stete Insekten. Unser Gastgeber, der deutsche Auslandspfarrer, schw\u00e4rmt davon. Mir dreht sich der Magen um<\/strong>, wenn ich auch nur daran denke, davon zu kosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Roman f\u00e4llt mir ein, den ich vor langer Zeit gelesen habe: Es ging um eine orthodoxe J\u00fcdin, eine junge Frau in New York, die ihr Elternhaus verlassen hat. Eine schwierige Entscheidung. F\u00fcr die ersten N\u00e4chte hat sie sich in einem kleinen Hotel eingemietet \u2013 in einem anderen Stadtteil, weit weg von der j\u00fcdischen Community. Nun sitzt sie beim Fr\u00fchst\u00fcck.<strong> Um<\/strong> sich zu befreien aus den strengen Speiseregeln, mit denen sie aufgewachsen ist, hat sie Eier mit Speck bestellt. Schweinefleisch mit milchigem Ei &#8211; das ist nun wirklich nicht koscher.\u00a0 Ihr Magen wei\u00df das. Da kann der Kopf sagen, was er will. Sie kommt gerade noch rechtzeitig zur Toilette, um sich zu \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was wir essen, zeigt, wer wir sind. Es geht um unsere Identit\u00e4t und die \u00e4ndern wir nicht von heute auf morgen. Davon erz\u00e4hlt auch die biblische Apostelgeschicht<\/strong>e. Da sitzt Petrus bei Freunden in Joppe auf dem Dach um zu beten. Es ist Mittag, die Sonne scheint hei\u00df, <strong>die Luft vibriert<\/strong> &nbsp;und &nbsp;sein Magen knurrt gewaltig. So bittet er, ihm etwas zu essen zu bringen. &nbsp;W\u00e4hrend also das Essen zubereitet wird, hat er eine Vision: Er sieht ein riesiges Leinentuch vom Himmel herabkommen. Und als es sich vor ihm entfaltet,&nbsp; ist es&nbsp; gef\u00fcllt mir unreinen Tieren<strong>. Hummer, Krebse, Garnelen<\/strong>. Das ist nicht koscher- nein, das ist ungenie\u00dfbar f\u00fcr ihn. Er geht auf Abstand \u2013 sch\u00fcttelt den Kopf. &nbsp;Aber wie zum Hohn h\u00f6rt er diese Stimme : \u201eSteh auf, Petrus, schlachte und iss.\u201c Nein-&nbsp; alles str\u00e4ubt sich in ihm- auf keinen Fall. \u201e Ich habe noch nie etwas Unreines gegessen\u201c, h\u00f6rt er sich sagen. &nbsp;Aber damit ist es nicht getan. Das Ganze wiederholt sich dreimal: das Tuch wird zum Himmel zur\u00fcckgezogen, kehrt&nbsp; wieder, entfaltet sich&nbsp; und bietet ihm an, was kein frommer Jude essen w\u00fcrde. Dreimal &nbsp;wehrt er ab und jedes Mal antwortet die Stimme: \u201eWas Gott gereinigt hat, das hei\u00dfe Du nicht gemein\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Offenbar ist Kritik angebracht an der Letztg\u00fcltigkeit der Speiseregeln. Die Grenzen, die sie markieren, sind kulturelle Grenzen, die sich auch \u00fcberwinden lasse<\/strong>n. Was wir essen, zeigt, wer wir sind \u2013 aber wir k\u00f6nnen uns ver\u00e4ndern. Grenzen \u00fcberschreiten, aufeinander zugehen. So ist die Vision des Petrus nur der &nbsp;Auftakt zu einer Begegnungsgeschichte zwischen ihm, dem j\u00fcdischen Anh\u00e4nger Jesu, und dem r\u00f6mischen Hauptmann Cornelius, von dem wir nicht genau &nbsp;wissen, welcher Religion er angeh\u00f6rte. Klar ist aber: Er glaubte an Gott, bem\u00fchte sich, ein guter Mensch zu sein und er betete wie alle hier in Israel, &nbsp;Schon am &nbsp;Tag, bevor Petrus seine &nbsp;Vision hat, h\u00f6rt &nbsp;Cornelius &nbsp;im Gebet eine Stimme. &nbsp;Mehr noch: Er sieht &nbsp;einen Engel vor sich, der ihm befiehlt, Petrus holen zu lassen. Eine &nbsp;Gebetserh\u00f6rung- Gott, den er sucht, l\u00e4sst sich finden. &nbsp;Und so kommt es, dass seine Diener am n\u00e4chsten Tag in Joppe vor dem Haus stehen, in dem Petrus zu Gast ist.&nbsp; Genau in dem Moment, als der seine Vision hat. Der l\u00e4sst <strong>nun gleic<\/strong>h den Tisch decken und l\u00e4dt sie zum Essen ein . Denn die &nbsp;Speiseregeln k\u00f6nnen uns spalten- die religi\u00f6sen wie die modernen- aber &nbsp;die Tischgemeinschaft kann uns zusammenf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Am n\u00e4chsten Tag geht Petrus mit den Dienern nach &nbsp;Caesarea, in das Haus des Hauptmanns. Eine Grenz\u00fcberschreitung auch das <\/strong>&#8211; eigentlich sollte er als frommer Jude das heidnische Haus gar nicht betreten. Das sagt er auch allen, die sich da versammelt haben, damit sie verstehen, was gerade passiert. Als dann aber &nbsp;Cornelius&nbsp; von dem Engel erz\u00e4hlt, &nbsp;denkt Petrus wieder an die Stimme, die ihn gerufen hat. Es ist wirklich, &nbsp;als h\u00e4tte Gott sie aufeinander zugef\u00fchrt.<strong> \u201e Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht\u201c<\/strong>, sagt er, \u201e sondern in jedem Volk, wer ihn f\u00fcrchtet und recht tut, der ist ihm angenehm\u201c. Eigentlich h\u00e4tte er es wissen k\u00f6nnen \u2013 denn Jesus hat genau das gelebt. Aber es ist dann doch &nbsp;etwas anderes, das am eigenen Leib zu erfahren. Es geht eben nicht nur um unseren Kopf und unser Herz, &nbsp;es geht auch um unseren Magen. Das &nbsp;Fremde zu kosten, ohne es gleich auszuspucken. Den Fremden als Gleichen zu begreifen, ohne ihn erst einmal auf Abstand zu halten, &nbsp;das braucht Zeit. Und es geht wohl nur so, dass wir gute Weggef\u00e4hrten finden auf dem Weg \u00fcber Grenzen ins Haus des&nbsp; anderen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Sharehouse-Gedanke \u2013 ein neues Miteinander<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ich will Ihnen noch von Alex&nbsp; Assali erz\u00e4hlen. <\/strong>Alex kam 2014 aus Syrien und war an der italienischen K\u00fcste gelandet. Nach einer langen Odyssee hatte er das Gl\u00fcck, ein Zimmer im Sharehouse in Berlin zu finden. In dem sch\u00f6nen, hundertj\u00e4hrigen Haus in Neuk\u00f6lln leben und arbeiten Menschen aus aller Welt zusammen. Menschen, &nbsp;die ihre Heimat verloren haben oder verlassen mussten oder die nach neuem Leben in Gemeinschaft suchen. Sie kommen aus Syrien, Somalia, England und Deutschland, aus Schweden, Afghanistan oder der T\u00fcrkei. Das Sharehouse ist kein Fl\u00fcchtlingslager und kein Heim, es ist eine \u201aWohn- und Arbeitsgemeinschaft auf Zeit. &nbsp;Es geht nicht nur um die Integration von Gefl\u00fcchteten, es geht um einen neuen Lebensstil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eJeder Mensch ist einzigartig und kostbar, darum f\u00f6rdern wir uns gegenseitig in unseren F\u00e4higkeiten und Talenten<\/strong>. Wir helfen nicht, wir unterst\u00fctzen einander auf Augenh\u00f6he, denn keiner ist besser als der oder die andere, und nur im Teilen sind wir wirklich reich.\u201c Das ist der Sharehausgedanke und er erinnert mich an die Worte aus der Apostelgeschichte. \u201e In jedem Volk, wer ihn f\u00fcrchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Alex Assali im Sharehaus von Anfang an dazu geh\u00f6rte, das hat ihn einfach gl\u00fccklich gemacht \u2013 und von diesem Gl\u00fcck wollte er etwas weitergeben. So entschied er sich, eine Stra\u00dfenk\u00fcche aufzumachen. Er kochte Suppen und Eint\u00f6pfe mit Hammelfleisch, Linsen und Tomaten. Er &nbsp;packte die T\u00f6pfe auf sein Fahrrad und installierte eine Warmhalteplatte auf den Stra\u00dfen Berlins. Und dann sch\u00f6pfte er aus &#8211; an Fl\u00fcchtlinge und Obdachlose und einfach an jeden, der probieren wollte. Kochen und zusammen essen w\u00e4rmt das Herz \u2013 wie die Speisen den Magen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDas Sharehaus ist ein Garten, in dem deine einzigartigen Talente und Tr\u00e4ume aufbl\u00fchen k\u00f6nnen<\/strong>, es ist eine Gemeinschaft, in der alle gleich wichtig sind, und es ist eine Werkstatt f\u00fcr himmlische Gesellschaft\u201c; kann man auf der Berliner Homepage lesen. Aber man &nbsp;muss nicht nach Neuk\u00f6lln fahren, um eine himmlische Werkstatt zu erleben. Bei uns in Garbsen, auf den D\u00f6rfern, gibt es interkulturelle G\u00e4rten. Man kann dort eine Parzelle mieten und anbauen, was einem schmeckt. Gem\u00fcse aus der alten Heimat. Einmal in der Woche wird in der kleinen H\u00fctte dort zusammen gekocht und gegessen. DA gibt es dann Gerichte aus aller Welt und die Gastgeber erz\u00e4hlen die Traditionen und Geschichten, die da zu geh\u00f6ren. An einem Tisch lernt man sich schnell kennen und l\u00e4ngst sind Freundschaften entstanden, die \u00fcber die G\u00e4rten hinausgehen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nichts verbindet so sehr, wie miteinander essen und f\u00fcreinander sorgen<\/strong>. Das hat eine Freundin von mir erlebt, als ihr Vater sich 2015 um Gefl\u00fcchtete aus Syrien gek\u00fcmmert hat \u2013 sie auf Beh\u00f6rden begleitet, f\u00fcr eine Wohnung gesorgt hat. Nun lebt die Familien in direkter Nachbarschaft und seit die Eltern meiner Freundin krank und gebrechlich sind, k\u00fcmmern sie sich. Schauen regelm\u00e4\u00dfig nach ihnen, kochen auch manchmal, helfen, wenn etwas aufzur\u00e4umen ist&nbsp; Eine sorgende Gemeinschaft ist entstanden, eine Gro\u00dffamilie. Ein neues Miteinander.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der Soziologie spricht man von einem neuen WIR<\/strong>. Dieses Wir ist nicht exklusiv, sondern inklusiv. Es kann seine Grenzen durchl\u00e4ssig machen, andere aufnehmen. Es verwandelt&nbsp; sich und wird dabei st\u00e4rker. Vor zwei Jahren, &nbsp;als die&nbsp; vielen Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine kamen, haben wir dieses neue WIR in unz\u00e4hligen privaten Haushalten und Wohngemeinschaften wachsen sehen. Das gibt mir Hoffnung im Blick auf die Gestaltung unserer europ\u00e4ischen Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freunde fast \u00fcberall- das neue WIR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber auch in Israel und Pal\u00e4stina, wo wir seit dem Herbst mit Schrecken hinsehen, gibt es solche himmlischen Werkst\u00e4tte<\/strong>n .Ich denke an die christliche Schule Talita Kumi &nbsp;auf der Westbank in Beit Jala, an der in der Mehrheit muslimische Kinder lernen. Aber auch an die wenigen j\u00fcdisch-arabischen Vers\u00f6hnungsprojekte, die es immer noch gibt. Nach dem 7. Oktober haben viele die Hoffnung verloren- zu furchtbar die Attentate, die Morde, Vergewaltigungen und Entf\u00fchrungen,&nbsp; zu schrecklich Krieg und Hunger in Gaza, die darauffolgten. Aber es gibt sie noch, Gemeinschaften wie das &nbsp;Friedensdorf Neve Schalom\/ Wahat al-salam &nbsp;zwischen Tel Aviv und Jerusalem. In ihrem Newsletter hei\u00dft es <strong>: \u201e In dieser unglaublich schwierigen Zeit lernen wir aufs Neue, was Solidarit\u00e4t und was das Ringen um Frieden bedeuten<\/strong>&nbsp;[\u2026] und setzen uns umso st\u00e4rker f\u00fcr Frieden zwischen unseren beiden V\u00f6lkern ein; wir m\u00f6chten bezeugen, dass Frieden m\u00f6glich und notwendig ist.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und Gott sei Dank gibt es auch hier in Deutschland trotz aller Menschenfeindlichkeit &nbsp;Gemeinschaftsprojekte wie diese interreligi\u00f6se Woche<\/strong>. Es gibt &nbsp;Restaurants wie das Kanaan am Prenzlauer Berg, wo zwei Freunde, ein Jude, ein Pal\u00e4stinenser, zusammen kochen. Immer geht es darum, in&nbsp; den Zerrei\u00dfproben &nbsp;das Gemeinsame zu entdecken, festzuhalten, was Menschen verbindet- wie &nbsp;&nbsp;Humus und Mezze und die Bl\u00fctend\u00fcfte im Fr\u00fchjahr. Damit das gelingt, m\u00fcssen wir die Grenzen achten, die Narben sch\u00fctzen, die wir letztlich alle&nbsp; aus unserer Geschichte und Religion, aus Krieg und Verfolgung &nbsp;mitbringen. Wir m\u00fcssen wissen, was den anderen verletzt, wenn wir uns aufeinander zu bewegen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Darum erz\u00e4hlt Petrus im Haus des Cornelius, dass er eigentlich gar nicht h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen. Und es dennoch tat, weil ihm das Miteinander wichtiger war. Und <strong>darum erz\u00e4hlt der K\u00fcnstler Erzan Mondtag im deutschen Pavillon der Biennale die Geschichte seiner t\u00fcrkischen Einwandererfamili<\/strong>e \u2013 damit sie Teil einer gemeinsamen deutschen Erinnerungskultur wird. D<strong>arum lassen sich j\u00fcdische Menschen in Schulen einladen, um \u00fcber ihre Geschichte und deren Traumata, aber auch \u00fcber Feste und Feiern&nbsp; zu erz\u00e4hlen<\/strong>. Gerade letzte Woche konnte man an der &nbsp;Sedertafel alles entdecken- &nbsp;wo jedes einzelne Gericht eine Geschichte erz\u00e4hlt und jeder seine Rolle hat, da wird Identit\u00e4t gepr\u00e4gt. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck, dort eingeladen zu sein. Wie sch\u00f6n, wenn wir einander T\u00fcren \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eFremde \u00fcberall\u201c ist das Motto der Biennale Arte 2024 in Venedig<\/strong>. Der Kurator Adriano Pedrosa, fokus\u00adsiert sich nach eigener Aussage&nbsp; auf \u201eK\u00fcnst\u00adler:innen, die selbst Aus\u00adl\u00e4nder:innen, Immi\u00adgrant:innen, Aus\u00adgewanderte, Emigrierte, Exilierte und Gefl\u00fcch\u00adtete sind \u2013 ins\u00adbesondere auf die &nbsp;die zwischen dem globalen S\u00fcden und dem globalen Norden gewandert\u201c sind. Die Ausstellung zeigt aber auch &nbsp;Werke von anderen, die als fremd erlebt werden: Queere K\u00fcnstler, Au\u00dfenseiter, Autodidakten, Indigene- &nbsp;Menschen, die als Ausl\u00e4nder im eigenen Land erlebt werden. Das erinnert mich an ein altes Motto von Anfang der 1990er Jahre, als die Wohnungen von Asylsuchenden in Rostock-Lichtenhagen in Brand gesetzt wurden.\u201c Jeder ist Ausl\u00e4nder- fast \u00fcberall\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das ist keine neue Erfahrung in der Geschichte. Auch das r\u00f6mische Reich beherbergte viele Kulturen und Religionen<\/strong>&#8211; wie die Geschichte von Petrus und Cornelius erz\u00e4hlt. Immer wieder war Gewalt n\u00f6tig, um den so genannten r\u00f6mischen Frieden zu erhalten. <strong>Die beiden aber, von denen die Apostelgeschichte erz\u00e4hlt, glaubten an einen Gott, der Menschen zusammenf\u00fchren will- im Traum, im Gebet und auf staubigen Stra\u00dfen. &nbsp;Sie glaubten, dass Gott Menschen in jedem Volk sieht. <\/strong>&nbsp;\u201eWer &nbsp;ihn f\u00fcrchtet und recht tut, der ist ihm recht\u201c. Sie glaubten an das gleiche Recht und die gleichen Pflichten aller Menschen. Das war ihre Motivation, zu Freunden zu werden. Und es kann auch unsere sein. Dann k\u00f6nnen sich die Wurzelwerke der Freundschaft ausweiten. Fast \u00fcberall. Wie beim Ginko-Baum.<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelia Coenen-Marx<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was wir essen &#8211; wer wir sind &#8211; und wie wir uns \u00e4ndern k\u00f6nnen Eine Stra\u00dfe in Bangkok \u2013 es&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7631\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":462,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7631","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7631"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7631"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8336,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7631\/revisions\/8336"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}