{"id":7598,"date":"2024-02-18T19:19:43","date_gmt":"2024-02-18T18:19:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7598"},"modified":"2024-02-18T19:22:33","modified_gmt":"2024-02-18T18:22:33","slug":"newsletter-29-februar-2024%ef%bf%bc","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7598","title":{"rendered":"Newsletter 29 \/ Februar 2024"},"content":{"rendered":"<table style=\"height: 19813px; width: 600px;\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 22308px;\">\n<td style=\"width: 600px; height: 19813px;\" valign=\"top\">\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\" align=\"left\">\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h3 style=\"padding: 0px 0; color: #000; font-size: 16px; text-align: center;\" align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/newsletter-head_Vorlage_500_250_4.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\" align=\"left\">\n<table style=\"height: 0px; width: 100%; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 100%; background-color: #d9e3aa; height: 24px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 264px;\">\n<td style=\"width: 100%; background-color: #d9e3aa; height: 264px;\">\n<table style=\"width: 100%; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 35.5705%; background-color: #cd9522;\">\n<h3><span style=\"color: #2b6d07; font-size: x-large;\">Newsletter<br \/>\n29\/Februar 2024:<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff; font-size: medium;\"><strong>Brennende Themen. Ideen, Inspirationen und Projekte\u00a0<\/strong><strong>aus Kirche und Diakonie.<\/strong><\/span><\/h3>\n<h3 style=\"padding: 10px 0; color: #000; font-size: 16px; text-align: center;\" align=\"center\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #cf921e;\"><span style=\"color: #e18800;\">\u00a0<\/span><\/span><\/strong><strong style=\"font-size: small; line-height: 18px;\"><span style=\"color: #cf921e;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"{email_url}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diese E-Mail online ansehen<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<\/td>\n<td style=\"width: 64.4295%; background-color: #cd9522;\"><span style=\"color: #cd9522;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Logo_W_02.png\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"133\" \/><br \/>\n<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 35.5705%; vertical-align: middle;\"><img decoding=\"async\" style=\"text-align: start;\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/themen.png\" alt=\"\" \/><\/td>\n<td style=\"width: 64.4295%;\">\n<ul style=\"text-align: start;\">\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Was f\u00fcr Zeiten<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Fastenzeit \u2013 Zeit der Unterbrechung<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Nie wieder ist jetzt<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Zusammenhalt, von dem wir leben: Care<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Herausforderungen auch f\u00fcr die Kirche<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Meine Zeit<strong>\u00a0\u2013\u00a0<\/strong>Zeitgeschenke und Entscheidungen<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Meine Zeit in unserer Zeit: Alter<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>B\u00fccher von Freund*innen<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Inspirierende Orte<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\" align=\"left\">\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\" align=\"left\">\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\">\n<div style=\"padding: 10px 20px 20px 20px; background-color: #fff; line-height: 20px;\" align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<p>\u201eMay you live in interesting times\u201c, das soll ein chinesischer Fluch sein. \u00d6fter wurde das Zitat aufgegriffen, zuletzt sehr sichtbar bei der Venedig-Biennale von 2019. Die Zeiten sind seither sicherlich noch viel schwieriger geworden. Doch der zur\u00fcckgenommene Gestus leuchtet mir ein: der Simplifizierung wie der Furcht und nicht zuletzt der hektischen Skandalisierung entgegenzutreten mit ruhigem, genauem Hinschauen. Und immer wieder mit Interesse und Empathie. Dazu m\u00f6chte ich Mut machen und auch dazu, hinter den vielen offenen Fragen nach neuen Wegen zu suchen.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Was f\u00fcr Zeiten<\/span><\/h2>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/bauernp_200.jpg\" width=\"200\" height=\"267\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div align=\"left\"><strong>Das Jahr begann mit Stillstand. Trecker vor dem Reichstag, an Autobahnauffahrten, Br\u00fccken und Durchgangsstra\u00dfen. Aber still war es dabei nicht. Hinter dem Hupen der Traktoren sp\u00fcrte jeder die aufgestaute Energie:<\/strong> Wut, Angst und Ohnmacht. Nicht nur bei den Bauern, auch bei den Spediteuren, die sich angeschlossen hatten, den Gastronomen, den Fliesenlegern \u2026 So viel Angst, etwas zu verlieren. Angst, dass sich alles \u00e4ndert. <strong>Angst, dass sich doch nichts \u00e4ndert trotz der Versprechen.<\/strong> Das Schlimmste, sagen viele, ist die Unsicherheit. Das Gef\u00fchl, keinen Einfluss zu haben, die eigene Zukunft nicht planen zu k\u00f6nnen. Da geht es dem Mittelstand wie den prek\u00e4r Besch\u00e4ftigten. Die Regierung spricht vom Deutschlandtempo, aber die Z\u00fcge fallen aus.<\/p>\n<p>Der Bau des ersten Fl\u00fcssiggasterminals war ein gro\u00dfer Erfolg \u2013 ohne\u00a0schnelle Ma\u00dfnahmen wie diese h\u00e4tten wir im letzten Winter im Kalten gesessen. Jetzt soll es gelingen, auch die anderen Ver\u00e4nderungsprozesse zeitnah zu gestalten \u2013 <strong>den \u00f6kologischen Umbau der Wirtschaft, B\u00fcrokratieabbau und Digitalisierung, Bundeswehr-, Bildungs- und Bahnreform.<\/strong> Acht <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.ullstein.de\/werke\/baustellen-der-nation\/hardcover\/9783550202414\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eBaustellen der Nation\u201c<\/a><\/strong> stellen die Journalisten Philip Banse und Ulf Buermeyer in ihrem neuen Buch vor. Sie beschreiben, \u201ewas wir jetzt in Deutschland \u00e4ndern m\u00fcssen\u201c. Bis Ende des Jahrzehnts, bis 2035, 2045. Meist bleibt ja die viel beschworene Zeitenwende diffus \u2013 hier wird sie konkret. Doch das verst\u00e4rkt auch den Druck.<\/p>\n<p>Politik m\u00fcsse die Menschen mitnehmen, hei\u00dft es. Als w\u00fcrde die Politik nicht auch von Menschen gemacht. Menschen, die sich informieren und erkl\u00e4ren m\u00fcssen, Menschen, die sich irren. Aber das Vertrauen in die Entscheider*innen ist auf dem Tiefpunkt. Die sogenannten Eliten werden gebasht, ja verachtet. Und w\u00e4hrend man sich im Netz in Gro\u00dfbuchstaben beschimpft, breitet sich Sprachlosigkeit aus. Braucht man denn einen Trecker, um endlich wahrgenommen zu werden?<\/p>\n<p><strong>Hinter den Hupkonzerten verschwinden die stillen Krisen.<\/strong> Angesichts des Stillstands von Bahnen und Bussen vergisst man leicht die Not derer, die kaum noch mobil sind. In Krankenh\u00e4usern werden ganze Abteilungen geschlossen, weil Pflegekr\u00e4fte fehlen. Mehr als jede zweite Rentnerin muss mit weniger als 1.250 Euro auskommen. Kinder lernen in Containern, weil die Renovierung der Schulen nicht vorankommt. <strong>Bildungssituation laut Pisastudie, Migration, demografischer Wandel \u2013 die aktuellen Krisen haben lange vernachl\u00e4ssigte Probleme offengelegt. Die gro\u00dfen Sozialreformen der letzten Jahrzehnte \u2013 Pflegeversicherung, Arbeitsmarktreform, Kita-Ausbau, Gesundheitsreform \u2013 sind l\u00e4ngst \u00fcberholungsbed\u00fcrftig.<\/strong> Und f\u00fcr die neuen, wie die Kindergrundsicherung, fehlt der Mut. Wer die n\u00f6tigen Investitionen zusammenrechnet, kommt auf mehrere hundert Milliarden f\u00fcr Bildung, Wohnungsbau und Pflege. <strong>Zur Zeitenwende geh\u00f6rt eine Sozialwende. Es reicht nicht, den alten Pfaden zu folgen. Es kann nicht alles bleiben, wie es ist \u2013 auch der Sozialstaat nicht. Mit Ausbessern ist es nicht getan. Und mit Aufschieben schon gar nicht.<\/strong> Der Streit um die Schuldenbremse \u2013 darunter auch der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/publikationen\/policy-briefs\/policy-brief-1\/2024.html?returnUrl=%2Findex.html&amp;cHash=ae3d4666cdd7d0af539e4a1f24cefc34\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Policy-Brief der sogenannten Wirtschaftsweisen<\/a><\/strong> \u2013 zeigt: Es geht wieder sehr grunds\u00e4tzlich um die Rolle des Staates und die Entwicklung der Wirtschaft. <strong>Die alten Sicherheiten sind zerbrochen \u2013 das gilt es anzuerkennen.<\/strong> Manchmal vermisse ich die offenen Diskussionen in der damaligen \u201eSozialkammer\u201c der EKD, die zeitweise von <strong>Gert G. Wagner geleitet wurde. <\/strong><strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.891844.de\/nachruf_auf_gert_g._wagner.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gert. G. Wagner, neben vielen weiteren Positionen Leiter des sozio-\u00f6konomischen Panels des DIW (1989\u20132011), ist dieser Tage verstorben<\/a><\/strong>. Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Kammer habe ich viel von ihm gelernt \u2013 vor allem, politische Analysen und Konzepte immer auch an der Realit\u00e4t zu pr\u00fcfen, die sich in Zahlen ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Zukunft.jpg\" width=\"151\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eIn diesen Zeiten multipler Krisen erweist sich eine stabile soziale Infrastruktur als Hoffnungsanker\u201c<\/strong>, schreibt Maria Loheide, die Vorst\u00e4ndin der Diakonie Deutschland, in einer <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Entwurf_des_Bundeshaushalts_2024_Einschaetzung_der_Diakonie_Deutschland_202301816.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einsch\u00e4tzung zu Bundeshaushalt 2024 und Finanzplanung der Bundesregierung<\/a><\/strong>. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Beratungsangebote, die als freiwillige Leistung der Kommunen bei knappen Ressourcen gek\u00fcrzt werden. <strong>Bei Schuldnerberatung, Familienberatung, allgemeiner Sozialberatung wird l\u00e4ngst gestrichen. <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diakonie.de\/informieren\/infothek\/2023\/oktober\/umfrage-unter-verbaenden-soziale-angebote-in-gefahr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine Blitzumfrage im Oktober 2023 zeigt<\/a>: Inzwischen mussten vierzig Prozent der Tr\u00e4ger ihre Angebote einschr\u00e4nken oder ganz einstellen. Tats\u00e4chlich braucht es in einer Zeit gro\u00dfer Umbr\u00fcche gerade solche Angebote, die den Einzelnen helfen, sich in den un\u00fcbersichtlichen Systemen zurechtzufinden und so das eigene Leben in die Hand zu nehmen.<\/strong> Die Gesundheitsbistros und -caf\u00e9s (<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.wali-wetzlar.de\/gesundheitscafe-im-westend\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier ein Beispiel aus Wetzlar<\/a><\/strong>), die Benachteiligten helfen sollten, sich im Dschungel von medizinischen, pflegerischen, Reha-Angeboten zu orientieren, sind ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Sie waren in Pandemiezeiten sehr gefragt \u2013 standen allerdings quer zu den bisherigen Strukturen des Sozialsystems und erzeugten neue Doppelstrukturen.<\/p>\n<p>Wir brauchen Mut, uns neu aufzustellen. Aber auch Offenheit und Vertrauen. Es wird Zeit, dass wir miteinander reden. Statt uns in Gro\u00dfbuchstaben anzuschreien wie auf X oder Telegram. <strong>Denn es hat Konsequenzen, wenn wir uns gegenseitig nicht wahrnehmen und nicht zuh\u00f6ren. Sowohl individuell als auch gesellschaftlich. Armut, Krankheit, Abstiegs\u00e4ngste \u2013 das alles wird bedrohlicher. Und die Gewalt nimmt zu.<\/strong> Gegen Polizei und Notfallsanit\u00e4ter*innen, an Schulen und auf dem Sportplatz, gegen Synagogen und Moscheen. Oft stehen dahinter gesellschaftliche Mechanismen, die bestimmte Gruppen ausschlie\u00dfen \u2013 Migrant*innen zum Beispiel oder Menschen, die B\u00fcrgergeld empfangen. Das f\u00e4ngt klein an: <strong>Wir sehen die anderen nicht, wir sehen sie nicht, wie sie wirklich sind. Wir halten ihre Sorgen nicht f\u00fcr legitim. Kein Wunder, wenn manche sich mit Gewalt Respekt verschaffen.<\/strong> Aber das f\u00fchrt nur zu weiterer Polarisierung. Und vertieft die Hoffnungslosigkeit. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/buergergeld-bingo.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das B\u00fcrgergeld-Bingo der Diakonie Deutschland<\/a><\/strong> l\u00e4dt ein, sich einmal vorzustellen, wie man selbst mit dem entsprechenden Budget zurechtk\u00e4me.<\/p>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Microphon.jpg\" width=\"25\" height=\"25\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<p>\u201eZeitenwenden im Deutschlandtempo \u2013 Wer kommt da noch mit?\u201c <strong>\u2013<\/strong> <strong>d<\/strong><strong>arum\u00a0<\/strong><strong>geht es auch in meiner Sendung Am Sonntagmorgen, jetzt am 18. Februar um 8:35 Uhr im Deutschlandfunk.<\/strong><\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Fastenzeit \u2013 Zeit der Unterbrechung\u00a0<\/span><\/h2>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/fastenkalender-2024.jpg\" width=\"300\" height=\"237\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<p>Am Mittwoch hat die Fastenzeit begonnen. <strong>Es sind noch sieben Wochen bis Ostern und viele haben sich gedanklich auf den Weg gemacht. <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/7wochenohne.evangelisch.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eSieben Woche ohne Alleing\u00e4nge\u201c<\/a><\/strong> sollen es sein, schl\u00e4gt die evangelische Kirche vor. <strong>\u201eKomm r\u00fcber\u201c hei\u00dft das Motto der Fastenaktion, die am 18. Februar um 9:30 Uhr mit einem Gottesdienst in Osnabr\u00fcck er\u00f6ffnet wird (wird im ZDF \u00fcbertragen).<\/strong> Sie l\u00e4dt ein, uns zu \u00f6ffnen \u2013 f\u00fcr die Hoffnung und f\u00fcreinander. So wie in Stuttgart. Zum drei\u00dfigsten Geburtstag der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.vesperkirche.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vesperkirche<\/a><\/strong> \u00f6ffnen zwischen dem 14. Januar und dem 2. M\u00e4rz Ehrenamtliche und G\u00e4ste ihre Wohnungst\u00fcren und kochen f\u00fcreinander ihre Lieblingsrezepte: Himmel und Erde, Gulaschsuppe, Schlesischer Mohn. Sie erz\u00e4hlen sich die Geschichten, die dazugeh\u00f6ren, lernen sich besser kennen und es entstehen neue Freundschaften. In einem Kochbuch sind die Rezepte und Geschichten nachzulesen.<\/p>\n<p><strong>\u201eWenn ein System weit vom Gleichgewicht entfernt ist\u201c, <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/terra-nova.earth\/magazin\/news\/inseln-der-kohaerenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">greift der Organisationsentwickler Otto Scharmer einen Satz des Chemienobelpreistr\u00e4gers Ilya Prigogine auf<\/a>, \u201ehaben kleine Inseln der Koh\u00e4renz [\u2026] die F\u00e4higkeit, das ganze System in eine h\u00f6here Ordnung zu heben.\u201c<\/strong><strong>. Da entsteht eine neue Energie, die uns zusammenschlie\u00dft und weiterbringt.<\/strong> Ja, es gibt sie, die Projekte und Initiativen, in denen das Neue im Keim schon sichtbar wird. Es f\u00e4ngt damit an, dass wir wahrnehmen, was ist und mit welchen Menschen wir leben \u2013 und wer an den Rand gedr\u00e4ngt oder vergessen wird. Zukunft gewinnen wir nur miteinander. Wenn wir die Einsamkeit durchbrechen, rausgehen und einander zuh\u00f6ren. <strong>Auf den vielen Demos gegen Rechtsextremismus kann man das sp\u00fcren. Das ist eine Kraft, die nach vorn tr\u00e4gt und den Stillstand \u00fcberwindet<\/strong> \u2013 gegen Rechtsextremismus und f\u00fcr ein Miteinander der Vielfalt in einer lebendigen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Nie wieder ist jetzt<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Nie-wieder-ist-jetzt.jpg\" width=\"300\" height=\"294\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>Die Gr\u00e4uel des 7. Oktober und die Antwort Israels darauf haben die Auseinandersetzungen auch in Deutschland versch\u00e4rft. F\u00fcr mich sind es nicht zuletzt israelische Autor*innen, die mir helfen, die Zusammenh\u00e4nge dort <em>und<\/em> hier zu verstehen. Eine wichtige Stimme ist der <strong>Philosoph Omri Boehm<\/strong>, der f\u00fcr die Universalit\u00e4t der Menschenrechte eintritt und sich oft auch mit unakademischen Beitr\u00e4gen in die Debatte einbringt (<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/omri-boehm-interview-israel-terrorismus-hamas-krieg-1.6288539?reduced=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im Interview mit der S\u00fcddeutschen Zeitung spricht er \u00fcber den Terror der Hamas und die Lebensl\u00fcgen der israelischen Politik<\/a><\/strong>). <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.suhrkamp.de\/buch\/eva-illouz-undemokratische-emotionen-t-9783518127803\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eva Illouz\u2018 Arbeit \u00fcber Emotionen und deren Instrumentalisierung in der Politik<\/a><\/strong> wirft einen scharfen Blick auf die Radikalisierung in der israelischen Gesellschaft und Politik. <strong>Doch ihre \u00dcberlegungen helfen auch, einige Polarisierungen hierzulande einzuordnen, denn vieles von dem, was wir hier als Skandale beobachten, ist Ergebnis von Affektpolitik:<\/strong> Politische Gruppierungen sprechen m\u00f6gliche Anh\u00e4nger*innen \u00fcber gesellschaftliche \u201eAufreger\u201c, \u00fcber \u201eTriggerpunkte\u201c an. Das gleichnamige <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.suhrkamp.de\/buch\/triggerpunkte-t-9783518029848\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Buch von Steffen Mau, Thomas Lux und Linus Westerheuser<\/a><\/strong> analysiert hellsichtig, dass es zu den dr\u00e4ngenden Grundfragen unserer Zeit einen weitgehenden gesellschaftlichen Konsens gibt, diskursive Zuspitzungen aber immer wieder Fronten entstehen lassen. Doch wahr ist, rechtsextreme Einstellungen verbreiten sich, auch unter Jugendlichen: <strong>W\u00e4hrend die Demos zum Aufbruch gegen Rechtsextremismus einluden, <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/taz.de\/Rechtsextreme-Chats-in-der-Schule\/!5983139\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wurde bekannt<\/a>, dass eine Sch\u00fclergruppe aus Hannover eine Chatgruppe eingerichtet hatte, um zu einer \u201eRassenfahrt\u201c mit Bj\u00f6rn H\u00f6cke einzuladen.<\/strong> Mir fiel dabei die Diskussion um Aiwangers \u201eJugends\u00fcnden\u201c ein, jenes Flugblatt von damals Siebzehnj\u00e4hrigen, das sich \u00fcber Ausschwitz lustig machte. Was bedeutet es eigentlich, frage ich mich, f\u00fcr die heute Siebzehnj\u00e4hrigen, wenn die \u00c4lteren ein solches Skript als Dumme-Jungen-Streich abtun, als Jugends\u00fcnde, mit der sie abgeschlossen haben? Tats\u00e4chlich ist nichts abgeschlossen. Unsere Erinnerungskultur muss offen bleiben f\u00fcr die Fragen der Gegenwart \u2013 wir brauchen den Dialog der Generationen.<\/p>\n<p>___<\/p>\n<table style=\"width: 430px; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; vertical-align: top;\" align=\"left\"><span style=\"color: #008080;\"><strong>Ged<\/strong><\/span><span style=\"color: #008080;\"><strong>anken und Tipps zum Thema Demokratie stark machen:\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eTische und St\u00fchle raus!\u201c, um mit anderen ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Dazu l\u00e4dt das Team <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/offenegesellschaft.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Offene Gesellschaft<\/a><\/strong> auch in diesem Jahr wieder ein \u2013 am <strong>Samstag, 16. Juni ist der Tag der Offenen Gesellschaft. <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/tag-der-offenen-gesellschaft.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schauen Sie doch mal, was in Ihrer Region los ist oder wo Sie Ihre St\u00fchle hinstellen m\u00f6gen.<\/a><\/strong><\/li>\n<li>Rassismus und Feindlichkeit gegen\u00fcber Zugewanderten bis hin zu den in Potsdam von Rechtsextremen besprochenen Pl\u00e4nen, Menschen mit Migrationsgeschichte aus dem Land zu bringen, werden befeuert durch die Behauptung, <strong>Migrant*innen bedeuteten einen finanziellen Verlust f\u00fcr Deutschland. Doch das Gegenteil ist der Fall, <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.890298.de\/nachrichten\/migranten_sind_kein_finanzieller_verlust_fuer_deutschland.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">macht Marcel Fratzscher, Direktor des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung deutlich<\/a>.<\/strong> Das Netzwerk <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge<\/a><\/strong> bietet hilfreiche Unterst\u00fctzung f\u00fcr Unternehmen, die diese Chancen nutzen wollen.<\/li>\n<li><strong>Mehr als 280 Nachkommen von Widerstandsk\u00e4mpfer*innen gegen den Nationalsozialismus<\/strong> haben einen <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article241580336\/Stauffenberg-Bonhoeffer-Co-Nachfahren-mit-starkem-Appell.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Aufruf unterzeichnet, aus der Geschichte zu lernen<\/strong><\/a> und die Demokratie zu st\u00e4rken. <strong>Sie fordern uns dringend auf, am 9. Juni bei der Europawahl unsere Stimme abzugeben.\u00a0<\/strong><\/li>\n<li><strong>Das Netzwerk <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/freibergfueralle.de\/freibergfueralle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freiberg f\u00fcr alle<\/a><\/strong> hat unter anderem die Kundgebung \u201eGesicht zeigen\u201c gegen Rechtsextremismus mit vorbereitet. Auf der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/freibergfueralle.de\/category\/gesichtzeigen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website<\/a><\/strong> zeigen die Menschen nach wie vor ihr Gesicht \u2013 in einer Stadt mit ca. 40.000 Einwohner*innen ein echter Schritt zu mehr Miteinander.<\/li>\n<li><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.penguin.de\/Paperback\/Geboren-aufgewachsen-und-ermordet-in-Deutschland\/Cetin-Gueltekin\/Heyne\/e619144.rhd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>\u00c7etin G\u00fcltekin, Bruder eines der M\u00e4nner, die in Hanau ermordet wurden, hat ein Buch geschrieben<\/strong><\/a>, mit dem er dem Rassismus in Deutschland etwas entgegensetzen will. Und er zeigt: <strong>\u201eWir sind nicht \u201adie Anderen\u2018, wir sind ein Teil der deutschen Gesellschaft.\u201c\u00a0<\/strong>Am <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/19feb-hanau.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">19. Februar<\/a><\/strong> gibt es \u00fcberall in Deutschland Veranstaltungen und Aktionen zum Gedenken an die Ermordeten.<\/li>\n<li><strong>Die <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/freiheitsrechte.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesellschaft f\u00fcr Freiheitsrechte<\/a><\/strong> nimmt sich einzelner juristischer F\u00e4lle an und f\u00fchrt strategische Prozesse, um Menschenrechte zu st\u00e4rken bzw. zu verteidigen. So steht sie beispielsweise an der Seite von Journalist*innen und Wistleblowern und <strong>besch\u00e4ftigt sich auch jetzt mit der Frage, ob unsere Verfassung hinreichend gegen Extremismus gesichert ist<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Die laufenden Demos gelten schon jetzt als die gr\u00f6\u00dften in der Geschichte der Bundesrepublik<\/strong>. Aber auch sie haben eine Geschichte, die mit den Anschl\u00e4gen in Rostock-Lichtenhagen und Solingen begann. <strong>Ich erinnere mich, wie 1992 unter dem Motto \u201eArsch hu, Z\u00e4ng useinander\u201c 100.000 Menschen auf der K\u00f6lner Domplatte zusammenkamen<\/strong>.<\/li>\n<li>In diesen Tagen mussten wir <strong>Alfred Grosser<\/strong> verabschieden \u2013 <strong>jemanden, dem es stets gelungen ist, Grenzen zu \u00fcberwinden<\/strong>. Besonders beeindruckt hat mich sein biografisch inspiriertes Buch <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/dietz-verlag.de\/isbn\/9783801204990\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Le Mensch<\/a><\/strong>.<\/li>\n<li>Auch religi\u00f6se Grenzen gilt es immer neu zu \u00fcberwinden. <strong>In <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.ingelheimer-multireligioese-woche.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ingelheim wird j\u00e4hrlich eine multireligi\u00f6se Woche<\/a> gefeiert, dieses Jahr vom 20. bis 28. April<\/strong>. Dort halte ich am Sonntag um 15:30 Uhr eine Predigt zum Abschluss.<\/li>\n<li><strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Flyer_AusschreibungWettbewerb_ESS_Kulturen_final_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeinsam Ess-Kulturen erleben<\/a> ist ein Wettbewerb, mit dem die BAGSO besonders kreative Mahlzeitenangebote f\u00fcr \u00e4ltere Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auszeichnen m\u00f6chte.<\/strong> Die Ausschreibung enth\u00e4lt auch Angebote f\u00fcr Workshops, in denen Einrichtungen ihre diesbez\u00fcgliche Kompetenz ausbauen k\u00f6nnen. Einsendeschluss ist der 29. April.<\/li>\n<li>Immer mal wieder werde ich gefragt, was aus den israelisch-pal\u00e4stinensischen Friedensprojekten geworden ist. Hier ein Beispiel f\u00fcr Beharrlichkeit: <strong>Samah Salaime vom Friedensdorf <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/wasns.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neve Shalom<\/a> zwischen Tel Aviv und Jerusalem schreibt: \u201eIn dieser unglaublich schwierigen Zeit lernen wir aufs Neue, was Solidarit\u00e4t und was das Ringen um Frieden bedeuten<\/strong> [\u2026] und setzen uns umso st\u00e4rker f\u00fcr Frieden zwischen unseren beiden V\u00f6lkern ein; wir m\u00f6chten mit unserem Auftrag noch st\u00e4rker in die \u00d6ffentlichkeit gehen und bezeugen, dass Frieden m\u00f6glich und notwendig ist.\u201c <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Neve-SChalom_2024_01.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a><\/strong>\u00a0der ganze Text mit einem aktuellen Zwischenbericht.<\/li>\n<li>Die Liturgie f\u00fcr den Weltgebetstag der Frauen kommt in diesem Jahr von pal\u00e4stinensischen Frauen. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.evangelische-zeitung.de\/beten-im-schatten-des-krieges\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Darin steckt \u2013 nach vielen Auseinandersetzungen vor allem seit dem 7. Oktober \u2013 ein Zeichen der Hoffnung.<\/a><\/strong><\/li>\n<li>Andere Perspektive wahrzunehmen, kl\u00e4rt die eigene Sichtweise: Bei der\u00a0 israelischen Tageszeitung Ha\u2019aretz kann man einen englischsprachigen <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/newsletter\/single?segmentId=0000017e-1bbb-d2ef-a1ff-7ffb201a0000\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Newsletter abonnieren<\/strong><\/a> \u2013 ebenso auch bei <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/newsletters\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Al Jazeera<\/a><\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Zusammenhalt, von dem wir leben: Care<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/hand-1.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>Das Thema steht nicht zuoberst auf der Agenda, wenn in diesen Tagen f\u00fcr die St\u00e4rkung der Demokratie gek\u00e4mpft wird. Doch <strong>letztlich geht es um die Basis unseres Miteinanders: Care-Arbeit und ihre gesellschaftliche \u2013 und wirtschaftliche! \u2013 W\u00fcrdigung und gerechte Verteilung.<\/strong> Seit Jahren h\u00f6ren wir regelm\u00e4\u00dfig neue, alarmierende Zahlen aus der Pflege: vor allem zu <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.devap.de\/fileadmin\/Mediathek\/02_Unsere_Positionen\/pdf\/24-02-14_DEVAP_PM_DEVAP_Umfrage_bestaetigt_Vier_von_fuenf_Traegern_der_Langzeitpflege_muessen_Angebote_weiterhin_einschraenken.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>fehlenden Fachkr\u00e4ften<\/strong><\/a>, was die Leistungsf\u00e4higkeit der Tr\u00e4ger extrem beeintr\u00e4chtigt, zu wachsenden Zuzahlungen, die f\u00fcr viele Familien nicht mehr tragbar sind, und zur Armut von (zumeist) Frauen, die sich f\u00fcr die Versorgung von Kindern und die Pflege von Familienangeh\u00f6rigen eingesetzt und darum nicht gen\u00fcgend in die Rentenkasse eingezahlt haben. <strong>Immer deutlicher wird, dass eine grundlegende Ver\u00e4nderung notwendig ist.<\/strong> Wir brauchen einen neuen Mix aus famili\u00e4r-nachbarschaftlicher und professioneller Hilfe \u2013 unter dem Stichwort Caring Communities besch\u00e4ftigen wir uns seit bestimmt zwanzig Jahren damit.<\/p>\n<p>Es geht also einerseits um Gleichstellung, andererseits um Entlastung in den herausfordernden Zeiten privater Sorge (Kindererziehung, Pflege). <strong>\u201eDer Gender Care Gab ist kleiner in den L\u00e4ndern, in denen mehr Geld f\u00fcr die formelle Pflege ausgegeben wird\u201c<\/strong>, hei\u00dft es in einem <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.893160.de\/informelle_pflege_wird_ueberwiegend_von_frauen_geleistet__au___ellen_pflege_in_deutschland_kann_gender_care_gap_verringern.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Bericht \u00fcber eine Studie<\/strong><\/a> des DIW. Doch eine solche Entwicklung ist in Deutschland nicht in Sicht. Nach Corona scheint sich hier etwas ver\u00e4ndert zu haben: Die Hoffnung auf eine gerechte Aufteilung von Erwerbs- und Care-Arbeit schwindet.<\/p>\n<p><strong>Dabei geht es um die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung als soziale Leistung ebenso wie um die Frage, wie wir die private und ehrenamtliche Care-Arbeit im Verh\u00e4ltnis zur Erwerbsarbeit wertsch\u00e4tzen.<\/strong> Das hat auch einen gesamtwirtschaftlichen Aspekt, denn <strong>solange vor allem Frauen die unbezahlte private Care-Arbeit mehr oder weniger allein zus\u00e4tzlich zur Berufst\u00e4tigkeit leisten, wird es nicht m\u00f6glich sein, das Arbeitskr\u00e4ftepotenzial so auszusch\u00f6pfen, wie es angesichts des demografischen Wandels notwendig ist. Es geht also einerseits um Gleichstellung, andererseits um Entlastung in den herausfordernden Zeiten privater Sorge (Kindererziehung, Pflege)<\/strong>. Nach Corona scheint sich hier etwas ver\u00e4ndert zu haben: Die Hoffnung auf eine gerechte Aufteilung von Erwerbs- und Care-Arbeit schwindet. In ihrem Blog <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/teresabuecker\/posts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zwischenzeiten<\/a><\/strong> schreibt Teresa B\u00fcker: \u201e<strong>2015 z\u00e4hlte noch ein gutes Drittel zu den Bef\u00fcrwortern einer aktiven, offensiven Gleichstellungspolitik, heute sind es nur noch ein knappes Viertel<\/strong><strong>.<\/strong> Auf der anderen Seite wuchs im gleichen Zeitraum der Anteil der Gegner einer weiter gehenden Gleichstellungspolitik auf ein gutes F\u00fcnftel.\u201c Dabei sind die Positionen offenbar klar zwischen den Geschlechtern aufgeteilt. \u201eIn vielen privaten Gespr\u00e4chen erlebe ich bei M\u00e4nnern immer wieder <strong>entgeisterte Gesichter, wenn ich die M\u00f6glichkeit ins Feld f\u00fchre, f\u00fcr eine lange Elternzeit oder Teilzeitstelle die materiellen Anspr\u00fcche eine Zeitlang zur\u00fcckzuschrauben<\/strong>, w\u00e4hrend Studien zufolge Frauen die finanziellen Nachteile von Elternschaft und Teilzeit sogar bewusst in Kauf nehmen, weil sie Zeit f\u00fcr sich oder f\u00fcr Familie einen h\u00f6heren Wert zuweisen, der ihnen diese Entscheidung auch kognitiv erlaubt\u201c, schreibt B\u00fcker weiter. F\u00fcr mich lugt da hinter Care die Caritas hervor, die der \u00d6konomie den ersten Rang streitig macht.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/essen.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>Frauen haben ihren Platz in der Erwerbsarbeit erk\u00e4mpft, aber die Sorgearbeit ist noch nicht gerecht verteilt und refinanziert. <strong>Wir leben in einer Dienstleistungs- und Konsumgesellschaft und m\u00fcssen vielleicht neu lernen, dass Gesundheit und Bildung unsere eigene Mitarbeit brauchen \u2013 nicht nur weil Fachkr\u00e4fte fehlen, sondern weil wechselseitige Sorge auch unsere Verbundenheit miteinander st\u00e4rkt. Sorgende Gemeinschaften k\u00f6nnen dazu beitragen, Einsamkeit zu \u00fcberwinden und das Miteinander der Generationen zu st\u00e4rken. Sie kn\u00fcpfen an die allt\u00e4glichen Lebensvollz\u00fcgen in Familie und Nachbarschaft an:<\/strong> Zusammen arbeiten, essen und feiern, einander unterst\u00fctzen, miteinander wohnen, den Lebensraum gestalten. Ich denke an Seniorenwohngemeinschaften und Mehrgenerationenh\u00e4user, an Projekte, die jungen Familien in \u00fcberalterten D\u00f6rfern Wohnraum zur Verf\u00fcgung stellen \u2013 die Kreativit\u00e4t, die sich entfaltet, wo Menschen Sorge als Teil des Lebens annehmen, ist beeindruckend. <strong>Ja, solche \u201ekleinen Inseln der Koh\u00e4renz haben die F\u00e4higkeit, das ganze System\u00a0ganzes System in eine h\u00f6here Ordnung zu heben\u201c.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Sehnsucht nach (Zusammen-)Halt in einer fragmentierten Welt findet ihren Ausdruck auch in den neuen monastischen Gemeinschaften.<\/strong> Die meisten verstehen sich als Erg\u00e4nzung zu den Kirchen vor Ort,<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/freshexpressions.de\/moenchische-klostergemeinschaften-im-neuen-gewand\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> schreibt Hella Thorn in einem Artikel auf Fresh X<\/a><\/strong>. \u201e<strong>Manche dieser neuen Gemeinschaften organisieren sich vor allem um ein gemeinsames Projekt herum: Entweder voll oder Teilzeit engagieren sie sich im Sozialraum<\/strong>, sind als Gemeinschaft unternehmerisch t\u00e4tig, indem sie ein G\u00e4stehaus o.\u00e4. betreiben. <strong>Andere leben verbindlich als Gemeinschaft zusammen, gehen aber g\u00e4nzlich unterschiedlichen \u201anormalen\u2018 Berufen nach. Und wieder andere leben noch nicht mal in der N\u00e4he voneinander<\/strong>, sondern [\u2026] gestalten Wochenenden, Ferien und spirituelle Abende (Digitalit\u00e4t sei Dank). Sie leben in Plattenbauten, in Einfamilienh\u00e4usern in einem Wohngebiet, in Privath\u00e4usern, auf alten Geh\u00f6ften, in urigen Bauernh\u00e4usern eines Dorfes rund um den Kirchturm, in ausgedienten Kl\u00f6stern, Kasernen oder Schulen. Von Nord bis S\u00fcd. Von West bis Ost.\u201c <strong>Interessant aus meiner Sicht auch: Solche Communities fordern die \u201ealten\u201c diakonischen Gemeinschaften von Kaiserswerth bis Zehlendorf heraus, die sich \u2013 explizit und sehr selbstbewusst berufsorientiert \u2013 eng an die Pflege- und Erziehungsarbeit in den Einrichtungen gebunden haben.<\/strong><\/p>\n<p>___<\/p>\n<table style=\"width: 430px; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 556px;\" align=\"left\"><span style=\"color: #008080;\"><strong>Ein paar Tipps zum Thema Care, Communities und Gerechtigkeit<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Vom 23. bis 25. Februar wollen die 32. Arnoldshainer Hospiztage <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.evangelische-akademie.de\/kalender\/die-hospizarbeit-neu-denken\/61196\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hospizarbeit neu denken<\/a><\/strong>. Am 24. Februar halte ich dort einen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=arnoldshainer-hospiztage-vortrag-workshop-zum-thema-quartiersarbeit-vernetzung-im-sozialraum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vortrag<\/a><\/strong> zum Thema <strong>Hospizarbeit im Quartier<\/strong>.<\/li>\n<li>Um eine erf\u00fcllte Arbeit im Hospiz geht es auch in meinem Vortrag beim \u00d6kumenischen Hospizverein in Kassel am <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=vortrag-das-letzte-tabu-spiritualitaet-am-ende-des-lebens-oekumenischer-hospizverein-kassel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">26. April<\/a><\/strong>: \u201eDas letzte Tabu: Spiritualit\u00e4t am Ende des Lebens\u201c.<\/li>\n<li>Beim Pastoralkolleg zum Thema Einsamkeit im Alter \u2013 Herausforderungen f\u00fcr die Kirche vor Ort im Haus kirchlicher Dienste in Hannover am\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=online-impulsreferat-zum-thema-die-neuentdeckung-der-gemeinschaft-pastoralkolleg-einsamkeit-im-alter-herausforderungen-fuer-die-kirche-vor-ort\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>11. Juni<\/strong><\/a>\u00a0halte ich ein\u00a0<strong>Impulsreferat \u201eDie Neuentdeckung der Gemeinschaft\u201c<\/strong>.<\/li>\n<li>Der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.frauenarbeit-sachsen.de\/event-detail\/sorgt-euch-nicht-wer-dann-theologischer-studientag\/2024-06\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theologische Studientag am 16. M\u00e4rz in Leipzig<\/a><\/strong> (hybrid) widmet sich dem Thema <strong>\u201eDas unsichtbare Sorgen. Care-Arbeit in Bibel, Kirche und Gesellschaft\u201c<\/strong>. Auch hier halte ich einen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=theologische-dimensionen-von-care-studientag-theologie-geschlechterbewusst-das-unsichtbare-sorgen-care-arbeit-in-bibel-kirche-und-gesellschaft-der-ev-frauena\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vortrag<\/a><\/strong>.<\/li>\n<li>Die <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bildung-voller-leben.de\/programm\/alle_angebote\/seminar?id=6b6cbc1b-c3ab-427c-9488-deef03e982d3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Fr\u00fchjahrstagung im Evangelischen Bildungszentrum Hermannsburg<\/strong><\/a> findet in Kooperation mit Evangelische Frauen* in der Landeskirche vom 5. bis 6. April statt. Gemeinsam widmen wir uns dem Thema Care. Meinen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=jahrestag-ev-frauenarbeit-in-niedersachen-thema-care\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vortrag<\/a><\/strong> halte ich am 5. April.<\/li>\n<li>Um die <strong>\u201eZukunft der diakonischen Gemeinschaften\u201c<\/strong> geht es am <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=vortrag-gemeinschaftstag-zum-thema-wandel-in-kirche-diakonie-und-in-gemeinschaften\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">18. April in Zehlendorf<\/a><\/strong> mit Impulsen von mir und gemeinsamen Arbeitsgruppen und am 25. April in Stuttgart.<\/li>\n<li><strong>Der Equal-Care-Day f\u00e4llt auf den 29. Februar. Die Organisator*innen laden zu einem <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/equalcareday.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">virtuellen Festival<\/a> ein, um gemeinsam und kreativ an einer besseren Verteilung des Sich-K\u00fcmmerns zu arbeiten.\u00a0<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wen die neuen monastischen Gemeinschaften interessieren<\/strong>, die oder der kann Kontakt aufnehmen zu den in Hella Thorns Artikel aufgef\u00fchrten Einrichtungen, beispielsweise <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/stadtklostersegen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stadtkloster Segen, Berlin<\/a><\/strong>; <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/polyluxev.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polylux, Neubrandenburg<\/a><\/strong>; <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.senfkorn-stadtteilmission.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Senfkorn Stadtteilmission, Gotha<\/a><\/strong>;<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.simeons-herberge.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Simeons Herberge, Minden<\/a><\/strong>; <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.24-7prayer.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>24-7-Prayer Bewegung International<\/strong><\/a> oder<strong>\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/nebenan-in-der-platte.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nebenan auf R\u00fcgen<\/a><\/strong>.<\/li>\n<li>Das Forum Gemeinschaftliches Wohnen hat eine <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/forum_broschuere_hospizprogramm_barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Brosch\u00fcre mit vielen Anregungen und Best-Practice-Beispielen zum Thema Hospiz im Quartier ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/a>.<\/li>\n<li><strong>Mitwohnen in der Gemeinde<\/strong>, so nennen Daniel Burchardt und Kolleginnen ihr Konzept, wie Wohnraum, der leer steht oder von Bewohner*innen zu gro\u00dfer Wohnungen kaum gebraucht wird, genutzt werden k\u00f6nnte. Im Fr\u00fchjahr soll es dazu einen Workshop geben. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schauen Sie mal auf meine Website<\/a><\/strong>, dort erscheinen demn\u00e4chst die konkreten Daten.<\/li>\n<li><strong>Am<\/strong> <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=workshop-kollegialer-austausch-zur-umsetzung-strategieprozess-caring-community\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">27. M\u00e4rz<\/a><\/strong>\u00a0<strong>leite ich bei der BBT-Gruppe in Koblenz einen Workshop mit kollegialem Austausch zur Umsetzung der Strategie der Caring Community.<\/strong><\/li>\n<li><strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.wq4.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Wohnschule WQ4 hat ihre Programme f\u00fcr 2024 herausgebracht<\/a><\/strong> \u2013 mit lauter interessanten Workshops und Besuchen bei innovativen Wohnprojekten.<\/li>\n<li><strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/mieterbund.de\/app\/uploads\/2024\/01\/Forderungen-vom-Buendnis-SOZIALES-WOHNEN.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das B\u00fcndnis \u201eSoziales Wohnen\u201c, zu dem auch die EKD geh\u00f6rt, hat f\u00fcnf Forderungen an die Bundesregierung formuliert<\/a><\/strong>, darunter eine Wohngemeinn\u00fctzigkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><\/h2>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Herausforderungen auch f\u00fcr die Kirche<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/gewalt.jpg\" width=\"300\" height=\"313\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>Seit der EKD-Synode im vergangenen Herbst ist die evangelische Kirche wieder ins \u00f6ffentliche Interesse ger\u00fcckt. <strong>Vor allem die ForuM-Studie <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.forum-studie.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eSexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche\u201c<\/a> r\u00fcttelte am Selbstbild<\/strong>. Dabei wurden erschreckende Zahlen genannt. Mehr noch aber ging es um die Berichte der Betroffenen, die tiefe Einblicke in f\u00fcrchterliche, lange tabuisierte Erfahrungen geben \u2013 und damit in Schattenseiten der kirchlichen Kultur. Gleich nach der Ver\u00f6ffentlichung begann leider eine um sich selbst kreisende Organisationsdebatte um die Rollen von Landeskirchen und EKD. Inzwischen haben EKD, Diakonie und Landeskirchen ihre Position zu den Ergebnissen und zur Weiterarbeit auf ihrer Homepage <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.ekd.de\/gemeinsame-erklarung-zur-forum-studie-82656.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/a>. Ich selbst finde vor allem die Kommentare anregend, die nicht aus dem unmittelbaren kirchlichen Umfeld kamen, wie beispielsweise von dem Religionssoziologen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/ueber-die-ekd-studie-zu-sexuellem-missbrauch-19489372.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Detlef Pollack, der in der FAZ darauf aufmerksam gemacht hat, dass es im allergr\u00f6\u00dften Teil der F\u00e4lle um m\u00e4nnliche sexualisierte Gewalt geht<\/a><\/strong> \u2013 gleich ob im Z\u00f6libat oder im evangelischen Pfarrhaus. Da ist es schon bemerkenswert, wie eine Facebook-Freundin schrieb, dass nun ausgerechnet die Frauen an der Spitze der evangelischen Kirche im Fokus kritischer Aufmerksamkeit stehen \u2013 wie Annette Kurschus, die kurz nach der EKD-Synode wegen der \u00f6ffentlichen Debatte um einen Fall in Siegen zur\u00fccktrat, die amtierende Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs oder die Pr\u00e4ses Anna-Nicole Heinrich. Spannend f\u00fcr mich ist auch der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/kursbuch.online\/montagsblock-258\/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=montagsblock-113-kursbuch-27-07-2020_43\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">soziologische Blick von Armin Nassehi<\/a><\/strong>, der ein zentrales Problem in der institutionell verankerten moralischen Selbst\u00fcberh\u00f6hung der Kirchen sieht. Und der fragt, ob die Kirchen \u00fcberhaupt modernit\u00e4tsf\u00e4hig sind. <strong>Im Priestertum aller, das doch eigentlich wesentlich ist f\u00fcr die evangelischen Kirche, scheint mir letztlich die zentrale Antwort auf diese beiden grundlegenden Fragen zu stecken.<\/strong> Doch daf\u00fcr m\u00fcssen wir einiges lernen, auch um nicht l\u00e4nger, wie es Philipp Greifenstein fasst, der\u00a0<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/eulemagazin.de\/reicht-das-die-latdh-vom-11-februar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vom Forscherkollektiv diagnostizierten \u201eVerantwortungsdiffusion\u201c<\/a><\/strong> zuzuschauen.<\/p>\n<p><strong>Die <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/kmu.ekd.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU)<\/a>, die zur Herbstsynode vorgestellt wurde, zeigt, wie der Religionswandel der Gesellschaft auch das Verh\u00e4ltnis zur Kirche ver\u00e4ndert.<\/strong> Die Debatte um kirchenleitende Konsequenzen folgt den alten Mustern \u2013 welche Schl\u00fcsse man zieht, hat mit dem jeweiligen Kirchenbild zu tun. <strong>Klar ist: Kirchenbindung und Religiosit\u00e4t gehen zur\u00fcck, zugleich aber spielen die Kirchen nach wie vor eine wichtige zivilgesellschaftliche Rolle und st\u00e4rken die Demokratie (die zentralen Ergebnisse der KMU sind <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/07490_EKD_KMU_Web_neu.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> zusammengefasst). Klar ist aber auch: Es braucht R\u00e4ume und Treffpunkte, Ankerpersonen und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, um Ausstrahlung zu entwickeln, aber auch eine verl\u00e4ssliche Struktur und ein Mindestma\u00df an Verbindlichkeit.<\/strong> Angesichts der rasanten Ver\u00e4nderungsprozesse, die wir erleben, ist unsere Gesellschaft \u201ehyperpolitisiert\u201c \u2013 und die unterschiedlichen Gruppen suchen je eigene Wege, oft genug gegeneinander. Die Ver\u00e4nderungsprozesse machen die Kirche liquider \u2013 aber um Neues zu entwickeln und, wo n\u00f6tig, auch nachhaltig Widerstand zu organisieren, braucht es ein Mindestma\u00df verl\u00e4sslicher Organisationsstrukturen. Tats\u00e4chlich aber haben wir es mit einer Erosion des Vertrauens in Institutionen zu tun.<\/p>\n<p>Nach Jahrzehnten des Stillstands liegen die Ver\u00e4nderungsnotwendigkeiten offen zu Tage. Wie Corona und der Krieg in der Ukraine die liegen gebliebenen Reformen in Pflege, Bildung oder in der Infrastruktur ans Licht brachten, so geht es den Kirchen mit sexualisierter Gewalt, knapper werdenden Ressourcen, schwindenden Mitgliedszahlen und Fachkr\u00e4ftemangel. Bei einem Seminar f\u00fcr leitende Mitarbeitende in der Diakonie W\u00fcrttemberg erz\u00e4hlten k\u00fcrzlich alle Beteiligten, warum sie gern bei der Diakonie arbeiten \u2013 trotz erheblicher Kirchenkritik in ihrem Umfeld. <strong>Und zum ersten Mal nach vielen Jahrzehnten habe ich in Westerburg erlebt, mit wie viel Begeisterung Kolleg*innen aus Kirche und Diakonie sich vernetzten und die Chancen der Zusammenarbeit entdeckten. Eine Kultur, die auf Gabenorientierung, Teamentwicklung und Beteiligung setzt, bekommt neue Attraktivit\u00e4t.<\/strong> Es ver\u00e4ndert sich etwas. Umso bitterer, wenn gerade jetzt Synoden den kirchlichen Beitrag zur Diakonie k\u00fcrzen und damit die Entwicklung von Projekten erschweren, die nicht staatlich gef\u00f6rdert sind.<\/p>\n<p>___<\/p>\n<table style=\"width: 430px; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; vertical-align: top;\" align=\"left\"><span style=\"color: #008080;\"><strong>Gedanken und Tipps zum Thema Kirche in Bewegung<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Nach vier Jahren der Abstimmungen und Planungen wurde in K\u00f6ln im November der Beschluss f\u00fcr den Bau der <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.campuskartause.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Campus Kartause<\/a> gefasst<\/strong>. Bis 2026 wird dort ein Quartier ein neuer Bildungs- und Wohnort entstehen \u2013 sicher auch <strong>ein Ort, um Kirche weiterzuentwickeln<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>\u201eWozu wir berufen sind\u201c<\/strong> lautete die Betreffzeile einer E-Mail, mit der mich die jungen Neuk\u00f6llner Initiatorinnen von <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/spiritandsoul.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spirit &amp; Soul<\/a><\/strong> aufriefen, an einer der Demonstrationen f\u00fcr Demokratie teilzunehmen. Es hat mich direkt angesprochen, genauso wie die folgende E-Mail, in der sie \u00fcber die vielen R\u00fcckmeldungen berichteten, die sie darauf erhalten hatten. Und dazu einluden, das Engagement um das Gebet zu erg\u00e4nzen:\u00a0<strong>\u201eFr\u00e8re Roger, der Gr\u00fcnder der Kommunit\u00e4t von Taiz\u00e9, nannte es \u201aKampf und Kontemplation\u2018 und Dorothee S\u00f6lle \u201aMystik und Widerstand\u2018. Mit dieser Verbindung werden wir auch im neuen Jahr weitermachen\u201c, k\u00fcndigen sie an \u2013 und ich denke, hier steckt einer der Keime f\u00fcr Erneuerung in unserer Kirche.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bj\u00f6rn Hirsch und Matthias Sellmann<\/strong> haben viele Ideen daf\u00fcr, wie <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.echter.de\/Kirche-auf-die-Strasse-bringen-\/books\/kiaud873725\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirche auf die Stra\u00dfe<\/a><\/strong> kommen kann. Die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/churchbike.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Churchbikes<\/a><\/strong>, von denen sie dabei erz\u00e4hlen, k\u00f6nnen Gemeinden in verschiedenen Ausf\u00fchrungen bestellen.<\/li>\n<li><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Microphon.jpg\" width=\"25\" height=\"25\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a>Wir erschrecken aktuell vor den lauten Auseinandersetzungen. Doch die Kirche kennt das Aufw\u00fchlende seit jeher. Die St\u00fcrme und das Aufleuchten des Neuem \u2013 <strong>in meinen Morgenandachten im Deutschlandfunk<\/strong> vom\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=morgenandachten-im-deutschlandfunk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>20. bis 24. Mai<\/strong><\/a>\u00a0wird es um das gro\u00dfe Brausen gehen \u2013 um Pfingsten. T\u00e4glich dann um 6:35 Uhr.<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Meine Zeit \u2013 Zeitgeschenke und Entscheidungen<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Tag.jpg\" width=\"300\" height=\"226\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>Ja, es sind interessante Zeiten. Mit vielen Krisen und Herausforderungen, aber auch mit vielen Chancen, sich einzubringen. Mir scheint es am wichtigsten, dass ich mir immer mal wieder Zeit nehme, die Priorit\u00e4ten zu sortieren \u2013 auch meine pers\u00f6nlichen. Das Jahr 2024 ist ein Schaltjahr. Den 29. Februar, den es nur alle vier Jahre gibt, k\u00f6nnen wir auch als ein Zeitgeschenk erleben: einen Tag, um zu tun, wozu man sonst nicht kommt.<\/strong> Fresh X schl\u00e4gt vor, ab dem Abend dieses 29. einen Inspirationstag zu feiern: <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/freshexpressions.de\/produkt\/ticket-fx-inspirationstag-2024\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">re:generativ f\u00fcr Kirche und Gesellschaft<\/a><\/strong> ist das Motto.<\/p>\n<p>Wie will ich leben, welchen Sinn will ich der Zeit geben, die mir geschenkt ist? Eine immer wiederkehrende Frage, die gerade in Phasen des Umbruchs virulent wird. In gesellschaftlichen \u2013 aber auch in den pers\u00f6nlichen Umbr\u00fcchen. Im Coaching begleite ich Frauen und M\u00e4nner in der Lebensmitte, mit Mitte vierzig, Anfang f\u00fcnfzig, bis hin in die Sechziger. Sie sp\u00fcren genau, wenn Zeit ist, eine Entscheidung zu treffen, wenn es nicht mehr weitergehen kann wie bisher \u2013 wenn es Zeit ist f\u00fcr neue Wege. Immer \u00f6fter nehme ich wahr, dass Kolleg*innen auch mit sechzig noch mal aufbrechen in eine neue Position, wo Menschen den \u00dcbergang in die dritte Lebensphase bewusst gestalten. Wenn Sie f\u00fcr Ihre Entscheidungen Unterst\u00fctzung suchen \u2013 ein paar Sessions Coaching k\u00f6nnen helfen, die Orientierung zu sch\u00e4rfen. Am besten funktioniert es Face to Face, aber auch per Zoom l\u00e4sst sich etwas in Bewegung bringen. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7053\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vielleicht passt ja eins meiner Coachingangebote f\u00fcr Sie?<\/a><\/strong><\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Meine Zeit in unserer Zeit: Alter<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Thema-Alter.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>Das Nachdenken \u00fcber die eigene Zeit ist nicht losgel\u00f6st von gesellschaftlichen Debatten, gerade wo es um das Altern geht. Und auch diese Debatten organisieren sich entlang von Schlagworten. Nach den Silver-Agern stehen jetzt <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buch\/heinz-bude-abschied-von-den-boomern-9783446279865-t-5250\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Boomer im Mittelpunkt. Heinz Bude hat dieser Generation gleich ein ganzes Buch gewidmet<\/a><\/strong>. <strong>Gerade in den letzten Jahren haben die Boomer ganz sch\u00f6n viel Hass abbekommen \u2013 zu Unrecht, findet Bude: \u201eIch glaube, dass wir das Boomer-Denken und die Boomer-Lebenseinstellung heute wieder ganz gut gebrauchen k\u00f6nnen.\u201c<\/strong> Das denke ich auch. Bei einer Tagung zu diesem Thema im Haus kirchlicher Dienste in Hannover war ich beeindruckt, wie viele <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7564\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">faszinierende Ideen und Projekte die Teilnehmenden gesammelt haben<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Kirche-Diakonie.jpg\" width=\"200\" height=\"267\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>In einem Workshop in M\u00fchlhausen ist mir k\u00fcrzlich aufgefallen, dass die Erwartung, sich auch im Alter noch einmal neu zu erfinden, auch eine anstrengende Seite hat: Als st\u00fcnde nun nach all den Transformationserfahrungen der letzten Jahrzehnte auch noch das Alter, traditionell die Phase des \u201eRuhestands\u201c, unter Druck. Ich selbst bin ja kurz vor der Rente in die Selbst\u00e4ndigkeit gegangen und will auch andere ermutigen, in der \u201edritten Lebensh\u00e4lfte\u201c dem Unausgelebten Raum zu geben \u2013 ganz nach dem Motto meines Buches <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3542\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eNoch einmal ist alles offen\u201c<\/a><\/strong>. <strong>Aber manche sind nach Jahrzehnten harter Arbeit so ersch\u00f6pft, dass der Freiraum f\u00fcr neue Ideen und Projekte fehlt.<\/strong> Es ist eine historische Leistung, gesellschaftlich eine dritte, freiere Lebensphase zu erm\u00f6glichen. <strong>Flexiblere Berufskarrieren und ein flexibles Rentensystem, zu dem auch eine Mindestsicherung geh\u00f6rt \u2013<\/strong> auch die Rentendebatte ist ja leider eine liegen gebliebene Herausforderung \u2013,\u00a0<strong>k\u00f6nnten es aber mehr Menschen erm\u00f6glichen, ihre Gestaltungskraft zu erhalten \u2013 f\u00fcr berufliche oder eben andere Felder. So kommt es individuell auch darauf an, dass wir Freiheit, Selbstbestimmung und Kreativit\u00e4t fr\u00fch ein\u00fcben<\/strong> \u2013 und dass wir die Angewiesenheit wie die Sch\u00f6nheit des hohen Alters nicht verleugnen. Anl\u00e4sslich der Wahlen zum Europ\u00e4ischen Parlament hat die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bagso.de\/spezial\/aktuelles\/detailansicht\/gesellschaftliche-teilhabe-aelterer-menschen-in-europa-staerken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BAGSO ein wichtiges Positionspapier<\/a><\/strong> herausgegeben, das <strong>die politischen Rahmenbedingungen anspricht, die f\u00fcr die gesellschaftliche Teilhabe \u00e4lterer und alter Menschen erforderlich sind.<\/strong><\/p>\n<p>Ich freue mich, wenn auch in der \u00d6ffentlichkeit alte Menschen auftreten und die Kraft und W\u00fcrde des Alters ausstrahlen. <strong>Gerade wurde Joni Mitchell mit dem Grammy 2024 f\u00fcr das beste Folk-Album ausgezeichnet. Bei der Verleihung sa\u00df sie mit ihren achtzig Jahren auf der B\u00fchne und sang \u2013 f\u00fcr mich ein heimliches Zentrum unter den tanzenden, flippigen J\u00fcngeren.<\/strong> \u201eIn ihrer Stimme, die von den h\u00f6chsten Registern am Beginn ihrer Karriere bis zu irritierenden Tiefen an deren Ende reicht, schwingt schon der ganze Mythos Joni mit. Die kanadische S\u00e4ngerin ist eine feministische Ikone, aufrechte politische K\u00e4mpferin und bahnbrechende Songwriterin\u201c, hei\u00dft es zu einem Feature \u00fcber Mitchell \u2013 und <strong>es ist sehr ber\u00fchrend, dem Wandel dieser Stimme \u00fcber ein Leben zu folgen (<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.hoerspielundfeature.de\/die-stimme-von-joni-mitchell-from-pink-to-blue-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DLF-Mediathek<\/a>). \u00dcber eine weitere musikalische wie politische Ikone nicht nur der sechziger Jahre gibt es jetzt einen spannenden Dokumentarfilm: <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.imdb.com\/title\/tt26594061\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Joan Baez I Am a Noise<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>___<\/p>\n<table style=\"width: 430px; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; vertical-align: top;\" align=\"left\"><span style=\"color: #008080;\"><strong>Noch mehr Tipps zum Thema Alter<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Die britische Psychoanalytikerin Jane Campbell hatte gerade <strong>ihr literarisches Debut \u2013 mit achtzig Jahren<\/strong>. Nun sind ihre Kurzgeschichten auf Deutsch erschienen. Die Protagonistinnen in <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/kjona.eco\/shop\/produkt\/jane-campbell-kleine-kratzer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>\u201eKleine Kratzer\u201c<\/strong><\/a> sind zwischen siebzig und achtzig Jahre alt und es geht um Sex im Alter, aber auch um Selbstbehauptung. Sp\u00fcrbar wird eine feministische Wut, die die oft vernachl\u00e4ssigte Selbstliebe zum Thema macht und sich dagegen wehrt, auch noch im Alter funktional zu sein.<\/li>\n<li><strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.beltz.de\/suche.html?tx_beltz_search%5Baction%5D=search&amp;tx_beltz_search%5Bcontroller%5D=Search&amp;tx_beltz_search%5BsearchTerms%5D=Own%20your%20age&amp;cHash=de45470bc9077a77820baf02fa5170ce\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eOwn your age\u201c<\/a><\/strong> hei\u00dft das Buch von Pasqualina Perrig-Chiello, in dem sie aus psychologischer Perspektive die Kraft und das Gl\u00fcck des \u00c4lterwerdens beschreibt.<\/li>\n<li>Die Schauspielerin Judi Dench kann mehr mit dem Wort \u201eenthusiastic\u201c anfangen als mit \u201eold\u201c oder gar \u201evintage\u201c, <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/story.php?story_fbid=pfbid0ByLyg62agijrkreywwPnMpvBwJuwmUwmVvNTTHmsD1knYDq4CzqqNf9SDUTYpWhjl&amp;id=100000915866257&amp;sfnsn=scwspmo&amp;paipv=0&amp;eav=AfazZaPGx2df4Bxj2VTSV7ZINNk6u0oYIqciOnp7k0jzgFgsGwXpz_PiIrosIiuf2Lk&amp;_rdr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schreibt sie auf Facebook<\/a><\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Ein langes Berufsleben und jahrzehntelanges b\u00fcrgerschaftliches Engagement geben einen vertieften Blick auf grundlegende Problemlagen und Strukturfragen.<\/strong> Da erlebt man, wie ungel\u00f6ste Probleme jahrzehntelang liegenbleiben, etwa bei der Pflegeversicherung, oder wie schon abgelegte Paradigmen zur\u00fcckkehren, etwa im Streit um die wirklich Bed\u00fcrftigen. Solche Knotenpunkte habe ich in den letzten Jahren in meinem Tagebuch festgehalten und nun <strong>begonnen, ein Buch daraus zu machen. Auf der <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.leipziger-buchmesse.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipziger Buchmesse<\/a> werde ich am <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=neu-buchvorstellung-mit-lesung-von-frau-okr-a-d-cornelia-coenen-marx-buchmesse-leipzig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">23. M\u00e4rz<\/a> bei <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.leipziger-buchmesse.de\/de\/leipzig-liest\/?q=Coenen-marx&amp;limitSearchResults=10\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipzig liest<\/a> einige Ausz\u00fcge daraus vortragen und freue mich auf das Gespr\u00e4ch mit Ihnen!<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"color: #008080;\"><span style=\"font-size: large;\">\u201eWer keine Kraft zum Tr\u00e4umen hat, der hat auch keine Kraft zum Erkennen und zum K\u00e4mpfen.\u201c<\/span> <span style=\"color: #999999;\">Oskar Negt (1934\u20132024)<\/span><\/span><\/p>\n<p>Auch Oskar Negt ist in diesen Tagen gestorben. Schon seiner Sprache merkt man an, wie sehr er sich mit seinem tiefen gesellschaftspolitischen Denken auch immer in den Realit\u00e4ten \u2013 und f\u00fcr die Visionen der Gegenwart engagiert hat. Von Tr\u00e4umen, Erkenntnissen und K\u00e4mpfen erz\u00e4hlen auch wieder die B\u00fccher von Freund:innen, die ich hier vorstelle. Mit Stephanie Schardien, Johannes Rehm und anderen habe ich gern zusammengearbeitet und dabei immer wieder auch neue Impulse bekommen.<\/p>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<table style=\"width: 534px; border-collapse: collapse; background-color: #d9e3aa; height: 24px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 530px; background-color: #d9e3aa; height: 24px;\">\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">B\u00fccher von Freund*innen<\/span><\/h2>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 791px; width: 534px; border-collapse: collapse;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/edc_333_Jahreslosung.jpg\" width=\"100\" height=\"89\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><strong>\u201eAlles, was ihr tut, geschehe in Liebe\u201c<\/strong> \u2013 die Jahreslosung 2024 ist eine wunderbare Antwort auf so viel Krieg, gesellschaftliche Verwerfungen und Grobheit in diesen Zeiten. In dem gleichnamigen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.chrismonshop.de\/tobias-petzoldt-stefanie-schardien-andrea-schneider-geschenkbuch-alles-was-ihr-tut-geschehe-in-liebe-4659.html?number=238333\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fcchlein<\/a><\/strong> haben Stefanie Schardien, Tobias Petzold und Andrea Schneider poetische, nachdenkliche und humorvolle Texte zusammengetragen, die sich teilweise auch als Anregungen zur Umsetzung lesen lassen. Vor allem aber begeistern sie f\u00fcr die Liebe.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-color: #ffffff;\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/naechstenliebe.jpg\" width=\"100\" height=\"164\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px; background-color: #d9e3aa;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top; background-color: #d9e3aa;\">Eine theologische Reflexion der N\u00e4chstenliebe unternimmt Peter Bartmann <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.herder.de\/theologie-pastoral\/shop\/p2\/83595-naechstenliebe-gebundene-ausgabe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in seinem neuen Buch<\/a><\/strong>. Einer der Kerngedanken: \u201eWer sich im Gebet an den einen Gott wendet, der muss auch die anderen Menschen, die sich an diesen einen Gott wenden k\u00f6nnen, als gleichrangig anerkennen.\u201c Wie aktuell das Thema sein w\u00fcrde, habe er zu Beginn der Arbeit an dem Essay \u2013 vor Corona und den jetzigen Auseinandersetzungen \u2013 nicht geahnt, schreibt Bartmann. Doch es gelingt ihm, seine \u00dcberlegungen als Dialog mit der heutigen Zeit zu pr\u00e4sentieren. Ulrich Lilie hat ein sch\u00f6nes Vorwort geschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 23px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Der-Liebe-nah.jpg\" width=\"100\" height=\"150\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 23px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 23px; vertical-align: top;\">Einen geliebten Menschen zu verlieren, das kann schier unertr\u00e4gliche Gef\u00fchle der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit ausl\u00f6sen. Die ber\u00fchrenden Berichte von Trauernden, aber auch die Beitr\u00e4ge von Fachleuten zu den Themen Abschiednehmen und Trauern dagegen, die R\u00e9becca Kunz in ihrem Band versammelt hat, scheinen mir etwas zu \u00f6ffnen. Vielleicht k\u00f6nnen wir einander gerade im Schmerz nah sein. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/shop.kohlhammer.de\/der-liebe-nah-abschied-nehmen-und-trauern-43985.html#147=19\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Liebe nah<\/a><\/strong> hat Kunz ihr Buch genannt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-color: #ffffff;\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/frauensonntag.jpg\" width=\"100\" height=\"70\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px; background-color: #d9e3aa;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; background-color: #d9e3aa; vertical-align: top;\"><strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/shop.ekiba.de\/fachbereiche\/frauen\/arbeitshilfe-zum-frauensonntag-2024-pdf-ausgabe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sorgt euch nicht! Wer dann?<\/a><\/strong> Der Titel ist bewusst etwas verwirrend. Denn in dieser Arbeitshilfe f\u00fcr den Evangelischen Frauensonntag geht es darum, wer die Sorge \u00fcbernimmt in unserer Gesellschaft: \u201eWir fragen anhand der Geschichte von Martha und Maria, warum der barmherzige Samariter nach einmaliger Hilfe ein Pflegeheld ist, aber die stetig f\u00fcrsorgende Martha in der Rezeption eher mitleidig bel\u00e4chelt wird.\u201c Sehr gerne habe ich hierzu einen kleinen Beitrag geschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Religion_inklus.jpg\" width=\"100\" height=\"150\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\">M\u00f6glicherweise wurde \u00fcber die Jahrhunderte in keinem Kontext mehr \u00fcber behinderte K\u00f6rper gesprochen als in der Religion. Doch wie wird Behinderung thematisiert? Und wie verhalten sich religi\u00f6se Diskurse und Praktiken zum Anspruch der Inklusion, wie ihn die UN-Behindertenrechtskonvention 2006 (endlich) formuliert hat? Der von Lars Bruhn und J\u00fcrgen Homann herausgegebene <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/shop.kohlhammer.de\/religionen-inklusiv-33652.html#147=22\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Band<\/a><\/strong> bietet tiefgr\u00fcndige Zug\u00e4nge sowohl zum Nachdenken \u00fcber den (un)versehrten K\u00f6rper als auch zum Glauben. Ich habe sehr gerne einen Beitrag \u00fcber das inklusive Feiern von Gottesdiensten beigesteuert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-color: #ffffff;\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Wort_und_Welt.jpg\" width=\"100\" height=\"149\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px; background-color: #d9e3aa;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top; background-color: #d9e3aa;\">\u201eWie Wort und Welt in Verbindung gelangen\u201c, das ist das Grundmotiv der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.eva-leipzig.de\/product_info.php?info=p5551_Wort-und-Welt.html&amp;XTCsid=403d7de0f906636dd756b40b93743ecc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Festschrift f\u00fcr Johannes Rehm<\/a><\/strong>, in der die Autor*innen diesem Motiv f\u00fcr die Sozialethik, die \u00d6kumene und den interreligi\u00f6sen Dialog nachgehen. Die Beitr\u00e4ge spiegeln den zugleich theologisch fundierten und weltbezogenen Blick, der Johannes Rehms eigene Arbeit durchzieht, etwa in seinem Eintreten f\u00fcr den arbeitsfreien Sonntag (<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.ethik-evangelisch.de\/lexikon\/ethik-der-arbeitswelt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/strong> sein Lexikoneintrag zur Ethik der Arbeitswelt im Netzwerk Ethik-Evangelisch).<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Diakonie_Kirchennutzung.jpg\" width=\"100\" height=\"141\" \/><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10.0156px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; height: 24px; vertical-align: top;\" align=\"left\">Der von Alexander Deeg und Kerstin Menzel herausgegebene Band <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.aschendorff-buchverlag.de\/detailview?no=21263\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diakonische Kirchen(um)nutzung<\/a><\/strong>, den wir schon im letzten Newsletter angek\u00fcndigt hatten, ist endlich erschienen. Auch hierzu habe ich sehr gern beigetragen, denn ich bin \u00fcberzeugt, dass das teilweise nicht mehr gebrauchte bauliche Erbe der Kirchen ein wichtiges Potenzial f\u00fcr Gemeinschaften sein kann. Umso produktiver ist es, dass die Beitr\u00e4ge aus unterschiedlichsten, etwa kunstgeschichtlichen, stadt- und regionalplanerischen oder diakoniewissenschaftlichen Perspektiven die M\u00f6glichkeiten, aber auch die Schwierigkeiten der Umnutzung kirchlicher und diakonischer R\u00e4ume ausloten.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10.0156px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; vertical-align: top; height: 24px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 192px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa; height: 192px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-color: #ffffff;\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Gebete_fure_Himmelsstuermer.jpg\" width=\"100\" height=\"187\" \/><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10.0156px; background-color: #d9e3aa; height: 192px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; vertical-align: top; background-color: #d9e3aa; height: 192px;\">Fabian Vogt ist unter anderem Pfarrer und Kabarettist \u2013 sicherlich eine gute Voraussetzung, um Worte anzubieten, mit denen sich aus dem Alltag heraus eine Verbindung zum Himmel kn\u00fcpfen l\u00e4sst. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.chrismonshop.de\/fabian-vogt-gebete-fuer-himmelsstuermer-4754.html?number=238385\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gebete f\u00fcr Himmelsst\u00fcrmer<\/a><\/strong> hei\u00dft sein kleiner Band. \u201eBeten wollen ist auch beten!\u201c zitiert er Lessing.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10.0156px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; vertical-align: top; height: 24px;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10.0156px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10.0156px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.766px; vertical-align: top; height: 24px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div align=\"left\">\n<table style=\"height: 60px; width: 600px; border-collapse: collapse;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 567px; background-color: #d9e3aa;\">\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Inspirierende Orte<\/span><\/h2>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<h3>Marburg<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/marburg_kl.jpg\" width=\"200\" height=\"133\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p><strong>In Marburg<\/strong> war das <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/begegnungszentrum-sonneck.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Begegnungszentrum Haus Sonneck<\/a><\/strong> ein wohltuender Rahmen f\u00fcr eine Hospiz-Tagung der Diakonie Hessen. Die Fotos auf der Website laden bereits ein in die angenehmen R\u00e4umlichkeiten und auf die herrliche Terrasse unter alten B\u00e4umen. Die Seite bietet auch viele Tipps f\u00fcr Wanderungen und Radtouren, die sich direkt vom Haus aus in die wundersch\u00f6ne Umgebung unternehmen lassen. Empfehlen m\u00f6chte ich vor allem den <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Reformationsroute-Marburg.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spazierweg durch die Stadt auf den Spuren Martin Luthers und der f\u00fcr die Stadt sehr pr\u00e4genden Reformation<\/a><\/strong> sowie einen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/braunes_marburg_der_themenweg.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weg, der an die NS-Geschichte der Stadt erinnert<\/a><\/strong> \u2013 die Anh\u00e4ngerschaft f\u00fcr die Nazis war in Marburg besonders stark, auch nach 1945.<\/p>\n<h3>M\u00fchlhausen in Th\u00fcringen<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Muehlhausen.jpg\" width=\"150\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p>Ein besonders einladendes Veranstaltungshaus im <strong>th\u00fcringischen M\u00fchlhausen<\/strong> ist die alte Superintendentur, das ehemalige Pfarrhaus von Thomas M\u00fcntzer. Die dortige Marienkirche ist ein eindrucksvolles Beispiel daf\u00fcr, wie sich ein solches Geb\u00e4ude nach seiner S\u00e4kularisierung \u2013 hier schon 1975 erfolgt, zu DDR-Zeiten \u2013 nutzen l\u00e4sst. Das <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/mhl-museen.de\/st-marien.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Museum St. Marien<\/a><\/strong> umfasst neben anderen Ausstellungen die M\u00fcntzergedenkst\u00e4tte, in der sich nachvollziehen l\u00e4sst, wie der Reformator Thomas M\u00fcntzer im Lauf der Zeit von verschiedenen Seiten vereinnahmt wurde. N\u00e4chstes Jahr ist das Geb\u00e4ude einer der Austragungsorte des landesweiten Gedenkjahres <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bauernkrieg2025.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>\u201efreiheyt 1525. 500 Jahre Bauernkrieg\u201c<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h3>Hannover<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Marktkirche-Hannover.jpg\" width=\"150\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p><strong>In der Marktkirche in Hannover wurde letztes Jahr am Reformationstag das von Markus L\u00fcpertz gestaltete Reformationsfenster eingeweiht. Mit gro\u00dfem \u00f6ffentlichem Engagement, beharrlichen Verhandlungen und Kreativit\u00e4t konnten hier schwierige Konflikte \u00fcberwunden werden.<\/strong> Vorausgegangen waren jahrelange Streitigkeiten \u00fcber die Urheberrechte des Architekten des Wiederaufbaus der Kirche sowie \u00fcber die Finanzierung des Fensters, die mit Altkanzler Gerhard Schr\u00f6der verbunden war \u2013 der wegen seiner Haltung zu Putin und dessen Krieg gegen die Ukraine in der Kritik steht. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.marktkirche-hannover.de\/5_wir-ueber-uns\/5-07_reformationsfenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auf der Website der Kirche sind die Chronologie der Ereignisse sowie einige Positionen dazu nachzulesen<\/a><\/strong>. Vielleicht kommen Sie ja mal nach Hannover und erleben den Raum mit dem neuen Fenster selbst.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<table style=\"height: 60px; width: 600px; border-collapse: collapse;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 567px; background-color: #d9e3aa;\">\n<h2><\/h2>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\"><\/div>\n<div align=\"left\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span>\u201eFreunde, dass der Mandelzweig wieder bl\u00fcht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?\u201c, hat Schalom Ben-Chorin gedichtet. Tats\u00e4chlich ist der Fr\u00fchling da drau\u00dfen Trost und Ermutigung in diesen Zeiten \u2013 gerade f\u00fcr Menschen, die in ihrem Umfeld gerade Gewalt, Zerst\u00f6rung und Tod erleben. Deswegen m\u00f6chte ich ein ganz besonderes Fr\u00fchlings- und Lebensgedicht ans Ende dieses Newsletters setzen. Selma Merbaum, die es schrieb, wurde nur achtzehn Jahre alt. Ich lese ihren wunderbaren Text zugleich als ein gro\u00dfes Dennoch und als eine Ermutigung zum Leben.<\/div>\n<div align=\"left\">Ich w\u00fcnsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit auf Ostern zu und \u201eSieben Wochen ohne Alleing\u00e4nge\u201c!<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #d1870f; font-size: large;\"><span style=\"color: #cd9522; font-size: large;\">Ihre Cornelia Coenen-Marx<\/span><br \/>\n<\/span><span style=\"color: #999999;\">Seele und Sorge GBR<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #999999; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px;\">Impulse \u2013 Workshops \u2013 Beratung<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #999999; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px;\"><span style=\"color: #808080; font-family: Helvetica; font-size: 12px; caret-color: #000000;\">______<\/span><\/span><\/p>\n<p>Die Zeilen stammen aus dem Gedicht \u201ePoem\u201c von Selma Merbaum, die in diesem Jahr hundert geworden w\u00e4re. Sie starb mit achtzehn Jahren in einem NS-Arbeitslager.<\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Ich m\u00f6chte leben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Schau, das Leben ist so bunt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Es sind so viele sch\u00f6ne B\u00e4lle drin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Und viele Lippen warten, lachen, gl\u00fchn<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">und tuen ihre Freude kund.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Sieh nur die Stra\u00dfe, wie sie steigt:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">so breit und hell, als warte sie auf mich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Und ferne, irgendwo, da schluchzt und geigt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">die Sehnsucht, die sich zieht durch mich und dich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Der Wind rauscht rufend durch den Wald,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">er sagt mir, dass das Leben singt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">Die Luft ist leise, zart und kalt,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #97af00; font-size: large;\">die ferne Pappel winkt und winkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080; font-family: Helvetica;\"><span style=\"font-size: 12px;\"><strong>Selma Merbaum<\/strong><\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080; font-family: Helvetica;\"><span style=\"font-size: 12px;\">Die 57 Gedichte, die Selma Merbaum (auch Meerbaum-Eisinger) hinterlassen hat, sind unter anderem nachzulesen in dem Band \u201eBl\u00fctenlese. Gedichte\u201c, herausgegeben von Marcus May, Stuttgart, Reclam, 2013.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"text-align: left; font-size: 12px;\"><span style=\"font-family: Helvetica; font-size: 12px; caret-color: #000000; color: #808080;\">______<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Newsletter 29\/Februar 2024: Brennende Themen. Ideen, Inspirationen und Projekte\u00a0aus Kirche und Diakonie. \u00a0Diese E-Mail online ansehen Was f\u00fcr Zeiten Fastenzeit&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7598\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":619,"menu_order":-7,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7598","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7598"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7598"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7604,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7598\/revisions\/7604"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/619"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}