{"id":7402,"date":"2023-09-01T15:43:13","date_gmt":"2023-09-01T13:43:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7402"},"modified":"2023-09-01T16:10:27","modified_gmt":"2023-09-01T14:10:27","slug":"newsletter-28-august-2023","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7402","title":{"rendered":"Newsletter 28 \/ August 2023"},"content":{"rendered":"<table style=\"height: 19813px; width: 603px;\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 22308px;\">\n<td style=\"width: 600px; height: 19813px;\" valign=\"top\">\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\" align=\"left\">\n<div style=\"text-align: center;\">\n<h3 style=\"padding: 0px 0; color: #000; font-size: 16px; text-align: center;\" align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/newsletter-head_Vorlage_500_250_8_03.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\" align=\"left\">\n<table style=\"height: 0px; width: 100%; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 100%; background-color: #d9e3aa; height: 24px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 264px;\">\n<td style=\"width: 100%; background-color: #d9e3aa; height: 264px;\">\n<table style=\"width: 100%; border-collapse: collapse;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 35.5705%; background-color: #cd9522;\">\n<h3><span style=\"color: #2b6d07; font-size: x-large;\">Newsletter<br \/>\n28\/September 2023:<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff; font-size: medium;\"><strong>Brennende Themen. Ideen, Inspirationen und Projekte\u00a0<\/strong><strong>aus Kirche und Diakonie.<\/strong><\/span><\/h3>\n<h3 style=\"padding: 10px 0; color: #000; font-size: 16px; text-align: center;\" align=\"center\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #cf921e;\"><span style=\"color: #e18800;\">\u00a0<\/span><\/span><\/strong><strong style=\"font-size: small; line-height: 18px;\"><span style=\"color: #cf921e;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"{email_url}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diese E-Mail online ansehen<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<\/td>\n<td style=\"width: 64.4295%; background-color: #cd9522;\"><span style=\"color: #cd9522;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Logo_W_02.png\" alt=\"\" width=\"242\" height=\"133\" \/><br \/>\n<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 35.5705%; vertical-align: middle;\"><img decoding=\"async\" style=\"text-align: start;\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/themen.png\" alt=\"\" \/><\/td>\n<td style=\"width: 64.4295%;\">\n<ul style=\"text-align: start;\">\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Die gro\u00dfe Pause\u00a0<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Institutionen in Bewegung\u00a0<\/strong><\/span><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>\u2013 Kirche und Schule als Transformationsraum<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Wie kann Ver\u00e4nderung gelingen?<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Pflichtdienstdebatte und K\u00fcrzungen beim freiwilligen Engagement\u00a0<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>F\u00fcr eine andere \u00d6konomie und f\u00fcr st\u00e4rkere Kommunen<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Inklusion bereichert alle<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>B\u00fccher von Freund*innen<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #cd9522;\"><strong>Inspirierende Orte<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\" align=\"left\">\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\" align=\"left\">\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\">\n<div style=\"padding: 10px 20px 20px 20px; background-color: #fff; line-height: 20px;\" align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Die gro\u00dfe Pause\u00a0\u00a0<\/span><\/h2>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Strand-in-Cadzand.jpg\" width=\"200\" height=\"267\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eDie gro\u00dfe Fracht des Sommers ist verladen\u201c<\/strong> \u2013 ich liebe gerade diese Zeile aus Ingeborg Bachmanns Gedicht \u201eDie gro\u00dfe Fracht\u201c. Vor meinem inneren Auge tauchen Bilder auf: Erntewagen, die durch unser Dorf fahren, Sonnenschein auf dem Meer, kreischende M\u00f6wen. Sommerbilder, in vielen Jahren gesammelt. Urlaubserinnerungen, Fotos, Lieder. Ich denke an Freiheit, Zeit ohne Vorgaben \u2013 und auch an die Melancholie der letzten Tage. Es ist schon ein Wunder: Wir fahren an einen anderen Ort, der Rahmen unserer Tage \u00e4ndert sich, neue Zeitstrukturen entwickeln sich, Gewohnheiten brechen auf. Und pl\u00f6tzlich sehen wir unser Leben aus einer neuen Perspektive. Neue Ideen tauchen auf wie Sternschnuppen in den Perseidenn\u00e4chten.<\/p>\n<p>In diesem Jahr haben wir die Nordsee bei \u201edeutschem Sommerwetter\u201c genossen \u2013 Wolken, Wind und Wellen, helles Licht bis in den sp\u00e4ten Abend, dazwischen auch etwas Regen erlebten wir als ein herrliches Geschenk in Zeiten der Klimakatastrophe. Meine Schwester mit ihrer amerikanischen Familie war derweil eine Woche in Virginia, wo es die Hitze nicht mal erlaubte, am Pool auszuspannen, w\u00e4hrend ein Neffe mit seiner Familie ganz nah an einer der Brandkatastrophen in Griechenland war. Und Frau Sartor, die diesen Newsletter gestaltet, ist durch ihre Familie nah dran an den f\u00fcrchterlichen \u00dcberschwemmungen in Slowenien. In den Medien lese ich von den steigenden Temperaturen der Meere, vor der K\u00fcste Floridas sei es warm wie in der Badewanne. Wir selbst werden wohl im Sommer nur noch in den Norden fahren \u2013 und werden vermutlich nicht die Einzigen sein. Das Urlaubsverhalten \u00e4ndert sich gerade, es gibt eben keine Auszeit von der Klimakatastrophe. Und \u00fcbrigens auch nicht von vielen anderen Schwierigkeiten: Der Sommerurlaub wird wieder politisch, viele k\u00f6nnen sich das Rauskommen nicht mehr leisten. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/zwischen-klimakrise-und-urlaubsdrang-eine-kritische-comic-ausstellung-zum-thema-tourismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine Comicausstellung in Dortmund<\/a><\/strong> reflektiert die verschiedenen Seiten unserer Urlaubskulturen.<\/p>\n<p>Unter den vielen Aktivit\u00e4ten, mit denen Menschen auf die Klimakrise aufmerksam machen und Ver\u00e4nderungen in Gang bringen m\u00f6chten, seien hier einige genannt, die mir besonders auffielen: Die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.klimaseniorinnen.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KlimaSeniorinnen<\/a><\/strong> in der Schweiz haben vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof geklagt, weil sie als \u00e4ltere Menschen vom Klimawandel besonders stark betroffen sind, und auch um ihre Nachkommen vor dessen Folgen zu sch\u00fctzen. Die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck hat das Projekt <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.ekkw.de\/aktuell\/36399.htm\">\u201e7 Jahre \u2013 700.000 B\u00e4ume\u201c<\/a><\/strong> ins Leben gerufen und will f\u00fcr jedes Mitglied einen Baum pflanzen \u2013 ihre Form, auf die Bedeutung des Waldes aufmerksam zu machen und f\u00fcr Klimaschutz und Bewahrung der Sch\u00f6pfung einzutreten. Der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.chrismonshop.de\/oekumenischer-prozess-umkehr-zum-leben-den-wandel-gestalten-schoepfungszeit-kalender-2023-4627.html\">Sch\u00f6pfungskalender von Chrismon<\/a><\/strong> l\u00e4dt dazu ein, bewusst und gemeinsam die sogenannten Sch\u00f6pfungstage zwischen dem 1. September und 4. Oktober zu erleben. In unserer Umgebung Gottes Sch\u00f6pfung wahrzunehmen und uns davon erf\u00fcllen zu lassen, dazu ermuntert in beschwingten S\u00e4tzen der neue Newsletter von <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/freshexpressions.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fresh Expressions<\/a><\/strong>. Darius G\u00f6tsch, einer der Autor:innen der Plattform, hat dieser Erfahrung ein ganzes Buch gewidmet: <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/freshexpressions.de\/mit-gott-im-wald\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eMit Gott im Wald\u201c<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt geh\u00f6rt f\u00fcr mich Lesestoff zum Sommer: Es ist wunderbar, am Strand oder auf dem Balkon mal wieder in Ruhe einen langen Roman zu lesen, in andere Welten einzutauchen. Und ich wei\u00df, es geht vielen so \u2013 die Fotos von B\u00fccherstapeln auf Facebook erz\u00e4hlen davon. In diesem Jahr habe ich mich in Nino Haratischwilis <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.fva.de\/index.php?lang=0&amp;cl=search&amp;searchparam=Das+mangelnde+Licht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDas mangelnde Licht\u201c<\/a><\/strong> vergraben. Der Roman \u00fcber den Krieg in Georgien, der von den verwobenen Schicksalen von vier Freundinnen erz\u00e4hlt, hat mir auch geholfen, die Situation in der Ukraine etwas besser zu verstehen. Wie die Klimakatastrophe hat der Krieg in der Ukraine uns in Bildern, Berichten und in Kunstwerken auch in diesen Urlaubstagen begleitet. Wobei ja der Krieg selbst ebenso zerst\u00f6rerisch f\u00fcr\u00a0 Natur und\u00a0 Landwirtschaft in dem \u00fcberfallenen Land ist wie f\u00fcr die Menschen, vor allem in der Gegend um den zerst\u00f6rten Kachowka-Staudamm. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eStimmen aus dem Krieg\u201c<\/a><\/strong> hei\u00dft ein Film, in dem unterschiedlichste Frauen erz\u00e4hlen, wie sie die Situation erleben, wie sie handeln, als Gefl\u00fcchtete ebenso wie als Hebamme am Heimatort oder als Soldatin an der Front \u2013 ein verst\u00f6rendes Panorama (in der MDR-Mediathek noch bis 19.9. verf\u00fcgbar). <strong>Was es aber hei\u00dft, in einer Diktatur zu leben, das hat sehr eindringlich Herta M\u00fcller literarisch zum Ausdruck gebracht \u2013 der siebzigste Geburtstag der Nobelpreistr\u00e4gerin war Anlass, einiges noch mal nachzulesen.<\/strong> (<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/die-nobelpreistraegerin-herta-mueller-ueber-ihr-werk-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein sehr eindringliches Portr\u00e4t kann man noch beim Deutschlandfunk nachh\u00f6ren oder -lesen.<\/a><\/strong>)\u00a0Neben dem erneuten Staunen vor diesem Werk war immer wieder der Gedanke da: Ein Sieg Russlands w\u00fcrde Diktatur in der Ukraine bedeuten. Das darf den Menschen dort nicht widerfahren.<\/p>\n<p><strong>Urlaub ist Tapeten-, aber auch Perspektivwechsel.<\/strong> Wenn ich in einem anderen Land Zeitung lese, die Nachrichten sehe, wird mir das andere Mindset bewusst. Mir sind diesmal besonders die unterschiedlichen Nuancen aufgefallen, mit denen meine Lieblingszeitung in den Niederlanden, <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.trouw.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trouw<\/a><\/strong>, \u00fcber Fragestellungen berichtet, die auch uns bewegen: die Rolle der \u00c4rzt:innen als Beratende bei der Suizidassistenz, gravierende Ver\u00e4nderungen der Landwirtschaft und ihre politischen Auswirkungen beispielsweise in der Partei \u201eB\u00fcrger und Bauern\u201c oder der Kampf um den Erhalt der offenen Gesellschaft und der Demokratie in Israel \u2013 in den Niederlanden wird dar\u00fcber noch kritischer berichtet als hierzulande. Ich habe w\u00e4hrenddessen Meron Mendels <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.kiwi-verlag.de\/buch\/meron-mendel-ueber-israel-reden-9783462003512\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201e\u00dcber Israel reden\u201c<\/a><\/strong> gelesen \u2013 f\u00fcr mich eine hilfreiche Lektion nicht nur \u00fcber die komplexen Verh\u00e4ltnisse in Israel und den Blick der Deutschen auf das Land, sondern auch eine Anregung, einmal aus der Ferne auf das eigene Land zu schauen.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Institutionen in Bewegung<\/span><\/h2>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/kirche_Um.jpg\" width=\"300\" height=\"235\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<p>Aktuell sensibilisiert mich die Bedrohung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durch die Regierung in Israel auch daf\u00fcr, <strong>wie viel \u2013 bzw. wie wenig Vertrauen viele in Deutschland in die Regierung und auch generell in die Demokratie haben.<\/strong> Die schlechten Werte der Bundesregierung in der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/dawum.de\/Bundestag\/Forsa\/2023-08-15\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">letzten Forsa-Umfrage<\/a><\/strong>, auch eine <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.kas.de\/documents\/252038\/22161843\/%E2%80%9EMan+wei%C3%9F+ja+nicht%2C+was+die+Zukunft+bringt+%E2%80%A6%E2%80%9C.pdf\/51f2d937-4451-f690-d765-0dd52ed5a639?version=1.1&amp;t=1691056729903\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung<\/a><\/strong> zur sinkenden Zufriedenheit mit der Demokratie, nicht zuletzt die hohen Zustimmungswerte der AfD zeigen: <strong>Das Vertrauen in die Institutionen erodiert. Das gilt auch f\u00fcr die Kirche.<\/strong> Die Austrittswelle, die immer wieder aufkommende <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/m.facebook.com\/story.php?story_fbid=pfbid02C16otxRGNqcnr6VzLWGMtyH8nbwJo98F1Zh5RX8S9ZaqUkx8mkfZm7f8z7HDG6Svl&amp;id=100000915866257&amp;sfnsn=scwspmo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auseinandersetzung \u00fcber die Kirchensteuer<\/a><\/strong> f\u00fchren auf meiner Facebookseite zu einer F\u00fclle von Debatten und einem bunten Ideenwettbewerb. Dass die Kirche \u00fcberhaupt so lange so stabil bleiben w\u00fcrde, h\u00e4tte ich mir in den siebziger Jahren, als ich mein Studium begann, nicht vorstellen k\u00f6nnen \u2013 die 1974 unter dem Titel \u201eWie stabil ist die Kirche?\u201c ver\u00f6ffentlichte erste <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.ekd.de\/kmu-kirchenmitgliedschaftsuntersuchung-75049.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung<\/a><\/strong> lie\u00df keine Illusionen aufkommen. Als ich 1994 die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung in einer Reformkommission der Evangelischen Kirche im Rheinland \u00fcbernahm, mit der wir nach Antworten auf ein (letztlich kurzfristiges) Absinken der Steuereinnahmen suchten, h\u00e4tte ich nicht erwartet, dass die meisten Vorschl\u00e4ge erst einmal wieder in den Schubladen verschwinden w\u00fcrden. <strong>Jetzt aber geht es schnell:<\/strong> Berechnungen f\u00fcr die Einsparung von Pfarrstellen und das Aufgeben von Geb\u00e4uden liegen bereits vor \u2013 das betrifft beispielsweise rund ein Drittel der etwa 42.500 evangelischen und katholischen Kirchengeb\u00e4ude, von denen viele denkmalgesch\u00fctzt sind. Damit einher gehen die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/w.epd.de\/digital\/lwd_wos\/2023\/08\/07\/526335.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entwicklung regionaler Kooperationen aus mehreren Gemeinden, eine neue Offenheit f\u00fcr Nachbarschaft und Quartier sowie zahlreiche Angebote, die den Karriereweg Pfarrer:in offenbar f\u00fcr junge Menschen wieder attraktiv machen k\u00f6nnen.<\/a><\/strong> Die Reformideen sind mutiger, bunter als vor drei\u00dfig Jahren. Zu der neuen Kreativit\u00e4t hat nicht zuletzt die Pandemie beigetragen: Taufen am Strand, Pop-up-Trauungen \u2013 f\u00fcnf, zehn, vielleicht sogar zwanzig Paare entscheiden sich kurzfristig, den Segen f\u00fcr ihre Partnerschaft zu erbitten \u2013, Fu\u00dfwaschungen und Segenweitergabe in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen tragen die Inhalte des Glaubens in den Alltag. Mit der Umnutzung von Geb\u00e4uden werden neue Zielgruppen angesprochen. Gerade gibt es auch vielf\u00e4ltige Planungen f\u00fcr einen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.reformation-neu-feiern.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mutausbruch zum Reformationstag<\/a><\/strong>. Mir macht es Freude zu entdecken, wie viel jetzt ausprobiert wird \u2013 allerdings sehe ich auch erhebliche Reibungsverluste im Zusammenspiel der Ebenen, insbesondere zwischen den Leitungsgremien und den Ehrenamtlichen, die die Situation im Quartier oft am besten kennen. Weniger zentrale Steuerung, mehr Entscheidungsspielr\u00e4ume vor Ort, das k\u00f6nnten \u2013 \u00e4hnlich wie bei der Stadt- und Quartiersentwicklung \u2013 die Schl\u00fcsselw\u00f6rter f\u00fcr eine Strukturver\u00e4nderung sein. In einem <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr5\/sendungen\/feiertagsgespraech\/cornelia-coenen-marx-106.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview im WDR mit Kirsten Dietrich<\/a><\/strong> zum \u201eGeburtstag der Kirche\u201c zu Pfingsten habe ich \u00fcber diese Themen und meine Vorstellungen von einer Kirche mit beweglicheren Strukturen gesprochen.<\/p>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Tisch_kl.jpg\" width=\"300\" height=\"192\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<p>Doch es geht auch konkret um die Arbeit der einzelnen Personen in und an der Kirche. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/archive.org\/details\/personundinstitu0000unse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201ePerson und Institution\u201c<\/a><\/strong> hie\u00df eine der Studien der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in den 1990er Jahren. <strong>In F\u00fchrungskr\u00e4fteworkshops und im Coaching<\/strong> wird mir immer deutlicher, dass es nicht gen\u00fcgt, Strukturen und Gesetze zu ver\u00e4ndern; genauso wichtig ist, dass die beteiligten Personen die Chance bekommen, ihren Berufsweg in der Transformation der Kirche zu reflektieren und das eigene Profil neu auszurichten. Eine junge Kollegin sagte mir neulich, sie f\u00fchle sich dreifach belastet, denn sie m\u00fcsse das Alte noch weitermachen, etwa Trauer- und Trostarbeit leisten f\u00fcr manche, die sich heimatlos f\u00fchlen, weil gewohnte Strukturen und Angebote erodieren; zugleich das Neue ausprobieren, um Suchende zu gewinnen, jungen Leuten Raum zu geben; und schlie\u00dflich den \u00dcbergang managen. Insgesamt <strong>wachsen die Anforderungen an glaubw\u00fcrdige, spirituelle Pers\u00f6nlichkeiten wie bei den kirchlichen Influencer:innen, den \u201eCreator:innen\u201c, denen man \u2013 gerade, weil sie im Alltag verwurzelt sind \u2013 zugesteht und zutraut, im unmittelbaren\u00a0\u201eAmtshandeln\u201c Neues zu entwickeln und auszuprobieren.<\/strong> Um so eine Pers\u00f6nlichkeit zu sein, ist es unabdingbar, auch die eigene Motivation, die geistliche Energie zu pflegen, auf sich selbst zu achten und ein gutes Netzwerk zu kn\u00fcpfen. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=7053\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Coaching<\/a><\/strong> kann hier genauso wie geistliche Begleitung unterst\u00fctzen, vielleicht inspiriert auch ein Buch wie Silja Mahlows <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/metzlermedien.de\/shop\/item\/9783968600673\/spiritual-leadership-von-silja-mahlow-paperback\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiritual Leadership<\/a><\/strong>, das F\u00fchrungskr\u00e4ften auch au\u00dferhalb der Kirche mit praktischen \u00dcbungen helfen will, den eigenen Weg klarer zu erkennen. Angesichts der Strukturver\u00e4nderungen wird das nicht ohne Auseinandersetzung mit dem Thema Macht gehen. Doch es geht auch um die Strukturen von Studium und Ausbildung, etwa um ein Theologiestudium, das auf die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen wie auf zuk\u00fcnftige Anforderungen eingeht. Seit vielen Jahren gibt es hierzu Diskussionen. Der stark praxisbezogene Studiengang <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/finde-dein-abenteuer.de\/?fbclid=IwAR1ofiWzvYrkLJGcT1RJvEUMfqV4zvLEYZznfaEIIfnHrxTed4PFwT8nJCc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pioneer Ministry<\/a><\/strong> in Jena erscheint mir als eine kleine, aber zukunftstr\u00e4chtige Antwort.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Blick nach nebenan: Kirche und Schule als Transformationsraum<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/kirche.png\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>Ein Seitenblick auf die Schule zeigt, <strong>wie sehr die Ver\u00e4nderungen von Gesellschaft, Institution und pers\u00f6nlichem Werdegang ineinandergreifen.<\/strong> Die unzureichende Digitalisierung war w\u00e4hrend der Pandemie ein gro\u00dfes Thema, inzwischen haben viele Schulen hier aufgeholt. Doch seit 2015 und erst recht seit dem Krieg in der Ukraine werden auch die Lerngruppen immer vielf\u00e4ltiger. Und bei wachsenden Sch\u00fcler:innenzahlen gibt es weiterhin einen dramatischen Mangel an Lehrkr\u00e4ften. Wie k\u00f6nnen mehr Menschen f\u00fcr die Arbeit mit Sch\u00fcler:innen begeistert werden? Potenziale bestehen beispielsweise in multiprofessionellen Teams, der intensiveren F\u00f6rderung des Quereinstiegs und im Verzicht auf die Forderung von zwei Studienf\u00e4chern, die Quereinsteiger:innen und Migrant:innen mit Lehrerausbildung meist fehlen. Eine solche Ver\u00e4nderung k\u00f6nnte zu einem dualen Studiengang mit entsprechenden Ver\u00e4nderungen des Referendariats f\u00fchren. Aber die intendierte Verzahnung von theoretischem und praktischem Wissen ist hei\u00df diskutiert, weil die universit\u00e4re Ausbildung die eigenst\u00e4ndige Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Entwicklung der Studienf\u00e4cher f\u00f6rdern soll. Wie das Verh\u00e4ltnis von wissenschaftlicher Arbeit, Fachdidaktik und (sozial-)p\u00e4dagogischer Methodik in Zukunft sein soll, das <strong>fragen sich viele auch im Blick auf die Entwicklung theologischer, diakonischer und gemeindep\u00e4dagogischer Berufsgruppen in der Kirche.<\/strong> Klar ist: Auch in der Schule geht eine Phase zu Ende. <strong>Und wie in der Kirche ziehen sich manche zur\u00fcck und suchen andere Aufgaben, aber viele sind auch bereit, sich zu engagieren und die notwendigen Ver\u00e4nderungsprozesse mitzugestalten<\/strong> \u2013 Kinder, Jugendliche, Lehrkr\u00e4fte ebenso wie hauptamtliche Mitarbeitende der Kirchen, Eltern, Engagierte im Quartier ebenso wie die Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden. <strong>Die anstehenden Prozesse brauchen Raum, Zeit und Ressourcen. Mit PCs f\u00fcr jede*n und Werbetafeln f\u00fcr den Lehrerberuf ist es nicht getan.\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Wie kann Ver\u00e4nderung gelingen?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/ehrenamt.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>Die st\u00e4rkere W\u00fcrdigung von Ehrenamtlichen und Engagierten in den Kirchen<\/strong> ist ein entscheidender Schritt, um die Herausforderungen konkret in den Blick zu nehmen: Menschen aus unterschiedlichsten Lebenszusammenh\u00e4ngen und Berufsgruppen bringen gesellschaftliche Anliegen in die Kirche, schaffen Vielstimmigkeit, kommunizieren \u00fcber individuelle und gesellschaftliche Sinnstiftung (hierzu instruktiv \u00fcbrigens Hartmut Rosas neues Buch <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.penguin.de\/Paperback\/Demokratie-braucht-Religion\/Hartmut-Rosa\/Koesel\/e612837.rhd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Demokratie braucht Religion<\/a><\/strong>). <strong>Doch damit Ehrenamtliche in der Kirche wirksam werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie auch strategisch ernst genommen werden<\/strong> \u2013 was beispielsweise bedeutet, dass sie im Kirchenvorstand nicht v\u00f6llig \u00fcberlastet werden, obwohl \u00fcber Strategien und Verwaltungsprozesse anderswo entschieden wird. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat gerade <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/standard_komplett_2023_web.pdf\"><strong>Standards f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen<\/strong><\/a>\u00a0formuliert, die in meinen Augen sehr zentrale Punkte benennen. Beispielsweise geht es um die Anerkennung, aber auch um die Qualifizierung von Engagierten sowie darum, auch das Ehrenamt inklusiv zu gestalten: Aus Nehmenden k\u00f6nnen Gebende werden.<\/p>\n<p><strong>Auch hier lohnt ein Blick \u00fcber den Tellerrand, n\u00e4mlich zur ganz \u00e4hnlichen Situation in den Kommunen: Viele Kommunalpolitiker:innen f\u00fchlen sich als Vollzugsbeamt:innen der Verwaltung,<\/strong> werden dabei in ihrer politischen Verantwortung und lokalen Vernetzung nicht wirklich gesch\u00e4tzt, w\u00e4hrend sie zugleich f\u00fcr die Beschl\u00fcsse verantwortlich gemacht und oft auch pers\u00f6nlich angegriffen werden. In der Konsequenz finden sich immer weniger Menschen, die bereit sind, diese Aufgabe zu erf\u00fcllen. Mit Feuerwehr und Notdienst ist es ganz \u00e4hnlich und ich w\u00fcnsche mir ein neues Selbstbewusstsein und gr\u00f6\u00dfere Netzwerke der Engagierten.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Ressourcen f\u00fcr freiwilliges Engagement \u2013 oder Pflichtdienst f\u00fcr alle?\u00a0<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/oma_rechts.png\" width=\"300\" height=\"214\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>Auf ganz andere Art wird auf der gro\u00dfen politischen B\u00fchne \u00fcber das Ehrenamt diskutiert: Seit den 1990er Jahren gibt es immer wieder Debatten \u00fcber einen Pflichtdienst:<\/strong> Einerseits sollen die B\u00fcrger:innen fr\u00fch begreifen, dass zu den B\u00fcrger:innenrechten auch die Pflichten geh\u00f6ren \u2013 schlie\u00dflich fehlt zurzeit mit dem Wehrdienst auch der Zivildienst \u2013, zugleich geht es aber um eine L\u00f6sung f\u00fcr den Mangel an Fach- und Arbeitskr\u00e4ften im Sozial- und Gesundheitsbereich. Ich frage mich allerdings, ob nicht das Engagement der \u00c4lteren st\u00e4rker gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnte. <strong>Und ich wei\u00df nur zu gut, wie viel gute Begleitung und Schulung so ein Dienst braucht. Dass gerade jetzt die Finanzen f\u00fcr den Bundesfreiwilligendienst gek\u00fcrzt werden sollen, obwohl es seit Langem wegen fehlender Mittel mehr Interessent:innen als Teilnehmer:innen gibt, ist mir unverst\u00e4ndlich<\/strong> \u2013 und genauso irritierend wie die Tatsache, dass die Mittel f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des zivilgesellschaftlichen Engagements, aber auch die f\u00fcr die Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung erheblich gek\u00fcrzt werden \u2013 und das in Zeiten populistischer Str\u00f6mungen.<\/p>\n<p>Seit vielen Jahren schon beobachte und sch\u00e4tze ich die Aktivit\u00e4ten der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.omasgegenrechts.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Omas gegen rechts<\/a><\/strong>, die mit viel Kreativit\u00e4t und Schwung f\u00fcr eine freie, demokratische Gesellschaft eintreten. Im April haben sie \u2013 \u00fcbrigens mit Unterst\u00fctzung der Sparkassen \u2013 von Dresden aus ein Crowdfundingprojekt realisiert. Wer die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.99funken.de\/omamemory\/blog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website und das tolle Memoryspiel<\/a><\/strong> anschaut, bekommt vielleicht auch gleich Lust zum Mitmachen. <strong>Wahr ist: Engagement macht stark.<\/strong> Das ist auch das Motto der Kampagne, die das <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.b-b-e.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesnetzwerk B\u00fcrgerschaftliches Engagement<\/a><\/strong> in diesem Jahr erneut durchf\u00fchrt, diesmal zum Schwerpunktthema Bildung. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.engagement-macht-stark.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a><\/strong> finden Sie den Kalender f\u00fcr die Aktionen und Mitgestaltungsm\u00f6glichkeiten zwischen 8. und 13. September.<\/p>\n<p>___<\/p>\n<table style=\"height: 100%; width: 300px; border-collapse: collapse; background-color: #ffffff;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 296px; height: 48px;\"><span style=\"color: #008080;\"><strong>Meine Termine zu diesem Themenfeld:\u00a0<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 153px;\">\n<td style=\"width: 296px; height: 153px;\"><strong>Vortrag \u201eRaum geben?! Babyboomer als Chance f\u00fcr Gemeindeentwicklung\u201c Fachstellen \u00c4lterwerden der Kirchen im Norden (online) am <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=vortrag-raum-geben-babyboomer-als-chance-fuer-gemeindeentwicklung-fachstellen-aelterwerden-der-kirchen-im-norden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">31. August\u00a0<\/a><\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Vortrag \u201eDas Gold, das die Hoffnung st\u00e4rkt \u2013 Zusammenhalt in Br\u00fcchen\u201c; Versammlung DIAKONIA-DRAE (Region Afrika-Europa), Neuendettelsau,\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=versammlung-diakonie-drae-vortrag-zum-thema-zerbrechlichkeit-und-hoffnung-in-den-gemeinschaften\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9. September<\/a><br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><br \/>\n<strong><span style=\"color: #008080;\">Alle Themen f\u00fcr Vortr\u00e4ge, Seminare, Workshops<\/span>\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=5111\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier.<\/a><\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><span style=\"background-color: #ffffff; color: #ffffff;\"><strong>.<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Fundamente des Miteinanders: Erziehung, Bildung, Care und Wohnen<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Kindergarten.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>So wichtig das ehrenamtliche Engagement ist, so wenig kann dadurch die \u00f6ffentliche Hand aus ihrer Verantwortung entlassen werden. <strong>Im Zentrum stehen dabei die Bereiche Bildung und Care. Die Familien d\u00fcrfen mit der Sorge um ihre Kinder und \u00e4lteren Angeh\u00f6rigen nicht allein gelassen werden, denn schon jetzt sind sie am Anschlag,<\/strong> wie Christine Falk und ich es in unserem <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.praxis-gemeindepaedagogik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel f\u00fcr Praxis Gemeindep\u00e4dagogik<\/a><\/strong> beschrieben haben: Viel zu viele \u2013 vor allem Frauen \u2013 m\u00fcssen extreme Einschnitte bei ihren M\u00f6glichkeiten der Erwerbsarbeit hinnehmen, weil keine zuverl\u00e4ssigen Strukturen f\u00fcr die Kinderbetreuung und\/oder die Pflege von Angeh\u00f6rigen zur Verf\u00fcgung stehen. Das f\u00fchrt nicht nur f\u00fcr die Betroffenen selbst zu massiven Einkommens- und sp\u00e4ter Renteneinbu\u00dfen, sondern h\u00e4ufig zu Kinderarmut. <strong>Wie kurzsichtig es ist, sich damit abzufinden, haben gerade Diakoniepr\u00e4sident Ulrich Lilie sowie Marcel Fratzscher, <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/deutsch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung<\/a>, anl\u00e4sslich der Pr\u00e4sentation eines Gutachtens des <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diakonie.de\/pressemeldungen\/gutachten-zur-kindergrundsicherung-wer-bei-den-kindern-spart-zahlt-spaeter-drauf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIW auf den Punkt gebracht<\/a>.\u00a0\u201eGefragt ist jetzt eine kluge Sozialpolitik mit \u00f6konomischem Weitblick, die investiert und nicht nur die Folgesch\u00e4den von Armut ausbessert\u201c, sagt Ulrich Lilie: \u201eWer bei den Kindern spart, zahlt sp\u00e4ter drauf.\u201c<\/strong> Der renommierte <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.deutscher-verein.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Verein f\u00fcr \u00f6ffentliche und private F\u00fcrsorge<\/a><\/strong> hat schon vor einigen Monaten sehr genau ausformuliert, <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/dv-18-22_kindergrundsicherung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>wie eine Kindergrundsicherung aussehen k\u00f6nnte<\/strong><\/a>. Kl\u00e4rend und hilfreich sind aus meiner Sicht auch die Ausf\u00fchrungen von Marcel Fratzscher zu den Themen Kindergrundsicherung und auch Ehegattensplitting in seiner Kolumne <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/newsletter\/fratzschers-verteilungsfragen\/index\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fratzschers Verteilungsfragen in der ZEIT<\/a><\/strong>, mit denen er einige Mythen gerade \u00fcber die Kinderarmut abr\u00e4umt. <strong>Wenn Kinder wegen Geldmangels von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind \u2013 vom Kindergeburtstag \u00fcber Ausfl\u00fcge und Kulturveranstaltungen bis zu unterschiedlichsten Bildungsangeboten \u2013, nimmt ihnen das Zukunftschancen. Institutionen wie die Schule k\u00f6nnen nicht alles aufwiegen, was im Elternhau fehlt. Der gerade gefundene Kompromiss zur Kindergrundsicherung ist ein erster Schritt in Richtung Service und B\u00fcndelung. Aber er bleibt, was die Familien angeht, hinter den Erwartungen zur\u00fcck. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Investitionen f\u00fcr Kinder \u2013 <\/strong><strong>dabei geht es aber auch um die Unterst\u00fctzung der Kitas, denn die stehen kurz vor dem Kollaps<\/strong><strong>,<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2023\/august\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> wie ein Artikel in der aktuellen Ausgabe der Bl\u00e4tter f\u00fcr deutsche und internationale Politik analysiert.<\/a>\u00a0<\/strong><strong>\u00a0\u201eDie gleiche Summe, die wir jetzt f\u00fcr R\u00fcstung ausgeben, brauchen wir auch f\u00fcr die Bildung\u201c<\/strong>,<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.evangelisch.de\/inhalte\/219676\/14-08-2023\/paedagogin-wehrmann-kritisiert-langsamen-kita-ausbau\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> sagt die Bremer Kita-Expertin Ilse Wehrmann<\/a><\/strong> und fordert einen Bildungsgipfel auf Bundesebene. Zugleich gibt sie auch einige Hinweise, wie allein durch den Abbau b\u00fcrokratischer H\u00fcrden mehr Kita-Pl\u00e4tze geschaffen werden k\u00f6nnen. Der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.vbe.de\/presse\/pressedienste\/pressedienste-2022\/sondervermoegen-bildung-jetzt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verband Erziehung und Bildung fordert, ebenso wie andere, ein Sonderverm\u00f6gen Bildung<\/a><\/strong>. Konzeptionsdebatten werden seit langem gef\u00fchrt, es geht um ihre schnelle Umsetzung. So schnell, wie es mit den LNG-Terminals ging, findet Ilse Wehrmann bez\u00fcglich der Kitas. <strong>Am 23. September wird es bundesweite Demonstrationen f\u00fcr eine Bildungswende geben, zu denen ein <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bildungswende-jetzt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">breites B\u00fcndnis von Bildungsverb\u00e4nden aufruft<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00c4hnlich dramatisch wie bei den Kitas und Schulen sieht es nach wie vor in der Pflege aus.<\/strong> Eine <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/07\/PD23_295_212.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aktuelle Untersuchung zeigt, dass immer weniger Menschen eine Ausbildung f\u00fcr einen Pflegeberuf w\u00e4hlen<\/a><\/strong>, w\u00e4hrend gleichzeitig viele Pflegekr\u00e4fte in Rente gehen \u2013 oder den eigentlich geliebten Beruf wegen der katastrophalen Bedingungen verlassen. Was andererseits die Angeh\u00f6rigen f\u00fcr einen Heimplatz zuzahlen m\u00fcssen, ist oft gar nicht mehr aufzubringen. Daran hat auch die von Gesundheitsminister Lauterbach vorangetriebene <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/ministerium\/gesetze-und-verordnungen\/guv-20-lp\/pueg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pflegereform<\/a><\/strong> kaum etwas ge\u00e4ndert. Die Erh\u00f6hung des Pflegegeldes f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige wie die der Zuschl\u00e4ge f\u00fcr die Versorgung in Einrichtungen gleicht nicht einmal die Inflation aus. Zudem steigen st\u00e4ndig die Kosten f\u00fcr die Versorgung in Pflegeeinrichtungen \u2013 eine Folge der Energiekrise, der Inflation und des so unbedingt notwendigen Lohnzuwachses bei den Pflegekr\u00e4ften, der mit der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Service\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/empfehlung-anhebung-der-mindestloehne-altenpflege.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aktuellen Erh\u00f6hung des Pflegemindestlohns<\/a><\/strong> noch einmal leicht gest\u00e4rkt wird. Ein B\u00fcndnis von vierzig Verb\u00e4nden fordert daher eine Pflegevollversicherung \u2013 und kann sich dabei auf die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.paritaet-berlin.de\/verband\/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit\/pressemeldungen\/detail\/umfrage-zu-pflege-kosten-grosse-mehrheit-fuer-vollversicherung-in-der-pflege\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zustimmung der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung<\/a><\/strong> berufen, wie eine im Auftrag des Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverbandes erstellte Forsa-Umfrage zeigt. (<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/fileadmin\/user_upload\/Schwerpunkte\/Altenhilfe-Pflege\/doc\/Hintergrundpapier_Pflegevollversicherung_27_06_2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a><\/strong> ein Hintergrundpapier zur Kostenentwicklung f\u00fcr Angeh\u00f6rige bei station\u00e4rer und ambulanter Pflege.)\u00a0Den endlich sich vollziehenden inhaltlichen Wandel in den Pflegeberufen reflektiert eine <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/fliedner-kulturstiftung.de\/aktuell\/87-fachtagung-professionalisierung-der-berufe-in-pflege-und-gesundheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagung der Fliedner-Kulturstiftung in Kaiserswerth am 25. Oktober: Professionalisierung der Berufe in Pflege und Gesundheit: W\u00fcnsche in der Vergangenheit und Erf\u00fcllung in der Gegenwart?<\/a><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/haus.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>Schlie\u00dflich stehen zahllose Familien vor dem Problem, keine bezahlbare Wohnung zu finden.<\/strong> Der Wohnungsbau bleibt seit Jahren weit hinter den Planungen zur\u00fcck und hat sich mit den Folgen von Corona und des russischen Kriegs gegen die Ukraine noch einmal verlangsamt. Neben dem fehlenden Neubau gibt es aber auch weitere Aspekte des Wohnungsmangels. So erscheint der Wohnraum nicht richtig verteilt \u2013 zum Beispiel zwischen den Generationen. In einigen St\u00e4dten gibt es nun <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.wohnungstausch.freiburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohnungstauschprogramme, beispielsweise in Freiburg: Auf einer digitalen Plattform kann sich melden, wer eine kleinere oder gr\u00f6\u00dfere Wohnung sucht.<\/a><\/strong> Eine zentrale politische Forderung der Sozialverb\u00e4nde, eigentlich im Koalitionsvertrag der Regierung vereinbart, wartet noch immer auf Umsetzung: die <strong>Etablierung klarer Regelungen f\u00fcr eine Wohngemeinn\u00fctzigkeit, die es erm\u00f6glichen w\u00fcrde, dauerhaft g\u00fcnstigen Wohnraum zu schaffen f\u00fcr Menschen, die wegen ihres geringen Einkommens sonst keine Chance auf dem Wohnungsmarkt haben.<\/strong> \u201eViele gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger [\u2026] w\u00fcrden sich gerne in der sozialen Vermietung von Wohnraum unterhalb des Marktpreises engagieren. Ohne das Instrument der Wohngemeinn\u00fctzigkeit sind sie aber rechtlich daran gehindert, denn die Vermietung ist bisher nicht als gemeinn\u00fctziger Satzungszweck anerkannt\u201c, <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diakonie.de\/pressemeldungen\/mit-wohngemeinnuetzigkeit-bezahlbaren-wohnraum-schaffen-diakonie-fordert-klare-regelungen-von-der-ampel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sagt die Sozialvorst\u00e4ndin der Diakonie Deutschland Maria Loheide<\/a><\/strong>. <strong>Auf Quartiersebene k\u00f6nnen auch mit vielen informellen Modellen L\u00f6sungen kreiert werden:<\/strong> \u00c4ltere \u00f6ffnen ihre H\u00e4user f\u00fcr J\u00fcngere, bieten manchmal auch \u201eWohnen gegen Service\u201c an, andere stellen Gefl\u00fcchteten ihr Wochenendhaus zur Verf\u00fcgung, Wohlfahrtsverb\u00e4nde bieten Studierenden Wohnraum gegen Hausaufgabenhilfe. Und nat\u00fcrlich bleibt auch das gemeinschaftliche Wohnen en Vogue. Dessen Potenziale zu nutzen, daf\u00fcr hat die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.wq4.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohnschule D\u00fcsseldorf ein ganzes Spektrum an Ideen und Angeboten entwickelt<\/a> <\/strong>\u2013 schauen Sie doch mal rein. Viele Konzepte lassen sich auch auf andere St\u00e4dte \u00fcbertragen. Zudem ist die <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Flyer-Wohnschule-2-Halbjahr-2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Wohnschule auch unterwegs<\/strong><\/a>. <strong>Einen Ansatz, wie auf st\u00e4dtebaulicher und architektonischer Ebene Anliegen von Wohnen und Care verbunden werden k\u00f6nnen, <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.i-pag.de\/care-share-13\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bietet die Initiative Care Share 13 des Instituts f\u00fcr Pflege, Altern und Gesundheit<\/a>.<\/strong><\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Eine andere \u00d6konomie \u2013 und st\u00e4rkere Kommunen\u00a0<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Umcare.jpeg\" width=\"179\" height=\"282\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>Bildung, Pflege, Wohnen \u2013 grunds\u00e4tzliche Konzepte sind gefragt, um die Probleme nachhaltig zu l\u00f6sen. Vor allem brauchen wir eine Form des Wirtschaftens, die die Care-Aufgaben und den Wunsch nach Gemeinschaft genauso ernst nimmt wie die wirtschaftliche Stabilit\u00e4t, die f\u00fcr die Finanzierung des Sozialstaats n\u00f6tig ist.<\/strong> Die Theologin Ina Praetorius und die \u00d6konomin und Soziologin Uta Meier-Gr\u00e4we haben mit ihrem Buch <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/shop.verlagsgruppe-patmos.de\/um-care-011441.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UmCare<\/a><\/strong> gezeigt, wie so ein Wirtschaften zu denken \u2013 und zu machen ist. F\u00fcr die Zeitschrift Psychotherapie &amp; Seelsorge habe ich das Buch <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3584\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>rezensiert<\/strong><\/a>. Empfehlen m\u00f6chte ich auch die Website <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/wirtschaft-ist-care.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirtschaft ist Care<\/a><\/strong>, die auch \u00fcber die zahlreichen internationalen Initiativen f\u00fcr dieses andere \u2013 oder vielmehr grundlegende Wirtschaften informiert.<\/p>\n<p><strong>Der Ort von Care und Gemeinschaft sind neben den Familien die Kommunen. Sie m\u00fcssen dringend in ihrer Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr diese Themen gest\u00e4rkt \u2013 und entsprechend auch finanziell besser ausgestattet werden.<\/strong> Denn faktisch wurde die Idee, Kommunen durch eine Ver\u00e4nderung im Finanzausgleich oder durch Erlass der \u00dcberschuldung zu entlasten, oft diskutiert und versprochen, aber nie umgesetzt. Im Blick auf die Pflege hat die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bagso.de\/fileadmin\/user_upload\/bagso\/06_Veroeffentlichungen\/2023\/Positionspapier_Sorge_und_Pflege.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BAGSO ein sehr durchdachtes Positionspapier ver\u00f6ffentlicht.<\/a><\/strong> <strong>Mein Eindruck ist: Der Reformstau, den wir bei der Infrastruktur wie in der Verwaltung und auch in der Wirtschaft erleben, zeigt sich auch bei den sozialen Sicherungssystemen.<\/strong> Solange sich hier nichts bewegt, f\u00fchrt die \u00dcberforderung der Kommunen zu neuen Konflikten. Wo Kindergartenpl\u00e4tze, Erzieher:innen und Lehrer:innen fehlen, wo Menschen keine Wohnungen haben, f\u00fchrt die Aufnahme von Gefl\u00fcchteten zu \u00c4ngsten und Wut. Dass es \u00fcber viele Jahre nicht gelungen ist, eine europ\u00e4ische Asyl- und Migrationspolitik abzustimmen, hat die Problematik versch\u00e4rft \u2013 und f\u00fchrt zu populistischen, oft zu rechtlich und politisch nicht umsetzbaren Vorschl\u00e4gen. Die vorgesehene K\u00fcrzung der Mittel f\u00fcr die Migrationsberatung und f\u00fcr die Wohlfahrtsverb\u00e4nde wird das Problem versch\u00e4rfen. <strong>Vor sechzig Jahren hielt Martin Luther King seine ber\u00fchmte Rede in Washington, in der er von seinem Traum erz\u00e4hlte, dass Schwarze und <em>wei\u00dfe<\/em> Menschen einander als Schwestern und Br\u00fcder begegnen. Die Erinnerung daran ist nicht nur in den USA wichtig. Auch bei uns geht es darum, sich gegen Rassismus und Menschenverachtung zu positionieren<\/strong>.* Und es gibt M\u00f6glichkeiten, wie wir anpacken k\u00f6nnen. Eine F\u00fclle von hilfreichen Tipps, wie Gruppen und Einzelne Gefl\u00fcchteten beim Ankommen helfen k\u00f6nnen, haben die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.uno-fluechtlingshilfe.de\/unterstuetzen\/engagieren\/ehrenamtlich-helfen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UN-Fl\u00fcchtlingshilfe<\/a><\/strong> Deutschland sowie die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.caritas.de\/spendeundengagement\/engagieren\/ehrenamt\/fluechtlinge\/engagement-ratgeber\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Caritas<\/a><\/strong> zusammengestellt. Vielleicht klicken Sie mal rein \u2013 vieles davon l\u00e4sst sich sehr niedrigschwellig umsetzen. Die Hinweise der Caritas helfen zugleich, die eigenen Erwartungen und M\u00f6glichkeiten realistisch einzusch\u00e4tzen.<br \/>\n<span style=\"color: #999999;\">* \u00dcbrigens \u2013 vielleicht haben Sie sich auch schon mal gewundert\u00a0\u00fcber die Schreibweise Schwarze Menschen? Gerade habe ich gelernt, dass damit ausgedr\u00fcckt wird, dass es gerade nicht um die Hautfarbe geht, sondern um den strukturellen Rassismus. Die Gro\u00dfschreibung wird in den Communitys als eine Art Selbsterm\u00e4chtigung verstanden.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Inklusion bereichert alle<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/inklusion.png\" width=\"200\" height=\"263\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>Es gibt bei allem nicht nur die sozialpolitische Seite dieser Zusammenh\u00e4nge. Denn letztlich geht es um das Wahrnehmen unserer Verletzlichkeit und unserer Angewiesenheit aufeinander.<\/strong><\/p>\n<p>Vor wenigen Wochen haben wieder die Special Olympics stattgefunden. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In einer Morgenandacht habe ich von einer Teilnehmerin erz\u00e4hlt<\/a><\/strong>: \u201e\u2018Auch wenn ich keine Siegerin werde, das ist mir egal. Hauptsache, ich habe Spa\u00df und bin dabei\u2019, sagt Janet, eine der Sportlerinnen. Sie ist als Leichtathletin gerade Achte geworden, im Standweitsprung. Standweitsprung \u2013 das ist Weitsprung ohne Anlauf. Manche springen da 1,80 m. Und manche 30 cm. Aber das ist egal. Dabeisein ist alles.\u201c <strong>Ich freue mich, dass die Special Olympics mittlerweile eine gro\u00dfe \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit genie\u00dfen. Doch sind es eben die <em>special<\/em> Olympics. Und nach wie vor sind es spezielle Werkst\u00e4tten und Restaurants, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten, und auch in der Schule gibt es vielfach Doppelstrukturen, statt dass wirkliche Inklusion gelebt w\u00fcrde.<\/strong> Dabei ist gut erforscht, dass von einem Unterricht, in dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen, alle profitieren \u2013 und zwar mehr als von unserem traditionellen System mit speziellen F\u00f6rderschulen. (Vgl. dazu auch das <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.epd-entwicklungspolitik.de\/fachdienst\/epd-sozial\/schwerpunkt\/politik\/bildungsforscher-zehn-jahre-inklusion-sind-keine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">epd-Interview mit dem Bildungsforscher Rolf Werning<\/a><\/strong>.) Vor f\u00fcnfzehn Jahren trat die UN-Behindertenkonvention in Kraft, im selben Jahr international wie in Deutschland. Es bleibt noch viel zu tun, wie auch der <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/im-fokus\/neuer-schwung-fuer-die-un-behindertenrechtskonvention\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht des Instituts f\u00fcr Menschenrechte<\/a><\/strong> aufzeigt. Noch plastischer <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/raul.de\/allgemein\/chancengerechte-und-zukunftsfaehige-schule-fuer-kinder-mit-behinderungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schildert es der Aktivist Raul Krauthausen<\/a><\/strong>. Er setzt sich unter anderem ein f\u00fcr das <strong>\u201eErlebnis und den Begegnungsraum Schule. Dieser soll alle Kinder dazu bef\u00e4higen, an einer inklusiven und vielf\u00e4ltigen Gesellschaft teilzuhaben. Und dies ist zum Vorteil und Nutzen aller in dieser Gesellschaft Lebenden. Auch nicht-behinderte Menschen haben ein Recht darauf, mit behinderten Menschen zusammenzuleben. Die meisten Behinderungen sind erworben, nicht angeboren. Der Umgang damit ist f\u00fcr alle leichter, wenn Inklusion real stattfindet.\u201c<\/strong> Inklusion aber als Ideologie abzutun, wie es Bj\u00f6rn H\u00f6cke tut, der im <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.mdr.de\/video\/mdr-plus-videos\/video-mdr-thueringen-sommerinterview-bjoern-hoecke-afd-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MDR-Sommerinterview<\/a><\/strong> meinte, \u201egesunde Gesellschaften haben gesunde Schulen\u201c, ist nicht nur unmenschlich und dumm. Es geht vorbei am Sinn des Lebendigen.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/seifenblase.png\" width=\"300\" height=\"225\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>\u201eDas Absurde, das Erbarmungsw\u00fcrdige, das R\u00fchrende, das Furchterregende, das Komische, das Egoistische, das unmaskiert in mein Leben einbricht\u201c, davon schreibt die preisgekr\u00f6nte Autorin Helga Schubert in ihrem j\u00fcngsten Buch <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.dtv.de\/buch\/der-heutige-tag-28319\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDer heutige Tag. Ein Stundenbuch der Liebe\u201c<\/a><\/strong>. Seit Jahren pflegt sie ihren Mann. In dem Buch erz\u00e4hlt sie von seiner Demenz und ihrer \u00dcberforderung \u2013 aber auch von Liebe und Barmherzigkeit im t\u00e4glichen Miteinander. Und das ist manchmal wirklich komisch, etwa wenn ihr Mann im Februar Weihnachten feiern will. Manchmal auch furchterregend, wenn er sich nachts allein mit dem Rollstuhl auf den Weg macht und dann im Garten f\u00e4llt. Schuberts Buch ist eine zutiefst ber\u00fchrende Schilderung des \u00c4lterwerdens und der zunehmenden Erfahrung von Verletzlichkeit. Und es gef\u00e4llt mir, wie darin Platz ist f\u00fcr alles: f\u00fcr das Verst\u00f6rende und Traurige, aber auch f\u00fcr das Sch\u00f6ne und Lebendige. In meinem Beitrag f\u00fcr die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/rundfunk.evangelisch.de\/kirche-im-radio\/am-sonntagmorgen\/margarete-martha-und-ich-13593\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DLF-Sendung am Sonntag, 3. September<\/a><\/strong> werde ich \u00fcber die verschiedenen Seiten des Alters nachdenken \u2013 auch \u00fcber die Rollen, die alten Menschen in unserer Gesellschaft zugeschrieben werden, und die Chancen, die \u00c4ltere heute haben. Viele finden die Zeit, um Ungelebtes wahrzumachen, bringen ihre Erfahrungen in neue Zusammenh\u00e4nge ein \u2013 und sorgen auch auf verschiedene Weise wie etwa mit Yoga daf\u00fcr, K\u00f6rper und Seele zusammenzuhalten. Inspiriert hat mich beim Schreiben der Sendung auch ein <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/krautreporter.de\/4963-es-ist-eine-ausserst-aufregende-zeit-um-am-leben-zu-sein?shared=d7953621-a31a-4163-9c15-3d1ba026db91&amp;utm_campaign=share-url-20009-article-4963&amp;utm_source=twitter.com&amp;s=09\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview mit Gladys McGarey, die 102 Jahre alt ist und mit Zufriedenheit \u00fcber ihr Alter spricht:<\/a><\/strong> \u201eMan kann sich Dinge vergeben, die man sich vorher nicht vergeben konnte. Man kann seinen Platz im Leben akzeptieren.\u201c<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr diese Zufriedenheit scheinen bei Gladys McGarey die Menschen zu spielen, die sie umgeben \u2013 ihre Familie vor allem und die Patient:innen, die sie als engagierte \u00c4rztin bis weit \u00fcber das \u00fcbliche Rentenalter hinaus begleitet hat. Doch so <strong>eingebunden zu sein, ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. F\u00fcr viele Menschen verbindet sich das Altwerden vor allem mit Einsamkeit.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zusammen.png\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>Der Sozialpsychologe Rolf van Dick <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/was-wir-gegen-einsamkeit-tun-koennen-19007725.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berichtet in der FAZ<\/a><\/strong> von seinen Studien zur Einsamkeit, die er 2020 zu Beginn der Pandemie und noch einmal 2022 zu Beginn des Krieges in der Ukraine durchf\u00fchrte. Die Beteiligten wurden gefragt, wie sehr sie sich mit verschiedenen Gruppen identifizieren: mit Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft, mit Deutschland, Europa und der ganzen Menschheit. <strong>Die Studie zeigt, dass die Zugeh\u00f6rigkeit zu jeder einzelnen Gruppe zu weniger Einsamkeit und besserer Stressresistenz f\u00fchrte, auch dazu, dass man sich wechselseitig unterst\u00fctzt \u2013\u00a0 so, wie wir es von den Nachbarschaftsprojekten in der Pandemie kannten. Selbst das Gef\u00fchl, mit anderen Menschen in Europa verbunden oder Teil der weltweiten Kirche zu sein, h\u00e4lt Menschen gesund. \u201eKeiner von uns lebt f\u00fcr sich allein, keiner stirbt f\u00fcr sich allein \u201c, hei\u00dft es bei Paulus.<\/strong> F\u00fcr ihn ist Unabh\u00e4ngigkeit nicht das H\u00f6chste: Zugeh\u00f6rigkeit und Hingabe geben dem Leben Sinn. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/Ejournals\/index.php\/zpth\/article\/view\/5038\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDie himmlische Werkstatt. Gottesn\u00e4he in allt\u00e4glichen Begegnungen\u201c habe ich einen Text f\u00fcr die Zeitschrift Pastoraltheologie genannt<\/a><\/strong>, der auch zahlreiche Beispiele vorstellt, wie Einzelne, Organisationen, Kirchengemeinden im Miteinander Einsamkeit \u00fcberwinden und zugleich gesellschaftliche Fragen angehen k\u00f6nnen. Beispiele hierf\u00fcr gibt es unter anderem auch bei<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/unser-quartier.de\/oberhausen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Aktiv altern in NRW und \u00fcberall<\/a><\/strong>. Eine sehr sch\u00f6ne Initiative sind in meinen Augen auch die <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/aufbruch-quartier.de\/unser-angebot\/zusammenleben-generationen-im-dialog\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Generationendinner<\/a><\/strong>, bei denen Kochen und Essen die Generationen verbinden. Und <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/buergerstiftung-hannover.de\/fileadmin\/user_upload\/BS_Stiftungsbrief_2-2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die B\u00fcrgerstiftung Hannover f\u00f6rdert Projekte zur Unterst\u00fctzung \u00e4lterer Menschen in Stadt und Region<\/a><\/strong> mit bis zu 45.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. September.<strong><br \/>\n<\/strong>___<\/p>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<table style=\"height: 159px; width: 300px; border-collapse: collapse; background-color: #ffffff;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 48px;\">\n<td style=\"background-color: #ffffff; width: 296px; height: 0px;\"><span style=\"color: #008080;\"><strong>M<\/strong><\/span><strong style=\"color: #008080;\">eine Termine zu diesem Themenfeld:\u00a0<\/strong><span style=\"color: #008080;\"><br \/>\n<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 125px;\">\n<td style=\"width: 296px; height: 0px; vertical-align: top;\"><strong>Sendung Am Sonntagmorgen, \u201eMargarete, Martha und ich \u2013 Alte Frauen und Ageismus in der Kirche\u201c, DLF, <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=am-sonntagmorgen-thema-margarete-martha-und-ich-alte-frauen-und-ageismus-in-der-kirche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3. September<\/a>, 8:35 bis 8:50 Uhr<br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Vortrag \u201eGemeinschaft neu entdecken\u201c, Evangelisches Forum Bonn,\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=vortrag-zum-thema-wege-zum-miteinander\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">17. Oktober<\/a><br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Vortrag \u201eSicherheit und Offenheit: Lebens- und Sterbeorte im Quartier gestalten.\u201c Mitgliederversammlung der AG Hospizarbeit und Sterbebegleitung der Diakonie Hessen in Marburg,\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=vortrag-sicherheit-und-offenheit-lebens-und-sterbeorte-im-quartier-gestalten-mitgliederversammlung-der-ag-hospizarbeit-und-sterbebegleitung-der-diakonie-hessen-in-marburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">7. November<\/a><br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Lesung\/Vortrag \u201eNoch einmal ist alles offen \u2013 das Geschenk des \u00c4lterwerdens\u201c, f\u00fcbs \u2013 F\u00fcrther Fachstelle f\u00fcr Seniorinnen und Senioren und die Belange von Menschen mit Behinderung,\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=lesung-vortrag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10. November<\/a><br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Vortrag beim Diakonietag in Salzburg zum Thema \u201eIn n\u00e4chster N\u00e4he\u201c,\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=diakonietag-in-salzburg-thema-lautet-in-naechster-naehe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">17. November<\/a><br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong>5. Tagungsmodul: Mut zum Sinn \u2013 Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen im \u00c4lterwerden, G\u00e4stehaus am Luisenpark, Erfurt,\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=5-tagungsmodul-mut-zum-sinn-lebens-sinn-und-glaubensfragen-im-aelterwerden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">19. &amp; 20. Januar 2024<\/a><br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong>Mitte September gehe ich den Schattierungen unserer Verletzlichkeit und der Verbundenheit mit anderen in meinem Nachdenken \u00fcber die Seligpreisungen nach: in den Morgenandachten im Deutschlandfunk vom\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=morgenandachten-und-gedanken-zur-woche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">11. bis 16. September<\/a>, immer um f\u00fcnf nach halb sieben.<br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #008080;\">\u2013<\/span><strong><br \/>\n<\/strong><strong><span style=\"color: #008080;\">Die Termine ab Februar wie auch alle anderen finden Sie auf meiner\u00a0<a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website<\/a>.<\/span><\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<table style=\"width: 534px; border-collapse: collapse; background-color: #d9e3aa; height: 24px;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 530px; background-color: #d9e3aa; height: 24px;\">\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">B\u00fccher von Freund*innen<\/span><\/h2>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 791px; width: 534px; border-collapse: collapse;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Seelsorge-begegnungen.png\" width=\"100\" height=\"150\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\">Das Besondere an dem <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com\/themen-entdecken\/theologie-und-religion\/praktische-theologie\/58066\/seelsorgebegegnungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Buch von Isabelle Noth und Eva-Maria Faber<\/a><\/strong> ist f\u00fcr mich tats\u00e4chlich das, was sie schon im Titel benennen: wie sie das Geschehen der Seelsorge als Begegnung beschreiben. Diese Situationen sind der Ausgangspunkt, von dem aus sie auch die theologischen, humanwissenschaftlichen, selbstreflexiven und hermeneutischen Auseinandersetzungen entfalten, die mit einer fundierten Seelsorge verbunden sind. F\u00fcr\u00a0<strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/bundes-verlag.net\/p-s-leseprobe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">P &amp; S. Magazin f\u00fcr Psychotherapie und Seelsorge<\/a><\/strong> habe ich das Buch <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3584\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>rezensiert<\/strong><\/a>.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Christian-Krause.-Weite-wagen.png\" width=\"100\" height=\"144\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px; background-color: #d9e3aa;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top; background-color: #d9e3aa;\">Christian Krause war viele Jahre Generalsekret\u00e4r des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Landesbischof und Pr\u00e4sident des Lutherischen Weltbundes. Bei unserer \u00f6kumenischen Arbeit im Nahen Osten konnte ich sein ebenso leises wie wirksames Auftreten erleben. Auf der Grundlage von Gespr\u00e4chen mit Christian Krause hat sein langj\u00e4hriger pers\u00f6nlicher Referent Dieter Rammler eine <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.neuestadt.com\/de\/buecher\/christian-krause.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Biografie geschrieben<\/a><\/strong>, die noch mal sehr intensiv nacherleben l\u00e4sst, was es bedeutete, Kirchen in Afrika, Mittel- und Westeuropa wie auch generell evangelische und katholische Kirche ins Gespr\u00e4ch zu bringen. Rammler zeichnet ein gutes Bild der Zeitgeschichte, vor dem Krauses \u00f6kumenisches Engagement umso eindrucksvoller hervortritt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 23px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Osteuropaeische-Betreuungskraefte-in-der-haeuslichen-Pflege.png\" width=\"100\" height=\"149\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 23px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 23px; vertical-align: top;\">Barbara Sta\u0308dtler-Mach &amp; Markus Bu\u0308nemann konstatieren <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com\/media\/pdf\/7c\/8f\/9b\/9783647600147_sample.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in ihrem Buch<\/a><\/strong> zun\u00e4chst einmal die v\u00f6llig unterschiedlichen und h\u00e4ufig kaum miteinander verbundenen Sichtweisen von Angeh\u00f6rigen, Politiker:innen und Wissenschaftler:innen und der Pflegekr\u00e4fte selbst auf das Ph\u00e4nomen von osteurop\u00e4ischen Pflegekr\u00e4ften in der h\u00e4uslichen Pflege. Ihre Leistung besteht in meinen Augen darin, die Probleme wie auch notwendige Schritte f\u00fcr alle Seiten gleicherma\u00dfen nachvollziehbar zu formulieren \u2013 ein erster Schritt zu der dr\u00e4ngenden Aufgabe, die sie im Untertitel benennen: Versorgung verantwortlich und fair [zu] gestalten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/FrauenKalender_2024_MitMut_100.jpg\" width=\"100\" height=\"136\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px; background-color: #d9e3aa;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; background-color: #d9e3aa; vertical-align: top;\">Wieder einmal durfte ich am <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.chrismonshop.de\/petra-heilig-susanne-herzog-andrea-langenbacher-mit-mut-der-frauenkalender-2024-4624.html?number=208007\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frauenkalender<\/a><\/strong> mitarbeiten! Und jedes Mal macht es Spa\u00df, zu sehen, was f\u00fcr Impulse die verschiedenen Autorinnen zu einem Thema finden. \u201eMit Mut!\u201c hei\u00dft diesmal der sch\u00f6ne Titel. F\u00fcr die November-Seite habe ich festzuhalten versucht, wie ein kleiner Gegenstand, der mit einer Erinnerung gef\u00fcllt ist, mir neue Energie geben kann.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.hospiz-verlag.de\/produkt\/leben-selbstbestimmung-und-lebensschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Frauenfriedenskalender.png\" width=\"100\" height=\"161\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\">Den <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.verlagsgruppe-patmos.de\/frauenkirchenkalender\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frauenkirchenkalender<\/a><\/strong> hat mir eine Freundin empfohlen, die der christlich-orthodoxen Kirche angeh\u00f6rt. Mir gef\u00e4llt das Konzept dieses seit 1991 erscheinenden Taschenkalenders, der die Feste der unterschiedlichen Kirchen verzeichnet. Das Thema f\u00fcr 2024 ist Frieden. Der Kalender inspiriert mit Segenstexten und Impulsen sowie Biografien friedensstiftender Frauen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/kirche-1.png\" width=\"100\" height=\"150\" \/><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px; background-color: #d9e3aa;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top; background-color: #d9e3aa;\">Alexander Deeg und Kerstin Menzel geben ein Buch \u00fcber Diakonische Kirchen(um)nutzung heraus. Es ist das Ergebnis einer Tagung innerhalb des umfangreichen DFG-Forschungsprojekts <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.transara.uni-bonn.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eSakralraumtransformation \u2013 Funktion und Nutzung religi\u00f6ser Orte in Deutschland\u201c<\/a><\/strong>. Ich finde es sehr inspirierend, wie hier theologische und architektonische Reflexionen zusammenkommen. Unter dem Titel \u201eIm Herzen des Quartiers. Kirchliche R\u00e4ume als Ressourcen f\u00fcr Sorgende Gemeinschaften\u201c habe ich beschrieben, wie Kirchenh\u00e4user in andere R\u00e4ume der Nachbarschaft verwandelt wurden. Die Genezarethkirche in Berlin (Foto) ist nicht unter den Beispielen, doch mit ihrem Caf\u00e9 und dem unbestuhlten Kirchenraum, in dem Pop-up-Trauungen stattfinden, ist auch sie zu einem neuen Herzort im Kiez geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 116.219px;\"><\/td>\n<td style=\"height: 24px; vertical-align: top; width: 10px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; height: 24px; vertical-align: top;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Wald-werden.png\" width=\"100\" height=\"144\" \/><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; vertical-align: top; height: 24px;\">Mit der Theologin Birgit Mattausch bin ich auf Facebook befreundet. Sie fiel mir von Anfang an durch ihre kreative Art zu schreiben auf. Nun ist von ihr der Roman <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.klett-cotta.de\/produkt\/birgit-mattausch-bis-wir-wald-werden-9783608986938-t-8377?fbclid=IwAR3Ta6t_NYlkIcDoG2UXpOeFQA6-isiIAI-73V2DqTRxhpvM3EhxiXfs4zI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bis wir Wald werden<\/a><\/strong> erschienen. Ort der Handlung ist ein Hochhaus am Rand des Waldes, in dem Menschen aus den verschiedensten Regionen der Welt zusammentreffen und miteinander leben.\u00a0Der besondere Blick und die kreative Schreibweise beginnen schon beim Titel &#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; vertical-align: top; height: 24px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 192px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; background-color: #d9e3aa; height: 192px;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.chrismonshop.de\/petra-heilig-susanne-herzog-andrea-langenbacher-lass-leuchten-der-frauenkalender-2023-4531.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/kanzler.png\" width=\"100\" height=\"139\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10px; background-color: #d9e3aa; height: 192px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; vertical-align: top; background-color: #d9e3aa; height: 192px;\">Wenn die Kirche sich ver\u00e4ndert, dann geht es, wie oben beschrieben, neben den Strukturver\u00e4nderungen auch darum, wie die Menschen in der Kirche f\u00fcr sich und in ihrem Umfeld diese Ver\u00e4nderung leben und gestalten: Beides ist auf dem Tisch, wenn wir \u00fcber Macht reden. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/neukirchener-verlage.de\/transformative-homiletik-jenseits-der-kanzel-9783761569115.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sabrina M\u00fcller und Janine Suhner fassen<\/a><\/strong> ein Thema an, das selten behandelt wird: die Macht der Theolog:innen, auch und gerade in Gottesdienst und Predigt. Aus feministischer, auch postkolonialer Perspektive beschreiben sie Formen der Predigt, die anstelle der frontalen Belehrung wirkungsvoll, seelenvoll, sinnvoll sein k\u00f6nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; vertical-align: top; height: 24px;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 168px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 168px;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.chrismonshop.de\/petra-heilig-susanne-herzog-andrea-langenbacher-lass-leuchten-der-frauenkalender-2023-4531.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Buch_M_Marx_kl.jpg\" width=\"150\" height=\"194\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10px; height: 168px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; vertical-align: top; height: 168px;\">Zum Schluss noch das Buch eines besonderen Freundes, meines Mannes Michael Marx, n\u00e4mlich die Neuauflage seines Werks von 1996. Er schildert darin die Geschichte des Industriestandorts Wickrath, heute Teil von M\u00f6nchengladbach, wo wir zwischen 1979 und 1990 lebten. Die Darstellung zeigt, wie die \u00fcbergreifenden wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sich hier verdichteten. Besonders spannend finde ich die Schilderung, wie in den siebziger Jahren gewachsene kommunale Strukturen zugunsten von gr\u00f6\u00dferen \u201eR\u00e4umen\u201c, in Wahrheit: Fl\u00e4chen, aufgel\u00f6st wurden, weil man an eine Steigerung der Verwaltungseffizienz glaubte \u2013 und \u00fcbersah, welche Kommunikationsr\u00e4ume dem zum Opfer fielen.<strong> Am 16. Dezember nachmittags wird das Buch in Schloss Wickrath vorgestellt.<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"vertical-align: top; width: 116.219px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; width: 10px; height: 24px;\"><\/td>\n<td style=\"width: 397.781px; vertical-align: top; height: 24px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div align=\"left\">\n<table style=\"height: 60px; width: 600px; border-collapse: collapse;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 567px; background-color: #d9e3aa;\">\n<h2><span style=\"color: #cd9522;\">Inspirierende Orte<\/span><\/h2>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\">\n<h3><strong>Berlin<\/strong><\/h3>\n<p><strong>In Berlin erinnern (mindestens) zwei H\u00e4user an den Theologen und Widerstandsk\u00e4mpfer Dietrich Bonhoeffer.<\/strong> Im Stadtteil Berlin-Westend steht das Haus, das seine Eltern sich 1935 als Alterssitz hatten errichten lassen und wo Dietrich Bonhoeffer ein Mansardenzimmer als Arbeitszimmer nutzte, wenn er in der Stadt war. Das Haus wurde zum Ort des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Der engagierte Verein, der es heute als <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bonhoeffer-haus-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erinnerungs- und Begegnungsst\u00e4tte<\/a><\/strong> in Tr\u00e4gerschaft der Kirche Berlin-Brandenburg Schlesische Oberlausitz zug\u00e4nglich macht, <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.bonhoeffer-haus-berlin.de\/geschichte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gibt auf seiner Website einige Worte Bonhoeffers wieder:<\/a><\/strong> \u201e\u2018Was ein Haus bedeuten kann, ist heute bei den meisten in Vergessenheit geraten, uns anderen aber ist es gerade in unserer Zeit besonders klar geworden. Es ist mitten in der Welt ein Reich f\u00fcr sich, eine Burg im Sturm der Zeit, eine Zuflucht, ja ein Heiligtum\u2018, und er beschreibt im Taufbrief an den Gro\u00dfneffen sein eigenes Verh\u00e4ltnis zu diesem Haus: Er sei \u201abem\u00fcht, sich \u00fcberall in dem Geist zu bew\u00e4hren \u2013 so wie er ihn versteht \u2013 den er im Haus seiner Eltern, Deiner Urgro\u00dfeltern verk\u00f6rpert\u2018 sieht.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Gedenktafel_Ziegelstr_30_Mitte_Zentraler_Runder_Tisch_der_DDR.jpg\" width=\"150\" height=\"213\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p>In Berlin-Mitte befindet sich das <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.hotel-dietrich-bonhoeffer.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dietrich-Bonhoeffer-Haus \u2013 ein exzellentes Tagungshotel<\/a><\/strong> in zentraler Lage hinter dem Friedrichstadtpalast. Das Geb\u00e4ude wurde 1985\/86 als Verwaltungsgeb\u00e4ude und Begegnungszentrum des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR errichtet und nach Bonhoeffer benannt. Ab Dezember 1989 fanden hier die ersten Treffen des Runden Tischs mit Vertreter:innen der DDR-Regierung und der Opposition statt, der so wesentlich zum Erfolg der friedlichen Revolution beigetragen hat \u2013 sicherlich im Sinne Dietrich Bonhoeffers. Auf der Gedenktafel vor dem Haus steht: \u201eDas friedliche Ende der deutschen Teilung nahm in diesem Haus der Kirche in einem gewaltlos erzwungenen Dialog zum Abbau von Willk\u00fcr und Aufbau von Demokratie am Zentralen Runden Tisch der DDR einen Anfang.\u201c<\/p>\n<h3>Ganderkesee<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/luther.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p>Zwischen Bremen und Oldenburg, in dem kleinen Ort Ganderkesee, steht das <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.diakoniekonvent.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lutherstift Falkenburg<\/a><\/strong>. Die Mitglieder des Diakoniekonvents stammen aus unterschiedlichen Lebens- und Berufszusammenh\u00e4ngen und bringen sich mit ihren Gaben in der gesamten Region ein. Der Konvent ist f\u00fcr sie eine geistliche Gemeinschaft, \u201ein der wir auf die biblischen Verhei\u00dfungen h\u00f6ren, uns der Gegenwart Gottes vergewissern, unsere Aufgabenfelder bedenken, gemeinsames Handeln verabreden und uns auf unserem pers\u00f6nlichen Lebensweg begleiten\u201c. Die Konventsmitglieder sowie Mitarbeitende aus Kirche und Diakonie k\u00f6nnen in den G\u00e4stezimmern der wundersch\u00f6nen Anlage \u00fcbernachten: f\u00fcr Zeiten intensiver Arbeit, des Nachdenkens oder einfach f\u00fcr eine Auszeit.<\/p>\n<h3><strong>K\u00f6ln<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Karthaeuser.png\" width=\"150\" height=\"142\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p>Das urspr\u00fcngliche Kart\u00e4userkloster aus dem 14. Jahrhundert lag am Rande von K\u00f6ln. Inzwischen sind die H\u00e4user der Stadt darum herumgewachsen. <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/kartaeuserkirche-koeln.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das heutige Ensemble in K\u00f6ln-Altstadt-S\u00fcd verbindet die alte Kart\u00e4userkirche<\/a><\/strong> mit sozialen Einrichtungen wie einem Familienzentrum und einer Kita. Den Ort kann man auch bei vielen interessanten Veranstaltungen kennenlernen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens gibt es in der Domstadt K\u00f6ln auch einen <strong><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.via-reformata.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geschichtspfad zur Reformation in der Stadt<\/a><\/strong>.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<table style=\"height: 60px; width: 600px; border-collapse: collapse;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 567px; background-color: #d9e3aa;\">\n<h2><\/h2>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div align=\"left\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<div align=\"left\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/fluss.png\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/p>\n<p>\u201eDie gro\u00dfe Fracht des Sommers ist verladen\u201c und der Herbst beginnt. In diesem Sommer hat mich das melancholische Gedicht daran erinnert, dass es um mehr geht als um den Wechsel der Jahreszeiten. <strong>Von der Klimakatastrophe bis zum Krieg in Europa, von der Transformation der Industrie bis zur Bildung geht es tats\u00e4chlich um eine Zeitenwende. Immer neue Herausforderungen, immer neue Felder mit Reformstau kommen in den Fokus. Dabei wird viel debattiert und gestritten. Momentan scheint das Ergebnis vor allem in \u00c4ngsten, Wut und Resignation zu bestehen. Was eigentlich blockiert den Wandel?<\/strong> Warum wehren wir uns, wahrzunehmen, wie Menschen und Natur leiden?<\/p>\n<p><strong>Die Londoner Psychoanalytikerin <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.psychologie-heute.de\/gesellschaft\/artikel-detailansicht\/42148-wie-kann-es-sein-dass-ihr-nicht-mitbekommt-was-hier-passiert.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sally Weintrobe sagt in Psychologie Heute<\/a>, wir lebten in einer Uncare-Kultur, einer Kultur der Achtlosigkeit, die uns daran hindere, uns der Realit\u00e4t zu stellen.<\/strong> \u201eWir werden darin best\u00e4rkt, zu glauben, nicht menschlich zu sein, verletzlich, abh\u00e4ngig, fragil, sondern f\u00e4hig, mit allem zurecht zu kommen und alles zu reparieren. Aber das k\u00f6nnen wir nicht.\u201c Die Philosophin <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.philomag.de\/artikel\/sally-haslanger-um-einen-sozialen-wandel-zu-bewirken-muessen-wir-die-kultur-veraendern?utm_source=philomag.de&amp;utm_campaign=39e2a19806-EMAIL_CAMPAIGN_2021_02_09_04_38_COPY_01&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_8d7052c3cd-39e2a19806-1204774785\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Sally Haslanger wiederum denkt im Philosophie Magazin<\/strong><\/a> dar\u00fcber nach, was geschehen muss, damit ein sozialer Wandel entsteht. Eine wichtige Rolle spiele dabei der Umgang mit Traditionen: Menschen seien \u201eeng verbunden mit ihren Identit\u00e4ten und geben ihnen Sicherheit. Manche Traditionen und Gewohnheiten reproduzieren jedoch unterdr\u00fcckende Systeme wie das Patriarchat oder die wei\u00dfe Vorherrschaft.\u201c Aber das \u201eHinterfragen stabilisierender Gewohnheiten und Normen bedroht das Sicherheitsgef\u00fchl vieler Menschen.\u201c<\/p>\n<p>Es gebe \u201edrei verschiedene <strong>M\u00f6glichkeiten, einen sozialen Wandel anzusto\u00dfen<\/strong>\u201c, meint Haslinger. \u201eMan kann erstens versuchen, <strong>die materiellen Bedingungen zu ver\u00e4ndern<\/strong>. Dies kann durch Streiks oder Blockaden geschehen. Solche Aktionen [\u2026] st\u00f6ren gewohnte Abl\u00e4ufe und bringen dadurch die Leute dazu, sich mit den Forderungen auseinanderzusetzen.\u201c Leider nicht unbedingt \u2013 das zeigen die Aktionen der Letzten Generation.<\/p>\n<p><strong>\u201eMan kann zweitens die kulturelle und soziale Bedeutung von Dingen ver\u00e4ndern<\/strong>. Ich bin in einer Schule zu einer Zeit aufgewachsen, wo alle M\u00e4dchen immer R\u00f6cke tragen mussten. Eines Tages kam es zu einem Protest aller M\u00e4dchen. Zum Abendessen trugen alle eine Hose. [\u2026] Wir haben uns \u00fcber die Norm hinweg und damit gemeinschaftlich ein Zeichen gesetzt: <strong>\u201eWir haben die kulturelle Zuschreibung, was es bedeutet, ein Junge oder M\u00e4dchen zu sein, ver\u00e4ndert.\u201c<\/strong> Eine symbolische Aktion zum Thema Gender, die damals offenbar gelungen ist. Ich habe das selbst so erlebt.<\/p>\n<p><strong>\u201eDie dritte M\u00f6glichkeit ist nat\u00fcrlich die politische und rechtliche Ver\u00e4nderung.\u201c<\/strong> Das \u201edarf blo\u00df nicht als Allheilmittel betrachtet werden. <strong>Denn auch wenn man Gesetze ver\u00e4ndert, bedeutet das nicht, dass sich auch die Lebensrealit\u00e4ten ver\u00e4ndern.<\/strong>\u201c<\/p>\n<p>Dabei geht es um langwierige Prozesse, die in der Tiefe unter den Parlamentsbeschl\u00fcssen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen liegen. \u201eAm Grunde der Moldau wandern die Steine | Es liegen drei Kaiser begraben in Prag\u201c, hei\u00dft es in einem Gedicht von Bert Brecht. <strong>\u201eDas Gro\u00dfe bleibt gro\u00df nicht und klein nicht das Kleine<\/strong> | Die Nacht hat zw\u00f6lf Stunden, dann kommt schon der Tag.\u201c<\/p>\n<p><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.gabriele-liffers.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: medium;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/kerze.jpg\" width=\"200\" height=\"267\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/span><\/a><\/p>\n<p>Die Zuspitzung der Probleme kann angesichts der Langsamkeit der Reformen Angst machen. Aber es gibt so viele mutmachende Modelle! Mir machen die KlimaSeniorinnen Mut, die neuen Wohnprojekte, auch die Special Olympics, die Segensengel in den Stra\u00dfen, das Generationendinner. Und die Erfahrung, dass Gott mir an ganz ungewohnten Orten, in unbekannten Menschen begegnen kann \u2013 mitten in den M\u00fchen der Transformation genauso wie bei den kirchlichen Festen. Wir gehen auf das Erntedankfest zu und auch das wird \u2013 nach den D\u00fcrresommern \u2013 vom Klima\u201ewandel\u201c politisch gepr\u00e4gt sein. Einige Landwirte sagen, dass man vor f\u00fcnfzig Jahren von einem \u201eHungerjahr\u201c gesprochen h\u00e4tte. <strong>Vorher aber, am 29. September, feiern wir das Michaelisfest, den Beginn des letzten Jahresviertels. Da stecken wir Trostlichter auf und vergewissern uns, dass wir von Engeln geleitet sind, wenn es ins Dunkel geht. Das w\u00fcnsche ich uns allen: eine Kerze, die das Dunkel ausleuchtet, und viel Mut zum Wandel!<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #d1870f; font-size: large;\"><span style=\"color: #cd9522; font-size: large;\">Ihre Cornelia Coenen-Marx<\/span><br \/>\n<\/span><span style=\"color: #999999;\">Seele und Sorge GBR<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #999999; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 14px;\">Impulse \u2013 Workshops \u2013 Beratung<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\" align=\"left\">\n<div style=\"text-align: left; background-color: #fff; max-width: 600px;\">\n<div style=\"caret-color: #000000; font-family: Helvetica; font-size: 12px; text-size-adjust: auto;\">\n<table style=\"width: 100%; border-collapse: collapse; background-color: #d9e3aa;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 77px;\">\n<td style=\"width: 100%; background-color: #d9e3aa; height: 108px;\">\n<p style=\"text-align: -webkit-center;\"><span style=\"font-size: medium;\">Informationen zu Terminen, guten Orten und B\u00fcchern<br \/>\nfinden Sie auch auf meiner\u00a0Homepage <a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.seele-und-sorge.de<\/a>.<br \/>\nDort sind auch einige Vortr\u00e4ge nachzulesen.<\/span><span style=\"color: #888888; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 323px;\">\n<td style=\"width: 100%; height: 134px; background-color: #ffffff;\">\n<p style=\"text-align: -webkit-center;\"><span style=\"color: #888888; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">In unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden, etwa zwei- bis dreimal im Jahr, informiert der Newsletter \u00fcber Aktivit\u00e4ten von Seele und Sorge.\u00a0<\/span><span style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #888888; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Der n\u00e4chste Newsletter wird zur Jahreswende, voraussichtlich Anfang Januar 2024 erscheinen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: -webkit-center;\"><span style=\"color: #888888; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Ich freue mich auch \u00fcber eine pers\u00f6nliche Nachricht:\u00a0<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"mailto:coenen-marx@seele-und-sorge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">coenen-marx@seele-und-sorge.de<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: -webkit-center;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"color: #888888;\">Wenn Sie den Newsletter bestellen m\u00f6chten, senden Sie mir bitte eine Mail an\u00a0<\/span><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"mailto:newsletter@seele-und-sorge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">newsletter@seele-und-sorge.de<\/a>\u00a0<span style=\"color: #888888;\">.<br \/>\nVielen Dank f\u00fcr Ihr Interesse.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"color: #888888;\">Wenn Sie den Newsletter abbestellen m\u00f6chten:\u00a0<\/span><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"{profile_url}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bitte hier klicken.<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"color: #888888;\">Falls dieser Link nicht funktioniert k\u00f6nnen Sie mir auch eine Mail schicken an:<br \/>\n<\/span><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"mailto:newsletter@seele-und-sorge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">newsletter@seele-und-sorge.de<\/a><span style=\"color: #888888;\">.<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 204px;\">\n<td style=\"width: 100%; height: 204px;\" align=\"center\">\n<p style=\"margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; vertical-align: baseline; outline: 0px; font-size: 16px; border: 0px; font-family: Arial, sans-serif; color: #000000; line-height: 23px; background-image: initial; background-attachment: initial; background-size: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position: initial; background-repeat: initial;\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cornelia_Coenen-Marx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-weight: bold;\">Cornelia Coenen-Marx<\/span><strong>,<\/strong><strong>\u00a0Pastorin und Autorin, OKR a. D.<\/strong><\/span><\/a><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Robert-Koch-Str. 113 d, 30826 Garbsen-Osterwald<\/span><\/span><\/p>\n<table style=\"height: 0px; line-height: 18px; text-align: left; color: #666666; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif;\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 25px;\">\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top; height: 25px; width: 37px;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/seeleundsorge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/facebook_s_kl.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top; height: 25px; width: 32px;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/cornelia.coenenmarx?fref=ts\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/plugins\/newsletter\/emails\/themes\/default\/images\/facebook.png\" alt=\"Facebook\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top; height: 25px; width: 32px;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/twitter.com\/coenen_marx\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/plugins\/newsletter\/emails\/themes\/default\/images\/twitter.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top; height: 25px; width: 32px;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/cornelia-coenen-marx-36b051ba\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/linkein-1.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top; height: 25px; width: 32px;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/webseite-1.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top; height: 25px; width: 33px;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><a style=\"color: #2b6d07;\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cornelia_Coenen-Marx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/wiki_40.png\" width=\"33\" height=\"31\" \/><\/a><\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: -webkit-center;\"><span style=\"color: #888888; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: small;\">Texte und Bilder, wo nicht anders angegeben: \u00a9 Cornelia Coenen-Marx<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #888888; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: small;\">Lektorat: Dr. Dagmar Deuring | B\u00fcro f\u00fcr Texte in der textetage<br \/>\n<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Newsletter 28\/September 2023: Brennende Themen. 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