{"id":6791,"date":"2022-04-29T13:10:24","date_gmt":"2022-04-29T11:10:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6791"},"modified":"2024-07-08T00:31:00","modified_gmt":"2024-07-07T22:31:00","slug":"6791-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6791","title":{"rendered":"Verantwortungsgemeinschaften"},"content":{"rendered":"\n<p>Familie steht hoch im Kurs. Das gilt gerade f\u00fcr junge Leute, wie die Shell-Jugendstudie von 2019 zeigt: Gute Freunde, die einen anerkennen (97 Prozent), ein*e Partner*in, dem*der man vertrauen kann (94 Prozent) und ein gutes Familienleben (90 Prozent) stehen bei den 12\u201325-J\u00e4hrigen ganz oben auf der Werteskala. <a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp; Auch als w\u00e4hrend der Pandemie Schulen, Einrichtungen und Dienste geschlossen werden mussten, setzte man wie selbstverst\u00e4ndlich auf das informelle F\u00fcreinander in Familie und Nachbarschaften \u2013 von der h\u00e4uslichen Pflege \u00fcber die Kinderbetreuung bis zur Schulaufgabenhilfe. Es hat eine Weile gedauert, bis klar wurde, in welchem Ma\u00dfe damit insbesondere Alleinerziehende \u00fcberfordert und \u00fcberlastet waren. Pl\u00f6tzlich fehlten die Gro\u00dfeltern, die sonst einspringen, wenn das labile Gleichgewicht des Alltags aus dem Tritt ger\u00e4t. Oder die pflege- und hilfebed\u00fcrftigen Eltern waren zu weit weg, um unter Corona-Bedingungen kurz nach ihnen zu schauen,<\/p>\n\n\n\n<p>.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn die allermeisten Menschen wechseln Wohnort und Arbeitsplatz, aber auch Familienkonstellation und Lebensform oft mehrfach im Leben. So w\u00e4chst die Zahl der Singles, der Ein-Eltern- und Patchworkfamilien. Und auch viele Paare kennen Lebensphasen, in denen sie aus beruflichen Gr\u00fcnden \u00fcber lange Zeit getrennt leben; immerhin jedes dritte Paar in den ersten Berufsjahren ist betroffen. Das Ideal der Arbeitsm\u00e4rkte scheinen die Singles zu sein, die jederzeit ihre Zelte abbrechen und mit der Arbeit zu neuen Orten aufbrechen k\u00f6nnen. Nach einer Studie aus dem Jahr 2018 gibt es in Deutschland 16,8 Millionen Singles zwischen 18 und 65 Jahren \u2013 immerhin 30 Prozent der Frauen und M\u00e4nner im mittleren Alter. W\u00e4hrend der Pandemie wurde Einsamkeit zu einem gro\u00dfen Thema. 10 Prozent der Deutschen f\u00fchlen sich oft einsam. Im Februar startete Familienministerin Anne Spiegel ein Kompetenznetz gegen Einsamkeit.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Alleinsein ist aber nicht nur eine emotionale Herausforderung. Menschen, die h\u00e4ufig umziehen oder auch pendeln, verlieren die allt\u00e4gliche soziale Einbettung in Familie und Nachbarschaft. Familien mit kleinen Kindern, auch alte oder kranke Menschen \u2013 deren Anteil an der Gesamtbev\u00f6lkerung mit dem demografischen Wandel w\u00e4chst \u2013 geraten bei der Bew\u00e4ltigung des Alltags oft enorm unter Druck, wenn sie nicht auf die selbstverst\u00e4ndliche Hilfe von Angeh\u00f6rigen zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich leben aber nur noch bei einem Viertel der Menschen \u00fcber 70 die erwachsenen Kinder am gleichen Ort \u2013 und 46 Prozent dieser Altersgruppe leben allein. \u201eIn der noch andauernden Pandemie wird einmal mehr deutlich, dass zum Menschsein nicht nur der Wunsch nach Unabh\u00e4ngigkeit und Eigenst\u00e4ndigkeit geh\u00f6rt, sondern auch Verletzlichkeit und Angewiesenheit\u201c, schreiben Barbara Thiessen und andere. in ihrem Positionspapier \u201eGro\u00dfputz! Care nach Corona neu gestalten\u201c.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Droht also ein \u201eSorgedefizit\u201c, wenn die \u201eklassische Familie\u201c in Zerrei\u00dfproben ger\u00e4t? &nbsp;Tats\u00e4chlich geriet die Gro\u00dffamilie, in der drei Generationen mit Onkeln und Tanten, Nichten, Neffen und Pflegekindern ihren Platz hatten, schon in der Industrialisierung unter Druck. L\u00e4ngst sind aber neue Formen der wechselseitigen Sorge entstanden: in Nachbarschaften, Mehrgenerationenh\u00e4usern und Patchworkfamilien. Da gibt es \u201eBonusm\u00fctter\u201c, Wahlfamilien mit \u201eLeihomas\u201c und Seniorenwohngemeinschaften. Bei den Regeln f\u00fcr Begegnungen zu Weihnachten w\u00e4hrend der Pandemie wurde deutlich, dass Blutsverwandtschaft als Kriterium Menschen ausschlie\u00dft, die sich als zusammen- geh\u00f6rig betrachten. Die Zeit der Stiefm\u00fctter ist vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFamilie ist vielf\u00e4ltig und \u00fcberall dort, wo Menschen Verantwortung f\u00fcreinander \u00fcbernehmen. Sie brauchen Zeit und Anerkennung\u201c. hei\u00dft es im Koalitionsvertrag. Aber manche&nbsp; Lebensformen, die die meisten heute als selbstverst\u00e4ndlich betrachten, sind rechtlich noch nicht abgesichert. Noch immer wird bei einem lesbischen Paar nur eine der beiden Frauen mit der Geburt des Kindes zur rechtlichen Mutter; die andere muss zuerst ein Adoptionsverfahren durchlaufen. Auch das kleine Sorgerecht einer Partnerin\/ eines Partners bei den Kindern des anderen ist nur dann gew\u00e4hrleistet, wenn die rechtlichen Eltern kein geteiltes Sorgerecht haben- was mehr und mehr zum Normalfall wird. Und die Sorge von sozialen Gro\u00dfeltern ist rechtlich nicht geregelt \u2013 ebenso wenig wie die wechselseitige Verantwortung in einer Seniorenwohngemeinschaft. Der Vielfalt der Lebensformen steht ein relativ enges Recht gegen\u00fcber, das nicht auf alle Gemeinschaften anwendbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich vieles auch privatrechtlich organisieren- und die gebildete Mittelschicht tut das auch. Statt zu heiraten, sichern sie das gemeinsame Haus, den Einkommensverzicht durch Beurlaubung in Pflegezeiten oder die Auskunftsrechte in Partnerschaftsvertr\u00e4gen ab \u2013so, wie sie das brauchen. Es gibt ja nicht wenige Menschen, die die \u201eInstitution Familie\u201c eben nicht als Schutz, sondern als Zwang und Enge erlebt haben. Deshalb ist es gut, dass es unterschiedliche Modelle f\u00fcr das famili\u00e4re Miteinander gibt. In einer aufgekl\u00e4rten Gesellschaft braucht es informierte und bewusste Entscheidungen. Und gerade Frauen wird manchmal erst im Laufe der Zeit klar, was es f\u00fcr ihre Rente bedeutet, dass sie sich mit dem \u201eklassischen\u201c Ehemodell zugleich auf ein sozialstaatlich abgesichertes \u201eHauptverdienermodell\u201c mit Ehegattensplitting, Mitversicherung und Sorgeanspr\u00fcchen eingelassen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die \u201eprivaten\u201c Lebens- und Sorgemodelle finden eben in einem gesellschafts- und sozialpolitischen Rahmen statt, in dem Rechte und Pflichten geregelt werden. Im Blick auf die nicht-ehelichen Gemeinschaften sind allerdings bislang vor allem Pflichten geregelt \u2013 wie bei den so genannten \u201eBedarfsgemeinschaften\u201c beim Bezug von Hartz 4. Das Vorhaben der \u201eAmpelkoalition\u201c, auch die Sorgerechte in \u201eVerantwortungsgemeinschaften\u201c zu regeln, ist also durchaus an der Zeit. Es kann dabei an das franz\u00f6sische Modell der registrierten Partnerschaft f\u00fcr das Zusammenleben anschlie\u00dfen, des \u201e\u201cPact Civil de Solidarite (PACS), der 1999 eingef\u00fchrt wurde. Dort werden wechselseitige Beistands- und Unterst\u00fctzungspflichten, rechtliche Einstands- und Unterst\u00fctzungspflichten bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit oder auch Eintrittsrechte in den Mietvertrag geregelt. Mittlerweile haben 41 Prozent aller Paarbeziehungen diese rechtliche Grundlage.<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> F\u00fcr Deutschland ist aber, wie Bundesjustizminister Marco Buschmann ausgef\u00fchrt hat, offenbar an ein mehrstufiges und differenzierteres Modell gedacht. Es geht um ein Rechtsinstitut, das \u201ejenseits von Liebesbeziehungen oder Ehe\u201c zwei oder mehr vollj\u00e4hrigen Personen erm\u00f6glicht, rechtlich f\u00fcreinander Verantwortung zu \u00fcbernehmen- von der Seniorenwohngemeinschaft \u00fcber die wechselseitige Unterst\u00fctzung von Ein-Eltern-Familien bis zur Ausweitung des kleinen Sorgerechts f\u00fcr soziale Eltern. Auch wenn ein Kind in die Ehe zweiter Frauen geboren wird, sollen automatisch beide rechtliche M\u00fctter des Kindes&nbsp; werden. Bei den anstehenden \u00dcberlegungen kann sich die Regierung auf die Sachverst\u00e4ndigenanh\u00f6rung st\u00fctzen, die in der letzten Legislatur auf der Grundlage des FDP-Antrags \u201eSelbstbestimmte Lebensentw\u00fcrfe st\u00e4rken- Verantwortungsgemeinschaften einf\u00fchren\u201c stattfand.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei allen Pluralisierungstendenzen ist die Ehe in Deutschland noch immer die vorherrschende Familienform- noch immer wachsen 70 Prozent aller Kinder in eine eheliche Familie auf, auch wenn der Anteil nichtehelicher Lebensgemeinschaften und der Ein-Eltern-Familien steigt. Muss man nun bef\u00fcrchten, dass&nbsp; \u00fcber die Verantwortungsgemeinschaften eine \u201eEhe light\u201c auf Kosten des strukturell schw\u00e4cheren Partners bzw. der Partnerin&nbsp; implementiert wird? Die Ehe als Leitbild k\u00f6nnte weiter an Bedeutung verlieren, sorgt sich der Berliner Erzbischof Heiner Koch als Vorsitzender der Ehe- und Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz <a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a>; immerhin sei das Miteinander dort rechtlich so austariert, dass private Sorgeleistungen anerkannt und die wirtschaftlich schw\u00e4chere Seite nicht \u00fcbervorteilt werde. Und was w\u00fcrde die Einf\u00fchrung eines neuen Instituts f\u00fcr das bisher sozialstaatlich geregelte Miteinander der Generationen bedeuten\u2013 etwas f\u00fcr die Verpflichtung der erwachsenen Kinder ihren hilfe- oder pflegebed\u00fcrftigen Eltern gegen\u00fcber, auch dann, wenn die sie nicht gut umsorgt haben? Viel wird davon abh\u00e4ngen, wie ein solches Gesetz ausgestattet wird. Auch die Frage, was im Blick auf das Auslaufen eines solchen Vertrages geregelt werden muss, ist kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab \u00fcbrigens schon immer Gruppen, die jenseits der Ehe in rechtlicher Gemeinschaft lebten \u2013 so wie die Kaiserswerther Diakonissen, deren Vorsteherin ich einige Zeit war. Solche caritativen Gemeinschaften entstanden nicht zuf\u00e4llig zu der Zeit, als die traditionellen Familien w\u00e4hrend der Industrialisierung \u00fcberfordert waren \u2013 eine Antwort auf das damalige \u201eSorgedefizit\u201c. Seniorenwohngemeinschaften und Mehrgenerationenh\u00e4user von heute nehmen diesen Faden auf. Andere Lebensmodelle werden dadurch nicht in Frage gestellt. Manche Frauen wurden damals zun\u00e4chst als Diakonisse eingesegnet und gr\u00fcndeten sp\u00e4ter eine Familie.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sieht es eigentlich mit dem kirchlichen Segen aus, wenn unterschiedliche Formen der Lebens- und Sorgegemeinschaften nebeneinander stehen? Hier w\u00e4chst ja l\u00e4ngst die Vielfalt. Eheschlie\u00dfung und kirchliche Trauung sind zeitlich nicht mehr unbedingt verkn\u00fcpft. In der Marktkirche in Hannover konnte man gerade am 22.2. bei Candleligth heiraten- spontan, privat und in 20 Minuten. Am Valentinstag lie\u00dfen sich viele Paare segnen. Und in Hamburg an der Alster verteilten k\u00fcrzlich Pastorinnen und Pastoren einen Segen f\u00fcr ganz unterschiedliche Paare \u2013 und alle strahlten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelia Coenen-Marx<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Albert, Mathias\/Hurrelmann, Klaus\/Quenzel, Gudrun\/Kantar (2019): Jugend 2019 \u2013 18. Shell Jugendstudie. Eine Generation meldet sich zu Wort. S. 4. https:\/\/www.shell.de\/ueber-uns\/shell-jugendstudie\/_jcr_content\/par\/toptasks.stream\/1570810209742\/9ff5b72cc4a915b9a6e7a7a7b6fdc653cebd4576\/shell-youth-study-2019-flyer-de.pdf (Zugriff am 05.01.2021).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> https:\/\/kompetenznetz-einsamkeit.de\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Thiessen, Barbara\/Weicht, Bernhard\/Rerrich, Maria .S.\/Luck, Frank\/Jurczyk, Karin\/Gather, Claudia\/Fleischer, Eva\/Br\u00fcckner, Margit (2020): Gro\u00dfputz! Care nach Corona neu gestalten. Ein Positionspapier zur Care-Krise aus Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz. http:\/\/care-macht-mehr.com\/ (Zugriff am 15.12.2020).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Wahlverwandtschaften, Plurale Familienformen rechtlich erm\u00f6glichen und absichern, Vorschlag der familienrechtlichen Kommission der Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung, 2017<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a>[5] \u201eNeues Institut\u201c? Anfragen an die Idee der Verantwortungsgemeinschaft, Herder Korrespondenz 2\/2022<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familie steht hoch im Kurs. Das gilt gerade f\u00fcr junge Leute, wie die Shell-Jugendstudie von 2019 zeigt: Gute Freunde, die&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6791\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":492,"menu_order":90,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-6791","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6791"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6791"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6791\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7681,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6791\/revisions\/7681"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/492"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}