{"id":6789,"date":"2022-04-29T12:48:24","date_gmt":"2022-04-29T10:48:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6789"},"modified":"2023-08-25T15:27:30","modified_gmt":"2023-08-25T13:27:30","slug":"gib-gott-eine-chance-zu-dir-durchzudringen-achtsam-mit-zeit-umgehen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6789","title":{"rendered":"Gib Gott eine Chance, zu Dir durchzudringen \u2013 achtsam mit Zeit umgehen."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Die Zukunft schrumpft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste Jahrzehnt wird \u00fcber unsere Zukunft entscheiden. Ob es uns noch gelingt, die menschengemachte Erderw\u00e4rmung zu beschr\u00e4nken \u2013 am besten auf 1,5 Grad gegen\u00fcber der vorindustriellen Zeit?&nbsp; Das w\u00e4re das Pariser Klimaziel, das im Jahr 2015 von 196 Staaten und der EU beschlossen wurde. Um das bis 2050 zu erreichen, m\u00fcssten die Ma\u00dfnahmen, die letztes in Glasgow beschlossen wurden, sofort und konsequent umgesetzt werden. Das gilt auch f\u00fcr den Koalitionsvertrag in Deutschland, in dem noch immer Worte wie \u201eidealerweise\u201c stehen; \u201eidealerweise\u201c gen\u00fcgt aber nicht. Es ist ernst. Theoretisch habe ich mich seit langem damit besch\u00e4ftigt. &nbsp;Aber erst die Flutkatastrophe im letzten Sommer hat mich sp\u00fcren lassen, was da auf uns zukommt. Das fordert zum Handeln heraus \u2013 und es macht Angst. Es ist, als ob die Zukunft vor unseren Augen schrumpft. Die Erde hat ein Verfallsdatum und das Ende kommt vielleicht schneller, als wir uns vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal geschieht es, dass gesellschaftliche Prozesse unmittelbar in pers\u00f6nliche Erfahrung umschlagen. So ging es mir auch mit der Pandemie. Erschreckend, wie sich in dieser Krise die Altersbilder ge\u00e4ndert haben. Pl\u00f6tzlich dominierte wieder ein fast vergessenes Bild: Das Alter als Zeit der Verletzlichkeit und Gebrechlichkeit. Die Alten als Risikof\u00e4lle, Versorgungsf\u00e4lle, auf die alle anderen R\u00fccksicht nehmen m\u00fcssen. Mir kam der Begriff \u201eRestlaufzeit\u201c in den Sinn. Auch im Altern schrumpft der Zeithorizont. Die Frage wird dr\u00e4ngender, wie wir die Jahre nutzen, die noch vor uns liegen. Corona hat diese Erfahrung versch\u00e4rft. Ein Experiment aus einem Workshop fiel mir wieder ein. Nehmen Sie ein Zentimeterma\u00df, schneiden Sie es oben bei 90 cm ab und unten bei Ihrem jetzigen Lebensalter. Was ich dann im Workshop in der Hand hielt, war ein kleines St\u00fcck. Was geht jetzt noch?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Nur die halbe Wahrheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber l\u00e4sst sich Zeit wirklich berechnen- wie mit dem Zentimeterma\u00df, dem Kalender oder der Uhr? Im \u201eChronos\u201c, der flie\u00dfenden Zeit, ist eine Minute wie die andere. Aber jeder wei\u00df, dass es auch eine andere Zeitwahrnehmung gibt: Zeit, die schrumpft, Zeit, die sich dehnt, der Augenblick, der wie eine Ewigkeit erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem Buch <em>Jeder Tag ist kostbar<\/em> hat Daniela Tausch-Flammer&nbsp;beschrieben, wie das Sterben ihrer Mutter sie ver\u00e4ndert hat. \u201eIch war vorher jemand, der mit viel Angst&nbsp;im Leben stand. Angst vor der Dunkelheit. Angst, keinen Beruf zu bekommen. Angst keinen Ort zum Leben zu finden. Angst vor Begegnung. [\u2026] Durch die Lupe des Todes weitete sich der Angstring, [\u2026] hielt mich nicht l\u00e4nger gefangen. Durch das Bewusstwerden der Endlichkeit \u00f6ffnete sich eine T\u00fcr zur Spiritualit\u00e4t. &nbsp;begann zu vertrauen, dass ich in meinem Leben gef\u00fchrt&nbsp;werde, von Gott begleitet bin. [\u2026] Dass angesichts des Todes vor allem die Momente z\u00e4hlen, in denen ich gewagt habe, mich offen zu zeigen.\u201c<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Diese Erfahrung motivierte Daniela Tausch-Flammer&nbsp;zur Hospizarbeit. Sie fand ihre Lebensaufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine eigene Mutter lebte bis zu ihrem Tod in einem Damenstift, einem der alten nieders\u00e4chsischen Kl\u00f6ster. In den letzten vierzehn Tagen wechselten wir T\u00f6chter uns an ihrem Sterbebett ab. Ich liebte es auf eine eigenartige Weise, dort zu sitzen und Gebete zu lesen, wenn der Morgen graute. Noch heute denke ich beim ersten Vogelgesang im Fr\u00fchling an diese erf\u00fcllten Tage. Einige Wochen nach ihrem Tod telefoniert im ICE gleich hinter mir jemand mit seinem Chef telefonierte. Es ging um den Tod und die Beerdigung seines Vaters. Der Mann hatte \u00e4u\u00dferste M\u00fche zu erkl\u00e4ren, warum er die Trauerfeier nicht einfach um einen Tag verschieben konnte, damit ein wichtiger dienstlicher Termin nicht ausfiel. Ich war zutiefst entsetzt \u2013 mir wurde bewusst, wie weit wir gekommen sind auf dem Weg, auch diese \u201eanderen Zeiten\u201c unserem Arbeitsrhythmus anzupassen.&nbsp;Geburten und Todesf\u00e4lle lassen sich l\u00e4ngst schon \u00f6konomisch planen \u2013 und das im doppelten Sinne. Und Tote werden einge\u00e4schert, damit die Urnenbestattung in den Kalender passt.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit nehmen wir uns die Chance, in diesen besonderen Zeiten Entscheidendes \u00fcber das Leben zu lernen: Dass unser Leben kein Produkt ist, nicht endlos optimierbar, sondern zerbrechlich und verg\u00e4nglich. Ariadne von Schirach, die mit ihrem Buch <em>Du sollst nicht funktionieren<\/em> zu einer neuen Lebenskunst ermutigen will, schreibt: \u201eUnsere Gesellschaft toleriert keine Schw\u00e4che mehr. Wenn der Wert der Natur ihr Ertrag ist und der Wert des Tieres seine Tauglichkeit als Futter, Lastentr\u00e4ger oder Attraktion, dann ist der Wert des Menschen seine Arbeitskraft und seine F\u00e4higkeit, ein gutes Bild abzugeben. Doch die W\u00fcrde des Menschen liegt jenseits solcher Zwecke. Eine Zeit, die den Wert eines Menschen mit seiner Leistungskraft gleichsetzt, ist eine w\u00fcrdelose Zeit. Sie diskriminiert diejenigen, die zur Verwertung entweder noch nicht oder nicht mehr tauglich sind&nbsp;\u2013 und damit irgendwann uns alle. Das Beharren auf die kategoriale Nutzlosigkeit des Menschen, verbunden mit dem Gebot, genau diese zu lieben und zu besch\u00fctzen, ist die Grundlage f\u00fcr alle Beziehungen, die das Reich des Widerw\u00e4rtigen zu verlassen verm\u00f6gen.\u201c<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Leben auf Pump<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie kommt es, dass wir unser Leben auf diese Weise \u00f6konomisieren? Dass wir unsere Zeit wie eine Produkt oder eine Dienstleistung berechnen? In ihrem Buch <em>Das Leben als letzte Gelegenheit<\/em>,<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\"><em><strong>[3]<\/strong><\/em><\/a> zeigt die Erziehungswissenschaftlerin Marianne Gronemeyer, &nbsp;dass die Pestepidemie Mitte des vierzehnten&nbsp;Jahrhunderts ein wesentlicher Ausl\u00f6ser f\u00fcr das neue Zeitgef\u00fchl war. Damals starben in Europa je nach Region zwischen drei\u00dfig und f\u00fcnfzig Prozent der Bev\u00f6lkerung. Wenn das nicht, wie zun\u00e4chst manche dachten, das J\u00fcngste Gericht war, dann fiel es schwer, \u00fcberhaupt noch an einen gn\u00e4digen Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Vielleicht gab es gar kein Jenseits? Vielleicht blieben eben nur diese wenigen Jahre im Hier und Jetzt? Dann galt es, alles herauszuholen, die kostbare Zeit zu nutzen. Damals&nbsp;entwickelten sich die Naturwissenschaften in atemberaubender Geschwindigkeit, neue Welten wurden entdeckt, der Einzelne trat in den Vordergrund, die Arbeitsgesellschaft entstand. \u201eUnd wenn morgen die Welt unterginge\u201c, soll Luther&nbsp;gesagt haben, \u201eso will ich doch heute noch mein Apfelb\u00e4umchen pflanzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Gletscher schmelzen und der Regenwald brennt, wird jeder Tag zur letzten Gelegenheit. Individualisierung, Globalisierung, Beschleunigung&nbsp;und die \u00d6konomisierung des Alltags pr\u00e4gen die wirtschaftlich \u00fcberaus erfolgreichen westlichen Gesellschaften. Das fordert dem Einzelnen einiges ab. \u201eHeute muss ein junger Amerikaner mit mindestens zweij\u00e4hrigem Studium damit rechnen, in 40 Arbeitsjahren wenigstens 11mal die Stelle zu wechseln und dabei sein berufliches Wissen mindestens 3mal auszutauschen.\u201c<a id=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Die Maschinen und Kommunikationsmittel, die uns &nbsp;Zeitersparnis verhie\u00dfen, haben letztlich dazu gef\u00fchrt, dass wir eher mehr als weniger besch\u00e4ftigt sind \u2013 auch deshalb, weil das Streben nach immer mehr Wachstum und Gewinn, der Wunsch nach mehr Status und Konsum eine wesentliche Antriebskraft des \u201eFortschritts\u201c ist. Die st\u00e4ndige Beschleunigung hat eine starke wirtschaftliche Komponente &#8211; &nbsp;verdichtet in der Formel \u201eZeit ist Geld\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Resonanzr\u00e4ume der Sorge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich sp\u00fcren immer mehr Menschen, dass sich die Werte, die unser Miteinander tragen, in Euro und Cent nicht umrechnen lassen. L\u00e4ngst ist in der Sozialpolitik von einem Care-Defizit&nbsp;die Rede,<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a> zugleich hat die Idee der Caring Communitys wachsende Anziehungskraft. Tats\u00e4chlich besteht das Gewebe der Gemeinschaft aus Sorge f\u00fcreinander \u2013 in Familie, Nachbarschaft, Erziehung, Pflege, Engagement. Wo Sorgearbeit nicht wertgesch\u00e4tzt wird, ist es um Gemeinschaft schlecht bestellt. Das gilt f\u00fcr die famili\u00e4re wie f\u00fcr die professionelle Sorge. Wo Sorgearbeit zur blo\u00dfen Dienstleistung geworden ist, wird das Gegen\u00fcber zum Gesch\u00e4ftspartner, zum Kunden oder zum Objekt. Sorge, die Gemeinschaft stiftet, ist Koproduktion. Wo Menschen sich Zeit nehmen f\u00fcr die, die auf Hilfe angewiesen sind, und dabei selbst anders leben lernen \u2013 mit Schw\u00e4chen umgehen, Angewiesenheit akzeptieren, Abschied nehmen \u2013, da entsteht ein Resonanzraum, der neue Erfahrungen erm\u00f6glicht. Letztlich geht es um die Entwicklung eines bewussten, achtsamen Lebensstils.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Knospen zu einer bestimmten Zeit bl\u00fchen, B\u00e4ume zu einer bestimmten Zeit Fr\u00fcchte tragen, Bl\u00e4tter sich zu ihrer Zeit verf\u00e4rben und von den \u00c4sten fallen, so gibt es auch im menschlichen Leben und in den Gesellschaften Zeiten der Krise, des Wandels und der Transformation. Wir verlieben uns, weil wir offen sind f\u00fcr eine Begegnung, die alles ver\u00e4ndert. Wir werden krank&nbsp;und wundern uns eigentlich nicht \u2013 wir wussten ja l\u00e4ngst, dass irgendetwas nicht stimmte, Druck und Stress hatten ihren H\u00f6hepunkt erreicht. Wir warten auf den richtigen Moment und sind froh, wenn die Zeit reif ist \u2013 f\u00fcr die Einschulung eines Kindes, den n\u00e4chsten Schritt auf dem beruflichen Weg, f\u00fcr die Vers\u00f6hnung&nbsp;nach einem schlimmen Streit, den Umzug in eine altengerechte Wohnung in der Stadt. W\u00e4hrend der Pandemie litten alle darunter, dass einmalige, unwiederholbare Rituale wie der erste Schultag, die Abiturfeier oder die Goldhochzeit ausfiel.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Eigenzeiten achten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einem Stadtteil kommt nach vielen Initiativen Einzelner der Moment, wo sich die unterschiedlichen Gruppen zusammenfinden, um sich gemeinsam f\u00fcr eine mieterfreundliche Sanierung der H\u00e4user und eine verkehrsberuhigte Zone mit Kinderspielpl\u00e4tzen, Treffpunkten f\u00fcr Jugendliche und Quartierscaf\u00e9 einzusetzen. Eine Einrichtung f\u00fcr Menschen mit Behinderung&nbsp;verkauft ihr Gel\u00e4nde und schafft Wohngruppen, Arbeitspl\u00e4tze und Treffpunkte in den umliegenden St\u00e4dten und eine Elterninitiative sorgt daf\u00fcr, dass Grund- und F\u00f6rderschule sich gemeinsam auf den Weg zur Inklusion&nbsp;machen. Was lange beschworen wurde, wird Wirklichkeit, wenn die Zeit reif ist. Die Eigenzeiten zu sch\u00e4tzen ist das Ziel \u2013 im Umgang mit der Natur, im Umgang mit sozialen Prozessen und nicht zuletzt im Umgang mit uns selbst und unserem K\u00f6rper.<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wie der Rhythmus&nbsp;des Jahres folgt auch unser K\u00f6rper einer anderen Zeitlogik als Wirtschaft und Organisationen, auch wenn wir zunehmend versuchen, die Natur mit Hilfe von Wissenschaft und \u00d6konomie zu \u00fcberlisten. Mein Eindruck ist: Je weniger wir die Eigengesetzlichkeit dieser Zeiten achten, desto mehr zerst\u00f6ren wir die Rhythmen, in denen wir geborgen sind- schon sp\u00fcren wir, wie die Jahreszeiten sich verschieben. Zugleich werden diejenigen an den Rand gedr\u00e4ngt, die sich mit dem Unplanbaren des Lebens auseinandersetzen m\u00fcssen: Frauen in Schwangerschaften, Eltern mit kleinen Kindern, Menschen mit Behinderung, die Angeh\u00f6rigen von Unfallopfern, Pflegebed\u00fcrftige und Sterbende.&nbsp;Die Vulnerablen, von denen in der Pandemie so oft die Rede war. Sie zu sch\u00fctzen, kann nicht hei\u00dfen, sie auszugrenzen \u2013 es geht darum, dem Leben mit all seinen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen bewusst zu begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAchtsamkeit gibt Gott eine Chance, zu uns durchzudringen\u201c, formuliert Schwester Christl Winkler, Exerzitienmeisterin im Bistum Aachen. Ein kurzes Interview mit ihr dreht sich um die Frage, wie wir mitten im Alltag ein erf\u00fclltes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. \u201eEs geht darum, die Zeit f\u00fcr sich fruchtbar zu machen\u201c, sagt sie. \u201eNicht die Zeit zu nutzen, sondern sich in der Zeit zu nutzen.\u201c<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a>\u2028<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelia Coenen-Marx<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Daniela Tausch-Flammer, Jeder Tag ist kostbar. Endlichkeit erfahren, intensiver leben, Freiburg im Breisgau 2000, S.&nbsp;81<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ariadne von Schirach, Du sollst nicht funktionieren. F\u00fcr eine neue Lebenskunst, Stuttgart 2014, S.&nbsp;75.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Marianne Gronemeyer, Leben als letzte Gelegenheit. Sicherheitsbed\u00fcrfnisse und Zeitknappheit. Darmstadt 1993.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Richard Sennett, Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus, aus dem Englischen von Martin Richter, Berlin 2000, S.&nbsp;25.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.), Siebter Familienbericht. Familie zwischen Flexibilit\u00e4t und Verl\u00e4sslichkeit \u2013 Perspektiven f\u00fcr eine lebenslaufbezogene Familienpolitik, Berlin 2006.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> Immer mehr neue Zeitschriften wie \u201e Flow\u201c oder Emotion \u201e Slow\u201c oder auch \u201eParadiso\u201c zeigen, wie sehr Leserinnen und Leser nach Anregungen und Impulsen fragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> In: Frauen unterwegs, Juli\/August 2003, Interview mit Birgit-Sara Fabianek.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Die Zukunft schrumpft Das n\u00e4chste Jahrzehnt wird \u00fcber unsere Zukunft entscheiden. Ob es uns noch gelingt, die menschengemachte Erderw\u00e4rmung&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6789\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3502,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-6789","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6789"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6789"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6789\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7322,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6789\/revisions\/7322"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}