{"id":6702,"date":"2022-04-05T11:12:50","date_gmt":"2022-04-05T09:12:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6702"},"modified":"2024-07-08T00:27:31","modified_gmt":"2024-07-07T22:27:31","slug":"rente-versus-klima-generationengerechtigkeit-neu-denken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6702","title":{"rendered":"Rente versus Klima? Generationengerechtigkeit neu denken"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eIst es uns wirklich gewahr, dass wir nicht mehr auf Zeit spielen k\u00f6nnen und dass jeder von uns geh\u00f6rige Ver\u00e4nderungen und ein fundamentales Umdenken in Kauf nehmen muss, wenn wir in der Klimaver\u00e4nderung auf den allerletzten Metern noch einen Richtungswechsel vollziehen wollen?\u201c, fragt Herbert Gr\u00f6nemeyer. Der Singer-Songwriter ist inzwischen 65; mit seiner Videobotschaft appellierte er an die Menschen seiner Generation, bei der Wahl an die gro\u00dfen Fragen unserer Zeit zu denken: An Klimawandel, Digitalisierung, die Schere zwischen Arm und Reich, Rassismus und Ausgrenzung. Rund 38&nbsp;Prozent der Wahlberechtigten waren bei der letzten Wahl \u00fcber 60 Jahre alt<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a>; die Sorge, dass die \u00c4lteren nur von ihren eigenen Interessen geleitet w\u00fcrden, war nicht unberechtigt. Tats\u00e4chlich standen Zukunftsfragen wie der Klimawandel vor allem bei den J\u00fcngeren im Mittelpunkt. Werden die Nachkriegsgenerationen bereit sein, Aspekte eines materiellen Wohlstandes wie Autos, weite Flugreisen oder auch unterschiedlichste Konsumg\u00fcter zu \u00fcberdenken und einzuschr\u00e4nken, um das Klima zu sch\u00fctzen \u2013 f\u00fcr eine Zukunft, die sie selbst kaum noch erleben werden? Oder schauen sie eben doch vor allem auf die n\u00e4chsten Jahre und eine stabile Rente?<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Geburtenr\u00fcckgang seit den 1960er Jahren steht einer immer kleineren Zahl an Erwerbst\u00e4tigen eine wachsende Zahl an Rentenempf\u00e4nger*innen und auch an potenziell Pflegebed\u00fcrftigen gegen\u00fcber. Konzepte, die die Sicherheit der Rente f\u00fcr alle garantieren sollten, ohne die Beitragszahlenden zu \u00fcberfordern, laufen meist auf niedrigere Renten und ein sp\u00e4teres Renteneintrittsalter hinaus \u2013 was von denjenigen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, als ungerechte Rentenk\u00fcrzung empfunden wird, w\u00e4hrend die J\u00fcngeren Sorge haben, ob sie \u00fcberhaupt jemals eine Rente bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>\u201eDich schickt der Himmel\u201c \u2013 Wechselseitige Angewiesenheit und Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Covid-19-Pandemie und die Ma\u00dfnahmen zu ihrer Eind\u00e4mmung haben alle gesellschaftlichen Gruppen, zum Teil extrem, betroffen. Doch die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die sich aus den Kontaktbeschr\u00e4nkungen ergaben, trafen vor allem die, die auf F\u00fcrsorge, Zusammenhalt und ein gutes Miteinander besonders angewiesen sind. Kinder, die nicht zur Schule gehen konnten, vermissten die Gemeinschaft untereinander und das Feedback ihrer Lehrerinnen und Lehrer. Eltern zerrissen sich zwischen Homeoffice und Homeschooling, wobei Frauen vielfach in die klassischen Rollen zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wurden. Und die \u00c4lteren, die als besonders vulnerabel gelten und ihre Kontakte entsprechend stark einschr\u00e4nken sollten, vermissten die allt\u00e4glichen Begegnungen, die Besuche innerhalb der Familien und im Freundeskreis. So wurde Einsamkeit zu einem zentralen Thema der Pandemie. Chronisch Kranke, \u00c4ltere, Menschen mit Behinderung und auch viele Singles blieben allein in ihren Wohnungen, konnten keinen Besuch empfangen und sahen ihre Freund*innen, Kinder und Enkel nicht. Was aber kaum \u00f6ffentlich diskutiert wurde: Vor allem die jungen Alten fehlten! Bei der Betreuung der Enkelkinder in Zeiten des Homeschoolings, als Ehrenamtliche bei den Tafeln f\u00fcr immer mehr Bed\u00fcrftige, in der Hausaufgabenhilfe, als Sprachhelfer*innen f\u00fcr junge Migrant*innen, als Hospizbegleiter*innen und als Leihomas und -opas.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> In welchem Ma\u00dfe die Zivilgesellschaft vom Engagement der \u00c4lteren lebt, war vielen nicht bewusst. So hat die Pandemie uns vielleicht durch die vielen Schwierigkeiten sp\u00fcren lassen, wie wichtig das Beziehungsgeflecht zwischen den Generationen ist-<\/p>\n\n\n\n<p>Generationenbeziehungen stellen eine wichtige Ressource f\u00fcr Autonomie und Lebensqualit\u00e4t dar und sind eine bedeutsame St\u00fctze zur \u00dcberwindung von Lebensrisiken. Das gilt in der Familie ebenso wie im Gemeinwesen. \u00c4ltere erhalten, wenn sie hilfsbed\u00fcrftig werden, vielf\u00e4ltige praktische Hilfen zur Bew\u00e4ltigung des Alltags, bei Einkauf, Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen, Arztbesuchen und bei Haushaltsdingen \u2013 von ihren Angeh\u00f6rigen, aber auch von Nachbar*innen und Freund*innen, von Nichten und Neffen. Auch dies hat die Pandemie mit Projekten wie \u201eDich schickt der Himmel\u201c in Hessen,<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> aber auch mit Aktionen wie den Impfpatenschaften eindrucksvoll belegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt ist f\u00fcr die Mehrheit der \u00c4lteren die Gro\u00dfelternschaft eine Sinn gebende Altersrolle, sie verbinden damit ein hohes Ma\u00df an, Erf\u00fcllung und Zufriedenheit \u2013 und dass diese Kontakte w\u00e4hrend der Einschr\u00e4nkungen aufgrund von Covid-19 nicht m\u00f6glich waren, haben viele als \u00e4u\u00dferst schmerzlich empfunden. Dabei beschr\u00e4nkt sich die Gro\u00dfelternrolle nicht auf die eigene Familie; vielmehr geht es grunds\u00e4tzlich um das Interesse an den kommenden Generationen. Eine Untersuchung des Gerontologischen Instituts in Heidelberg zeigt, dass Menschen bis ins hohe Alter sich gern f\u00fcr J\u00fcngere engagieren \u2013 vom Vorlesen bis zur F\u00fcrbitte.<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Unterst\u00fctzung zwischen den Generationen l\u00e4sst sich auch auf der Ebene von Geld und Sachleistungen beobachten: Im Unterschied zu den \u00f6ffentlichen Transferstr\u00f6men verlaufen die privaten, innerfamili\u00e4ren Zuwendungen von Alt nach Jung. Rund 36 Prozent der 70- bis 85-J\u00e4hrigen bedachten laut dem j\u00fcngsten Deutschen Alterssurvey ihre Kinder und Enkel mit Geld- und Sachleistungen, j\u00e4hrlich 3,5 Milliarden Arbeitsstunden investierten die 60- bis 85-J\u00e4hrigen dar\u00fcber hinaus f\u00fcr die Hilfe in der Familie und die Betreuung der Enkel. Das gilt auch f\u00fcr Patchworkfamilien.<a id=\"_ftnref5\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Die Zukunft gemeinsam und umfassend denken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Klima ist die neue Gerechtigkeitsfrage\u201c, sagt Julia Neubauer. Und tats\u00e4chlich scheinen sich auch die Generationen daran noch einmal neu zu sortieren. Ist es also wirklich so, dass sich die Interessen der \u00dcber- und Unter-60-j\u00e4hrigen scheiden? Die einen f\u00fcr Rente und Pflege, die anderen f\u00fcrs Klima?<\/p>\n\n\n\n<p>Sicher, es gibt die Klimawandelleugner*innen, die selbst nach den Waldbr\u00e4nden in Kalifornien, Sibirien und S\u00fcdeuropa, angesichts der sinkenden Grundwasser- und der steigenden Meeresspiegel, nach der Flut im Rheinland zwar \u00fcber Deiche und D\u00e4mme, \u00fcber Gew\u00e4sserschutz und Alarmsysteme, aber immer noch nicht \u00fcber Klimawandel sprechen wollen. Aber diese Haltung gibt es in allen Altersgruppen \u2013 genauso wie das Engagement f\u00fcr die Bewahrung der Sch\u00f6pfung und die Gerechtigkeit zwischen den Generationen, die nun k\u00fcrzlich auch das Bundesverfassungsgericht eingefordert hat.<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> So oder so geht es um Nachhaltigkeit: \u00f6kologisch wie finanziell \u2013 und um die Freiheit auch der Kinder und Enkel, die Welt gestalten zu k\u00f6nnen. Sichtbar wird das Engagement der \u00c4lteren f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft in einer gesunden Welt auch an den vielen Wissenschaftler*innen, den Eltern und Gro\u00dfeltern, die die Jungen bei Fridays for Future unterst\u00fctzen. Gegen den Wachstumswahn. Sie wissen l\u00e4ngst: Das Bruttoinlandsprodukt ist nicht nur blind f\u00fcr die externalisierten Kosten und die Zerst\u00f6rung der Gemeing\u00fcter, sondern auch blind f\u00fcr die Probleme der sozialen Spreizung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diesem Hintergrund wird \u00fcber neue Kriterien f\u00fcr Wohlstand und Wohlfahrt diskutiert, wie sie im \u201eGl\u00fccksindex\u201c<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> erhoben werden. Der misst Lebensqualit\u00e4t nicht zuerst im Nutzen von Waren und Dienstleistungen, also in Geld, sondern ganz wesentlich in Zeitwohlstand. Die Zeit f\u00fcr Sorgearbeit und Engagement geht n\u00e4mlich mit ihrer Produktivit\u00e4t bisher nicht ins BIP ein. Dabei h\u00e4ngen Wohlstand und Wohlergehen eben auch von stabilen Familien, einer gesunden Umwelt und sinnvoller Arbeit ab. Dorfl\u00e4den und regionale Vertriebsnetze, Reparaturfirmen f\u00fcr Computer und Umsonstl\u00e4den f\u00fcr jedermann sind Schritte auf diesem Weg: Weg von der Produktion immer neuer G\u00fcter hin zum Sharing und Mehrfachnutzen. Und es sind nicht zuletzt Seniorinnen und Senioren, die sich in dieser Richtung engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um Relationalit\u00e4t, um das Miteinander zwischen den Generationen, zwischen unseren menschlichen Gemeinschaften und der Sch\u00f6pfung, mit der wir interagieren. Gleichwohl braucht Gerechtigkeit immer auch einen Ordnungsrahmen, wie er sich in unseren Steuer- und Sozialversicherungssystemen ausdr\u00fcckt. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Klimagerechtigkeit m\u00fcssen nun auch politische L\u00f6sungen angesto\u00dfen werden, um den \u00f6kologischen wie den sozialen Umbau unserer Gesellschaft voranzutreiben und den gesellschaftlichen Zusammenhang \u2013 auch unter den Generationen \u2013 zu sch\u00fctzen. Einen Impuls wollen hier der deutsche Familienverband und der Familienbund der Katholiken setzen. Sie haben beim Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht gegen die doppelte Belastung von Familien bei der Sozialversicherung: Solange Versicherte mit Kindern die gleichen Beitr\u00e4ge zu Renten-, Kranken- und Sozialversicherung zahlen m\u00fcssen wie solche ohne Kinder, werde ihre Leistung f\u00fcr die Erziehung der Kinder \u2013 und damit auch f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Sicherung des Rentensystems \u2013 nicht anerkannt, zudem werde ihnen und damit auch den Kindern Geld entzogen. Die Vorschl\u00e4ge f\u00fcr ein Familienwahlrecht gehen in eine \u00e4hnliche Richtung. Es gibt aber auch andere Konzepte wie das einer flexiblen, refinanzierten \u201eCare-Zeit\u201c im Berufsleben, die w\u00e4hrend Erziehungs- und Pflegezeiten genommen werden kann.<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Notwendig wird in jedem Fall eine fr\u00fchere Beteiligung Jugendlicher an der Wahl sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch mit Verbesserungen im Bildungssystem gilt es die Lebenssituation der nachwachsenden Generation wahrzunehmen und ihre Chancen zu f\u00f6rdern. Wie wenig Kinder und Jugendliche trotz aller gegenteiligen Behauptungen im Blickfeld der Politiker*innen stehen, wurde im Zuge der Pandemie wieder auf erschreckende Weise sichtbar. Die Schlie\u00dfung der Schulen wurde als eine Art unabwendbares Schicksal hingenommen, statt dass mit allen Mitteln \u2013 etwa durch den z\u00fcgigen Einbau von Luftfiltern und besseren Fenstern, durch die Bildung kleinerer Lerngruppen und die Nutzung alternativer, gr\u00f6\u00dferer R\u00e4umlichkeiten\u2013 sichergestellt worden w\u00e4re, dass die Kinder baldm\u00f6glichst wieder gemeinsam lernen k\u00f6nnen. Aber es geht um mehr: Offenbar haben wir als Gesellschaft noch nicht begriffen, dass Schule mehr ist als der ber\u00fchmte N\u00fcrnberger Trichter, eine Anstalt zur Weitergabe &nbsp;standardisierten Wissens und zur Ausgabe von Zertifikaten. Es &nbsp;geht um die Vorbereitung auf vielf\u00e4ltigste und von heute aus noch gar nicht absehbare Herausforderungen. Die offenen Fragen unserer Zeit, von der Digitalisierung \u00fcber Landwirtschaft, industrielle Produktion und Handel bis zur Verwaltung, all dies im Angesicht von demografischen Ver\u00e4nderungen und Klimakrise, zeigen: Die Arbeitspl\u00e4tze der Zukunft werden in einer neuen und ganz anderen Welt entstehen. Wer sich darauf vorbereiten will, braucht Eigenst\u00e4ndigkeit und Kreativit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie m\u00fcssen gelernt werden in einem Bildungssystem, das&nbsp; auf dem Miteinander der Generationen beruht. Dabei geht es heute nicht nur um die Weitergabe von Traditionen, sondern mehr in fr\u00fcheren Zeiten um die Erschlie\u00dfung der Zukunft. Es geht darum, die Kinder und Jugendlichen mit ihren Erfahrungen, ihren Fragen und ihren Ideen ernst zu nehmen \u2013 sie als Subjekt ihres Lernens zu unterst\u00fctzen. \u201eHben wir den Mut einer frischen, j\u00fcngeren Generation zuzuh\u00f6ren, Verantwortung zu \u00fcbertragen, sie zu st\u00e4rken und zu unterst\u00fctzen, Neues zu wagen, uns wieder zum Mitmachen zu motivieren, zu \u00fcberzeugen und gemeinsam mit ihnen zu lernen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelia Coenen-Marx <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. die offiziellen Sch\u00e4tzungen der Bundeswahlleitung: <a href=\"https:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/info\/presse\/mitteilungen\/bundestagswahl-2021\/01_21_wahlberechtigte-geschaetzt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/info\/presse\/mitteilungen\/bundestagswahl-2021\/01_21_wahlberechtigte-geschaetzt.html<\/a>. ((Das sind die aktuell verf\u00fcgbaren Zahlen.).))<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Die Onlinegespr\u00e4chsreihe \u201eOma trotzt Corona\u201c, die ich mit meiner Agentur Seele und Sorge veranstaltete, bot ein Forum, um die Vielstimmigkeit der Reaktionen auf die Pandemie auszuloten und auch kreative Ans\u00e4tze zu diskutieren (vgl. <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=5293\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=5293<\/a>; die Protokolle zu den einzelnen Treffen fassen die Vielfalt der Anliegen und der L\u00f6sungsans\u00e4tze zusammen; sie sind rechts im Men\u00fc verlinkt).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> \u201eDich schickt der Himmel\u201c entstand in Witzenhausen bei Kassel &#8211; ein Projekt mit Einkaufshilfen, f\u00fcr das sich die evangelische Gemeinde mit der Stadt, den Pfadfindern und dem Kreisjugendring zusammengeschloss. Innerhalb von drei Tagen kamen \u00fcber 150 Ehrenamtliche und 230 Hilfesuchende zusammen. Vgl. <a href=\"http:\/\/blog.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de\/2020\/03\/25\/dich-schickt-der-himmel-so-organisiert-witzenhausen-einkaufshilfen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/blog.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de\/2020\/03\/25\/dich-schickt-der-himmel-so-organisiert-witzenhausen-einkaufshilfen<\/a>\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn4\" href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Vgl. Der \u00c4ltesten Rat. Generali Hochaltrigenstudie: Teilhabe im hohen Alter. Eine Erhebung des Instituts f\u00fcr Gerontologie der Universit\u00e4t Heidelberg mit Unterst\u00fctzung des Generali Zukunftsfonds, 2014 (oneline unter <a href=\"https:\/\/www.gero.uni-heidelberg.de\/md\/gero\/forschung\/generali_hochaltrigenstudie.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.gero.uni-heidelberg.de\/md\/gero\/forschung\/generali_hochaltrigenstudie.pdf<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. Der deutsche Alterssurvey. Eine Langzeitstudie \u00fcber die zweite Lebensh\u00e4lfte in Deutschland, 2010 (online unter <a href=\"https:\/\/www.dza.de\/fileadmin\/dza\/Dokumente\/Publikationen\/AS_2008_DEAS.pdf\">https:\/\/www.dza.de\/fileadmin\/dza\/Dokumente\/Publikationen\/AS_2008_DEAS.pdf<\/a>). Die Daten wurden 1998 bis 2008 erhoben. Die Daten der n\u00e4chsten Langzeiterhebung werden aktuell bearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn6\" href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Mai 2021 gegen das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung vom Dezember 2019, dem das Gericht attestiert, durch das Verschieben der Emissionseinschr\u00e4nkung auf nach 2030 die daraus resultierenden Lasten unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig auf die j\u00fcngeren Generationen abzuw\u00e4lzen: <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2021\/bvg21-031.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2021\/bvg21-031.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn7\" href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Vgl. den World Happiness Index f\u00fcr 2020 hier: <a href=\"https:\/\/happiness-report.s3.amazonaws.com\/2020\/WHR20.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/happiness-report.s3.amazonaws.com\/2020\/WHR20.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn8\" href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. das Projekt Care.Macht.Mehr unter <a href=\"https:\/\/care-macht-mehr.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/care-macht-mehr.com\/<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIst es uns wirklich gewahr, dass wir nicht mehr auf Zeit spielen k\u00f6nnen und dass jeder von uns geh\u00f6rige Ver\u00e4nderungen&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=6702\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":482,"menu_order":81,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-6702","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6702"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6702"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6702\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7677,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6702\/revisions\/7677"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/482"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}