{"id":4755,"date":"2019-11-18T18:07:36","date_gmt":"2019-11-18T17:07:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=4755"},"modified":"2021-03-03T16:06:40","modified_gmt":"2021-03-03T15:06:40","slug":"kraftorte-interview-mit-beate-baberske","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=4755","title":{"rendered":"Kraftorte: Interview mit Beate Baberske"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>K\u00fcnstlerische Leiterin der \u00e4ltesten evangelischen Paramentik<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n<h3><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-857\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie-300x107.png\" alt=\"SuS_Logo_RGB_mit Unterzeile Kopie\" width=\"300\" height=\"107\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie-300x107.png 300w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/SuS_Logo_RGB_mit-Unterzeile-Kopie.png 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #8ab310;\">DIAKONISCHE PILGERREISEN:&nbsp;<span style=\"color: #eb910c;\">DER BLOG<\/span><\/span><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Wir entdecken Diakonische Pilgerorte \u2013&nbsp;<\/strong><br><strong>diesmal auf der Spur von: Beate Baberske<\/strong><\/h3>\n<table style=\"height: 436px;\" width=\"716\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"232\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Portrait-Baberske_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4758 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Portrait-Baberske_web-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a>Beate Baberske ist die k\u00fcnstlerische Leiterin der \u00e4ltesten evangelischen Paramentik weltweit. Direkt nach dem Studium der Angewandten Kunst in Schneeberg (im Erzgebirge) kam sie als Sechsundzwanzigj\u00e4hrige mit einer eigens entwickelten Webtechnik in der Tasche aus den neuen Bundesl\u00e4ndern nach Neuendettelsau.<\/p>\n<p>In den \u00fcber zwanzig Jahren seither hat sie mehr als dreihundert Kirchen besichtigt und zusammen mit ihrem Team und nat\u00fcrlich den Einrichtungsleitungen, Gemeindemitgliedern, manchmal mit K\u00fcnstlern, Denkmalpflegern oder Architekten neue Konzepte f\u00fcr die jeweilige Situation vor Ort entwickelt \u2013 eine Arbeit, die ihr noch immer Tag f\u00fcr Tag Freude bereitet<\/p><\/td>\n<td width=\"232\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Interview-Baberske-Neuendettelsau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4757 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Interview-Baberske-Neuendettelsau-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"186\"><\/a>Einst erbaut als Betsaal der Diakonissen, hat diese Kapelle in Neuendettelsau schon viele verschiedene Nutzungsweisen erlebt. Nach Ansicht von Beate Baberske wird sie \u2013 wie jeder Raum \u2013 diakonisch in dem Moment, in dem Menschen sie dazu machen. Heute ist dort die Werkstatt der Paramentik untergebracht. Und tats\u00e4chlich geht es Beate Baberske und ihrem Team jeden Tag darum, ihre Arbeit, die Herstellung der Textilien f\u00fcr geistliche R\u00e4ume, f\u00fcr Gottesdienste und Andachten, mit einem diakonischen Geist zu f\u00fcllen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n\n<p><strong>Sie besch\u00e4ftigen sich beruflich und\/oder ehrenamtlich mit Diakonie. Was liegt Ihnen dabei besonders am Herzen?<br><\/strong>Ich bin 1996 freundlich, offen und herzlich in die Diakonie-\u201eFamilie\u201c\nvon Neuendettelsau aufgenommen worden, habe mit Diakonissen \u00fcber den Glauben\ndiskutiert, Anschluss gefunden in der Diakonischen Schwestern- und\nBr\u00fcderschaft, zu der ich seit f\u00fcnfzehn Jahren geh\u00f6re, und die praktische\nTheologie als Gasth\u00f6rerin an der Augustana-Hochschule (in Ausz\u00fcgen) studiert. Mit\nmeinen gestalteten Kirchenr\u00e4umen m\u00f6chte ich \u201eVisitenkarten des Glaubens\u201c\nschaffen, die optisch sichtbar machen, mit welchem Engagement die Menschen sich\num \u201eihren\u201c Glaubensort k\u00fcmmern. Dabei m\u00f6chte ich selbst auch etwas zur\u00fcckgeben von\nder Liebe, die ich bei meinen Anf\u00e4ngen in Neuendettelsau gesp\u00fcrt habe und die\nich immer wieder in den Gemeinden empfinde, die ich berate. <\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist der Kirchenraum nur ein kleiner Teil von Diakonie. Hier in\nNeuendettelsau wird immer wieder Wilhelm L\u00f6he zitiert, der im 19.&nbsp;Jahrhundert\nnicht nur die Anf\u00e4nge von Diakoneo gepr\u00e4gt, sondern auch die evangelische\nParamentik definiert und etabliert hat. Sein Satz \u201eDiakonie geht vom Altar aus\u201c\nist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung an mich, die ich nur zu gern\nannehme. Denn eine durchgestylte Kirche ist nicht alles. Es sind vor allem die Menschen,\ndie bei Diakoneo den Alltag pr\u00e4gen, zum Beispiel im Krankenhaus, im\nKindergarten, in den Seniorenheimen, in den Schulen und Ausbildungsst\u00e4tten,\nalso den Diensten f\u00fcr Menschen, aber auch in anderen Einrichtungen, die sie auf\nihre Weise mit einem christlichen Vorzeichen versehen. Dazu halte ich es f\u00fcr\nwichtig, die Sch\u00e4tze ihres christlichen Glaubens zu heben. Was sagen mir\neigentlich die Farben, die dem Lauf des Kirchenjahres folgen? Wie kann ich ihre\nBotschaft f\u00fcr Andachten nutzen? Wie gestalte ich Feste im Seniorenheim unter\nBer\u00fccksichtigung der christlichen Traditionen? Es geht mir darum, Wissen zu\nvermitteln, das den Mitarbeitenden hilft, ihren Glauben lebendig zu halten:\nWarum soll die Paramentik nicht auch auf heutige Weise ansprechend sein, bunt,\npfiffig oder modern? Dann wird sich dieses Haus immer von anderen\nunterscheiden. <\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit meinem Team entwickle ich in der Paramentik in Neuendettelsau\nzum einen Produkte beispielsweise f\u00fcr Seniorenheime, die den heutigen\nAnforderungen gerecht werden, indem sie in ihrer Materialzusammensetzung\npraktisch, in ihrer Gestaltung modern und in der Handhabung flexibel sind. Zum anderen\nfindet jeder Christ in unserem kleinen Werkstatt-Laden etwas zur Erbauung. Vom\nEngel als Schl\u00fcsselanh\u00e4nger \u00fcber einen individuellen Gesangbuchumschlag bis zum\nFadenKreuz f\u00fcr die Wand oder den Schreibtisch. Denn der Glaube scheint \u00fcberall\nund immer hindurch, bei allem was wir tun.<\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es eine pers\u00f6nliche Erfahrung, die Ihnen den Kern diakonischer Arbeit existenziell vor Augen gef\u00fchrt hat?<br><\/strong>Manchmal ist man eher auf den Schattenseiten des Lebens unterwegs. Manchmal\nist selbst die Familie nicht mehr in der Lage zu helfen. Sp\u00e4testens wenn man\npers\u00f6nlich mit dem Tod konfrontiert wird, ist Diakonie da. Als Institution oder\nals Person. Und wenn nicht geholfen werden kann, dann wird gemeinsam \u00fcberlegt,\nwie oder wo es weitergehen kann, und es wird gebetet. Gemeinsam jede und jeder\nf\u00fcr sich oder gemeinsam f\u00fcr jemanden. Der Ort ist in der Regel ein\nArbeitszimmer, ob in Neuendettelsau oder Berlin, im Keller oder unterm Dach,\nmit Ausblick oder vor dem Kreuz, das ist egal.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder habe ich \u201eF\u00fcgungen\u201c erlebt und gesp\u00fcrt, getragen zu sein.\nAus meiner Zeit als Atheistin kenne ich die Last der Frage: \u201eIst diese\nEntscheidung richtig?\u201c Als Christin werden mir schwere Entscheidungen leichter\nund leichte Entscheidungen schwerer gemacht. Diesen feinen Unterschied sch\u00e4tze\nich und diskutiere gern dar\u00fcber, wenn die Frage nach dem Sinn des Glaubens\ngestellt wird, manchmal ganz unvermittelt im Alltag oder nach Mitternacht. Das\nSeelenheil ist wichtiger als Karriere. Ich versuche f\u00fcr andere da zu sein, im\nRahmen meiner M\u00f6glichkeiten. Das ist f\u00fcr mich diakonisches Handeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>An welchem Ort (in welcher Einrichtung, in welchem Haus oder Raum) ist Diakonie f\u00fcr Sie in besonderer Weise sichtbar und erfahrbar geworden und was hat Sie dort fasziniert? <br><\/strong>Wenn ich \u00fcberhaupt von einem Raum sprechen kann, dann ist es der Raum\nim \u00fcbertragenen Sinne. Diakonie wird f\u00fcr mich erfahrbar durch den Raum, den ich\nexistenziellen Fragen im Alltag gebe. Ob ich die Frage: \u201eWie geht es dir?\u201c\nwirklich ernst meine und meinem Gegen\u00fcber Zeit gebe, auch als Mensch vor mir zu\nsitzen. Die wirklich wichtigen Erfahrungen sind nicht an einen Raum in einem\nHaus gebunden, sondern an den Raum, den ich im Leben eines anderen einnehmen\ndurfte, als es dunkel war um mich herum. <\/p>\n\n\n\n<p>Raum zu haben f\u00fcr Dinge, die den Glauben durch den Alltag\nhindurchscheinen lassen, diese sichtbar zu machen, dieses Geschenk hat mir der\nVorstandsvorsitzende Dr. Hartmann gemacht. Zwei B\u00fccher sind entstanden, die\nerkl\u00e4ren, was mich und andere antreibt, im Sinne des Glaubens zu gestalten. Ein\nJahr lang habe ich die Entstehung der Kapelle im Haus Bezzelwiese hier in\nNeuendettelsau begleitet. Habe mit dem Fotografen das beste Bild diskutiert,\nden Beteiligten Texte \u00fcber ihre Arbeit entlockt, Senioren-Models gesucht,\nParamentik neu definiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch macht sichtbar, was f\u00fcr Fragen gestellt werden m\u00fcssen, wenn\neine diakonische Einrichtung die Ausstattung eines Raumes \u2013 wie hier der\nKapelle \u2013 nutzen m\u00f6chte, um ihr Profil, ihre Haltung in dem Geb\u00e4ude\nhindurchscheinen zu lassen. Denn sichtbar wird diese Haltung immer, egal unter\nwelchem \u201eVorzeichen\u201c sie steht. Sich dar\u00fcber im Klaren zu sein und die\n\u201erichtigen\u201c Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese unkonventionell sind,\ndas ist f\u00fcr mich Diakonie.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist damit die Kapelle im Haus Bezzelwiese vielleicht so ein Ort? Nein,\nnicht f\u00fcr mich. Ich glaube, dass f\u00fcr mich die Paramentik, also der ehemalige\nBetsaal der Diakonissen, den L\u00f6he noch beauftragt und der schon so viele\nUmnutzungen erlebt hat, so ein Ort ist. Seit 1917 ist dort die Heimat der\nParamentik und hier ist seit \u00fcber zwanzig Jahren mein Arbeitsplatz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was macht Ihrer Meinung nach einen \u2013 oder diesen \u2013 \u201ediakonischen Ort\u201c zum spirituellen Kraftort (Geschichte, Gestaltung, Personen \u2026)?<br><\/strong>Der ehemalige Betsaal ist eine kleine, 1871 errichtete Kirche, die\naber schon mit einer Veranda auf der S\u00fcdseite konzipiert wurde, um den alten\nSchwestern die M\u00f6glichkeit zu geben, Sauerstoff und Licht zu tanken. Der\ndiakonische Gedanke ist also Baukonzept. Sp\u00e4ter wurde immer wieder umgebaut und\nausgebaut. In den 1920er Jahren kam ein Anbau mit einer F\u00e4rbek\u00fcche dazu, das\nRegenwasser wurde in einer Zisterne im Keller zum F\u00e4rben gesammelt und von Hand\nin den Kupferkessel im Erdgeschoss gepumpt. Der Flaschenzug \u00fcber dem Kessel\nhalf, die schwere, handgesponnene Wolle aus dem Wasser zu ziehen. Die\nnat\u00fcrlichen F\u00e4rbemittel zeigen wir heute noch manchmal bei F\u00fchrungen. Bei\nRenovierungsarbeiten wird alle zehn Jahre die urspr\u00fcngliche Wandmalerei\nsichtbar: Der \u201eL\u00e4mmerfries\u201c, der noch auf L\u00f6he zur\u00fcckgehen soll, und der\nSternenhimmel im Gew\u00f6lbe unter der wei\u00dfen Farbe. Die gestalteten Kirchenfenster\nschm\u00fccken jetzt eine Kapelle im Diakoneo Kompetenzzentrum f\u00fcr Menschen mit\nDemenz in N\u00fcrnberg, die gro\u00dfen Kirchenfenster des Chorraumes sorgen f\u00fcr gutes\nLicht bei der Arbeit. Die Schr\u00e4nke sind noch aus der Zeit, als aus dem\nKirchenraum eine Apotheke wurde, manche Tische findet man auf uralten Fotos\nwieder. Der \u00dcbergang zum Mutterhaus der 1960er Jahre, der extra f\u00fcr die Oberin\ngebaut wurde, damit sie trocken in ihr B\u00fcro im Mutterhaus kommen konnte, ist\nschon lange wieder abgerissen. Die Veranda gibt es immer noch. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Kraftort wird die Paramentik, weil wir auf unsere eigene,\nbesondere Art in einem umgenutzten Kirchenraum Textilien f\u00fcr Kirchenr\u00e4ume\nkonzipieren und herstellen. Im Zweifelsfall wird das Arbeitsst\u00fcck in den\nChorraum geh\u00e4ngt und vom Eingang aus, der im Westen liegt, begutachtet. Wenn\nauf diese Entfernung noch etwas zu sehen ist, funktioniert das Parament auch in\nder Kirche. Weil wir Objekte herstellen, die mindestens zwanzig Jahre, in der\nRegel mehr als f\u00fcnfzig Jahre halten sollen, m\u00fcssen wir der Herstellung Raum\ngeben, m\u00fcssen Vor- und Nachteile bis ins Detail abw\u00e4gen und manchmal Pl\u00e4ne oder\nGewohnheiten \u00fcber Bord werfen, um eine Befestigung zu optimieren oder auf\nver\u00e4nderte Rituale zu reagieren. Deshalb brauchen auch die Menschen, die diese\nDinge herstellen oder bestellen, Raum. Diesen Raum zu geben und nicht nur die\nWirtschaftlichkeit zu sehen, ist der t\u00e4gliche Spagat, den ich zusammen mit dem\nParamentik-Team \u00fcbe. Aber Sport ist ja bekanntlich gesund. Manchmal ist es auch\nges\u00fcnder, wie der Igel \u201eIch bin allhier\u201c zu rufen, als immer nur wie der Hase\nzu laufen. Das geht bei uns, ist aber nicht selbstverst\u00e4ndlich. Das wissen wir.\nDaf\u00fcr bin ich dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was w\u00fcrden Sie in Ihrem Arbeitsumfeld r\u00e4umlich \u00e4ndern, wenn Sie die Freiheit und Mittel dazu h\u00e4tten, damit die Arbeit, die Ihnen am Herzen liegt, noch besser gelingt? <br><\/strong>Der alte Betsaal ist ein wunderbarer Ort f\u00fcr meine Arbeit. Leider ist die Zeit nicht spurlos an ihm vorbeigegangen, Reparaturen und Renovierungsarbeiten stehen an. Ich kann nur beten, dass wir f\u00fcr alle Seiten gute L\u00f6sungen finden und den ehrw\u00fcrdigen Mauern ein neues Leben einhauchen, das diesem Ort gerecht wird, auch wenn wir daf\u00fcr anders denken und das bisherige Konzept in Frage stellen m\u00fcssen. Tr\u00e4umen kann ich ja schon mal \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und sonst? Haben Sie weitere Gedanken, Anmerkungen, Anregungen zur Bedeutung \u2013 und vielleicht auch zur Relativierung \u2013diakonischer Orte? <br><\/strong>F\u00fcr mich ist ein diakonischer Ort nicht zwingend mit Architektur verbunden. Aber da, wo Diakonie Raum bekommt, sind automatisch diakonische Orte. Wenn ich den Gedanken weiterspinne, ist ganz Neuendettelsau ein diakonischer Ort unter vielen. Ich sehe lauter kleine tempor\u00e4re Glaskuppeln, die wie Heiligenscheine oder Schutzschilde in dem Moment aufploppen, wenn ein Mensch gerade einen diakonischen Ort erschafft. Wenn wieder zum Alltagsgesch\u00e4ft \u00fcbergegangen wird, verschwinden sie so schnell wieder, wie sie gekommen sind. Aber es blubbert st\u00e4ndig, als w\u00fcrde jemand mit dem Strohhalm Luft in das Wasserglas pusten \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.paramentenwerkstatt.de\/\">https:\/\/www.paramentenwerkstatt.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vielen Dank!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Seele-und-Sorge-278815565795410\/?fref=ts\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"37\" height=\"37\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/facebook_s_kl.png\" alt=\"facebook_s_kl\" class=\"wp-image-2023\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Seele-und-Sorge-278815565795410\/?fref=ts\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Besuchen Sie auch unsere facebookseite \u201eSeele &amp; Sorge\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstlerische Leiterin der \u00e4ltesten evangelischen Paramentik DIAKONISCHE PILGERREISEN:&nbsp;DER BLOG Wir entdecken Diakonische Pilgerorte \u2013&nbsp;diesmal auf der Spur von: Beate Baberske&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=4755\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1911,"menu_order":31,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4755","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4755"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4755"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4755\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5884,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4755\/revisions\/5884"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1911"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}