{"id":4002,"date":"2018-10-01T11:30:55","date_gmt":"2018-10-01T09:30:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=4002"},"modified":"2018-10-01T11:34:51","modified_gmt":"2018-10-01T09:34:51","slug":"cornelia-coenen-marx-newsletter-nr-13-oktober-2018","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=4002","title":{"rendered":"Newsletter Nr. 13\/ Oktober 2018"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3973 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11.jpg 600w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 16px;\"><strong style=\"line-height: 115%; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px;\"><span style=\"font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: Arial; color: #e18800; background-image: initial; background-attachment: initial; background-size: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position: initial; background-repeat: initial;\">Brennende Themen. Ideen, Inspirationen und Projekte aus Kirche und Diakonie<\/span><\/strong><\/span><\/span><\/h4>\n<hr \/>\n<h4 style=\"margin: 0px 0px 15px; padding: 0px; vertical-align: baseline; outline: 0px; font-size: 16px; border: 0px; font-family: Arial, sans-serif; color: #000000; line-height: 23px; background-image: initial; background-attachment: initial; background-size: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position: initial; background-repeat: initial;\" align=\"center\"><strong style=\"color: #a2bc07; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;\">THEMEN\u00dcBERSICHT IN DIESEM NEWSLETTER:<\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #000000; font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif; color: #e18800;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><strong style=\"line-height: 115%; font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px;\"><span style=\"font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: Arial; color: #e18800; background-image: initial; background-attachment: initial; background-size: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position: initial; background-repeat: initial;\">ERNTEDANK \u2605 100 JAHRE FRAUENWAHLRECHT\u00a0 \u2605 EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT \u2605\u00a0 WOHNEN UND NACHBARSCHAFTEN\u00a0\u00a0\u2605\u00a0 CARING COMMUNITYS \u2605 T\u00c4GLICHES HELDENTUM<\/span><\/strong><\/span><\/span><\/h4>\n<hr \/>\n<h3><strong>Erntedank<\/strong><\/h3>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/obst.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"253\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>\u201eHerr: es ist Zeit, der Sommer war sehr gro\u00df. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren la\u00df die Winde los\u201c<\/strong>, schrieb Rainer Maria Rilke 1902 in seinem Gedicht \u201eHerbsttag\u201c. Ich habe mich richtig gefreut, als Ende September endlich Wind und Regen an unseren Fenstern r\u00fcttelten und die Strandk\u00f6rbe an der K\u00fcste vor sich her schubsten. Dieser Sommer war ohne Zweifel zu gro\u00df, zu trocken und zu hei\u00df f\u00fcr unsere Breiten. Noch bei Beginn des Herbstes waren kaum zwei Stunden n\u00f6rdlich von Hannover mehr als tausend Feuerwehrleute im Einsatz, um 800 Hektar Torf zu l\u00f6schen \u2013 ein Moorbrand nach Raketentests. Und nach der anhaltenden D\u00fcrre in Schleswig-Holstein rechnen die Bauern mit Ernteausf\u00e4llen bis zu 50 Prozent. Von der Versicherungswirtschaft wird der Wert der Ernteausf\u00e4lle auf zwei Milliarden Euro beziffert. Trotzdem hat niemand von uns Angst vor Hunger, nirgendwo werden die Mahlzeiten rationiert wie im Kriegswinter 1916. \u201eDie gesamte Geschichte hindurch hatten die Menschen das Gef\u00fchl, Hunger, Krankheit und Krieg seien unl\u00f6sbare Probleme, also m\u00fcssen sie gar nicht erst versuchen, ihnen ein Ende zu machen. Die Menschen beteten zu Gott, er m\u00f6ge Wunder wirken, doch sie selbst unternahmen keine ernsthaften Versuche, Hunger, Krankheit und Krieg auszurotten.\u00a0<strong>Wer behauptet, die Welt des Jahres 2016 sei genauso hungrig, krank und gewaltt\u00e4tig, wie sie es 1916 war, der h\u00e4lt an dieser uralten def\u00e4tistischen Sichtweise fest.\u201c<\/strong>\u00a0Yuval Noah Harari, der das in seinem Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.beck-shop.de\/Harari-Noah-Homo-Deus\/productview.aspx?product=24603112\"><strong>\u201eHomo deus\u201c<\/strong><\/a>\u00a0geschrieben hat, macht Mut, die M\u00f6glichkeiten von Wissenschaft und Technik verantwortlich einzusetzen. M\u00f6glichkeiten allerdings, die selbst bedrohlich wirken k\u00f6nnen. Als ich das Buch in diesem Sommer las, hat sich bei mir der Eindruck verst\u00e4rkt, dass wir inzwischen def\u00e4tistisch mit dem Klimawandel umgehen. \u201eVon Gott kommt alles her\u201c, sagt unsere Erntedankfr\u00f6mmigkeit. \u201eWachstum und Gedeihen, aber auch Regen und D\u00fcrre liegen in Gottes Hand.\u201c Da hat sich inzwischen viel ge\u00e4ndert \u2013 ganz \u00e4hnlich wie im Blick auf unsere Gesundheit.\u00a0<strong>Unsere Verantwortung f\u00fcr den Klimawandel ist inzwischen nicht mehr strittig \u2013 jetzt geht es um die notwendigen politischen Entscheidungen, vor allem aber um den Mentalit\u00e4tswandel.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/ernte.jpg\" width=\"250\" height=\"167\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>\u00dcber christliche Perspektiven f\u00fcr eine Kultur der Nachhaltigkeit denken die Autoren in dem k\u00fcrzlich erschienenen, von Brigitte Bertelmann und Klaus Heidel herausgegebenen Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.beck-shop.de\/heidel-bertelmann-leben-anthropozn\/productview.aspx?product=25273859\"><strong>\u201eLeben im Anthropoz\u00e4n\u201c<\/strong><\/a>\u00a0(M\u00fcnchen 2018) nach, an dem ich mitarbeiten durfte (\u201eAre the churches prepared to take a risk? Sieben Thesen zu den Herausforderungen der Transformation f\u00fcr Kirche und Theologie\u201c ist der Titel meines Beitrags). Neugierig bin ich auch auf Yuval Noah Hararis neustes Buch,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.beck-shop.de\/Harari-Noah-21-Lektionen-21-Jahrhundert\/productview.aspx?product=24603105\"><strong>\u201e21 Lektionen f\u00fcr das 21. Jahrhundert\u201c\u00a0<\/strong><\/a>(M\u00fcnchen 2018), das bisher noch auf meinem Nachttisch liegt. In seiner Ethik ohne Religion und Tabus setzt er nun auf Meditation.<\/p>\n<p>Und ja, wir feiern auch und gerade in diesem Jahr Erntedank:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=erntedank-gottesdienst\"><strong>am 30. September um 10.00 Uhr auf Gut Heitlingen<\/strong><\/a>. Und nehmen das Fest zum Anlass, uns des Reichtums und der Sch\u00f6nheit unserer Erde erneut bewusst zu werden \u2013 und unserer Verantwortung f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Erntedank der Frauenbewegung<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Simone-de-Beauvoir.jpg\" width=\"250\" height=\"318\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>Am Ende unserer Bretagne-Reise in diesem Sommer \u200ehaben wir Amiens mit dem herrlichen gotischen Dom besucht. Hier fand im Sommer 1918 die kriegsentscheidende Schlacht an der Somme statt \u2013 auf die Niederlage der deutschen Truppen folgten die Novemberrevolution und die Geburt der Weimarer Republik. Die B\u00fccher, die zurzeit \u00fcber diese nun hundert Jahre zur\u00fcckliegenden Ereignisse erscheinen, erinnern daran, dass wir auch auf politischem Feld Sturm s\u00e4en oder mit Umsicht f\u00fcr eine gute Ernte sorgen k\u00f6nnen. Dank der Weimarer Verfassung zogen 1918 zum ersten Mal Frauen in die deutschen Parlamente ein. Diese Repr\u00e4sentanz war das Ergebnis einer langen zivilgesellschaftlichen Vorgeschichte, des politischen Kampfes von Frauen wie Louise Otto-Peters, Hedwig Dohm\u00a0<strong>(\u201eDie Menschenrechte haben kein Geschlecht\u201c<\/strong>), Marie Stritt oder Clara Zetkin. \u201eWas diese Regierung getan hat, war eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorbehalten worden war\u201c, sagte die Sozialdemokratin Marie Juchacz bei ihrer Deb\u00fctrede im Reichstag. Leider erleben wir zurzeit R\u00fcckschritt oder Stillstand: Auch wegen des geringen Frauenanteils bei AfD und FDP sind nur noch 30,7 Prozent der Abgeordneten Frauen \u2013 der Wert ist auf den der Legislaturperiode 98\/2002 zur\u00fcckgefallen. Und auch in der Kirche geht es seit einigen Jahren nicht weiter, was Frauen in leitenden geistlichen \u00c4mtern oder auch in den Leitungsgremien auf der mittleren Ebene angeht. Vielleicht ist wieder einmal zivilgesellschaftliche und sozialpolitische Arbeit gefragt?\u00a0<strong>Hier sind auch M\u00e4nner gefordert, damit Frauen M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume haben.<\/strong>\u00a0Viele, die gebeten werden, einen Sitz im Leitungsgremium des Kirchenkreises oder einer Landessynode zu \u00fcbernehmen, schrecken vor der Dreifachbelastung zur\u00fcck, die damit verbunden ist: Beruf, Familie und Ehrenamt zu vereinbaren, ist gerade f\u00fcr Frauen nach wie vor schwer, weil der gr\u00f6\u00dfte Teil der Haus- und Familienarbeit noch immer von ihnen gestemmt wird und weil die Kultur der Arbeitswelt weiterhin auf den \u201eHauptverdiener\u201c ausgerichtet ist, dem zu Hause der R\u00fccken frei gehalten wird. Das zu \u00e4ndern, ist unsere zivilgesellschaftliche Aufgabe, die nicht nur der politischen Repr\u00e4sentanz (die viel Zeit an Abenden und Wochenenden fordert), sondern auch den Karrierem\u00f6glichkeiten von Frauen zugute k\u00e4me.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/saxophone.jpg\" width=\"250\" height=\"287\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>Es geht um Pflegepolitik genauso wie um die Zahl und Gestaltung von Tageseinrichtungen und Schulen \u2013 auch in Stadtr\u00e4ten l\u00e4sst sich daran etwas \u00e4ndern.<\/strong>\u00a0Und in all dem geht es um Zeitpolitik, n\u00e4mlich um die Zeit f\u00fcr die Sorgearbeit, die immer noch im Schatten steht. Schon Tony Sender, Politikerin und Journalistin, beklagte sich nach ihrer Emigration in die USA 1935 \u00fcber die extrem langen Arbeitszeiten der Frauen in ihrem politischen Engagement. (Von ihr und anderen engagierten Frauen erz\u00e4hlt Kerstin Wolff,\u00a0<strong><a href=\"http:\/\/www.buero-bast.de\/shop\/women-s-history-books\/\">\u201eUnsere Stimme z\u00e4hlt! Die Geschichte des deutschen Frauenwahlrechts\u201c<\/a><\/strong>, Kassel 2018.) \u00dcber die Situation heute schreibe ich zusammen mit anderen Frauen im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.frauen-netzwerken.de\/blog\/\"><strong>Blog der evangelischen Erwachsenenbildung in Kurhessen-Waldeck<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ehrenamtsvortr\u00e4ge und Workshops<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/workshop.jpg\" width=\"250\" height=\"318\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>Bei meinen Vortr\u00e4gen und Workshops zum Thema Ehrenamt sind meist zwei Drittel der Teilnehmenden Frauen. Kein Wunder: Nach wie vor tragen Frauen das soziale Ehrenamt und auch in den Kirchen sind sie besonders engagiert. Angesichts der Rollen in Beruf und Familie, aber auch angesichts der neuen Familienformen und des demografischen Wandels mit der steigenden Zahl Pflegebed\u00fcrftiger werden wir \u00fcber neue Anreize und Entlastungen f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen nachdenken m\u00fcssen. Und dabei geht es auch um das Problem, dass Frauen sich gegen Ende der Berufskarriere benachteiligt f\u00fchlen, wenn ihnen angesichts der geringen Rentenzahlung klar wird, dass Sorgearbeit wie soziales Engagement finanziell nicht honoriert wird.\u00a0<strong>Ob Ehrenamt eine Armutsfalle\u00a0<\/strong>ist, darum ging es bei einem Workshop, den ich auf dem Tag des Frauenwerks in Hannover gestaltet\u00a0habe (<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=885\"><strong>hier<\/strong><\/a>\u00a0\u00a0mein Interview zu diesem Thema mit der Evangelischen Zeitung).\u00a0Sollen wir also Ehrenamtliche bezahlen? Und wenn ja, welche und nach welchen Kriterien? Um die\u00a0strittige\u00a0<strong>Frage der Monetarisierung<\/strong>\u00a0geht es beim Fachtag der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland am\u00a0<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=fachtag-monetarisierung-ekm\"><strong>10. November in Halle<\/strong><\/a>\u00a0.\u00a0<strong>Und<\/strong>\u00a0<strong>auch die Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen<\/strong>\u00a0ist ein nicht immer konfliktfreies Thema, seitdem manche Engagierte das Gef\u00fchl haben, sie seien der billige Jakob eines ausblutenden Sozialstaats. Trotzdem:\u00a0<strong>Wir engagieren uns, weil es\u00a0Spa\u00df macht und weil es gut tut.<\/strong>\u00a0Und werden in diesem Engagement auch zusehends selbstbewusster. (Auf einem Forum der Initiative\u00a0<a href=\"https:\/\/engagiert-mitgestalten.de\/de\/home\"><strong>engagiert mitgestalten<\/strong><\/a>\u00a0der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck habe ich\u00a0<a href=\"https:\/\/engagiert-mitgestalten.de\/de\/news\/forum-e-august-2018 \"><strong>Zehn Tipps<\/strong><\/a>\u00a0\u00a0f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen beiden Gruppen in der Kirche formuliert.) Wir wollen nicht l\u00e4nger Leistung allein nach Kriterien von Input, Output und Effektivit\u00e4t wie in der Erwerbsarbeit\u00a0gemessen sehen. Auch in der Wirtschaftswissenschaft gibt es seit einiger Zeit Ans\u00e4tze, den Wert geleisteter Arbeit einer Gesellschaft neu zu denken, n\u00e4mlich nicht mehr im BIP, sondern im\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fest-nwi.de\/index.php\/de\/home\"><strong>Nationalen Wohlfahrtsindex<\/strong><\/a>, der den enormen Beitrag von Familien- und ehrenamtlicher Arbeit ebenso mit einrechnet wie die Kosten des Wirtschaftens f\u00fcr die Umwelt. Neu denken zu lernen, darum geht es auch in meinen verschiedenen\u00a0<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=154\"><strong>Vortr\u00e4gen, Seminaren und Workshops<\/strong><\/a>\u00a0<strong>\u00a0<\/strong>in diesem Themenbereich.\u00a0Vielleicht interessiert Sie zu diesem Thema auch mein Vortrag\u00a0<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3921\"><strong>\u201eDranbleiben und neue Wege entdecken. Chancen und Herausforderungen einer \u00e4lter werdenden Mitarbeiterschaft\u201c<\/strong><\/a>.\u00a0<strong>Wenn Sie Interesse an einem Vortrag, Fachtag oder Workshop\u00a0hierzu oder zum\u00a0<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3669\">Thema Ehrenamt\u00a0<\/a><\/strong><strong>haben, sprechen Sie mich doch\u00a0gern an.<\/strong>\u00a0Hier noch zwei Lekt\u00fcretipps: Unter der Frage \u201eWas tun mit meiner freien Zeit\u201c finden Sie einen Artikel von mir im aktuellen Heft von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.praxis-gemeindepaedagogik.de\/\"><strong>Praxis Gemeindep\u00e4dagogik<\/strong><\/a>\u00a0. Und das\u00a0<a href=\"http:\/\/www.b-b-e.de\/fileadmin\/inhalte\/PDF\/publikationen\/dossier\/bbe-reihe-dossier-4_final_web.pdf\"><strong>aktuelle Dossier des Bundesnetzwerks B\u00fcrgerschaftliches Engagement<\/strong><\/a>\u00a0untersucht \u2013 \u00fcbrigens aus multireligi\u00f6ser Perspektive \u2013 die \u201eVerbindung von Kirche und Zivilgesellschaft, Aspekte der evangelischen Kirche als Kraft in der Zivilgesellschaft, kirchliche und religi\u00f6se Anerkennungskulturen b\u00fcrgerschaftlichen Engagements sowie Religion in der Zivilgesellschaftsforschung\u201c. Welche zivilgesellschaftliche Initiative aus Ihrer Sicht einen Preis verdient hat, dar\u00fcber k\u00f6nnen Sie\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.deutscher-engagementpreis.de\/publikumspreis\/\">hier<\/a><\/strong>\u00a0bis zum 22. Oktober abstimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Wer jetzt kein Haus hat<\/strong><\/h3>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bretagne.jpg\" width=\"250\" height=\"318\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>\u201eWer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben\u201c<\/strong>, hei\u00dft es in Rilkes \u201eHerbsttag\u201c. Allein in Berlin leben rund 37.000 Wohnungslose, fast ein Viertel davon mit Kindern. Die Zahl der Wohnungslosen hat sich zwischen 2014 und 2017 vervierfacht. Manchmal, wenn ein Mensch erfriert, weil Unterk\u00fcnfte fehlen, oder wenn jemand im S-Bahnhof einem Brandanschlag zum Opfer f\u00e4llt, erschrickt die Gesellschaft kurz. \u00dcber die Menschenverachtung, die Schutzlosigkeit. Wohnen ist Menschenrecht. Und doch machen die langen Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen mutlos. Erfahrungen mit Wucherpreisen und Entmietung machen w\u00fctend. Die Preise f\u00fcr Baukosten und Wohnen gehen durch die Decke. \u201eAusspekuliert\u201c war das Motto der Mieterdemo in M\u00fcnchen, zu der ca. 7.000 Menschen kamen. Auf dem Wohngipfel Ende September verk\u00fcndete die Regierung ihre Wohnraumoffensive. Mit Sonderabschreibung f\u00fcr den Bau von Mietwohnungen und mit Baukindergeld. Ob all das am Ende den Familien mit kleinen und mittleren Einkommen, den Mietern und den Wohnungssuchenden hilft, bleibt strittig.\u00a0<strong>Dabei brennt die H\u00fctte<\/strong>. Es kann doch nicht sein, dass Familien aufs Land ziehen, weil sie sich die Miete in der Stadt nicht leisten k\u00f6nnen \u2013 und jetzt mit ihrem Dieselauto gar nicht mehr reinkommen in die Stadt. Es kann doch nicht sein, dass Studierende in den Unis campen m\u00fcssen. Oder dass \u00e4ltere Menschen sich ihre Wohnung nicht mehr leisten k\u00f6nnen, wenn der Partner ins Heim muss oder stirbt. Irgendetwas l\u00e4uft grunds\u00e4tzlich falsch.\u00a0<strong>Die Probleme beim Bauen und Mieten sind ein Spiegel unserer Gesellschaft:<\/strong>\u00a0Von Kreuzberg bis St. Pauli werden Stadtviertel saniert \u2013 die, die dort zuhause waren, m\u00fcssen raus. Der Wohnqualit\u00e4t, dem sozialen Miteinander tut das nicht gut. Und auch das Klima leidet, wenn immer mehr Menschen pendeln. Aber viele St\u00e4dte sind wie gel\u00e4hmt. Sie haben in Zeiten knapper Kassen Wohnungsbest\u00e4nde ver\u00e4u\u00dfert oder lange nicht mehr gebaut; es fehlt an Ressourcen. \u00dcbrigens auch an barrierearmen Wohnungen f\u00fcr \u00c4ltere und Menschen mit Behinderung. Wohnen ist wieder zur sozialen Frage geworden \u2013 und zugleich zu einer \u00f6kologischen.\u00a0Nach einem Bericht von\u00a0<a href=\"http:\/\/sozial-digital.epd.de\/sw\/2018\/09\/21\/3-1.htm\"><strong>epd sozial<\/strong><\/a>\u00a0m\u00fcssen die Anstrengungen entschieden verst\u00e4rkt werden, um der Wohnungsnot tats\u00e4chlich zu begegnen. Dass wir einen Platz haben in Gottes Haus, geh\u00f6rt zu seinen gr\u00f6\u00dften Versprechen: \u201eIn meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.\u201c In unseren St\u00e4dten sieht es anders aus.\u00a0<strong>Mit ihrem Land und mit ihren kirchlichen H\u00e4usern k\u00f6nnen Gemeinden dazu beitragen, dass die Situation sich entspannt.<\/strong>\u00a0Fragen der Entwicklung des Gemeinwesens werden auf dem Fachtag von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wirsindnachbarn-alle.de\/%20\"><strong>Wir sind Nachbarn. Alle<\/strong><\/a>\u00a0am 14. November verhandelt, auf dem ich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=fachtag-gemeinde-entwickeln-gemeinwesen-gestalten\"><strong>mit einem Vortrag beteiligt<\/strong><\/a>\u00a0bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Caring Communitys und Hospizliche Arbeit<\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danse.jpg\" width=\"250\" height=\"318\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>Es geht nicht nur um Immobilien, sondern auch um das Miteinander in der Nachbarschaft. Auf einer Tagung zu Caring Communitys in Z\u00fcrich habe\u00a0ich die Gemeindeinitiative der Pfarrei Seebach mit Martin Piller kennengelernt. Hier haben sich\u00a0<strong>benachbarte kleine christliche Gemeinschaften\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.kirche-geht.ch\"><strong>zusammengeschlossen<\/strong><\/a>\u00a0<strong>,<\/strong>\u00a0<strong>um einen gemeinsamen Weg in die Zukunft zu gehen<\/strong>. Die Tagung drehte sich um Caring Communitys in einer \u00e4lter werdenden Gesellschaft, in der auch die Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen zunimmt. Was\u00a0Klaus D\u00f6rner vor f\u00fcnfundzwanzig Jahren forderte, soll nun endlich Wirklichkeit werden. Aber wie muss eine Gesellschaft aussehen, wohin m\u00fcssen die Nachbarschaften sich entwickeln, damit Menschen tats\u00e4chlich \u201ealt werden und sterben k\u00f6nnen, wo sie gelebt haben\u201c? Auf der Z\u00fcrcher Tagung stellten sich spannende Projekte vor \u2013 darunter auch eines\u00a0f\u00fcr\u00a0<a href=\"http:\/\/resspir.org\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/KiPA_Flyer.pdf\"><strong>Ehrenamtliche und pflegende Angeh\u00f6rige<\/strong><\/a>\u00a0,\u00a0das von der Hochschule f\u00fcr Gesundheit Freiburg, der Theologischen Fakult\u00e4t in Z\u00fcrich und der Reformierten Kirchgemeinde Vechingen entwickelt wurde. Auch in der bundesdeutschen Politik werden neue Anstrengungen unternommen, mit Beeintr\u00e4chtigungen wie Demenz und Pflegebed\u00fcrftigkeit menschlich und gemeinschaftlich umzugehen, beispielsweise mit der gerade auf den Weg gebrachten\u00a0<a href=\"https:\/\/www.allianz-fuer-demenz.de\/informationen\/bericht-zur-umsetzung-der-agenda.html\"><strong>nationalen Demenzstrategie<\/strong><\/a>. Es geht darum, dass Tod und Sterben wieder Teil unserer Gesellschaft werden. In ihrer Unberechenbarkeit, mit all dem, was wir eben nicht planen k\u00f6nnen. Das Wandfresko \u201eTotentanz\u201c aus der Bretagne vom Ende des 15.\u00a0Jahrhunderts \u2013 eines der wenigen erhaltenen in Mitteleuropa \u2013, in dem Menschen aller St\u00e4nde eingereiht gehen mit dem Tod, erz\u00e4hlt von einer Zeit, in der die Angst vor dem Tod das Miteinander nicht zerst\u00f6ren konnte, weil die Menschen Sterblichkeit und Endlichkeit im Gegenteil als Hinweis auf Gleichheit und Mahnung zu Empathie und Solidarit\u00e4t begriffen.<\/p>\n<p>Die\u00a0Initiative\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tavolata.ch\/de\/ueberuns\"><strong>Tavolata<\/strong><\/a>\u00a0\u00a0des schweizerischen Genossenschaftsbundes\u00a0<a href=\"https:\/\/www.migros.ch\/de.html\"><strong>Migros<\/strong><\/a>\u00a0\u00a0unterst\u00fctzt selbstorganisierte Mittagstische im ganzen Land. Beim gemeinsamen Kochen, Essen, Reden bildet sich Nachbarschaft, ein selbstverst\u00e4ndliches Miteinander, das auch in schwierigen Situationen tr\u00e4gt. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich Tavolata mit einem Vortrag besuchen. Schon jetzt \u00fcberlegen wir mit den Initiatoren, ob sich eine solche Kooperation auf Deutschland \u00fcbertragen l\u00e4sst.\u00a0Vielleicht ist auch Neu-Isenburg ein Beispiel f\u00fcr eine alterssensible Kommune. Was alles m\u00f6glich ist, dar\u00fcber spreche\u00a0ich am\u00a0<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=wohnen-und-leben-in-neu-isenburg\"><strong>24.\u00a0November um 11.00 Uhr<\/strong><\/a>\u00a0zum Thema \u201e\u00c4lter werden in Neu-Isenburg\u201c.\u00a0Gern mache ich an dieser Stelle auch auf die Fortbildung des Johanneswerks in Bielefeld aufmerksam:\u00a0<a href=\"https:\/\/karriere.johanneswerk.de\/qualifiziert-fuers-quartier.html\"><strong>Qualifiziert f\u00fcrs Quartier<\/strong><\/a>\u00a0. Und weil es immer \u00f6fter um\u00a0hospizliche Arbeit mit \u00c4lteren geht, noch ein Buchtipp: Hans Bartosch, Krankenhauspfarrer in den\u00a0<a href=\"https:\/\/www.pfeiffersche-stiftungen.de\/\"><strong>Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg<\/strong><\/a>, wo ich im Kuratorium mitarbeite, hat ein bemerkenswertes und inspirierendes \u201eTagebuch\u201c \u00fcber seine Arbeit und die Gespr\u00e4che mit Patienten geschrieben:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.info3-verlag.de\/buchprogramm\/buecher\/hans-bartosch-was-noch-erzaehlt-werden-muss\/\"><strong>\u201eWas noch erz\u00e4hlt werden muss\u201c<\/strong><\/a>\u00a0(Frankfurt am Main 2018) ist Zeitgeschichte im Brennspiegel des Krankenbetts. \u00dcbrigens gibt es bei den Pfeifferschen Stiftungen auch einen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.pfeiffersche-stiftungen.de\/de\/stiftungen\/termine\/einzelansicht\/article\/\/letzte-hilfe-kurs.html\"><strong>\u201eLetzte Hilfe-Kurs\u201c<\/strong><\/a>\u00a0\u2013 ganz sicher ein Modell f\u00fcr viele Gemeinden, das nun\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zhref.ch\/themen\/palliative-care\/letzte-hilfe-kurs\"><strong>auch in der Schweiz weiter verbreitet<\/strong><\/a>\u00a0wird. Zuh\u00f6ren, was Menschen zu erz\u00e4hlen haben, das geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen und Aufgaben von Kirche und Diakonie. Auch Ulrich Lilie, der Diakoniepr\u00e4sident, hat gerade ein Buch dazu geschrieben:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.herder.de\/religion-theologie-shop\/unerhoert!-gebundene-ausgabe\/c-25\/p-13692\/\"><strong>\u201eUnerh\u00f6rt! Von Verlieren und Finden des Zusammenhalts\u201c<\/strong><\/a>\u00a0(Freiburg 2018), in dem er auch die\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.diakonie-rwl.de\/themen\/diakonische-identitaet\/diakoniekampagne-unerhoert\">Diakoniekampagne\u00a0\u201eUnerh\u00f6rt\u201c<\/a><\/strong>\u00a0aufgreift. Die von Tagesschau und Tagesthemen gemeinsam mit Zeit online und zahlreichen weiteren Medien organisierte Aktion\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.tagesschau.de\/2018\/07\/12\/deutschland-spricht\/\"><strong>\u201eDeutschland spricht\u201c<\/strong><\/a>, die vom Bundespr\u00e4sidenten er\u00f6ffnet wurde und Menschen unterschiedlicher Einstellungen ins Gespr\u00e4ch zu bringen versucht, passt wie ein Spiegel\u00a0dazu.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Familie.jpg\" width=\"250\" height=\"289\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>Ob Nachbarschaft und Engagement gelingen, hat viel mit der Situation der Familien zu tun. Das gilt auch f\u00fcr die Zukunft der Gemeinden. Was k\u00f6nnen Gemeinden tun, damit Familien Entlastung finden? Der\u00a0<a href=\"https:\/\/barcamp-doingfamily-bayern.com\/\"><strong>Nicht-Studientag Familienfreundliche Kirche<\/strong><\/a>\u00a0<strong>\u00a0am 19. November in N\u00fcrnberg\u00a0<\/strong>geht diesen Fragen in der innovativen Form eines Barcamps nach. Zum Auftakt halte ich am Montagabend um 18:30 Uhr einen Vortrag \u00fcber\u00a0<strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=ev-kirche-in-bayern-familienfreundliche-kirche\">\u201eDie Bed\u00fcrfnisse von Familien und der Auftrag der Kirche\u201c<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>T\u00e4gliches Heldentum<\/strong><\/h3>\n<p>Manche werden im Herbst wieder ein paar Tage Urlaub machen. Noch einmal Sonne tanken, bevor der Winter wirklich beginnt. Ich freue mich wieder auf eine Auszeit zum Schreiben; es muss ja nicht eine Burg sein wie diese in der Bretagne. Hier im Ch\u00e2teau de la Hunaudaye fanden wir eine Ausstellung \u00fcber die \u201eHeldenreise\u201c \u2013 von Parceval, dessen Legende mit der Bretagne in Verbindung gebracht wird, bis zu Sundiata, dem K\u00f6nig des Reichs Mali. Eine eindrucksvolle globale Illustration von Joseph Campbells inspirierendem Buch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.suhrkamp.de\/buecher\/der_heros_in_tausend_gestalten-joseph_campbell_35773.html\"><strong>\u201eDer Heros in tausend Gestalten\u201c<\/strong><\/a>, (Frankfurt am Main 2011), das den inneren Stationen der \u201eHeldenreise\u201c jedes und jeder Einzelnen nachgeht. Coaches wie Filmemacher und Schriftstellerinnen haben davon profitiert. Seit diesem Sommer in der Bretagne liegt es auf meinem Schreibtisch, w\u00e4hrend ich mich an einem ganz neuen Text versuche.\u00a0<strong>Allen, die in diesem Herbst ein paar freie Tage genie\u00dfen, w\u00fcnsche ich viel Inspiration.<\/strong>\u00a0Vielleicht in einem sch\u00f6nen Hotel in Z\u00fcrich?\u00a0Das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.st-josef.ch\/\"><strong>St. Josef<\/strong><\/a>\u00a0\u00a0mit dem Restaurant Time-Out war einmal eine katholische Schule\u00a0und liegt ganz in der N\u00e4he der katholischen Studentengemeinde wie der Reformierten Kirche.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/burg_01.jpg\" width=\"250\" height=\"306\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><\/p>\n<p><strong>\u201e\u2026 wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Bl\u00e4ttern treiben\u201c<\/strong>, endet Rilkes Gedicht. Vielleicht laden Sie die Zeilen auch ein zu einer produktiven Unruhe und zu Inspiration anl\u00e4sslich des Erntedankfestes und des kommenden Reformationstages, der ja hier im Norden zum ersten Mal ein staatlicher Feiertag ist.<\/p>\n<p>Zum Schluss daher noch zwei Lesetipps: \u201eGott. Woran glauben Christen?\u201c und \u201eMensch. Christliches Menschenbild heute?\u201c hat meine Kollegin Doris Nauer gefragt und diese Fragen jeweils\u00a0<a href=\"https:\/\/www.buecher.de\/go\/search_search_ssl\/quick_search\/q\/cXVlcnk9ZG9yaXMrbmF1ZXImcmVzdWx0cz0xNQ==\/receiver_object\/shop_search_quicksearch\/\"><strong>\u201eVerst\u00e4ndlich erl\u00e4utert f\u00fcr Neugierige\u201c<\/strong>\u00a0<\/a>\u00a0(Stuttgart 2017, 2018). Vielleicht haben Sie aber auch Lust, selbst dar\u00fcber nachzudenken, \u201eWas fehlt, wenn Gott fehlt?\u201c. Unter diesem Titel hat die Reformierte Kirche des Kantons Z\u00fcrich einen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zhref.ch\/preisfrage\"><strong>Schreibwettbewerb ausgeschrieben<\/strong>\u00a0<\/a>.\u00a0Einsendeschluss ist der 1.\u00a0Januar 2019.<\/p>\n<p>Am Reformationstag bin ich \u00fcbrigens wieder im Rheinland, bei Bonn.\u00a0Bei der Reformationsfeier in der Evangelischen Stadtkirche in Troisdorf spreche ich \u00fcber Solidarit\u00e4t \u2013 \u00fcber Wohnen, Nachbarschaften und Pflege zum Beispiel. Und \u00fcber die Frage, was wir tun k\u00f6nnen, um den Zusammenhalt zu st\u00e4rken: Vielleicht sehen wir uns\u00a0<strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?event=reformationsfeier\">am 31. Oktober um 19 Uhr<\/a><\/strong>\u00a0.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/himmel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-3994\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/himmel-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Fotos in diesem Newsletter sollen etwas von meinen herrlichen Sommertagen in der Bretagne nachklingen lassen.\u00a0<\/strong><strong>Ihnen noch sonnige Herbsttage, bevor dann alle Bl\u00e4tter fallen!<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #d48d0b;\"><strong>Ihre Cornelia Coenen-Marx<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table class=\" alignleft\" style=\"line-height: 18px; color: #666666; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 14px; height: 57px;\" width=\"281\" cellpadding=\"5\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/seeleundsorge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/facebook_s_kl.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/cornelia.coenenmarx?fref=ts\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/plugins\/newsletter\/emails\/themes\/default\/images\/facebook.png\" alt=\"Facebook\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/coenen_marx\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/plugins\/newsletter\/emails\/themes\/default\/images\/twitter.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/cornelia-coenen-marx-36b051ba\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/linkein-1.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top;\" align=\"center\" valign=\"top\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/webseite-1.png\" alt=\"\" \/><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; vertical-align: top;\" align=\"center\" valign=\"top\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cornelia_Coenen-Marx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/wiki_40.png\" width=\"33\" height=\"31\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div style=\"color: #888888; margin-top: 20px; text-align: left;\"><\/div>\n<div style=\"color: #888888; margin-top: 20px; text-align: left;\"><\/div>\n<div style=\"color: #888888; margin-top: 20px; text-align: left;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: small;\">Texte und Bilder, wo nicht anders angegeben \u00a9 Cornelia Coenen-Marx<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brennende Themen. Ideen, Inspirationen und Projekte aus Kirche und Diakonie THEMEN\u00dcBERSICHT IN DIESEM NEWSLETTER: \u00a0ERNTEDANK \u2605 100 JAHRE FRAUENWAHLRECHT\u00a0 \u2605&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=4002\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":619,"menu_order":38,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4002","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4002"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4002"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4002\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4170,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4002\/revisions\/4170"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/619"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}