{"id":3612,"date":"2018-04-17T16:12:51","date_gmt":"2018-04-17T16:12:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3612"},"modified":"2018-04-17T16:12:51","modified_gmt":"2018-04-17T16:12:51","slug":"aus-der-kaiserswerther-hausordnung-von-1901","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3612","title":{"rendered":"Aus der Kaiserswerther Hausordnung von 1901:"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>\u201eDie Liebe Christi beweist sich in der Krankenpflege durch ein stilles, freundliches, gleichm\u00e4\u00dfiges Wesen, herzliches Mitleid mit den Kranken und Treue in der Verrichtung der kleinen und doch so wichtigen Dinge.\u00a0<strong>Diese Liebe verleiht erst aller erlernten Kunst und Fertigkeit das Leben und gibt all unserem Wirken den Wert f\u00fcr die Ewigkeit<\/strong>.\u201c (Pr\u00e4ambel Krankenpflege, S. 40 oben).<\/li>\n<li>\u201eDie Schwestern\u2026 sollen dem Kranken nur mit zarter Schonung und R\u00fccksicht vom Tode reden; wenn er aber fragt, sollen sie ihn nicht bel\u00fcgen.\u201c\u00a0<strong>Lehnt ein Kranker jeden geistlichen Zuspruch entschieden ab, so begn\u00fcgt sich die Schwester, ihm durch den stillen Wandel ohne Wort Zeugnis abzulegen.\u201c\u00a0<\/strong>(\u00a7 2 Krankenpflege, S. 43 oben).<\/li>\n<li>\u201eEs gilt \u00fcberall, aber hier insbesondere, daran zu denken, dass wir aus Dank gegen den Herrn und nicht um Dank der Menschen arbeiten.\u00a0<strong>Die Liebe liebt auch die Undankbaren<\/strong>; sie ist wie die Sonne, welche scheint, unbek\u00fcmmert darum, welches die Wirkung ihrer Strahlen ist.\u201c (Gemeindepflege \u00a7 1, S. 62)<\/li>\n<li>\u201eDie Gemeindeschwestern sind\u00a0<strong>die Anw\u00e4lte der Kranken, Verlassenen und Elenden in der Gemeinde\u2026<\/strong>\u00a0<strong>Am Anfang werden sie in der Gefahr sein, \u00fcber dem Mitleid die Vernunft zu vergessen, hernach wird die Gefahr gr\u00f6\u00dfer, \u00fcber der scheinbaren Vernunft das Mitleid zu verlieren<\/strong>. Die Versuchung, hart zu sein, ist nirgends gr\u00f6\u00dfer als bei fortgesetztem Verkehr mit den Armen.\u201c (S. 62)<\/li>\n<li>\u201eDie Gemeindeschwester soll nicht glauben, dass sie allein die Wohlt\u00e4tigkeit f\u00fcr ihren Bezirk aus\u00fcben d\u00fcrfe. Sie soll dankbar f\u00fcr jede ersprie\u00dfliche Mithilfe sein. Gerade darin, dass sie die freien Hilfskr\u00e4fte in der Gemeinde f\u00fcr die Zwecke der Gemeindepflege in Bewegung setzt, liegt ihre Hauptaufgabe.\u00a0<strong>Wer da glaubt, alles selber tun zu m\u00fcssen, wird wenig ausrichten.\u201c<\/strong>\u00a0(S. 63)<\/li>\n<li>\u201eWenn sie l\u00e4ngere Zeit hintereinander zu wachen haben, d\u00fcrfen sie\u00a0<strong>nur jede dritte Nacht wachen<\/strong>. Nach jeder geleisteten Nachtwache m\u00fcssen sie am Tage zu einer passenden Zeit mehrere Stunden schlafen.\u201c (S. 65)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gedanken und Fragen von heute (<\/strong>Aus: Claudia Filker, Hanna Scott: Talk- Box\/ spezial \u201eWir sind Diakonie\u201c<strong>)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ich komme an meine Grenzen,\u00a0<\/strong>wenn\u2026<\/li>\n<li><strong>Ich f\u00fchle mich manchmal unsicher,\u00a0<\/strong>wenn\u2026<\/li>\n<li><strong>Das gibt mir wirklich Kraft\u2026<\/strong><\/li>\n<li><strong>Darauf freue ich mich bei meiner Arbeit\u00a0<\/strong>immer wieder\u2026<\/li>\n<li><strong>Wenn uns jemand verl\u00e4sst\u2026<\/strong><\/li>\n<li>Drei Dinge, von denen ich mich<strong>\u00a0bis an mein Lebensende\u00a0<\/strong>nicht trennen m\u00f6chte\u2026<\/li>\n<li>Es erschreckt mich,\u00a0<strong>wie wenig ich ausrichten kann<\/strong>, wenn\u2026<\/li>\n<li>Ich finde,\u00a0<strong>die Diakonie wird unglaubw\u00fcrdig,<\/strong>\u00a0wenn sie\u2026<\/li>\n<li>Es w\u00fcrde mich\u00a0<strong>entlasten, wenn wir in unserem Team\u2026<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ich sch\u00fctze mich vor \u00dcberforderung<\/strong>, indem ich\u2026<\/li>\n<li><strong>Entspannung<\/strong>\u00a0finde ich\u2026<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Liebe Christi beweist sich in der Krankenpflege durch ein stilles, freundliches, gleichm\u00e4\u00dfiges Wesen, herzliches Mitleid mit den Kranken und&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3612\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":602,"menu_order":96,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3612","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3612"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3612"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3612\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3613,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3612\/revisions\/3613"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3612"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}