{"id":3542,"date":"2018-04-06T20:16:06","date_gmt":"2018-04-06T20:16:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3542"},"modified":"2018-04-23T09:47:38","modified_gmt":"2018-04-23T09:47:38","slug":"noch-einmal-ist-alles-offen-das-geschenk-des-aelterwerdens","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3542","title":{"rendered":"Noch einmal ist alles offen \u2013 das \u00c4lterwerden als Geschenk"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"p1\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2568\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cover-189x300.jpg\" alt=\"cover\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cover-189x300.jpg 189w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cover.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a><\/h2>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/Suche.rhd?searchText=coenen-marx&amp;exactSearch=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00f6sel-Verlag, M\u00fcnchen<\/a><br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">25. April 2017, 17,99 Euro<br \/>\n<\/span><strong><span class=\"s1\">\u00a0ISBN: 978-3-466-37182-2\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/Suche.rhd?searchText=coenen-marx&amp;exactSearch=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weitere Informationen und Bestellm\u00f6glichkeit hier<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Bestellung auch unter:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.buecher.de\/shop\/alter\/noch-einmal-ist-alles-offen\/coenen-marx-cornelia\/products_products\/detail\/prod_id\/47029461\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.b\u00fccher.de<\/a>\u00a0|\u00a0<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Noch-einmal-ist-alles-offen\/dp\/3466371821\/ref=sr_1_fkmr0_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1524476788&amp;sr=1-1-fkmr0&amp;keywords=Noch+einmal+ist+alles+offen+%E2%80%93+das+%C3%84lterwerden+als+Geschenk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.amazon.de<\/a><\/p>\n<p class=\"p2\" style=\"text-align: center;\">\n<hr \/>\n<p class=\"p2\" style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Perspektiven.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3078\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Perspektiven.jpg\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"842\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Perspektiven.jpg 596w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Perspektiven-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<header class=\"entry-header\"><strong><span class=\"s1\">Rezension: \u00a0August\u00a02017 \/\u00a0<\/span>Sibylle Sterzik, Berlin \/ Frohe Botschaft, Evangelische Monatszeitschrift<span class=\"s1\"><br \/>\n<\/span><\/strong><\/header>\n<header class=\"entry-header\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rezension_die_kirche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3024 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rezension_die_kirche.jpg\" alt=\"\" width=\"595\" height=\"842\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rezension_die_kirche.jpg 595w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rezension_die_kirche-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a><\/header>\n<hr \/>\n<header class=\"entry-header\">\n<p class=\"entry-header\"><strong><span class=\"s1\">Rezension: \u00a013. Juni\u00a02017 \/\u00a0<\/span><\/strong><span class=\"s1\"><b>Maria Al-Mana \/\u00a0<a href=\"https:\/\/unruhewerk.de\/aelterwerden-als-geschenk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/unruhewerk.de\/aelterwerden-als-geschenk\/<\/a><\/b><\/span><\/p>\n<h1 class=\"entry-title font-headlines\">\u201eNoch einmal ist alles offen\u201c \u2013 das \u00c4lterwerden als Geschenk &amp; Chance zum Aufbruch. Eine Buchempfehlung<\/h1>\n<div class=\"entry-byline font-secondary\">Was passiert, wenn jemand mit viel Lebenserfahrung, Neugierde, Optimismus und einem extrem offenen Blick ein Buch \u00fcber ein Thema schreibt, um das andre lieber einen gro\u00dfen Bogen machen \u2013 sagen wir: \u00fcber das Alter(n)? Und dabei weder Demenz noch Tod, weder Spiritualit\u00e4t noch Pflegebed\u00fcrftigkeit ausklammert? \u00a0Genau! Ein solches Buch macht fast von selbst Mut, \u00f6ffnet den Blick und l\u00e4sst Leserinnen und Leser selbst auf die Suche gehen, nach dem \u201eGeschenk des \u00c4lterwerdens\u201c.<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/CCM2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2966 size-medium\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/CCM2-300x228.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"228\" data-attachment-id=\"2081\" data-permalink=\"https:\/\/unruhewerk.de\/aelterwerden-als-geschenk\/ccm2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/unruhewerk.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/CCM2.png?fit=1200%2C912&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1200,912\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"\u00c4lterwerden ist ein Geschenk\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/unruhewerk.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/CCM2.png?fit=395%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/unruhewerk.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/CCM2.png?fit=592%2C450&amp;ssl=1\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/CCM2-300x228.png 300w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/CCM2.png 592w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2 class=\"font-headlines\">Fundament: Auseinandersetzung mit meiner Endlichkeit<\/h2>\n<p>Wenn die Autorin dann auch noch evangelische Oberkirchenr\u00e4tin im Ruhestand ist, schadet das sicher nichts. Ist aber eigentlich auch nicht unbedingt notwendig, denn zum Beispiel die \u201esorgende Gemeinschaft: Engagement macht stark\u201c \u2013 so der Titel eines Kapitels \u2013 ist jederzeit auch ohne Zugeh\u00f6rigkeit zu einer christlichen Kirche oder anderen Glaubensgemeinschaften m\u00f6glich. Und das gilt f\u00fcr alle anderen Themen. Etwa, wenn es darum geht, die Arbeit neu zu gestalten, Rollen neu zu \u201eerfinden\u201c oder \u201edem Leben nachzugehen\u201c. Wichtig sind immer \u201elebendige Beziehungsnetze\u201c, der Wunsch \u201ewesentlich\u201c zu werden, wie auch neu entdeckte oder bekannte \u201eKraftorte\u201c \u2013 damit all die Erkenntnisse auch \u00a0praktisch umgesetzt werden k\u00f6nnen. Und ganz viel Neugierde. All das hat Cornelia Coenen-Marx entweder immer schon gehabt, sich erarbeitet oder im Nachdenken \u00fcber ihre Rolle(n) in der Gesellschaft, \u00fcber eigene Bed\u00fcrfnisse und den Blick auf die menschliche Endlichkeit neu\/wieder entdeckt. Denn auch darum geht es: \u201cum die bewusste Auseinandersetzung mit meiner eigenen Begrenztheit und Endlichkeit, und zwar nicht erst am Ende des Lebens. Denn wenn ich Angst habe, mich zu verlieren, kann ich weder lieben noch Kinder in die Welt setzen, noch \u00fcberhaupt etwas Neues beginnen. Und am Ende auch nicht sterben. Das Thema Sterblichkeit geht also immer mit. Wer die Frage nach dem Ende einfach in die sogenannte vierte Lebensphase verschiebt, tut sich selbst nichts Gutes.\u201c<\/p>\n<p>Diese Erkenntnis muss man nicht immer schon gehabt haben, sie darf gern auch erst in der Auseinandersetzung mit dem \u00c4lterwerden entstehen: \u201eVielleicht besteht die Herausforderung des \u00c4lterwerdens gerade darin, sich noch einmal auf den Weg zu machen und weiter zu geben, was die Summe unseres Daseins ist.\u201c Was das genau beinhaltet, entscheidet nat\u00fcrlich jeder und jede selbst. Und zwar ganz unterschiedlich. Da gibt es keinerlei Vorgaben. Offenheit, Neugierde und Mut k\u00f6nnen allerdings sehr hilfreich sein: \u201eHeute wei\u00df ich: Wenn ich den Mut finde, in Worte zu fassen, was mich schmerzt, komme ich der Frage n\u00e4her, die das Leben mir gerade stellt\u201c.<\/p>\n<h2 class=\"font-headlines\">\u201eHeimathafen\u201c Diakonie<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich werden wir alle durch das gepr\u00e4gt, was wir in den ersten Jahrzehnten unseres Lebens gesehen und erlebt haben. Cornelia Coenen-Marx wurde 1952 geboren. Sie wurde Pfarrerin, hat viel gesehen, viel erlebt, vieles mitgestaltet.<\/p>\n<p>Und in einem Gespr\u00e4ch sagte sie mir, dass die Diakonie durchaus zu ihren Herzensthemen geh\u00f6rt. Diakonie \u2013 f\u00fcr viele ein eher diffuser Begriff. Seit der Mehrteiler \u201eCharit\u00e9\u201c \u00fcber die ber\u00fchmte Berliner Klinik mit den noch ber\u00fchmteren \u00c4rzten im Fernsehen lief, f\u00fcr viele Menschen auch ein diffuser Sehnsuchtsort, Heimathafen: Immer wieder sagten dort Krankenschwestern, sie gingen \u201ezur\u00fcck ins Mutterhaus\u201c. Das erste \u00a0<a href=\"http:\/\/www.kaiserswerther-diakonie.de\/de\/startseite.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mutterhaus aller Diakonissen liegt in D\u00fcsseldorf-Kaiserswerth<\/a>\u00a0\u2013 dort lernte \u00fcbrigens auch unter anderem auch die \u201eBegr\u00fcnderin der modernen westlichen Krankenpflege\u201c, wie wikipedia sagt, die Engl\u00e4nderin Florence Nightingale, die Grundlagen ihrer Arbeit. Und Coenen-Marx leitete 1998 bis 2004 als \u201etheologischer Vorstand\u201c genau diesen Ursprungsort diakonischer Arbeit, war damit auch Vorsteherin der Kaiserswerther Schwesternschaft.<\/p>\n<p>Das ist vor allem darum im Hinblick auf das hier vorgestellte Buch wichtig, weil Coenen-Marx ihr eigenes \u201eGeschenk des \u00c4lterwerdens\u201c in jedem Fall noch nutzen m\u00f6chte, ihre sehr lebendigen Vorstellungen von Diakonie weiterzugeben. Sie lebt also quasi genau das vor, was sie im Buch beschreibt: Als Pfarrerin repr\u00e4sentiert sie nat\u00fcrlich auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Anstellungsverh\u00e4ltnis weiterhin die Evangelische Kirche. Nun aber hat sie sich, im \u201eRentenalter\u201c, aber keineswegs als \u201eRentnerin\u201c als Inhaberin ihrer neuen Agentur \u201e<a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seele und Sorge<\/a>\u201c selbstst\u00e4ndig gemacht. Dabei geht es ihr unter anderem \u201eum die Entwicklung diakonischer Identit\u00e4t, um Spiritualit\u00e4t und Ethik in der F\u00fchrung, um die Zusammenarbeit in neuen und tragf\u00e4higen Kooperationen und die F\u00f6rderung des freiwilligen Engagements.\u201c<\/p>\n<p>Und mit ihrem eigenen Verhalten setzt Coenen-Marx eine weitere Forderung im Gedanken-Kanon des \u201eneuen \u00c4lterwerdens\u201c um: Sie definiert Arbeit neu. Und nimmt dabei ihre eigenen Worte sehr ernst: Es gehe darum, \u201esich noch einmal auf den Weg zu machen und weiter zu geben, was die Summe unseres Daseins ist\u201c, hat sie geschrieben. Das tut sie beispielsweise auch mit ihrem Angebot der \u201e<a href=\"http:\/\/noch%20einmal%20ist%20alles%20offen.xn--%20das%20geschenk%20des%20lterwerdens-led\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diakonischen Pilgerreisen<\/a>\u201c: \u201eSeit ich Vorsteherin in Kaiserswerth war und erleben durfte, welche Kraft diese alten Mauern geben k\u00f6nnen, habe ich das Projekt \u201aDiakonische Pilgerreisen\u2018 im Kopf\u201c, beschreibt sie dort den Beginn ihrer neuen Arbeit. Womit sich f\u00fcr mich ein Kreis schlie\u00dft. Denn da geht es um genau jene \u201eKraftorte\u201c, von denen Coenen-Marx in ihrem Buch noch sehr viel mehr beschreibt, als sich in einer Pilgerreise wohl je besuchen lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 class=\"font-headlines\">So viele Projekte, die Mut machen!<\/h2>\n<p>Neben all den klugen Gedanken und plastischen, praktischen Lebenserkenntnissen, die sie in ihrem Buch darlegt, ist darum genau das einer jener Mutmach-Punkte, die das Buch f\u00fcr mich regelrecht wertvoll machen: Es \u00a0l\u00e4sst sich tats\u00e4chlich auch wie ein Kompendium von Projekten, Orten, Denkans\u00e4tzen und Lebensmodellen des \u201eneuen Alterns\u201c lesen.<\/p>\n<p>Ganz im Sinne etwa von\u00a0<a href=\"https:\/\/unruhewerk.de\/alterskultur\/\">Lisa Frohn, die in #Ran ans Alter!\u201c<\/a>\u00a0so vehement \u201e\u00f6ffentliche R\u00e4ume\u201c f\u00fcr das selbstbestimmte, neue \u00c4lterwerden fordert, denn \u2013 so Frohn \u2013 \u201eunser Generationen-Wir ist auch wichtig, um gleichberechtigt mit anderen Wir-Formationen kommunizieren zu k\u00f6nnen.\u201c Das hat Coenen-Marx \u00e4hnlich beobachtet: \u201eOft sind es die \u00c4lteren selbst, die Initiative zeigen\u201c, hat sie festgestellt und sieht die \u201eneuen Wohnprojekte, die Seniorenwohngemeinschaften, Mehrgenerationenh\u00e4user, Nachbarschaftsprojekte und Beginenh\u00f6fe\u201c ebenso als \u201eHerausforderungen f\u00fcr die Gesellschaft und die einzelnen\u201c wie auch die \u201evielen generationen\u00fcbergreifenden Projekte\u201c, die im besten Fall gleich auch noch \u201eNeues stiften\u201c k\u00f6nnen. Von Beispielen solcher Projekte wimmelt dieses Buch geradezu \u2013 das meinte ich mit \u201eKompendium\u201c, mir juckt es regelrecht in den Fingern, mir Listen all dieser spannenden Projekte anzulegen. Und nach dem Lesen nehme ich mir fest vor, diesen Beispielen im Einzelnen so gr\u00fcndlich wie m\u00f6glich nachzugehen, sie vorzustellen, hier im Unruhewerk oder woanders\u2026. Das wird sich zeigen. Denn das macht mir wirklich Mut: zu sehen, wie allerorten das \u00c4lterwerden neu \u00fcberdacht wird. Als \u201eGeschenk\u201c oder Denkansto\u00df, Aufbruch zu Neuem, Gemeinsamem, \u00dcbergreifenden\u2026. Und dabei wird nichts besch\u00f6nigt \u2013 \u00a0das ist eine wichtige Voraussetzung, sonst w\u00fcrde der \u201eneue Aufbruch\u201c auch kaum gelingen.<\/p>\n<h2 class=\"font-headlines\">\u201eIch m\u00f6chte jederzeit aufbrechen k\u00f6nnen\u201c<\/h2>\n<p>Einer meiner Lieblingss\u00e4tze aus dem Buch von Coenen-Marx ist: \u201eSelbstbestimmung und Angewiesenheit sind keine Gegens\u00e4tze. Noch im Sterben geht es darum, beides in eine gute Balance zu bringen.\u201c<\/p>\n<p>Nur, wer so denken kann, hat auch den Blick frei auf das ganz Gro\u00dfe \u2013 etwa die Spiritualit\u00e4t in all ihren Formen. Und auf das ganz Kleine \u2013 den Rollator zum Beispiel. Coenen-Marx widmet ihm ein ganzes Kapitel, findet es wenig verwunderlich, dass er von einer Frau \u2013 der Schwedin Aina Wifalk \u2013 erfunden wurde, setzt ihn in Beziehung zu eigener Krankheit, einem beliebten Konfirmationsspruch, kommunalpolitischer Nachl\u00e4ssigkeit bei Ampelschaltungen, \u00f6ffentlichem Nahverkehr und dem Wunsch Menschen jeden Alters, weiterhin reisen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr sie selbst gilt: \u201eIch m\u00f6chte jederzeit aufbrechen k\u00f6nnen\u201c \u2013 und meint damit nicht nur das Reisen, sondern ebenso das Lernen, die physische Selbstf\u00fcrsorge, den Umgang mit dem eigenen \u201eZeitbudget\u201c oder die aktive Kontaktpflege.<\/p>\n<p>Diesem Wunsch schlie\u00dfe ich mich nahtlos an \u2013 und bedanke mich herzlich bei Cornelia Coenen-Marx f\u00fcr die F\u00fclle an Anregungen, die sie mir dazu (mal wieder, wie etwa auch mit ihrem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/unruhewerk.de\/christsein\/\">Aufbr\u00fcche in Umbr\u00fcchen<\/a>\u201e) gegeben hat. Denn wenn dieses \u201eJederzeit-Aufbrechen-K\u00f6nnen\u201c eine reelle Chance hat, verliert das \u00c4lterwerden \u2013 jedenfalls f\u00fcr mich \u2013 schon sehr viel von seinem Schrecken. Dass es auch ein Geschenk sein kann, ist ein Gedanke, der unbedingt mehr als einmal gedacht, laut ausgesprochen und gelebt werden sollte.<\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<header class=\"entry-header\"><strong><span class=\"s1\">Rezension: \u00a020. Mai 2017 \/\u00a0<\/span>Petra Schuseil<\/strong><\/header>\n<header class=\"entry-header\"><a href=\"https:\/\/wesentlichwerdenblog.wordpress.com\/2017\/05\/20\/buchtipp-noch-einmal-ist-alles-offen-von-cornelia-coenen-marx\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.wesentlichwerdenblog.wordpress.com<\/a><\/header>\n<header class=\"entry-header\">\n<h1 class=\"entry-title\">Buchtipp: Noch einmal ist alles offen von Cornelia\u00a0Coenen-Marx<\/h1>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<p>Ich halte das Buch in H\u00e4nden und bin einmal mehr angetan von dem cremefarbenen Umschlag im DIN A5-Format. Er ist sehr liebevoll gestaltet, fast zart. Die sanft-gr\u00fcne Farbe des Buchtitels \u201eNOCH EINMAL IST ALLES OFFEN\u201c in gro\u00dfen Lettern: ein frisches Gr\u00fcn, das man jetzt im Mai h\u00e4ufig erlebt. Der untere Buchdeckel wird umspielt von ganz feinen Gr\u00e4sern in gr\u00fcn und dunkelrot, sie wiegen sich leicht im Wind, manche verschwinden blass im Hintergrund. Die Titelunterschrift in einer luftigen Typo abgedruckt \u201eDas Geschenk des \u00c4lterwerdens\u201c wird von diesen Bl\u00fcten leicht umspielt.<\/p>\n<p>Der Titel h\u00e4lt durch das ganze Buch, was er verspricht: Es ist noch einmal alles offen, wenn wir \u00e4lter werden. Das gef\u00e4llt vor allem mir, die immer neue Ideen entwickelt und sucht. Hier in diesem Buch von der Autorin Cornelia Coenen-Marx habe ich eine F\u00fclle von M\u00f6glichkeiten vor mir. Ich muss nur zugreifen und mich informieren und mich inspirieren lassen. Im ersten Kapitel geht es genau darum: \u201e<strong>Das Leben neu entdecken<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns \u00fcber soziale Projekte genauso informieren wie \u00fcber neue Lebenskonzepte. Was will ich einmal realisieren? Was passt zu mir? Wie will ich mein Leben gestalten und f\u00fchren? Wie leben? Wo? Mit wem?<\/p>\n<p>Beruflich kann ich mich weiter engagieren und mein Wissen weitergeben. Ob ehrenamtlich oder auf anderen Wegen. Ich finde Ideen und M\u00f6glichkeiten. Die Autorin vergisst dabei nicht, dass wir uns auch um unseren K\u00f6rper und um unsere Seele\/Spiritualit\u00e4t zu k\u00fcmmern haben.<\/p>\n<p>Im zweiten Kapitel dann geht es um die Grenzen. Die Autorin zeigt uns \u201e<strong>Begegnungen im Grenzgebiet<\/strong>\u201c. Es geht nicht nur aber auch um die eigene Endlichkeit, das Sterben und den Tod. Das Leben bis zuletzt auskosten und in W\u00fcrde und Selbstbestimmung leben, dazu werden wir ermutigt. Die Erkenntnis der Endlichkeit inspiriert. Wie sch\u00f6n, dass sie den Totenhemd-Blog erw\u00e4hnt, den meine Freundin Annegret und ich ins Leben gerufen haben.<\/p>\n<p>Sie weist uns auf die Grenzorte der \u201ePflege und Sorge\u201c hin und macht Mut, hier Neues zu bewegen und gestaltend einzugreifen.<\/p>\n<p>\u201eZugeh\u00f6rigkeit im Alter gestalten \u2013 wo immer wir leben\u201c. Die Gedanken der Autorin hierzu finde ich als \u201ezwischen den Welten Hopperin\u201c sehr wichtig und tr\u00f6stlich. Sie schreibt \u201eWir haben das Recht, Autor des eigenen Lebens zu bleiben, auch wenn man Hilfe braucht. Wir wollen unsere eigene Geschichte gestalten bis zum letzten Kapitel\u201c.<\/p>\n<p>Das dritte Kapitel\u00a0<strong>\u201eWas wir sein k\u00f6nnen und zu geben haben\u201c<\/strong>\u00a0beginnt mit einer guten Frage: Wenn Sie einmal am Ende Ihres Lebens stehen \u2013 was m\u00f6chten Sie dann erreicht haben?<\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte immer nur das n\u00e4chste tun, das n\u00e4chste von allem, was ich noch nicht getan habe. Ich m\u00f6chte, dass es eine Fortsetzung gibt. Aber im Grunde denke ich, dem Wesentlichen kann man nichts hinzuf\u00fcgen. Das Wesentliche kann man nicht erreichen. Man kann darum herum schreiben, sch\u00f6ne Verse machen, guten Wein trinken, einen guten Stuhl bauen. Mehr schafft man nicht\u201c. Sagt der Schriftsteller Bitow auf Seite 149.<\/p>\n<p>Was er hier zum Besten gibt gef\u00e4llt mir besonders gut und passt auf das ganze Buch! Wir bekommen Gedankenanst\u00f6\u00dfe und k\u00f6nnen uns gar nicht ausruhen, weil es so Vieles zu erleben und auszuprobieren gibt. Wir werden immer wesentlicher und doch nicht, immer bleibt es ein besonderer Versuch.<\/p>\n<p><strong>Wir erhalten durchg\u00e4ngig Ideen und Anregungen<\/strong>, Tipps, Websites, Zitate, Gedichte oder Bibelverse zum Nachdenken oder Recherchieren. Was davon will ich ausprobieren? Deshalb muss man das Buch auch nicht in einem Rutsch durchlesen sondern kann sich ein Kapitel oder nur zwei Seiten vornehmen und mit ihnen eine Weile schwanger gehen.<\/p>\n<p>Wenn wir \u00e4lter werden, k\u00f6nnen wir die Person werden und sein jenseits von beruflichen Rollen und Erwartungen. Das beschreibt Cornelia Coenen-Marx immer wieder und gibt uns da viele Beispiele aus ihrem eigenen Leben. Sie lockt uns, sie macht uns Mut, sie will dass wir bis ins hohe Alter optimistisch bleiben und immer wieder daran denken: Ein Neuanfang ist immer m\u00f6glich. Zu guter Letzt offenbart sie \u201eWas jetzt dran ist und wof\u00fcr ich mich engagiere\u201c. Lassen Sie sich \u00fcberraschen, vielleicht finden Sie eine Anregung und machen es ihr nach.<\/p>\n<p><strong>Sie wissen ja:<\/strong>\u00a0Gott schickt nicht in Rente. Es liegt an Ihnen und an mir, was wir daraus machen, aus unserem \u201eFeierabend\u201c.<\/p>\n<p>Das Buch ist im K\u00f6sel-Verlag erschienen. Hat 207 Seiten und kostet \u20ac 17,99.<\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<p class=\"entry-header\"><strong><span class=\"s1\">Rezension: \u00a031. Mai 2017 \/\u00a0<\/span><\/strong><span class=\"s1\"><b>Geertje Wallasch<\/b><\/span><\/p>\n<h1 class=\"entry-header\">Alt? Was nun? \u2013\u00a0Noch einmal alles offen&#8230;<\/h1>\n<header class=\"entry-header\"><strong>Keine Zeit der Verzweiflung, sondern eine Chance, die es zu nutzen gilt.<\/strong><\/header>\n<header class=\"entry-header\">So sieht es Cornelia Coenen-Marx und schreibt es in einem 200seitigen Buch mit dem Titel: \u201eNoch einmal alles offen\u201c nieder. Der Untertitel \u201eDas Geschenk des \u00c4lterwerdens\u201c l\u00e4sst ahnen, worauf es hinfu\u0308hren soll. Jedoch wird dabei nichts besch\u00f6nigt, ganz im Gegenteil. Dass die Gesellschaft, die Verantwortlichen in der Politik gerade \u201edie Alten\u201c vernachl\u00e4ssigt und daran noch einiges unbedingt berichtigt werden sollte, das ist offensichtlich. Coenen-Marx macht dies in ihrem Buch sehr deutlich und es ist gut, es noch einmal so komprimiert zu lesen, obwohl uns vieles davon nicht unbekannt ist. In dieser Bu\u0308ndelung, die die Autorin leistet, werden die Probleme der Zukunft deutlicher. Aber keine Angst, dies Buch macht nicht depressiv. Es l\u00e4sst uns begreifen, dass wir gerade im Alter eine gute Chance haben, einige unserer Tr\u00e4ume zu realisieren. Die Voraussetzungen dafu\u0308r haben wir. Darauf weist das Buch in einer beeindruckenden Art hin. Wenn wir es in \u201ejungen Jahren\u201c geh\u00f6rt h\u00e4tten, w\u00e4re uns der Glaube daran schwer gefallen: Die Ru\u0308ckschl\u00e4ge, die wir vielleicht hinnehmen mussten, haben uns in unserem Leben oft weiter gebracht, als die Dinge, die wir geleistet haben und uns vermeintlich weiter gebracht haben. Das ist in diesem guten Buch auf eine kurzweilige Weise nachzulesen. Es macht Mut, dem \u00c4lterwerden mit Gelassenheit zu begegnen und sich darauf zu freuen. Lesen Sie dieses Buch! Ich habe mich beim Lesen h\u00e4ufig wiedergefunden und mochte es nicht mehr aus der Hand legen. Mein Bleistift kennzeichnete Stellen, die ich sp\u00e4ter nochmal nachlesen werde. \u00a0<\/header>\n<div class=\"entry-content\"><\/div>\n<div class=\"entry-content\">\n<hr \/>\n<p class=\"entry-title\"><strong><span class=\"s1\">Rezension: Septemberfrau \/ Mai. 2017\/\u00a0<span class=\"meta-author\">Elvira Loeber<\/span><br \/>\n<\/span><\/strong><a href=\"http:\/\/septemberfrau.de\/noch-einmal-ist-alles-offen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.septemberfrau.de\/noch-einmal-ist-alles-offen\/<\/a><\/p>\n<h1 class=\"entry-title\">Noch einmal ist alles offen \u2013 Das Geschenk des \u00c4lterwerdens<\/h1>\n<p>Der Untertitel lautet \u201eDas Geschenk des \u00c4lterwerdens\u201c und f\u00fcr Geschenke bin ich immer zu haben. Und dann der Titel \u201eNoch einmal ist alles offen\u201c. Schlie\u00dfe einmal kurz die Augen und lass beide auf dich wirken. Sie klingen derart verhei\u00dfungsvoll, dass ich das Buch von Cornelia Coenen-Marx sofort nach dessen Erscheinen gekauft habe. Und ich nehme es gleich vorweg, der Inhalt h\u00e4lt, was der Titel verspricht.<\/p>\n<h2>Von wegen alt und zu nichts mehr nutze<\/h2>\n<p>Frau Coenen-Marx zeigt in ihrem Buch eine Vielzahl von Chancen und M\u00f6glichkeiten auf, wie sich das Leben jenseits von Ruhestand gestalten l\u00e4sst. Sie r\u00e4umt auf mit dem Vorurteil, dass alte Menschen \u00fcberfl\u00fcssig und unsichtbar sind, nicht mehr gebraucht werden oder sogar der nachfolgenden Generation was wegnehmen. Dabei bietet sie keine fertigen Rezepte zum Nachmachen an sondern einen gro\u00dfen Korb mit den verschiedensten Zutaten, aus dem sich Jeder herauspicken kann, was ihm schmeckt. Darin enthalten sind: neue Lebensformen ausloten, sich mit Klimawandel oder Naturzerst\u00f6rung auseinandersetzen, die losen F\u00e4den zwischen den Generationen verkn\u00fcpfen, Entscheidungen treffen, was die eigene Vorsorge und vielleicht Pflegebed\u00fcrftigkeit betrifft, sich in Ehren\u00e4mtern engagieren oder als Mentoren t\u00e4tig werden, um nur einige Beispiele zu nennen.<\/p>\n<h2>Nichts m\u00fcssen \u2013 alles k\u00f6nnen<\/h2>\n<p>Besonders gefallen hat mir, dass es die Autorin nicht nur bei theoretischen Ans\u00e4tzen bel\u00e4sst. Sie schildert auch immer wieder Begebenheiten aus der Praxis oder erz\u00e4hlt aus ihrem eigenen Leben, in dem sie nach einem langen Krankenhausaufenthalt vieles ver\u00e4ndert, alte Abl\u00e4ufe losgelassen und neue Strukturen geschaffen hat.<\/p>\n<p>Es ist ein Privileg des Alters, dass wir unsere Tr\u00e4ume endlich realisieren k\u00f6nnen, losgel\u00f6st von Druck und Erwartungshaltungen, denn wir m\u00fcssen damit nicht mehr unseren Lebensunterhalt verdienen, schreibt sie. An anderer Stelle hei\u00dft es: \u201eDie Frage, was will ich im Leben noch tun, gewinnt eine ganz neue Dimension und Qualit\u00e4t.\u201c Der inneren Stimme lauschen, der Sehnsucht nach einem Neuanfang nachgeben und sich auf den Weg machen mit dem Wissen, dass man seinen lebenslang erworbenen F\u00e4higkeiten vertrauen kann, hat etwas Verhei\u00dfungsvolles. Hilfreich ist dabei, dass es nicht die ferne Zukunft ist, f\u00fcr die wir Alten planen m\u00fcssen, sondern ein \u00fcberschaubarer Zeitraum.<\/p>\n<p>Irgendwie w\u00e4rmen mich diese S\u00e4tze von innen. Und da ich mich gerade mitten im dritten Viertel meines Lebens befinde, ist es umso sch\u00f6ner, solche mutmachenden Zeilen zu lesen. Freiheiten zu entdecken, die ich vorher nie registriert habe und nichts m\u00fcssen, aber alles k\u00f6nnen sind ebenfalls wunderbare Denkanst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<h2>Im Labyrinth der Sozialsysteme<\/h2>\n<p>\u201eNoch einmal ist alles offen\u201c ist ein Buch, welches Wege aufzeigen will, was im Alter alles m\u00f6glich ist, doch Cornelia Coenen-Marx legt auch den Finger in die Wunde l\u00e4ngst \u00fcberholter Sozialsysteme. Sie fordert,<\/p>\n<ul>\n<li>dass Pflege und F\u00fcrsorge nicht l\u00e4nger nur Frauensache sein darf mit allen damit verbundenen Nachteilen,<\/li>\n<li>dass es nicht l\u00e4nger hinzunehmen ist, wenn Alte aus Kostengr\u00fcnden als geballte Masse in Heimen untergebracht werden,<\/li>\n<li>dass ein Umdenken stattfinden muss, was die finanzielle Unterst\u00fctzung von begleitenden Angeh\u00f6rigen oder Freunden betrifft,<\/li>\n<li>dass eine Verzahnung von Schulen, Seniorenzentren und Tageseinrichtungen w\u00fcnschenswert ist,<\/li>\n<li>dass neue Wohnformen geplant und erprobt werden, wo jung und alt zusammen leben und sich gegenseitig unterst\u00fctzen,<\/li>\n<li>dass \u201esorgende Gemeinschaften\u201c unerl\u00e4sslich sind, weil sich die demographische Altersstruktur rapide wandelt,<\/li>\n<li>dass in Zeiten kleinerer Renten \u00fcber eine Verg\u00fctung ehrenamtlich t\u00e4tiger Menschen nachgedacht wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Doch sie fordert nicht nur, sondern hat auch Vorschl\u00e4ge und L\u00f6sungen parat, wie gelingendes Altern aussehen kann, wenn Politik, Interessenvertretungen, Arbeitgeber, soziale Verb\u00e4nde sowie die Institution Kirche gemeinsam an neuen Ideen arbeiten.<\/p>\n<h2>Noch einmal ist alles offen<\/h2>\n<p>Das Buch von Cornelia Coenen-Marx inspiriert, regt zum Nachdenken an, ist aufr\u00fcttelnd, macht Mut, ist voller Verhei\u00dfungen und Energie. Am Ende war mir nach in die H\u00e4nde klatschen und einem \u201eJa, dann wollen wir mal Loslegen\u201c-Ausruf. Ich f\u00fchle mich reich beschenkt und lege dir das Buch sehr ans Herz. Es ist absolut empfehlenswert.<\/p>\n<p>Lass uns zusammen LEBEN \u2013 LIEBEN \u2013 LACHEN<br \/>\nwunderbare B\u00fccher lesen und viele bunte Sachen machen<\/p>\n<p><strong>Elvira<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6sel-Verlag, M\u00fcnchen 25. April 2017, 17,99 Euro \u00a0ISBN: 978-3-466-37182-2\u00a0 Weitere Informationen und Bestellm\u00f6glichkeit hier Bestellung auch unter: \u00a0www.b\u00fccher.de\u00a0|\u00a0www.amazon.de Rezension: \u00a0August\u00a02017&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3542\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":394,"menu_order":13,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3542","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3542"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3542"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3542\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3713,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3542\/revisions\/3713"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/394"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}