{"id":3393,"date":"2018-03-15T21:11:35","date_gmt":"2018-03-15T21:11:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3393"},"modified":"2018-04-06T18:49:42","modified_gmt":"2018-04-06T18:49:42","slug":"mut-zur-liebe-1-kor-1313","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=3393","title":{"rendered":"Mut zur Liebe (1. Kor. 13,13)"},"content":{"rendered":"<p>Schon seit Wochen bekam ich Mails von Fleurop, Svarowski und Douglas, von Hotelkettten und Touristikunternehmen. <strong>Denn Mittwoch war Valententinstag. \u00dcber Facebook kam dann auch eine kirchliche Werbung \u2013 f\u00fcr einen Segnungsgottesdienst im Erzbistum K\u00f6ln<\/strong>. \u201eDa ber\u00fchren sich Himmel und Erde\u201c. Und auch heute noch feiern viele Gemeinden ganz besondere Gottesdienste. Mit roten Rosen, leuchtenden Herzen und vielen roten Kerzen. Alles leuchtet in rot \u2013 voll Liebe, Lust und Leidenschaft. Und sie kommen, die Paare, viele junge darunter, manche auch schwul. Sie kommen, um ihre Liebe zu feiern, sich segnen zu lassen. Mit offenen Herzen, aber in aller Freiheit. Versprechen werden da nicht abgegeben, stattdessen werden einfach Blumen verschenkt.<\/p>\n<p><strong>Wie bei Valentin. Der 14. Februar, der Valentinstag ist das Datum seiner Hinrichtung<\/strong>. Wir wissen nicht so genau, wer er war \u2013 ein r\u00f6mischer Priester, der Bischof von Terni oder beides zugleich? Wir wissen nur: Er hat Blumen an Verliebte verschenkt. Und er hat auch gegen den staatlichen Willen Trauungen vollzogen. <strong>Ein M\u00e4rtyrer f\u00fcr die Liebe also &#8211;<\/strong> und daf\u00fcr, dass sie Raum bekommt!<\/p>\n<p><strong>Kann denn Liebe S\u00fcnde sein? Zarah Leanders Frage ist keinesfalls erledigt.<\/strong> Die Liebe zu segnen, ohne eine Trauung zu halten &#8211; das konnte man sich lange Zeit nicht vorstellen in unseren Kirchen. Und eine Segnung oder gar eine Trauung f\u00fcr gleichgeschlechtliche Paare ist trotz Ehe f\u00fcr alle f\u00fcr manche Christen undenkbar. Der Streit um diese Frage zeigt: <strong>Wir ringen immer noch um einen angstfreien Umgang mit Sexualit\u00e4t. Und Sex und S\u00fcnde waren eben lange Zeit eng verflochten<\/strong>. Vor allem der Kirchenvater Augustinus hat Sexualit\u00e4t als Teil der s\u00fcndigen Natur des Menschen gesehen. Der S\u00fcndenfall, meinte er, habe die menschliche Natur vollkommen korrumpiert. Das hat sich tief eingepr\u00e4gt in unser kulturelles Ged\u00e4chtnis \u2013 <strong>da taucht vor unserem inneren Auge die Szene auf, wie Eva Adam den Apfel reicht &#8211; rotbackig und verf\u00fchrerisch. Und das Tor zum Paradies f\u00e4llt zu.<\/strong> Diese Bilder wirken bis heute nach. Und sie haben Kultur und Moral der christlichen Kirchen lange bestimmt.<\/p>\n<p><strong>Die Frau als S\u00fcnderin \u2013 da kommt mir noch ein anderes Bild in den Sinn. Ein Bild aus dem Leben Jesu. Da kniet sie vor ihm, eine sch\u00f6ne, junge Frau und trocknet seine F\u00fc\u00dfe mit ihren langen, offenen Haaren.<\/strong> Ist es Maria Magdalena? Es gab wilde Spekulationen um diese Frau. War es die, der Jesus die b\u00f6sen Geister ausgetrieben hatte? Die gro\u00dfe S\u00fcnderin?<strong> Wir wissen nicht, wer sie ist \u2013 nur eins wird deutlich: Es geht tats\u00e4chlich um eine Grenz\u00fcberschreitung.<\/strong> Als Jesus bei einem Abendessen unter Freunden sitzt, kommt sie mit einer Phiole voll Narden\u00f6l herein und geht ohne zu z\u00f6gern und ohne zu Fragen ganz unmittelbar auf Jesus zu. Zerbricht das Glas und salbt ihm mit dem \u00d6l die Stirn \u2013 oder vielleicht auch die F\u00fc\u00dfe &#8211; Markus erz\u00e4hlt es so, Lukas anders. Aber beide berichten, wie sich der kostbare Duft im ganzen Raum ausbreitet, der Duft vom Paradies \u2013 und mit ihm der alte \u00c4rger. Was f\u00fcr eine Chuzpe von dieser Frau \u2013 was f\u00fcr eine Verschwendung! Was man mit dem Geld nicht alles h\u00e4tte machen k\u00f6nnen! Man h\u00e4tte ein ganzes Dorf speisen k\u00f6nnen. Man h\u00e4tte die Welt ein bisschen besser machen k\u00f6nnen. Aber das hier \u2013 das ist doch hemmungslos verr\u00fcckt. <strong>Aber Jesus stellt sich auf die Seite der Frau: Eine S\u00fcnderin? Mag sein &#8211; vielleicht sogar eine Prostituierte. Aber \u201eihr ist viel vergeben, denn sie hat viel geliebt.\u201c<\/strong> Und im \u00dcbrigen: Was sie hier tut, das wird man nie vergessenes ist die Salbung der K\u00f6nige. Und zugleich Sterbesegen. Diese Verschwendung, diese Gro\u00dfz\u00fcgigkeit &#8211; das ist Liebe! So frei ist die Liebe \u2013 so furchtlos!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Ja, wenn ich alle meine Habe den Armen g\u00e4be und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re mir&#8217;s nichts n\u00fctze.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und wenn ich eine Stiftung gr\u00fcndete, um den Hunger zu besiegen und Mikrokredite f\u00fcr die Armen ausg\u00e4be und h\u00e4tte die Liebe nicht, wo w\u00e4re alles umsonst. <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Wenn ich alle Netzwerke dieser Welt h\u00e4tte und mein Freundeskreis gro\u00df w\u00e4re, und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re es hohles Geschw\u00e4tz und fl\u00fcchtige Begegnung.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und wenn ich diese Geschichte lese und nur die S\u00fcnde entdecke, dann bliebe ich blind f\u00fcr die Liebe, die alles ver\u00e4ndert \u2013 auch unsere Moral.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn <strong>diese Geschichte korrigiert die Bilder, die wir im Kopf haben. Die Verachtung des Leibes, die Abwertung der Frau, die Fixierung auf die Sexualit\u00e4t als schlimmste S\u00fcnde &#8211; bei Jesus findet sich das nicht<\/strong>. Jesus sieht das Herz an, er sieht die Hingabe dieser Frau. Ihre Z\u00e4rtlichkeit und ihre F\u00fcrsorglichkeit. <strong>Sie sp\u00fcrt, dass er nicht mehr lange leben wird \u2013 und gerade darum gibt sie alles, noch einmal das Leben zu feiern. Mit Duft und Blumen\u00f6l und mit Kerzen. Nichts anderes geschieht ja auch in den Segnungsgottesdiensten zum Valentinstag: Wir feiern die Liebe.<\/strong><\/p>\n<p>Viele Paare w\u00fcnschen sich 1. Korinther 13, den Paulus-Text, den wir eben geh\u00f6rt haben, zu ihrer Trauung.<\/p>\n<p><strong><em>Die Liebe ist langm\u00fctig und freundlich, sie bl\u00e4ht sich nicht auf, sie sucht nicht das Ihre, sie l\u00e4sst sich nicht erbittern, sie rechnet das B\u00f6se nicht zu,<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>sie ertr\u00e4gt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles<\/em><\/strong><em>.<\/em><\/p>\n<p>Wer w\u00fcnscht sich nicht so eine Liebe! Der das WIR wichtiger ist als das ICH. Die immer wieder vergeben kann. Die Geduld hat und niemals aufgibt. Und immer wieder das Gute im anderen sieht &#8211; den guten Willen, die M\u00f6glichkeit, ein anderer zu werden. <strong>Wer m\u00f6chte nicht so lieben &#8211; und erst Recht: so geliebt werden. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Ich sehe sie vor mir, die Paare, die ich getraut habe. Voller Hoffnung, voller Hingabe. Die alles geben, um eine Familie aufzubauen. Und ich sehe, wie sie k\u00e4mpfen.<\/strong> Jedes dritte Paar in den ersten Berufsjahren lebt in einer Pendelbeziehung\u00a0\u2013 f\u00fcr viele ist das die einzige Chance, ihren Beruf aufzubauen. \u201eMobiles Paar, verpasstes Familienleben\u201c, nennt das eine Sozialwissenschaftlerin. Ich sehe die jungen Frauen, die ihre beruflichen Ambitionen zur\u00fcckstellen, damit Zeit bleibt f\u00fcr die Kinder. Ich sehe die V\u00e4ter, die trotz allem versuchen, abends rechtzeitig da zu sein\u00a0\u2013 oder wenigstens am Wochenende. Und trotzdem das Gef\u00fchl haben, ihrer Zeit immer nur hinterher zu rennen. Wie die beiden versuchen, sich Zeit f\u00fcreinander zu nehmen\u00a0\u2013 wenn die Kinder mal bei den Gro\u00dfeltern sind. Und ich denke auch an die, die gescheitert sind.<\/p>\n<p><strong>Denn die Liebe ist unter Druck. Da ist die Alleinerziehende<\/strong>, die manchmal am liebsten schreien w\u00fcrde, weil sie nicht wei\u00df, wie sie all ihren Aufgaben gerecht werden soll. <strong>Da ist der Scheidungsv\u00e4ter<\/strong>, der einmal im Monat quer durch Deutschland reist, um seinen Sohn zu sehen\u00a0\u2013 von Harz IV ist das kaum zu machen. <strong>Da ist das lesbische Paar<\/strong>, das nun endlich Hochzeit feiern will \u2013 viel zu lange hatten sie das Gef\u00fchl, nicht wirklich dazu zu geh\u00f6ren. <strong>Und das Paar aus der Patchworkfamilie<\/strong>, das bei jedem Fest \u00fcberlegt, wo die alten Partner Platz finden, wenn sie kommen\u00a0\u2013 schon um der Kinder willen.<\/p>\n<p><strong>St\u00fcckwerk, immer wieder St\u00fcckwerk. Br\u00fcche und Patchwork, Scheitern und Unverst\u00e4ndnis \u2013 nicht ist vollkommen<\/strong>. <strong>Unsere Liebe sie bleibt getr\u00fcbt<\/strong> von \u00fcberkommenen Rollen und gesellschaftlichen Erwartungen und auch von der Angst, etwas zu verpassen vom Leben. Aber es gibt sie, diese Augenblicke, wo sich alles zusammenf\u00fcgt. Augenblicke des Erkennens und des Verstehens. Paradiesmomente.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das St\u00fcckwerk aufh\u00f6ren.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Musik<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eLeere Herzen\u201c hat Juli Zeh ihren letzten Roman genannt.<\/strong> Er erz\u00e4hlt von Vereinsamung und Verrohung in unserer Gesellschaft, wo selbst der Suizid zum Gesch\u00e4ft wird. \u201eLeere Herzen\u201c. mitten in der \u00dcberflussgesellschaft. <strong>All die Dinge, die mir in diesen Wochen angeboten wurden: Schmuck, Kosmetik, Reisen k\u00f6nnen die Liebe nicht kaufen.<\/strong> Es geht ja nicht um gef\u00fcllte Einkaufstaschen, sondern um Zeit, um Energie und Hingabe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Wenn ich mein Haus zum gem\u00fctlichen Heim ausstattete und meine Liebsten verw\u00f6hnen k\u00f6nnte und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re das alles nichts wert<\/em>. <\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und wenn ich voller Eifer arbeitete und immer bessere Positionen h\u00e4tte, wenn ich durchsetzen k\u00f6nnte, was vielen n\u00fctzt, und h\u00e4tte die Liebe nicht, wo w\u00e4re es vergebliche M\u00fche<\/em>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt sehe sie vor mir\u00a0\u2013\u00a0<strong>die Frau um die 60, die seit Jahren ihre Mutter pflegt. Sie ist in Teilzeit gegangen, um durchzuhalten. Und trotzdem hat sie einen doppelten Arbeitstag \u2013<\/strong> wenn sie nach Hause kommt, ist neben der Hausarbeit die Mutter dran, so wie fr\u00fcher die Kinder. Und wieder hat sie beruflich zur\u00fcckgesteckt \u2013 sie wei\u00df jetzt, was das f\u00fcr ihre Rente bedeutet. F\u00fcr ihre Freundinnen hat sie kaum noch Zeit, auch nicht f\u00fcrs Kino oder den Friseur. Sie leidet darunter, dass die Kontakte schwinden. Denn sie liebt ihre Mutter, sie freut sich noch immer am Zusammensein. Und gerade heute hat sie sich so gefreut \u00fcber den gro\u00dfen Strau\u00df Schneegl\u00f6ckchen.<\/p>\n<p><strong>Wer wirklich liebt, der rechnet nicht. Und \u201ewie gl\u00fccklich w\u00e4re eine Gesellschaft, die die Liebe kultiviert, statt die Zuwendung im Minutentakt abzurechnen\u201c, schreibt Susanne Breit-Kessler<\/strong>. Aber wir tun das \u2013 auch in der Diakonie. So haben wir kaum Zeit, <strong>sie zu sehen. Die M\u00fctter und die T\u00f6chter, die um der Liebe willen zur\u00fcckstecken. Familie, die es schafft, wenigstens abends zusammen zu essen<\/strong>. Sie z\u00fcnden eine Kerze an, jetzt halten sie einander an den H\u00e4nden und singen ein Tischlied. Das schwule Paar, das nun endlich die Trauung in der Kirche feiern will. <strong>Und die ganz Jungen, die beim Valentinsgottesdienst ihre Liebe gefeiert haben. Geben wir ihnen Raum in unserer Kirche &#8211;<\/strong> damit die Liebe sich ausbreitet wie der Duft von Narden\u00f6l. F\u00fcr einen Augenblick ist wieder Paradies \u2013 dann ber\u00fchren sich Himmel und Erde. Und dann w\u00e4chst die Hoffnung, dass die Liebe \u00fcberlebt &#8211; trotz aller Br\u00fcche. Trotz all des St\u00fcckwerks in unserem Alltag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich st\u00fcckweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Kirche, davon bin ich \u00fcberzeugt, ist nicht zuerst eine moralische Anstalt. Theodor und Friederike Fliedner, die die Kaiserswerther Diakonissenanstalt gr\u00fcndeten, nannten sie eine Liebesanstalt. <\/strong>Das klingt heute missverst\u00e4ndlich. Aber so ist es eben &#8211; die Liebe ist missverst\u00e4ndlich. Aber wir brauchen sie wie die Luft zum Atmen. Auch die Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen ist nicht vollkommen, sie bleibt die Gemeinschaft der S\u00fcnder. Auch die Diakonissen waren nat\u00fcrlich keine Heiligen. Aber sie bildeten eine Wahlfamilie und gaben vielen anderen darin Raum.<\/p>\n<p><strong>Genau darum wird die Kirche gebraucht. So viele suchen auch heute nach einer Wahlfamilie. Nach einem Freundesnetzwerk, das tr\u00e4gt. <\/strong>Die jungen Alten genauso wie die Alleinerziehenden. So viele sind auf der Suche nach einem Platz, wo sie zu Hause sind, wo sie sich austauschen k\u00f6nnen, wo sie Hilfe finden. Nach Heimat in einer mobilen Gesellschaft. Seit Jesus wissen wir: die Form ist nicht so entscheidend<strong>. Es geht um den Geist der Offenheit, der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und der F\u00fcrsorge. Es geht um die Liebe in all ihren unterschiedlichen Gestalten. <\/strong>Geben wir ihr Raum unter uns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Denn am Ende bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe diese die. Aber die Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte unter ihnen. <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Cornelia Coenen-Marx, Saarbr\u00fccken, 18.02.2018<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon seit Wochen bekam ich Mails von Fleurop, Svarowski und Douglas, von Hotelkettten und Touristikunternehmen. 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