{"id":2832,"date":"2017-03-06T16:27:49","date_gmt":"2017-03-06T16:27:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2832"},"modified":"2017-07-12T19:44:47","modified_gmt":"2017-07-12T19:44:47","slug":"menschenwuerde-identitaet-und-differenz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2832","title":{"rendered":"Menschenw\u00fcrde, Identit\u00e4t und Differenz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zum Genozid an den Yesid*innen, 23.02.17 im Landtag Kiel<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vogelfreiheit und Geisterorte: Erinnerungsbilder<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSt\u00e4ndig sortierten sie die Menschen wie Getreidesorten auseinander: Die M\u00e4nner von den Frauen, die Jungfrauen von den Verheirateten, die Sch\u00f6nen von den H\u00e4sslichen, die Jungen von den M\u00e4dchen. Die Alten trennten sie von den Familien und schicken sie in die Sklavenarbeit oder in den Tod\u201c, erz\u00e4hlt die Frau, die sich \u201eShirin\u201c nennt, in ihrem beeindruckenden Buch \u201eIch bleibe eine Tochter des Lichts\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> IS-Milizen hinter der Maske \u2013\u00a0sp\u00e4testens seit den Anschl\u00e4gen in Paris und Br\u00fcssel sind sie auch f\u00fcr uns die Verk\u00f6rperung einer fremden und bedrohlichen Gewalt. Als aber die M\u00e4nner, von denen Shirin erz\u00e4hlt, die Maske abnahmen \u2013\u00a0da waren es zu ihrem Entsetzen die arabischen Nachbarn, die eigenen Lehrer und Handwerker, die mit Lust und Gewalt die Grenzen \u00fcberschritten, die zwischen den Ethnien gezogen waren. \u201eIch fand dich schon vor Deiner Hochzeit sch\u00f6n&#8230;\u201c, sagt einer ihrer kurdischen Vergewaltiger zu \u201eShirin\u201c.<\/p>\n<p>Frauen als Kriegswaffe \u2013\u00a0systematisch werden sie zu Opfern gemacht \u2013 und hier in doppeltem Sinne zur Islamisierung benutzt: Neue IS-Anh\u00e4nger werden geworben mit der Chance, sich die sch\u00f6nen jungen Frauen, die Jungfrauen anzueignen \u2013 und die M\u00e4dchen selbst werden auf diese bestialische Weise zwangskonvertiert oder jedenfalls der eigenen Ethnie, Herkunft und Religion entfremdet. Wer eine Frau vergewaltigt, vergewaltigt auch ihre Gemeinschaft und ihre Familie. Und wer die Berichte liest, versteht die Frauen und M\u00e4dchen, die sich selbst get\u00f6tet haben, um dem zuvor zu kommen.<\/p>\n<p>\u201eWir sind vogelfrei\u201c, sagt Shirin, und erinnert an die Verfolgung und Zwangsislamisierung, die Yesiden seit Jahrhunderten erlitten haben. Von T\u00fcrken und Arabern als Kurden unterdr\u00fcckt, von Muslimen als Ungl\u00e4ubige verachtet. Eine Minderheit in der Minderheit, eine verfolgte Gruppe in einer verfolgten Gruppe. Die traditionellen rot-wei\u00dfen Armb\u00e4nder, die bei vielen Frauen im Kampf mit ihren Peinigern zerrissen, erinnern an den furchtbaren Blutzoll, den dieses Volk leisten musste: 1,8 Millionen zwangskonvertiert, 1,2 Millionen ermordet, sch\u00e4tzt Jan Kizilhan. Erst mit dem Angriff aus Sindschar, bei dem wohl erneut 7000 verschleppt, vergewaltigt, ermordet wurden, wurde der Welt die verzweifelte Lage und die furchtbare Geschichte der Yesiden bewusst. Mich haben die Fernsehbilder an die Geschichte der Armenier auf dem Musah Daqh erinnert \u2013 und tats\u00e4chlich geht es den Yesiden ja \u00e4hnlich wie anderen Minderheiten: den Aleviten, Schiiten, Christen. Menschen, Familien, ganze D\u00f6rfer und Kulturen wurden planm\u00e4\u00dfig ausgel\u00f6scht. \u201eMein Dorf, in dem wir uns frei, beh\u00fctet und gl\u00fccklich f\u00fchlten, geh\u00f6rt den Toten\u201c, sagt Shirin, \u201ees ist ein Geisterort. \u00dcberall wandern die Seelen, und man h\u00f6rt aus jeder Ecke ihre Schreie\u201c.<\/p>\n<p>Hilflos sehen wir seit Jahren zu, wie die ethnische, kulturelle und religi\u00f6se Vielfalt des Nahen Ostens zerst\u00f6rt wird. Erst nach dem Scheitern des Arabischen Fr\u00fchlings wurde vielen bewusst, wie zerbrechlich und verletzlich, wie gef\u00e4hrdet diese Vielfalt in all den Jahren war. Bis dahin blickte der Westen auf den Irak Saddams, das Syrien der Assads, das Libyen Gaddafis und das \u00c4gypten Mubaraks und \u201eglaubte, eine Stabilit\u00e4t zu sehen, die berechenbar w\u00e4re\u201c schreibt Kizilhan. Was in den Gef\u00e4ngnissen und Folterkellern geschah, blieb unseren Augen verborgen \u2013 und wir wollten es auch nicht wissen. Jetzt aber wird sichtbar, dass die Unterdr\u00fcckung religi\u00f6ser und ethnischer Gruppen tiefe gesellschaftliche Spaltungen hinterlassen hat \u2013\u00a0dazu Selbstabwertung und Zorn. Gleich ob in Syrien, im Irak oder im Maghreb: wir finden eine zerstrittene und unm\u00fcndige, zum Teil patriarchalisch-religi\u00f6s gef\u00fchrte Bev\u00f6lkerung aus T\u00e4ten und Opfern &#8211; eine Kultur der Gewalt. Die gr\u00f6\u00dfte Chance der IS-K\u00e4mpfer ist die Schw\u00e4che ihrer Gegner. Und der Weg zur Vers\u00f6hnung, zur Heilung der Erinnerungen, zu demokratischen Strukturen ist unendlich weit.<\/p>\n<p>Denn Befreiung geht zun\u00e4chst mit neuer Unsicherheit einher. Und der Preis der Individuation und Emanzipation der Frauen ist oft der Verlust einer selbstverst\u00e4ndlichen Zugeh\u00f6rigkeit, der kollektiven Identit\u00e4t. Soviel Unsicherheit, so viele lange unterdr\u00fcckte Schmerzen: Es ist nicht verwunderlich, dass der islamisierte Terror mit seinem Versprechen von Eindeutigkeit und Halt Sympathie in der islamischen Bev\u00f6lkerung findet.<\/p>\n<p>Wenn der Staat nicht in der Lage ist, seine B\u00fcrger zu sch\u00fctzen, suchen Menschen ihren Halt in kollektiven Identit\u00e4ten. Und wenn die V\u00e4ter ihre Familien nicht sch\u00fctzen k\u00f6nnen, orientieren sich junge M\u00e4nner an dem heldenhaften K\u00e4mpfer, der bis in den Tod f\u00fcr den Glauben und gegen den Feind k\u00e4mpft \u2013 das verspricht Wertigkeit noch \u00fcber den Tod hinaus. Junge M\u00e4nner, frustriert, reizbar und aggressiv auf der Suche nach Identit\u00e4t. Aber auch der kollektive Hass kommt ohne Ideologie nicht aus: Warum die eigene Gruppe angeblich \u00fcberlegen ist, weshalb von den Gehassten ein Schaden ausgeht, warum diese ungeheuren Verbrechen begangen werden k\u00f6nnen, das muss erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Und dabei wird oft auf scheinbar willk\u00fcrliche Unterscheidungsmerkmale zur\u00fcckgegriffen \u2013\u00a0auf Hautfarbe, Kleidungsstil, auf Sprache oder Rituale als Kriterium der Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe. In ihrem Buch \u201eGegen den Hass\u201c erinnert Carolin Emcke<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> an das sprichw\u00f6rtliche Schiboleth, dass die Ephraemiter und die Gileaditer unterschied \u2013 zwei Volksgruppen des Nahen Ostens zur Zeit der hebr\u00e4ischen Bibel, von denen das Buch Richter erz\u00e4hlt. Eigentlich trennte sie nichts als der Fluss Jordan. Und doch wurden zehntausende Ephraemiter ermordet, weil sie anders waren. Weil sie das Schi anders aussprachen als ihre Nachbarn. \u201eDeine Sprache verr\u00e4t Dich\u201c, bekommt auch Petrus zu h\u00f6ren, der sich noch immer in der N\u00e4he Jesu aufh\u00e4lt, als der schon verhaftet ist und gefoltert wird. \u201eKommst Du nicht auch aus Galil\u00e4a wie der da?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Religion als m\u00e4chtiger Identit\u00e4ts-Rahmen<\/strong><\/p>\n<p>Sprache und Kultur stiften Identit\u00e4t. Und Religion stiftet Sinn; mit ihren Traditionen und Ritualen kann sie Sicherheit geben in unsicheren Zeiten. \u00c4hnlich wie im Judentum ist bei den Yesiden die Ethnie mit der Religion verbunden ist. Konversionen sind also eigentlich nicht m\u00f6glich und auch nicht denkbar. Wie gewinnt man aber Freiheit, wie bewahrt man seine W\u00fcrde jenseits der eingeborenen Identit\u00e4t? Wer bin ich noch nach einer Vergewaltigung, einer Zwangskonversion? Es sind gerade die Frauen, die diese Fragen stellen \u2013\u00a0nicht nur im Nahen Osten, sondern auch unter den Migrantinnen in Deutschland. Und ich bewundere diejenigen, die jenseits der Zuweisungen gelernt haben, ihren eigenen Weg zu gehen und ihre pers\u00f6nliche Geschichte zu schreiben. Mit ihrer geistigen Freiheit machen sie anderen Hoffnung \u2013 nicht nur auf \u00dcberleben, sondern auf ein neues Leben. So wie Naja Murad mit ihren gro\u00dfartigen Vortr\u00e4gen und Projekten.<\/p>\n<p>Immer wieder sind es pers\u00f6nliche Geschichten, die uns Antwort geben auf die komplexen Fragen, die R\u00e4tsel unserer Zeit. Die Bibel, auf die ich mich mit meinem Glauben beziehe, erz\u00e4hlt die Geschichte von Hagar, der Zweitfrau Abrahams, die versto\u00dfen und mit ihrem Sohn Ismael in die W\u00fcste geschickt wurde. Dort aber fand sie eine Quelle \u2013 und ein Engel Gottes fand sie und st\u00e4rkte ihr den R\u00fccken. Diese Geschichte kam mir in den Sinn, als ich \u00fcber die Situation der Yesidinnen und ihre \u00dcberlieferungen nachdachte: an die heilenden Wasser von Lalisch, dem Pilgerort der Yesiden, an die Schutzmacht des Engels Pfau, die nicht nur in Legenden eine Rolle spielt, und auch an den h\u00f6chsten Religionsvertreter Baba Sheich. Er war so souver\u00e4n, ganz klar zu sagen, dass die erlittenen Vergewaltigungen den M\u00e4dchen die W\u00fcrde nicht nehmen k\u00f6nnen, er hat die Opfer nicht schuldig gesprochen f\u00fcr ihre Erniedrigung \u2013 und damit die Spirale der Gewalt durchbrochen. Aber es ist noch nicht vorbei: In manchen Familien allerdings m\u00fcssen Frauen und M\u00e4dchen noch immer die Erfahrung machen, dass Hass und Gewalt von au\u00dfen auch innen den Druck erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u201eIch tr\u00e4ume davon, dass sich die Yesiden von ihrem archaischen System religi\u00f6ser und sozialer Herrschaft befreien\u201c, schreibt Irina Badavo, eine yesidische Deutsche<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>. Sie tr\u00e4umt vom Ende der Doppelmoral &#8211; davon, dass V\u00e4ter ihre T\u00f6chter vor Gewalt und Willk\u00fcr besch\u00fctzen und Frauen nicht um ihr Leben f\u00fcrchten m\u00fcssen, wenn sie einer Heirat nicht zustimmen. Denn was wie Religion erscheint, ist oft nur das Einhalten fester Traditionen. Und wo Religion gar missbraucht wird, um andere zu unterdr\u00fccken, ist von der Sch\u00f6nheit der Spiritualit\u00e4t, der Z\u00e4rtlichkeit der Religion kaum noch etwas zu sp\u00fcren. Und doch bieten Traditionen auch Heimat, sie haben uns zu dem gemacht, was wir sind. Wie kann es gelingen, eine neue Heimat zu finden, ohne die alte verleugnen zu m\u00fcssen? Alles f\u00e4ngt damit an, dass Menschen wie Nadja und Shirin ihre eigene Geschichte erz\u00e4hlen \u2013\u00a0und dass andere wirklich zuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Offenheit und W\u00fcrde: Worauf wir setzen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eVor allem eins m\u00f6chten wir in Deutschland: in Frieden leben; das empfinden wir als ein gro\u00dfes Geschenk\u201c, sagt Shirin. Weitgehend angstfrei leben, das eigene Leben gestalten \u2013\u00a0manchmal frage ich mich, ob ich tats\u00e4chlich sch\u00e4tze, was unsere Geschichte, auch was unsere Verfassung uns erm\u00f6glicht. Dass wir in Frieden leben k\u00f6nnen, in einer offenen Gesellschaft, die Unterschiede respektiert und Gewalt ahndet. Der Widerstand gegen Krieg und Genozide sowie die Aufnahme auch von traumatisierten Fl\u00fcchtlingen geh\u00f6ren zu den Grundwerten von Menschenw\u00fcrde, f\u00fcr die wir in der westlichen Welt gemeinsam einstehen sollten.<\/p>\n<p>Niemand soll sich rechtfertigen m\u00fcssen f\u00fcr die eigene Hautfarbe oder Sexualit\u00e4t, den eigenen Glauben oder die eigene Herkunft &#8211; jede soll die Freiheit haben, sich so, wie sie ist, am \u00f6ffentlichen Leben zu beteiligen, solange er das Anderssein der anderen respektiert. Patriarchale Regeln, nach denen M\u00e4nner Frauen und M\u00e4dchen als Besitz betrachten, die Verheiratung Minderj\u00e4hriger in arrangierten Ehen oder das Verbot der Scheidung allerdings kollidieren mit den individuellen Freiheitsrechten in unserem Land. Die aber gilt es immer neu durchzusetzen, national wie international. Wir m\u00fcssen f\u00fcr die eintreten, die f\u00fcr sich selbst nicht mehr k\u00e4mpfen k\u00f6nnen, die verletzt und gedem\u00fctigt sind &#8211; international mit Sicherheitszonen und dem Strafgerichtshof. Und national mit der Durchsetzung von Regeln des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft. Wir m\u00fcssen f\u00fcr die eintreten, die es m\u00fcde sind, sich immer wieder zu erkl\u00e4ren. Und endlich mit langem Atem unsere Erfahrung verteidigen: dass Vielfalt und Ambivalenzen, Uneindeutigkeit und Zerrissenheit zur Freiheit geh\u00f6ren. Freiheit stellt uns in Frage, aber sie bereichert uns auch. F\u00fcr diese Geschichte stehen wir ein.<\/p>\n<p>Kann Religion in diesem Prozess helfen &#8211; diese Kraft, die sich immer wieder auch mit Machtstrukturen verbindet und Ohnmacht provoziert? Wie k\u00f6nnen Kirche und Zivilgesellschaft R\u00e4ume schaffen, in denen Empathie m\u00f6glich ist, die Freude an Beziehung und Ber\u00fchrung? An vielen Stellen gelingt es; \u00fcberall in Deutschland gibt es offene H\u00e4user der Begegnung, Schutzr\u00e4ume gegen die Angst. Es ist unsere Aufgabe als Zivilgesellschaft, Heimat zu bieten, ohne auszugrenzen. Dabei kann Religion unseren Blick sch\u00e4rfen gegen willk\u00fcrliche Grenzziehungen, unsere Ohren gegen Hass und Verachtung. Sie kann sie unsere Neugier und Sympathie wach halten &#8211; unsere Neugier auf die Erfahrungen anderer Menschen. Gastfreundschaft ist die Br\u00fccke zwischen den verschiedensten Erfahrungen.<\/p>\n<p>Im Glauben der Yesidinnen und Yesiden findet ich zwei starke Symbole daf\u00fcr, dass das m\u00f6glich ist: Das Gebet au\u00dferhalb der Mauern, die Anbetung in der aufgehenden Sonne, symbolisiert f\u00fcr mich Freiheit und Offenheit, aber auch W\u00fcrde &#8211; f\u00fcr jede einzelne. Und die Geschichte von der Arche, die in der Tempelstadt Lalisch zuerst den Boden ber\u00fchrt haben soll, bevor sie zum Ararat weitergetragen wurde, ist eine Hoffnungsgeschichte \u2013\u00a0auch f\u00fcr die Ankunft hier in Deutschland, wo f\u00fcr viele Menschen ihre Arche der Hoffnung aufsetzte. Es wird noch dauern, bis die Gefl\u00fcchtete hier zu Hause sind \u2013\u00a0und bis wir uns miteinander neu aufgestellt haben. Am besten ist das m\u00f6glich, wenn wir alle immer einmal wieder unsere Mauern verlassen und schauen, mit wem wir uns verb\u00fcnden k\u00f6nnen. So wie heute. Fangen wir an.<\/p>\n<p>Cornelia Coenen-Marx<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Shirin mit Alexandrea Cavelius und Jan Kizilhan: Ich bleibe eine Tochter des Lichts. Meine Flucht aus den F\u00e4ngen der IS-Terroristen, Berlin 2016<\/h5>\n<h5><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Carolin Emcke, Gegen den Hass 5. Auflage, Frankfurt am Main 2016<\/h5>\n<h5><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Irina Badavi mit Angela Kandt; Wenn der Pfau weint. Wie ich mich als Jesidin aus der Gewalt einer Parallelgesellschaft in Deutschland befreien konnte, G\u00fctersloh 2016<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Genozid an den Yesid*innen, 23.02.17 im Landtag Kiel \u00a0 Vogelfreiheit und Geisterorte: Erinnerungsbilder \u201eSt\u00e4ndig sortierten sie die Menschen wie&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2832\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":457,"menu_order":95,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2832","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2832"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2832"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2832\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2833,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2832\/revisions\/2833"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}