{"id":2546,"date":"2016-12-06T10:30:15","date_gmt":"2016-12-06T10:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2546"},"modified":"2017-07-12T19:45:53","modified_gmt":"2017-07-12T19:45:53","slug":"glaube-kirche-sexualitaet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2546","title":{"rendered":"Glaube \u2013 Kirche \u2013 Sexualit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s1\">aej information 2\/2016<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u201eKann denn Liebe S\u00fcnde sein?&#8220; \u2013 Jahrhundertelang kam jeder und jedem das siebte Gebot in den Sinn, wenn das Wort &#8222;S\u00fcnde&#8220; fiel: \u201eDu sollst nicht ehebrechen\u201c. Sex und S\u00fcnde waren eng verflochten; ja \u2013\u00a0es gab die Tendenz, sogar die Sexualit\u00e4t als solche als Teil der s\u00fcndigen Natur des Menschen zu begreifen. Dabei hat vor allem Augustins Erbs\u00fcndenlehre eine Rolle gespielt. Seiner \u00dcberzeugung nach hat Adams S\u00fcndenfall die menschliche Verfassung insgesamt geschw\u00e4cht; die sexuelle Begierde behindere die Suche nach einem guten Leben. Seine eigene, sp\u00e4te Entscheidung zu einem Leben in Keuschheit kann sich auch auf Paulus berufen, der angesichts des in K\u00fcrze erwarteten Weltendes alles zur\u00fcckstellte, was ihn von seiner Mission ablenken k\u00f6nnte. Auch Liebe und Ehe. Die Abwertung des Leibes, die in der Sexualethik des Augustinus zum Ausdruck kommt, wurzelte aber eher in Platons Denken, der den K\u00f6rper als Gef\u00e4ngnis der Seele sah; mit Leben und Haltung Jesu, mit der biblischen Vorstellung des beseelten Leibes hatte sie wenig zu tun.<\/p>\n<p>Es hat lange gebraucht, die Schattenseiten dieser Tradition aufzuarbeiten. In den letzten Jahrzehnten hat die feministische Theologie wesentlich dazu beigetragen. Denn die Verachtung des Leibes war in besonderer Weise mit Frauenverachtung gekoppelt: in der patriarchalen Auslegung des ersten Sch\u00f6pfungsberichts galt Eva, die Frau, als gef\u00e4hrliche Verf\u00fchrerin. Erst die reine, \u201eunschuldige\u201c Mutterschaft der Maria und der Weg in die Ehe er\u00f6ffnete Frauen ein geachtetes Leben. Nicht einmal die Berichte der Evangelien \u00fcber den offenen Umgang Jesu mit Frauen \u2013 mit kranken, unber\u00fchrbaren, verachteten Frauen und eben auch mit der Ehebrecherin \u2013 hatten daran etwas \u00e4ndern k\u00f6nnen. Die Bilder, die diese Szenen nachzeichnen, scheinen das Bild der Verf\u00fchrerin eher zu festigen. Auf dieser Linie ist klar: nur Keuschheit und Gehorsam k\u00f6nnen die Gefahr bannen \u2013 Gehorsam auch gegen\u00fcber dem Mann, der \u201edes Weibes Haupt ist\u201c, wie wir bei Paulus lesen. Es ist noch keine 50 Jahre her, dass verheiratete Frauen ohne Zustimmung ihres Mannes nichts berufst\u00e4tig sein konnten &#8211; und dass Theologinnen in der evangelischen Kirche nicht die gleichen Rechte bekamen wie ihre Kollegen. Bis dahin galt in Schule und Kirche die Erwartung, dass Pfarrerinnen oder Lehrerinnen z\u00f6libat\u00e4r leben sollten wie Priester oder Nonnen. Das katholische Kirchenrecht kennt ja bis heute die H\u00f6herwertigkeit des Z\u00f6libats vor der Ehe, das Verbot vorehelicher Sexualit\u00e4t und der Ablehnung einer sexuellen Praxis, die nicht auf Nachkommen, sondern nur auf Lustgewinn zielt. Wenn Sex und S\u00fcnde gekoppelt sind, scheint es unm\u00f6glich, Gottesliebe und Partnerliebe, geistliche und k\u00f6rperlich-sinnliche Liebe zu vereinbaren. Der uralte Kampf gegen die Kulte mit ihrer Tempelprostitution, der in der hebr\u00e4ischen Bibel wie der neutestamentlichen Antike eine Rolle spielt, lauert im Hintergrund. Der zornige Jahwe gegen die tanzende Astarte, die junge Gemeinde gegen den Tempel der Diana in Ephesus.<\/p>\n<p>Heute ist uns bewusst, wie Leibfeindlichkeit, Sexualangst und Frauenverachtung zusammen h\u00e4ngen, welche Bedeutung das f\u00fcr die Geschlechterhierarchie hat und wie daf\u00fcr biblische Texte in Anspruch genommen und zum Teil auch missbraucht wurden. Das erm\u00f6glicht zu verstehen, was S\u00fcnde wirklich ist: Menschenverachtung, Ungerechtigkeit und Sexismus sind selbst Zeichen der Gottesferne. Wir haben endlich begriffen &#8211; und es war ein langer Weg dahin \u2013\u00a0dass alle Menschen, Frauen wie M\u00e4nner, ganz unabh\u00e4ngig von Sex und Gender, Gottes Ebenbild sind. Der Zuspruch der Gottesebenbildlichkeit wie das Angewiesensein auf ein Gegen\u00fcber geh\u00f6ren zum Kern der Sch\u00f6pfungsberichte. F\u00fcr Dietrich Bonhoeffer liegt die Gottesebenbildlichkeit des Menschen gerade darin, dass er wie sein Sch\u00f6pfer frei und zugleich auf den anderen bezogen ist. Nicht zuletzt im Kontext des Reformationsjubil\u00e4ums wurde neu bewusst, mit welcher Klarheit die Reformatoren die Leibfeindlichkeit hinter sich gelassen haben. Isolde Karle<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> beschreibt die \u201eWeltoffenheit und demonstrative Sinnlichkeit des neuen Glaubens\u201c, die neue Wertsch\u00e4tzung von Liebe und Ehe gegen\u00fcber dem Z\u00f6libat und in der Folge die Aufl\u00f6sung der Kl\u00f6ster und die wachsende Gleichwertigkeit der Geschlechter.<\/p>\n<p>\u201eM\u00e4nnlich und weiblich schuf er sie\u201c, lesen wir im zweiten Sch\u00f6pfungsbericht. Von Anfang an vielf\u00e4ltig, spannungsvoll-beziehungsreich. Wer daraus vor allem Geschlechterpolarit\u00e4t und hierarchische Ordnung herausliest, verk\u00fcrzt die Botschaft &#8211; und wird auch Homosexualit\u00e4t oder Transsexualit\u00e4t als Abweichung von dieser \u201eNorm\u201c betrachten. Die innerkirchlichen K\u00e4mpfe um die Trauung homosexuell Liebender zeigen, dass das Ringen um die richtige Auslegung, um gleichberechtigte Vielfalt und einen angstfreien Umgang mit Sexualit\u00e4t noch nicht vor\u00fcber ist. Der Verweis theologisch konservativer Gruppen auf die biblische Ablehnung der Homosexualit\u00e4t \u00fcbersieht den zeitgeschichtlichen Kontext. Sowenig wir heute alles gut hei\u00dfen und leben, was in der Bibel beschrieben wird \u2013 von der Polygamie bis zum Umgang mit Sklavinnen \u2013 so wenig m\u00fcssen wir unser Nachdenken \u00fcber Homosexualit\u00e4t von den wenigen (Lev. 18, 22 und 20, 12) einschl\u00e4gigen Stellen bestimmen lassen. In der Antike galt homosexuelles Verhalten \u2013 als Mann bei einem anderen \u201ewie bei einer Frau zu liegen\u201c \u2013\u00a0als entehrend, w\u00e4hrend weibliche (Homo)sexualit\u00e4t \u00fcber lange Zeit gar nicht als solche wahrgenommen wurde. Erst mit der Erforschung genetischer und hormoneller Faktoren wurde auch die tats\u00e4chliche Vielfalt sexueller Orientierung entdeckt, die sich an allen Schablonen und sozialen Zw\u00e4ngen reibt.<\/p>\n<p>Hinter dem kirchlichen Streit um die Trauung gleichgeschlechtlich Liebender wird das gesellschaftspolitische Ringen um die vollst\u00e4ndige Gleichberechtigung von Lebenspartnerschaften mit Ehen \u2013 auch im Blick auf die Adoption von Kindern &#8211; sichtbar. Und die Debatte geht weiter und dreht sich auch um die Frage, ob ein Kind \u2013\u00a0z.B. nach einer Samenspende f\u00fcr eine lesbische Partnerschaft &#8211; auch drei Eltern haben k\u00f6nnte. Nimmt man dar\u00fcber hinaus Kinderehen von Migrantinnen und Migranten oder die Polygamie in den Blick, die mit den Gefl\u00fcchteten in unserer Gesellschaft zum Thema geworden sind, wird die Verunsicherung verst\u00e4ndlich, die viele bewegt. Schlie\u00dflich hat auch die Wahrnehmung und kritische Aufarbeitung von Erfahrungen sexualisierter Gewalt und sexuellen Missbrauchs selbst in Kirche und Diakonie die Frage nach den Grenzen der Liberalisierung und Pluralisierung zum Thema gemacht. Hat das Evangelium jenseits erodierender Traditionen und \u00fcberholter Ordnungen hilfreiche Kriterien f\u00fcr den Umgang mit Sexualit\u00e4t? Sie m\u00fcssten die selbstbestimmte Entwicklung der eigenen Identit\u00e4t, aber auch Beziehungsf\u00e4higkeit und Verantwortlichkeit im Blick haben &#8211; Autonomie und Angewiesenheit also, wie es im Titel der EKD-Orientierungshilfe zur Familienpolitik hei\u00dft.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Peter Dabrock, Renate Augstein und andere haben mit der Arbeit an ihrem Buch \u201eUnversch\u00e4mt-sch\u00f6n\u201c an solchen Kriterien f\u00fcr eine lebensnahe und lebensdienliche evangelische Sozialethik gearbeitet.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die insgesamt f\u00fcnf HerausgeberInnen aus P\u00e4dagogik, Soziologie, Theologie und Rechtswissenschaften, aus Kirche und Politik waren der Kern einer Ad-hoc-Kommission, die die EKD eingesetzt hatte, um eine aktuelle Orientierungshilfe zur Sexualethik zu erarbeiten. Die letzte entstand 1971 in der Zeit der gro\u00dfen gesellschaftlichen und theologischen Umbr\u00fcche &#8211; sie bindet Sexualit\u00e4t an die Ehe und zeigt sich, noch gab es den Par. 175 StGB, defensiv in Sachen Homosexualit\u00e4t. Nicht zuletzt auf dem Hintergrund der erregten Debatte um den \u201eFamilientext\u201c der EKD kam es jedoch nicht zum Abschluss der gemeinsamen Arbeit &#8211; erst Recht nicht zur Ver\u00f6ffentlichung eines in den Leitungsgremien abgestimmten Textes. Lebensdienlichkeit, Lebenszufriedenheit und der Schutz der Beteiligten gerade in den verletzlichen Momenten einer intimen Beziehung geh\u00f6ren f\u00fcr das Autorenteam um Peter Dabrock und Stefanie Schardien zu den zentralen ethischen Kriterien einer Partnerschaft \u2013 gleich, ob es sich um eine kurzfristige Beziehung oder eine Ehe oder Lebenspartnerschaft geht. Fehlt das freie und selbstbestimmte Einverst\u00e4ndnis wie im Fall des sexuellen Missbrauchs oder der Zwangsprostitution, wird Sexualit\u00e4t eben nicht als lebensdienlich, sondern als seelisch zerst\u00f6rerisch erlebt. Umgekehrt wird der Respekt vor der Einzigartigkeit und Andersheit des Partners oder der Partnerin dem oder der anderen gleiche Verwirklichungschancen einr\u00e4umen \u2013\u00a0im sexuellen Gl\u00fcck wie in der Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung. Die genannten Kriterien gelten schlie\u00dflich auch f\u00fcr diejenigen, deren sexuelle Rechte lange Zeit strittig waren: zum Beispiel f\u00fcr Menschen mit geistigen Behinderungen oder f\u00fcr psychisch kranke oder \u00e4ltere Menschen, die in Heimen leben.<\/p>\n<p>\u201eSexualit\u00e4t ist eine der sch\u00f6nsten und intensivsten Erfahrungen menschlichen Lebens, vor allem, wenn sie Ausdruck von Liebe ist\u201c, hei\u00dft es in \u201eUnversch\u00e4mt-sch\u00f6n\u201c. \u201eNur was einen so leidenschaftlich ergreifen kann, was eine solche Kraft entfesseln kann, kann auch die Verzweiflungen und Zerst\u00f6rungen bewirken, die viele Menschen aus ihrem Liebes- und Geschlechtsleben kennen.\u201c Gleichwohl gilt: \u201eWenn in der Sexualit\u00e4t ein St\u00fcck Himmel erfahrbar ist, weil wir hier Erfahrungen des Angenommen-Seins und des Eins-seins leiblich erleben, dann kann man, selbst wenn Leidenschaft potenziell Leiden schaffen kann, als erstes sagen: Gott sei Dank daf\u00fcr\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Hier ist, wie \u00fcbrigens schon bei Luther, die ganzheitliche, die spirituelle Seite sexueller Erfahrung angesprochen, die heute z.B. im tantrischen Yoga eine Rolle spielt. Sexualit\u00e4t wie Religion sprechen Menschen in der \u201eTiefe\u201c an, sie sind Lebensenergie und schenken Kraft und d\u00fcrfen deshalb weder instrumentalisiert noch funktionalisiert werden. Manipulation, Missbrauch, Gewalterfahrungen zerst\u00f6ren das Vertrauen ins Leben.<\/p>\n<p>Kinder und Jugendliche kennen beides \u2013 die spielerische Entdeckung von Sexualit\u00e4t und Erotik als Lebenskraft, das Gl\u00fcck, aber auch das Zerbrechen partnerschaftlicher Begegnungen und die Scham, als \u201eanders\u201c gebrandmarkt und gemobbt zu werden. Beides in die eigene Pers\u00f6nlichkeit zu integrieren, kann eine schwierige Herausforderung sein. Zumeist ist Kirche nicht die erste Ansprechpartnerin, wenn es um sexuelle Selbstbestimmung und Sprachkompetenz geht \u2013 dazu hat die lange Zeit eher rigide Sexualmoral beigetragen. Erst die offene Jugend- und Freizeitarbeit der letzten Jahrzehnte hat eine Basis geschaffen, die es erm\u00f6glicht, die unterschiedlichsten Erfahrungen zur Sprache zu bringen. In der M\u00e4dchenarbeit ist die Kirche auch als Schutzraum neu in den Blick gekommen. F\u00fcr die oft verwirrende Suche nach der eigenen sexuellen Identit\u00e4t \u2013\u00a0auch in der Partnerorientierung zwischen Hetero-, Homo-oder Transsexualit\u00e4t \u2013 sind solche gesch\u00fctzten R\u00e4ume wesentlich. In einer vertrauensvollen Umgebung k\u00f6nnen auch Verletzungen und Konflikte angesprochen werden.<\/p>\n<p>Die lebensbejahende Sinnlichkeit Jesu, der Kinder segnet, Unber\u00fchrbare ber\u00fchrt, und sich mit \u201eS\u00fcnder und S\u00fcnderinnen\u201c an den Tisch setzt, weist in eine ganz andere Richtung als die K\u00f6rperfeindlichkeit und Frauenverachtung, die den christlichen Glauben \u00fcber lange Zeit pr\u00e4gte. Dass Gott Mensch wurde, das Wort Fleisch wurde, wie es im Johannesevangelium hei\u00dft, muss sp\u00fcrbar werden. Wenn Religion nicht nur Kopfsache ist, sondern mit ganz elementaren Lebensvollz\u00fcgen zu tun hat, dann muss es f\u00fcr die Kirche selbstverst\u00e4ndlich sein, auch Sexualit\u00e4t zu thematisieren \u2013 nicht nur in Seelsorge und Beratung, sondern auch in der \u00d6ffentlichkeit. Im Blick auf Leiden, aber auch auf Rechte. Zugleich wird es in unserer durchaus sexualisierten Gesellschaft darauf ankommen, Sexualit\u00e4t weder zu \u00fcberh\u00f6hen noch zu verdammen, wie es lange Zeit mit der Konzentration der zehn Gebote auf das siebte geschah. Die noch immer heftig gef\u00fchrten Auseinandersetzungen zwischen Liberalen und Konservativen um Homosexualit\u00e4t, Ehe und Lebensformen in der Kirche lassen sich dann aushalten, \u201ewenn vergegenw\u00e4rtigt wird, worin jede verantwortlich gelebte Sexualit\u00e4t letztlich gr\u00fcndet: in der Liebe Gottes zum Menschen, zu der auch das Geschenk der Sexualit\u00e4t geh\u00f6rt. Diese Liebe wird zum Ma\u00dfstab f\u00fcr den Umgang mit Unversch\u00e4mtem, f\u00fcr das Genie\u00dfen des Sch\u00f6nen\u201c, schreiben Dabrock und seine Ko-Autoren am Ende des zitierten Buches.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.evangelische-jugend.de\/fileadmin\/user_upload\/aej\/Die_aej\/Downloads\/Publikationen\/PDF-Ausgaben\/aej_information_2-2016.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF des Artikels zum download<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Isolde Karle, Liebe in der Moderne, K\u00f6rperlichkeit, Sexualit\u00e4t und Ehe, G\u00fctersloh 2014<\/h5>\n<h5><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Evangelische Kirche in Deutschland, Zwischen Autonomie und Angewiesenheit, Familie als verl\u00e4ssliche Gemeinschaft gestalten, G\u00fctersloh 2013<\/h5>\n<h5><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Peter Dabrock, Renate Augstein, Cornelia Helferich, Stefanie Schardien, Uwe Sielert: Unversch\u00e4mt-sch\u00f6n, Sexualethik: evangelisch und lebensnah, G\u00fctersloh 2015<\/h5>\n<h5><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> A.a.O. S. 72<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aej information 2\/2016 \u201eKann denn Liebe S\u00fcnde sein?&#8220; \u2013 Jahrhundertelang kam jeder und jedem das siebte Gebot in den Sinn,&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2546\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":457,"menu_order":96,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2546","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2546"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2546"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2546\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3011,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2546\/revisions\/3011"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2546"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}