{"id":2461,"date":"2016-11-17T08:23:51","date_gmt":"2016-11-17T08:23:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2461"},"modified":"2018-03-21T09:35:43","modified_gmt":"2018-03-21T09:35:43","slug":"newsletter-nr-4november-2016","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2461","title":{"rendered":"Newsletter Nr. 06\/November 2016"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2437 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11.jpg 500w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/newsletter-head_Vorlage_500_250_11-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #7fa355;\"><strong>THEMEN\u00dcBERSICHT IN DIESEM NEWSLETTER:<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #cc7e0a;\"><strong>VON GUTEN ORTEN\u00a0\u2605\u00a0CARING COMMUNITYS BUNDESTEILHABEGESETZ\u00a0\u2605\u00a0\u00a0DIAKONISCHE GEMEINSCHAFTSTRADITION SYMPHONIE, POWERPLAY ODER DRAMA\u00a0\u2605 AUFBRUCHSENERGIEN<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2452\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/1.jpg\" alt=\"1\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/1.jpg 250w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Von guten Orten<\/strong><\/h2>\n<p>Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Die schlimme Jahreszeit f\u00fcr Menschen, die keine Wohnung (mehr) haben. Die Bahnhofs-mission am Berliner Bahnhof Zoo ist dann ein besonders wichtiger Ort. Dorthin kann man kommen, um etwas zu essen zu bekommen und eine Weile im Warmen zu sitzen. Im Hygienebereich kann man duschen und sich auch die Haare schneiden lassen. Wenn Dieter Puhl, der Leiter der Einrichtung, durch die R\u00e4ume f\u00fchrt und erkl\u00e4rt, wer hier was gespendet hat, dann wird deutlich, dass hinter diesem Angebot ein gro\u00dfes Netzwerk steht: Eine alte Dame ist der Einrichtung seit Jahren verbunden und spendet Schlafs\u00e4cke. Gesch\u00e4fte und Privatpersonen bringen Essen und Kleidung. Die Bundesbahn hat den Duschraum mit finanziert. Dieter Puhl hat auch <strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/kaeltebusberlin\">online<\/a><\/strong> ein Netzwerk errichtet und fragt dort, ob jemand Lust hat, f\u00fcr den K\u00e4ltebus etwas zu kochen oder zu backen. Und regelm\u00e4\u00dfig postet er, wenn einer, der auf der Stra\u00dfe gelebt hat, gestorben ist. Und erinnert an sein Leben und seine Pers\u00f6nlichkeit. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden berichten von der guten Atmosph\u00e4re, die auch ihnen selbst gute Laune und ein Gef\u00fchl des Aufgehobenseins verschafft.<\/p>\n<p>Auch in der Zehlendorfer Diakonie, der ich als stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats besonders verbunden bin, gibt es in diesem Winter einen Zufluchtsort vor der K\u00e4lte: Zwischen dem 2.\u00a0Januar und dem 31.\u00a0M\u00e4rz werden auf dem sch\u00f6nen Gel\u00e4nde \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr neun Frauen bereitgehalten, dazu Duschm\u00f6glichkeiten, Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck, Beratungsleistungen nach Bedarf sowie Ausgabe von Kleidung, Hygieneartikeln und Bettw\u00e4sche. Es ist eines der Angebote von <strong><a href=\"http:\/\/milaa.diakonieverein.de\">milaa<\/a><\/strong>, einer Tochtergesellschaft des Diakonievereins Zehlendorf. Der Name steht f\u00fcr \u201emiteinander leben, aber anders\u201c. \u201eSoziale Notlagen k\u00f6nnen \u00fcber Nacht entstehen. Unser Anliegen ist es, Wohnungslosigkeit zu vermeiden und Zukunft zu gestalten\u201c, sagt Jeanne Grabner, die Leiterin. Ihr geht es darum, den Menschen \u201eihre Selbstverantwortung und Selbstst\u00e4ndigkeit zur\u00fcckzugeben und Eigeninitiative zu wecken\u201c. Neben dem Einsatz f\u00fcr Obdachlose engagiert sich milaa in der Jugendhilfe und f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge. Die Arbeit lebt nicht zuletzt von Menschen, die sich freiwillig mit ihrer <strong><a href=\"http:\/\/milaa.diakonieverein.de\/engagement-und-spenden\/engagement\/\">Zeit und ihrer Zuwendung<\/a>\u00a0<\/strong>oder mit <strong><a href=\"http:\/\/milaa.diakonieverein.de\/engagement-und-spenden\/spenden\/\">Spenden<\/a><\/strong>\u00a0einbringen. \u2013 Die Anlaufstelle am Bahnhof Zoo wie die Projekte von milaa: gute Orte f\u00fcr ein menschlicheres Miteinander.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h2><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schaeferhof.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2450\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schaeferhof.jpg\" alt=\"schaeferhof\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schaeferhof.jpg 250w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schaeferhof-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\u2026 gute<\/strong><strong>s Miteina<\/strong><strong>nder, Sorge f\u00fcreinander: Caring Communitys<\/strong><\/h2>\n<p>Caring Communitys sind\u00a0zurzeit ein hochaktuelles Thema. Bei einem Fachtag der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Schleswig-Holstein im <strong><a href=\"http:\/\/www.schaeferhof-sh.de\">Sch\u00e4ferhof<\/a><\/strong>\u00a0in Appen ging es um <strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2438\">Das\u00a0<\/a><\/strong><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2438\">Zusammenspiel von <\/a><\/strong><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2438\">Caring Communitys\u00a0und station\u00e4ren Einrichtungen<\/a><\/strong>, so der Titel meines Vortrags. Der Sch\u00e4ferhof selbst ist ein gro\u00dfartiges Beispiel. Dort gibt es einen Reiterhof, ein Hofcaf\u00e9 und auch einen Friedhof f\u00fcr Wohnungslose. Wer mehr dar\u00fcber wissen will, findet in meinem Blog \u201eKraftorte\u201c ein <strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2368\">Interview <\/a><\/strong>mit dem Leiter Rainer Adomat. Aber auch bei meinen Vortr\u00e4gen zum<strong> <a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2407\">Thema <\/a><\/strong><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2407\">Alternde Gesellschaft<\/a><\/strong>\u00a0(z.\u00a0B. im Pfarrkonvent M\u00f6nchengladbach-Neuss) oder zum Thema Inklusion (am 22.11. im Pfarrkonvent Westhamburg\/S\u00fcdschleswig-Holstein) ging und geht es um sorgende Gemeinschaften\u00a0\u2013 besonders aber um die Kirchengemeinde als \u201eDritten Ort\u201c. Denn Gemeindeh\u00e4user k\u00f6nnen zentrale Plattformen im Wohnviertel sein, wo sich Ehrenamtliche mit Hauptamtlichen, diakonische Dienste mit Wohngemeinschaften und Mehrgenerationenh\u00e4usern vernetzen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h2><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/teilhabe_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2446\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/teilhabe_300.jpg\" alt=\"teilhabe_300\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Dazugeh\u00f6ren! Der schwierige Weg zu einem gerechten Bundesteilhabegesetz<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>Auch das neue Bundesteilhabegesetz soll die Bedingungen verbessern, damit jede und jeder Teil der Gemeinschaft sein kann. Im Dezember 2008 hatte die damalige Bundesregierung die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 ratifiziert. Sie stellt fest, \u201edass alle Menschenrechte und Grundfreiheiten allgemein g\u00fcltig und unteilbar sind, einander bedingen und miteinander verkn\u00fcpft sind und dass Menschen mit Behinderungen der volle Genuss dieser Rechte und Freiheiten ohne Diskriminierung garantiert werden muss\u201c. Das geplante Bundesteilhabegesetz soll die sogenannte Eingliederungshilfe, also Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft effizienter, nutzerfreundlicher und zug\u00e4nglicher gestalten. Der bisherige Entwurf des Bundessozialministeriums ist jedoch bei der Anh\u00f6rung am 7.\u00a0November in Berlin auf heftige Kritik gesto\u00dfen. Die 12. Synode der EKD\u00a0hat diese <strong><a href=\"https:\/\/www.ekd.de\/synode2016\/beschluesse\/117569.html\">Kritik aufgenommen<\/a><\/strong>\u00a0und verweist dabei auf die <strong><a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/EKD-Texte\/orientierungshilfe_inklusion2015.html\">EKD-Denkschrift \u201eEs ist normal, verschieden zu sein\u201c<\/a><\/strong>, die ich als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Ad-hoc-Kommission mit erarbeiten durfte. Die christliche Kirche, hei\u00dft es in der Barmer Theologischen Erkl\u00e4rung von 1934, ist eine Gemeinde von (Schwestern und) Br\u00fcdern, in der weder Hierarchien noch Herkommen oder Begabungsunterschiede, schon gar nicht k\u00f6rperliche oder mentale Beeintr\u00e4chtigungen eine entscheidende Rolle spielen sollen. Denn die \u201eKirche aller\u201c ist schlie\u00dflich die Gemeinschaft um den Gekreuzigten, der Menschen mit Krankheiten und Behinderungen in die Gemeinschaft zur\u00fcckholte.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h2><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schwester.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2447\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schwester.jpg\" alt=\"schwester\" width=\"400\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schwester.jpg 400w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/schwester-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>\u2026 und die \u2013 bedrohten und erneuerten \u2013 Ressourcen der diakonischen Gemeinschaftstradition<\/strong><\/h2>\n<p>Wie wesentlich die heilenden Kr\u00e4fte der Gemeinschaft, die Zusammenarbeit von Sorgestrukturen und sorgenden Gemeinden in der Diakonie sind, das zeigt die Tradition der Mutterh\u00e4user und Bruderh\u00e4user. Noch heute gibt es in vielen diakonischen Unternehmen Gemeinschaften von Schwestern und Br\u00fcdern: vom Rauhen Haus in Hamburg bis zu den Von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, von den Schwesternschaften des Zehlendorfer Verbandes bis zur Diakonie Neuendettelsau. Sie alle stehen vor gro\u00dfen Herausforderungen angesichts der \u00d6konomisierung sozialer Arbeit, die beispielsweise auch Fusionen mit ganz anderen Tr\u00e4gern notwendig macht. So wie die alten Mutterh\u00e4user nach ihrer neuen Gestalt suchen und sich beispielsweise zu Hotels und Tagungsh\u00e4usern wandeln, ziehen viele Gemeinschaften neue Interessentinnen und Interessenten an. Junge Leute, die hier einen ganz anderen Weg suchen, aber auch M\u00e4nner und Frauen in der Mitte des Lebens, die \u00fcber die Fachlichkeit hinaus an Begegnungen auf Augenh\u00f6he und am Auffrischen ihrer Berufung interessiert sind. Diese Gemeinschaften bieten diakonische Bildungsangebote zu Themen wie Spiritualit\u00e4t und Ethik, geistliche Begleitung, aber auch Vernetzung in die Stadtteile \u2013 so wie die Kaiserswerther Schwesternschaft, die Anfang November den 15. Jahrestag ihrer Zusammenf\u00fchrung und Neugr\u00fcndung feierte (Foto oben Gudrun Schwenck, Gudrun Zimmermann und Bettina Alzner bei einer Pr\u00e4sentation). Mit ihren Ritualen, den \u00e4lter gewordenen und jetzt ehrenamtlich t\u00e4tigen Mitgliedern und der Verwurzelung in der Tradition werden sie zudem zu Mittlerinnen: zwischen Unternehmen, Angeh\u00f6rigen und Zivilgesellschaft, zwischen Kirche und Diakonie. Bei mehr als zehn Vortragsveranstaltungen in diakonischen Gemeinschaften unter anderem in Schw\u00e4bisch Hall, in Speyer, Braunschweig und Niesky habe ich in diesem Jahr die unterschiedlichsten Projekte kennenlernen d\u00fcrfen. Jedes Mal war ich beeindruckt von der Energie und sozialen Kompetenz, die auch bei den alt gewordenen Gemeinschaften sp\u00fcrbar wird. Auch wo wir mit der Mitarbeiterschaft \u00fcber die Ver\u00e4nderungen der Arbeitswelt nachgedacht haben wie in Speyer (<strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2410\">\u201eZwischen Stress, Selbstsorge und Sinnsuche \u2013 Wof\u00fcr arbeiten wir eigentlich\u201c<\/a><\/strong>), waren die \u00e4lter gewordenen Schwestern mit ihrer Erfahrung und ihrem Rat aktiv beteiligt. Wie sich in den letzten hundert Jahren die Herausforderungen und das Profil der Gemeinschaften in der Pflege ver\u00e4ndert haben, dazu mehr in meinem <strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2453\">Vortrag zum 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Zehlendorfer Verbands<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>Weitere Themen und Termine meiner Vortr\u00e4ge und Seminare finden Sie auf meiner Webseite <strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=8\">www.seele-und-sorge.de<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h2><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2457\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3.jpg\" alt=\"3\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3.jpg 250w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/3-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Symphonie, Drama oder Powerplay?<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Ein Buch \u00fcber das Ehrenamt in der Kirche<\/strong><\/p>\n<p>Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Mosaikstein in den beschriebenen Caring Communitys. Die Kirche geh\u00f6rt nach wie vor zu dessen bedeutendsten Tr\u00e4gern. Aber mit dem gesellschaftlichen Wandel \u00e4ndern sich auch die Biografien, die Kompetenzen und Erwartungen der ehrenamtlich Engagierten, w\u00e4hrend zugleich die Ressourcen der Kirchen schwinden. Das f\u00fchrt immer wieder zu Spannungen im Verh\u00e4ltnis von Haupt- und Ehrenamtlichen, die beide viel Herzblut, Kompetenz und Erfahrung einbringen, aber auch entsprechend Wertsch\u00e4tzung, Entscheidungsspielr\u00e4ume und klare Strukturen voneinander erwarten. In einem Buch, das ich gerade mit Beate Hofmann herausgebe, stellen Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Kirche, Politik und Wissenschaft und nat\u00fcrlich Aktive vor Ort Studien, Projekte und Konzepte f\u00fcr das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kirche vor. Zu Wort kommen Expertinnen und Experten aus der Kirche selbst wie die Pr\u00e4ses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, aber auch Autoren aus anderen Feldern, etwa der Vorsitzende der Ehrenamtskommission der Bundesregierung, Thomas Klie, oder Ansgar Klein, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des BBE. Neben organisatorischen und psychologischen Aspekten eines guten Miteinanders geht es beispielsweise in Artikeln von Eberhard Hauschildt und Barbara Hanusa um die \u00c4mterfrage oder die Spiritualit\u00e4t im Ehrenamt, die dringend auch theologisch weiter bearbeitet werden m\u00fcssen \u2013 aber auch um kreative Vorschl\u00e4ge, die Zusammenarbeit fantasievoller, vielleicht auch spielerischer zu gestalten.\u201e<em>Symphonie \u2013 Drama \u2013 Powerplay: Zum Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt in der Kirche\u201c<\/em>\u00a0erscheint im Fr\u00fchjahr bei Kohlhammer.<\/p>\n<p>Mein gerade erschienenes <em>Buch<strong> <a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=394\">Aufbr\u00fcche in Umbr\u00fcchen<\/a><\/strong><\/em>\u00a0 konnte ich im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse in einem sehr lebendigen Gespr\u00e4ch mit Benjamin Lassiwe vorstellen. Eine erste Rezension ist schon in Form eines Blogs erschienen. Maria Al-Mana beschreibt,\u00a0<strong>\u201e<\/strong><a href=\"http:\/\/unruhewerk.de\/christsein\/\"><strong>Wie ein Buch mit einem Titel wie <em>Aufbr\u00fcche in Umbr\u00fcchen \u2013 Christsein und Kirche in der Transformation<\/em>\u00a0auch noch tr\u00f6sten kann<\/strong>&#8222;<\/a>\u00a0\u2013 vielen Dank!<\/p>\n<p>Sollten Sie neugierig geworden sein: <strong><a href=\"http:\/\/www.buecher.de\/shop\/politische-philosophie\/aufbrueche-in-umbruechen\/coenen-marx-cornelia\/products_products\/detail\/prod_id\/45011036\/\">Hier<\/a><\/strong> k\u00f6nnen Sie das Buch bestellen.\u00a0Auf Wunsch\u00a0stehe auch gern f\u00fcr Lesungen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h2><strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/aufbruch_250.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2449\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/aufbruch_250.jpg\" alt=\"aufbruch_250\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/aufbruch_250.jpg 250w, https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/aufbruch_250-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Aufbruchsenergie<\/strong><strong>n<\/strong><\/h2>\n<p>In Dunkel und K\u00e4lte des Winters liegt auch ein Anfang. Mit dem Warten auf die Ankunft Jesu beginnt am ersten Advent das neue Kirchenjahr. Auf einen neuen Anfang gerade da zu setzen, wo er am wenigsten wahrscheinlich wirkt \u2013 das macht f\u00fcr mich einen Kern unseres Glaubens aus. Das Geschehen in der Christnacht gibt Hoffnung: Wir alle k\u00f6nnen aufbrechen und etwas ver\u00e4ndern. In der <strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/search\/top\/?init=quick&amp;q=Aufbruchsenergietankstelle&amp;tas=0.5149176840204746\">Aufbruchsenergietankstelle<\/a><\/strong>\u00a0von Seele &amp; Sorge erz\u00e4hlen Menschen, wie sie es unternommen haben, einen alten Weg zu verlassen, um eine Vision zu verwirklichen. Lassen Sie sich anstecken \u2013 und teilen Sie Ihre Geschichte mit uns.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Aufwachen am ersten Morgen des neuen Jahrs habe ich noch einen H\u00f6rtipp, der vielleicht auch einen Aufbruchsimpuls geben kann: Die von mir gestaltete Sendung \u201e<em>Am Sonntagmorgen\u201c<\/em> im Deutschlandfunk steht unter dem Titel \u201eIch schenke euch ein neues Herz \u2026\u201cWas die Kirche zum gesellschaftlichen Wandel beitragen kann\u201c (1. Januar 2017, 8:35 Uhr, DLF).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #cf7e04;\">Ich w\u00fcnsche Ihnen einen gesegneten Advent: in guter Gemeinschaft und mit viel Aufbruchsenergie<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #cf7e04;\">Herzlich<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #cf7e04;\">Ihre Cornelia Coenen-Marx<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pilger_150.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2451\" src=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/pilger_150.jpg\" alt=\"pilger_150\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>P.\u00a0S.: Viele von Ihnen haben sich f\u00fcr mein Angebot der diakonischen Pilgerreisen interessiert. D<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">o<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">ch scheint den meisten die Fortbildung zu lang zu sein. Wir arbeiten daher an einer strafferen Konzeption f\u00fcr die Fortbildungen. Es geht darum, die \u00fcb<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">erlieferte Energie diakonischer Orte und zugleich aktuelle Beispiele von Best Practice zu nutzen, um F\u00fchrungskr\u00e4ften in den Bereichen Pflege, Altern und Armut neue Impulse zu geben: durch das Erkennen von strukturellen Bedingungen, durch das Beispiel kreativer Konzepte und im Wiederfinden der eigenen Motivation. Wir werden Sie \u00fcber unsere <strong><a href=\"http:\/\/www.seele-und-sorge.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Website Seele &amp; Sorge<\/a><\/strong>, aber auch \u00fcber die <strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/seeleundsorge\/?fref=ts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebookseite Seele &amp; Sorge<\/a><\/strong> informieren.<\/span><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>THEMEN\u00dcBERSICHT IN DIESEM NEWSLETTER: VON GUTEN ORTEN\u00a0\u2605\u00a0CARING COMMUNITYS BUNDESTEILHABEGESETZ\u00a0\u2605\u00a0\u00a0DIAKONISCHE GEMEINSCHAFTSTRADITION SYMPHONIE, POWERPLAY ODER DRAMA\u00a0\u2605 AUFBRUCHSENERGIEN &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; &nbsp; Von guten Orten&#8230; <a href=\"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/?page_id=2461\">read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":619,"menu_order":45,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2461","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2461"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2461"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2461\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3451,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2461\/revisions\/3451"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/619"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.seele-und-sorge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}