Die Neuentdeckung der Gemeinschaft: Chancen und Herausforderungen für Kirche, Quartier und Pflege

Cornelia Coenen-Marx, Beate Hofmann (Vorwort), Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht

Die Neuentdeckung der Gemeinschaft fordert Kirche heraus. Während Gemeindehäuser geschlossen und diakonische Gemeinschaften kleiner werden, entstehen neue Nachbarschaftsnetze und Caring Communities. Was gilt es zu lernen? Was neu zu entdecken?

Im Zuge der Coronapandemie wie bereits in anderen Transformationsprozessen zeigen sich gesellschaftliche Brüche, wachsende Einsamkeit und eine starke Sehnsucht nach Gemeinschaft. Schrumpfende ländliche Räume und neue Konzepte der Quartiersentwicklung fordern Kirche und Diakonie heraus, sich als Akteurinnen in der Zivilgesellschaft neu zu verstehen.

Das Buch geht den Veränderungen in Familie, Arbeitswelt und Nachbarschaft nach, macht auf Herausforderungen für die alternde Gesellschaft aufmerksam und stellt neue Gemeinschaftsprojekte in Quartieren, sozialen Unternehmen und Gemeinden vor. Neue Wohnformen und Nachbarschaftsnetze brauchen ergänzende soziale Dienste. Sorgende Gemeinschaften brauchen Sorgestrukturen. Kirche ist dabei in allen Feldern gefragt – als Gemeinde in der Nachbarschaft, als Institution gegenüber Staat und Kommune und als diakonisches Unternehmen bei wachsendem Bedarf in Pflege und Erziehungseinrichtungen. Als „Gemeinde von Schwestern und Brüdern“ ist sie historisch wie theologisch mit dem Thema „Gemeinschaft“ verknüpft. Welche Traditionen sind dabei hilfreich, welche hinderlich? Und welche Rolle spielen die Engagierten wie die „Betroffenen“ selbst?

Vorwort von Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann

Das Buch ist überall im Buchhandel und als E-Book erhältlich.


Ganz herzlichen Dank Ekkehard RUEGER für die erste Rezension!
Hier zum Nachlesen:


„Dein Buch habe ich sofort gelesen, staune und bewundere dich für diese pralle Lebendigkeit, die du erschließt, diesen schönen verbindenden Faden Diakonalität, dieses ehrende Gedenken und die Aktualisierung der ‚Diakonisse‘ und wer es heute sein könnte, und vieles mehr. Ein Buch, das im Lesen Mut macht, Vertrauen schenkt, dadurch dass es eben grund-legend ist für Kirche, Diakonie und Gesellschaft, erst recht durch deine diakonische Klarheit und deine unnachahmliche Fähigkeit die ‚vielen Fäden‘ zusammenzuknüpfen auf die notwendige Sorge um die Menschen und diese Gesellschaft hin, und nicht auf den Selbsterhalt der Kirche.“

Prof. Dr. Andreas Heller