Meine Leuchttürme

Leuchttürme weisen von weitem den Weg. Besonders durchdachte und engagierte Projekte in unterschiedlichen Bereichen machen vor, wie Kirche und Diakonie ihre Potenziale für eine gerechtere Gesellschaft und ein lebendiges Miteinander einbringen können. Einige dieser Projekte, an denen ich zum Teil selbst mitwirken konnte, möchte ich hier vorstellen.


 

Mutterhaus_1

Das MutterHaus – das andere Hotel in Düsseldorf

Behaglichkeit und Komfort

Das MutterHaus ist kein Hotel wie jedes andere.
Das lässt sich schon an seinem außergewöhnlichen Namen erkennen.

Das „Mutterhaus“ wurde 1903 als Zentrum der Kaiserswerther
Diakonissengemeinschaft eingeweiht.
Nach einer umfassenden Renovierung finden Sie hier heute 55 Zimmer und 6 Konferenzräume/Säle.
 Mitten in einem idyllischen Park gelegen ermöglicht das MutterHaus Ruhe und Konzentration in einem
außergewöhnlichen Ambiente, bietet jedoch auch die
schnelle Erreichbarkeit von Messe, Flughafen und Innenstadt.

Das MutterHaus
Hotel
und Tagungszentrum GmbH
Geschwister-Aufricht-Straße 1
40489 Düsseldorf
Telefon: 0211-61727-0
Telefax: 0211-61727-1504

www.hotel-mutterhaus.de/

 


image001

Ökumenisches Forum Hafencity

Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

U4 Haltestelle HafenCity Universität
U1 Haltestelle Meßberg
Bus 111 Haltestelle Shanghaiallee
Metrobus 6, Haltestelle St. Annen

www.oekumenisches-forum-hafencity.de

 


Ökumenisches Forum Hafencity

Shanghaiallee 12
20457 Hamburg

www.elbfaire.de

 


Gemeindeladen – der Ev. Kirchengemeinde Wickrathberg

Quadtstraße 18, 41189 Mönchengladbach

Frau Vogt (Leiterin)

Tel.: 0 21 66 / 5 49 76

Öffnungszeiten :

Dienstag bis Freitag

10.00 – 13.00 Uhr

14.30 – 17.30 Uhr

www.kirche-wickrathberg.de/wickrath/gdl.htm

 


Talitha Kumi

Talitha_1Das 1851 von Kaiserswerther Diakonissen gegründete Schulzentrum in Beit Jala, Palästina, heute eine Grund- und Oberschule, einen Kindergarten, ein Internat, eine Hotelfachschule und ein Gästehaus (80 Betten).
Ganzheitliches Lernen steht im Mittelpunkt aller Unterrichtsaktivitäten sowie des außerschulischen Angebotes in der Pfadfindergruppe, im Mädchenclub und bei einem Vogelflugprojekt „Zugvögel kennen keine Grenzen“. Mit der israelischen Partnerschule Ironi Dalet, Tel Aviv, führten Schüler/innen von Talitha Kumi bei der Expo 2000 das Musical „Lang ist der Weg zum Frieden“ auf. Die Schule gehört seit 1999 zum Verband der UNESCO-Schulen. In der aktuellen politischen Situation ist die Schule auf Spenden angewiesen. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in der Westbank (60%) sind viele Familien nicht mehr in der Lage, das Schulgeld zu zahlen.

E-mail: talitha@p-ol.com

 


Fluchtpunkt

fluchtpunkt_logoBoubacar aus Guinea floh im Alter von 17 Jahren, über Senegal und Frankreich nach Hamburg. Sein Vater war beim sog. Stadionmassaker ums Leben gekommen. An diesem Tag umstellte das Militär eine Kundgebung der Opposition im Stadion von Conakry, drang in das vollbesetzte Stadion vor und richtete dort ein Blutbad an. Mindestens 157 Menschen wurden getötet, unzählige verletzt, Frauen vergewaltigt. Boubacar selbst überlebte mit ernsten Verwundungen, verletzte einen Milizionär in Notwehr und wurde von Freunden der Eltern versteckt, bis er fliehen konnte.

Im Gespräch fiel auf, dass Boubacar durch seine Erlebnisse erheblichen psychischen Schaden genommen hat. Wir vermittelten ihn an die Ambulanz für Flüchtlingskinder und ihre Familien im Universitätskrankenhaus Eppendorf, wo eine Posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert wurde und seitdem behandelt wird.

Sein Asylantrag wurde vom Bundesamt jedoch abgelehnt. Es sei keine gezielte Verfolgung des Antragstellers ersichtlich, sollte er wegen der Verletzung des Milizionärs belangt werden, sei dies eine behördliche Reaktion, die nicht über das für alle Bürger übliche Maß an Sanktionen hinausgehe und auch sonst seien keine Gründe für die Anerkennung als Flüchtling ersichtlich. Auch als Minderjähriger ohne aufnahmefähige Familie drohe ihm bei einer Rückkehr keine Gefahr.

Wir haben gegen diese Entscheidung Klage eingelegt und das Bundesamt hat in der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht mitgeteilt, dass nun doch ein Abschiebungsverbot festgestellt werden wird.

Die kirchliche Hilfsstelle für Flüchtlinge, fluchtpunkt, arbeitet für den Schutz von Menschen, die vor politischer Verfolgung, Folter, Krieg und Vertreibung geflohen sind. Wir kämpfen für faire Asylverfahren und die Einhaltung

  • der Genfer Flüchtlingskonvention,
  • der Kinderrechtskonvention
  • und der Grundrechte

für Flüchtlinge und Flüchtlingskinder.

Speziell minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, deren Zahl in den letzten Jahren in Hamburg beständig gestiegen ist, befinden sich der nach Ankunft in Hamburg in einer besonders prekären Lage, in der die Jugendhilfe sich leider stark überfordert zeigt. Neben den sog. Lampedusa-Flüchtlingen, gilt diesen oft schwer traumatisierten Jugendlichen deshalb aktuell unsere besondere Aufmerksamkeit.

Vergleichbare Angebote existieren im Gebiet der Nordkirche nicht. Da wir keine Mittel des Landes oder des Bundes erhalten, können wir als einzige professionelle Stelle Rechtshilfe frei von politischer Einflussnahme anbieten, sind dafür aber dringend auf Spenden angewiesen.

Weitere Informationen und Fallbeispiele geben wir Ihnen gern. Ihre Ansprechpartnerin ist Anne Harms (Tel.: 040/432 500 80).

Die Kollekte erbitten wir auf folgendes Konto:

Kontoinhaber:      fluchtpunkt
IBAN:                       DE51 2106 0237 0027 2434 00
BIC:                          GENODEF1EDG