Mit Leib und Seele – Eine Pilgerreise zu den Wurzeln der Pflegediakonie

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Kaiserswerth – Pflege und Spiritualität

Pflegen und gepflegt werden: Das ist mehr als Professionalität und Handwerk. Es berührt unsere Geschichte – beruflich, aber auch familiär und persönlich. Es geht um Beziehungen und im wahrsten Sinne des Wortes um Leib und Seele. Spiritualität in der Pflege ist nicht zufällig noch immer mit der Diakonissengeschichte verbunden. Diese diakonische Pilgerreise führt nach Düsseldorf-Kaiserswerth, den Ort des ersten Diakonissenmutterhauses. Das heutige Mutterhaus-Hotel bietet ein komfortables und inspirierendes Ambiente, ein Pflegemuseum informiert über die Geschichte, darüber hinaus werden aber auch aktuelle Brennpunkte der Pflege besucht und vielfältige Anregungen zum Nachdenken wie zum Gespräch über fachliche wie spirituelle Fragen gegeben. Dabei soll der eigene Leib nicht zu kurz kommen: Pflege beinhaltet eben auch Selbstpflege.

Möglicher Programmablauf

Sonntag

Nachmittags Ankommen – ins Gespräch kommen: Pflegegeschichten literarisch und persönlich
  Pflegen und Gepflegt werden ist mehr als Profession und Handwerk. Es rührt an unsere Körpergeschichte und unsere Selbstwahrnehmung, berührt Verpflichtungen, Bindungen und die Suche nach Autonomie. Ganz unterschiedliche Motivstränge führen zu diesem Workshop. Kurze Impulstexte aus der Literatur helfen, über die eigenen Pflegegeschichten ins Gespräch zu kommen – die beruflichen, aber auch die familiären und ganz persönlichen – und uns so ein wenig kennen zu lernen.
Abends Zur Ruhe kommen: Düfte, Öle und eine diakonische Liturgie
  Diakonie ist voller Rituale, Symbole und Gebete. Ein kleines Abendritual soll helfen, zur Ruhe zu kommen.

Montag

 
Vormittags Erkunden: Pflegegeschichte in Kaiserswerth und im Pflegemuseum
  Eine Museumsführung lässt Diakonissen- und Pflegegeschichte lebendig werden.
Nachmittags Kaiserswerth als Ursprungsort der Pflegediakonie: Fliedners Gartenhäuschen, das Stammhaus, die Gründergräber auf dem Diakonissenfriedhof – Eintauchen in den Zauber des Ortes mit seiner Diakoniegeschichte wie mit der Suitbertus-Basilika und der Pfalz. Zeit für individuelle Erkundungen.
  Atmen, Dehnen, Gehen – Zeit für den Leib: Yoga und Körperwahrnehmung unter Anleitung
Abends Der innere Jakobsweg I – Eine spirituelle Reise

Dienstag

 
Morgens Brennpunkte der Pflege: In Zusammenarbeit mit diakonischen Diensten sollen exemplarisch Brennpunkte der Pflege besucht werden. Was berührt? Wo lässt sich Heilsames entdecken?
Nachmittags Austausch in Kleingruppen und mit Experten im Plenum
  Atmen – Dehnen -Gehen: Zeit für den Leib
Abends Berühren und Wertschätzen – Erfahrungen aus Dienstleistungsberufen: Ein Round-Table-Gespräch rund um Pflege, Massage, Kosmetik.

Mittwoch

 
Morgens Gottes Atem: Heilendes Handeln – Religiöse Motive der Pflege
  Christliche und muslimische Erfahrungen im interreligiösen Dialog
Abschiedsrunde und Reisesegen Der innere Jakobsweg II: Was ich mitnehme von meiner spirituellen Reise

 

Ort: Hotel MutterHaus, www.hotel-mutterhaus.de
Termin: 
Termine auf Anfrage bzw. nach Vereinbarung

Teilnehmende: 15 Personen
Leitung: Cornelia Coenen-Marx
In Zusammenarbeit mit: Khola Maryam Hübsch, muslimische Theologin, Frankfurt a.  M.Sr. Judith Kienel, Kaiserswerther SchwesternschaftStefanie Stamelos, Yogalehrerin und -therapeutin, Berlin

Zur Anmeldung bitte hier klicken. Wir freuen uns auf Sie.

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